Mal wieder Schwellbalken: Im Hühnerstall

23.04.2007


Hallo Freunde des knirschenden Gebälks,

da wir unseren Hühnerstall demnächst reaktivieren wollen (die Kücken sind bei Bekannten gerade gerschlüpft) habe ich den vorhin mal ausgemistet. Das ist im wörtlichen (war wirklich noch 20 Jahre alter Mist drin) und übertragenen Sinne (jede Menge anderer Plunder drin) zu verstehen.
Nun sollten bei einem Hühnerstall ja wenig Ritzen da sein (wg. der Milben) und ich habe mir mal alles angeschaut und mal "etwas" losen Putz abgesschlagen. Nun gut, dabei habe ich auf den Schwellbalken freigelegt.
Wie nicht anders zu erwarten (Scheune ist 120 Jahre alt und hatte 119 Jahre davon keine Dachrinne) war der Balken im Bereich der Auflage etwa 2cm dick zu Torf geworden.
(Kann mich nicht mehr schocken...) Ich habe alles rausgeräumt (die oberste Steinreihe kam gleich mit raus).
Nun habe ich eine Lage Dachpappe unter die oberste Steinreihe (siehe Bilder) gelegt die Steine spack unter den Balken geklemmt und von Innen noch Hartholzbrettchen reingeklopft. Da bewegt sich nix mehr.
Von Außen wollte ich jetzt eigentlich garnicht groß vermörtel / verfugen sondern nur am Übergang zum letzten Steinreihe (also über die Dachpappe) eine Hohlkehle ausbilden (mit Kalkmörtel, wie an dem Stein ganz rechts im Bild zu erkennen ist) und den Übergang Stein / Schwellbalken so offen lassen.
Innen wollte ich (siehe Bild unten) den Übergang Stein / Schwellbalken mit Kalkmörtel zuschmieren und das Ganze als Putz über den Balken und die (seit der Aktion eben) freiliegende Lehmausfachung heraufziehen.
Sollte die Schwellbalken-Unterseite (Innen) möglichst nicht vermörtelt werden?

Ist das mit dem Verputzen von Balken und Lehmausfachung OK?
Welchen Kalkmörtel kann ich da benutzen (selber anmachen / fertig kaufen)?

Danke vorab für Eure Antworten

Gruß Markus





Die Innenseite





BTW: Der Güllegrubenteich ist mit Wasser befüllt!




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