Dämmung sanieren

29.07.2012 willi



Hallo, ich hätte mal wieder eine Frage an die verehrte Forengemeinde. Wir hatten/haben folgendes Problem (siehe Bild) durch Baupfusch beim Dachausbau wurde die Dampfbremse nicht angeschlossen, warme Luft konnte in die Konstruktion gelangen, Schimmel war die Folge, auch einige Latten der Konterlattung waren angeschimmelt. Der Schimmel an den latten war (optisch) nur an der Oberfläche, diesen hane ich abgebürstet, abgesaugt und mit H2O2 mehrfach desifziert, Abklatschprobe war einwandfrei, Die Mineralwolle habe ich vom Dachboden her ausgebaut, die Mineralwolle in den Dachschrägen habe ich in mühevoller Kleinarbeit mit einer langen Stange mit Haken herausgezogen. Da ich den Unterbau mit Rigipsplatten und Lattung beibehalten will, aber die Dampbremse welche eine s 100 ist nach möglichkeit entfernen will und durch eine der neuen intelli Dampfbremsen ersetzen möchte. Das ist auf dem Bodenbereich noch eher machbar, man könnte die neue Folie in der sogenannten Berg und Tal einbaweise verlegen, also über die Sparren legen und mit einer Latte ander Seite festmachen. Das Problem wird die Dachschräge sein in den einzelnen "Fächern geht es 3,60 Meter in die Tiefe, ausser bei den Dachgauben dort sind es 1,80 Meter, soll man die alte Folie dort überhaupt rausreisen?

Die 2. Frage ist mit was soll ich dan dämmen, MiWo auf gar keinen Fall, eine Schüttung ginge am schnellsten, jedoch die dachschräge könnte nicht gehen, da das Dach ein sogenanntes Kaltdach ist, d.h. es ist auf den Sparren nur eine Dachunterspannbahn angebracht, kann es sein das durch eine Schüttung in der Dachschrägedie Unterspannbahn zu sehr ausbeult?

Welche Schüttung soll ich nehemen? ich habe mal zwei Favoriten, einmal die Europerl: http://www.europerl.com/europerl/anwendungen/dach/index.html

Oder Poraver: http://poraver.com/?q=de/produkt/schuettungen

Bei Europerl behauptet der Hersteller das hier sogar eine Dampfbremse nicht notwendig wäre, bei Poraver auch, das Glasgrnulat nimmt keine Feuchte auf.

Eine ander Art der Dämmung habe ich von Herrn Konrad Fischer empfohlen bekommen, Holzbretter (ca 3-5 cm )in die Mitte der Sparren, so das unten und oben Luft ist, wobei ich schon über die Möglichkeit nachgedacht habe einfach sogenannte Schwartenbretter einzulegen, diese sind ja relativ günstig.

Nun was soll ich sagen, ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll, es ist eben auch eine blöde Situation bei diesem Bauzustand, kann mir jemand aus der praxis eine empfehlung geben?

Besten dank im voraus



Dachschräge



Die Haptproblematik ist die Dachschrägees geht in den einzelnen "Fächern" 3,60 Meter nach unten, oben ist eben "nur" die besagte Dachunterspannbahn.



Dachgauben



In den Dachgauben vier geht es nur 1, 80 Meter runter und ist auch fast flsch.



Wenn



Wenn die neue Dampfbremse funktionieren und eine gewisse Dichtheit erreicht werden soll müssen Sie flächig von unten arbeiten.
Alles andere ist Murks.
Die Folie lässt sicht nicht so dicht anschließen wie Sie sich das vorstellen.
Tut mir leid Ihnen die Illusion zu nehmen.
MfG
SB



Steico



Hallo,
ich möchte noch mal eine Frage zu dem Thema aufnehmen. Ich habe mit dem U-wert Rechner eine Möglichkeit durchgenommen, die Ausgangsituation ist die gleiche wie oben, jedoch wird die alte Dampfbremse so gut es geht entfernt, von der Wohnraumseite wird eine neue auf die Gipsplatten getackert, abgeklebt und darauf eine Holzdecke gemacht. Zwischen die Sparren mölchte ich eine Steico o.ä. Flexible Dämmatte einbringen. Die chierigkeit wird es sein diee Dämmung zwischen den Sparren die Schräge, immerhin 3,40 Meter, hinab zu schieben, muss ich aber noch testen, habe mir schon mal ein Packet mit diesen Flexmatten gekauft, die reisfestigkeit scheint recht groß zu sein, es ist wohl eine Mischung aus Holzfasern und Kunstoff. Könnte das so funktionieren?