Geplantes EFH in Holzrahmenbauweise

07.08.2011



Hallo liebe Community,

ich weiß, dass ich mich hier ins Fachwerkforum verirrt habe, aber ich weiß nicht, wem ich sonst diese Fragen stellen soll, der sie mir fachlich und neutral/unabhängig beantwortet.

Zuerst einmal eine kurze Erläuterung:
Ich habe vor, ein 1-Familien-Haus in Holzrahmenbauweise zu erstellen, da mir dies persönlich aus Zeit- und Kostenersparnisgründen am ehesten aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades zusagt. Allerdings soll hierbei trotz des Holzrahmenbaus eine möglichst gute Phasenverschiebung und Temperaturamplitudendämpfung gewährleistet und der Aufbau soll schadstoffarm bzw. einigermaßen ökologisch sein. Diesbezüglich habe ich mich durch diverse Fachliteratur gelesen und hierdurch einen auf meine Bedürfnisse angepassten Wandaufbau wie folgt gewählt:
Link

Dieser Aufbau soll sowohl in der Wand als auch im Dach (natürlich mit Tonziegeln) zum Tragen kommen. Die OSB-Schicht soll hierbei nicht verklebt werden, da ich denke, dass dies nicht nötig ist und zudem Installationen in der Porenbetonwand durchgeführt werden sollen, wodurch sowieso Durchdringungen der Dampfbremsschicht gegeben wären, welche niemals dauerhaft dicht zu bekommen sind. Funktioniert das oder müsste ich hier eine separate Installationsebene innen vorsetzen und die OSB-Platten verkleben?

Eventuell wird die OSB-Schicht noch durch tragende Hartfaserplatten (Pavaplan 3F) ersetzt, sofern es mir irgendwie möglich ist, diese in Deutschland zu beziehen.
Desweiteren stelle ich bisher noch die Porenbetonschicht in Frage. Ursprünglich war eine komplette Holzausfachung von mir angedacht, welche allerdings einen erheblich höheren Kostenaufwand darstellt als die momentan geplante Porenbetonschicht. Die Holzausfachung wäre Fichte/Tanne, Schnittklasse S, getrocknet und sägerau und im Gefach seitlich mit Nägeln an den Holzständern arretiert bzw. sofern dies nicht nötig ist, einfach übereinander gestapelt, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es hierbei zu Knarzgeräuschen kommt. Hat irgendjemand mit so irgendwas Ähnlichem schon Erfahrungen gemacht? Würde hier evtl. auch die Möglichkeit bestehen, anstatt der Ausfachung mit oben beschriebenem Fichtebauholz eine Ausfachung vorzunehmen mit einem Aufbau ähnlich einer Holzbeuge? Das Holz wäre hier natürlich auch getrocknet, allerdings nur luftgetrocknet wie Brennholz eben so ist. Würde hierbei die Rindenschicht des Brennholzes zu Problemen bzgl. irgendwelchen Käfer- oder Pilzbefalls führen? Hat irgendjemand mit so etwas schon Erfahrungen gesammelt bzw. mit welchem Wert müsste ich dies bei der U-Wert-Berechnung berücksichtigen (Bitte separat für Fichte- bzw. Buchenbrennholz angeben)? Kann es hierbei evtl. zu Konvektion im Bauteil kommen, wodurch ein Feuchtigkeitsproblem entstehen würde? Dies sind zwar wahrscheinlich seltsame Fragen, aber ich denke, eine Ausfachung mit 16 cm langem Fichte/Tanne- bzw. Buchenbrennholz wäre mit Sicherheit die kostengünstigste und ökologischste Alternative.

Die momentan favorisierte Variante mit Porenbetonsteinen erfüllt in meinen Augen den gleichen Zweck, nämlich Masse und Speicherfähigkeit ins Bauteil zu bringen (natürlich nicht so gut wie die Fichte, aber anhand der Phasenverschiebung und der Temperaturamplitudendämpfung ablesbar, in meinen Augen ausreichend). Bei der Ausführung der Porenbetonschicht bin ich mir noch nicht sicher, wie diese geschehen soll. Theoretisch müsste es auch hier ausreichen, die Porenbetonsteine ohne Mörtel aufeinander zu stapeln bzw. zumindest ohne Mörtel in direkter Verbindung zum Ständerbauwerk auszuführen, da hier den Steinen eigentlich keine statisch tragende Rolle zukommt. Zur Sicherung während der Ausmauerung würde ich sicherlich die Steine mit ein paar Nägeln am Ständerwerk befestigen. Hierzu nun meine Bauchweh-Frage:

Überall wird beschrieben, dass Porenbeton Wasser „aufsaugt“ und langsamer wieder abgibt als Holz, wodurch es im Fachwerkbau zu Schäden am Fachwerk führt. Ich denke oder hoffe, dass dies hier nicht der Fall ist, da laut der Temperatur- und Wasserdampfabbildung unter dem angegebenen Link der Porenbeton eigentlich meines Erachtens in einer trockenen und von der Außenluft abgeschiedenen Umgebung liegt sowie durch die im Abstand von 0,5 cm vorgesetzten Pavatex-Platten niemals durch Rissbildung die Möglichkeit besteht, hier einen Kontakt zur Hinterlüftungsebene herzustellen. Ist dies so korrekt oder „säuft“ die Wand über kurz oder lang ab?

Eine Frage hätte ich noch:
Da meine Frau aus optischen Gründen lieber eine Putzfassade hätte, würde ich gerne wissen, ob irgendjemand schon einmal Erfahrung mit einer hinterlüfteten Putzfassade gemacht hat, welche Materialien hierbei zu wählen sind bzw. wie dies aufgebaut wird?

Vielen Dank im Voraus für die Bemühungen, meine etlichen Fragen, die eigentlich nicht so gaanz ins Fachwerkforum gehören, zu beantworten.


Mit freundlichen Grüßen

D.D.Armageddon



Moin DD,



"Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Fachplaner oder Architekten"

:-)), Boris



Die Fragestellung



ist zu komlex, um hier nebenbei beantwortet zu werden.

Grüße aus Koblenz



Hightech-House ? Slow-House



Hallo

Glauben Sie dass der aufwändige Aufbau länger als 30 Jahre gut tut und nachhaltig Ihren Geldbeutel schont?

Ich glaube das nicht.

Vielleicht denken Sie über das Kinderlied nach:
"Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein!"

Die Masse macht's nicht das tolle Prospekt und die supertolle Berechenbarkeit - und DIE auch noch: für umsonst!

FK



Die gute Theorie...



...zeigt immer wieder, dass sie an Grenzen stößt.
Welche Bauweisen haben sich über Jahrhunderte bewährt?
Das massive Mauwerwerk erfüllt alle an eine Wand zu stellende Anforderungen problemlos.
Noch können einige Handwerker das massive Mauerwerk aus kleinformatigen Steinen herstellen und dieses mit einem Kalkputz versehen.
-
Der Aufbau soll schadstoffarm bzw. einigermaßen ökologisch sein!
Im Ökotest Nr.4 diesen Jahrens schneidet die Span- und die OSB-Platte sehr schlecht ab.
Vor kurzem hatte ich eine "Frische" OSB-Platte im Auto und konnte es kaum glauben wie die gestunken hat.
Das grenzt schon an Körperverletzung, vor allem, wenn man bedenkt dass diese Platten auch in Kinderzimmern verbaut werden.



sorry



deine ganze Beschreibung ist schwer verstänbdlich, so dass ich auf deine Fragen eigentlich auch nicht antworten kann. Du schreibst von OSB-Schichten, keiner weiß wo, Du betonst die Tonziegel, dabei ist das eher ein Kostenfaktor als ein techn. besonderheit.

Ist das Dein 1. Haus ??



Hello again



Hallo liebe Community,

@Boris Webler.:
XD, genau darum geht es ja

@Peter Grolms.:
zitat aus meiner Rückfrage bei u-wert.net

"der U-Wert-Rechner auf www.u-wert.net ist nicht nur für homogene
Schichten geeignet. (...) Der U-Wert-Rechner verwendet für inhomogene Bauteile ein
Finite-Elemente-Verfahren, welches der Abschätzung aus DIN EN ISO 6946
deutlich überlegen sein sollte.

Beim Finite-Elemente Verfahren wird das Bauteil in 100 oder mehr kleine
Würfel zerlegt und die Wärmeströme zwischen den einzelnen Würfeln werden
in allen Raum-Richtungen berechnet.


@Gerd Meurer.:
natürlich ist die Frage komplex, sonst hätte ich Sie nicht hier in einem Forum voller Experten gestellt.^^

@slow House.:
Nun, ich glaube schon daß dies nachhaltig funktioniert, sonst hätte ich mich nicht dem Wahn hingegeben und dies hier in die "Löwengrube" geworfen. ^^

@Christoph Jaskulski.:
nun mir ist schon bewusst, dass dies weder ein Blockhaus, noch ein massives Steinhaus wäre.
Nichtsdestotrotz, denke ich aber daß dies ein nachhaltiger funktionierender und kostengünstiger Wandaufbau ist.

Zu Span-und OSB-Platten sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß es verschiedenste Span und OSB-Platten gibt, ich werde mir diesen Artikel mal durchlesen, damit wir hier auf dem gleichen Wissenstand sind.
Wenns geht habe ich ja auch beschrieben, dass ich gern pavaplan einbauen würde, da die unter baubiologischen Aspekten hochwertiger ist.

@Olaf aus Sachsen.:
?
Link als separates Fenster öffnen, und dann meine Erläuterungen/ Fragen anhand von u-net nachvollziehen, oder darüber "stirnrunzeln"

Vielen Dank für die Vielzahl an Meinungen und schnellen Antworten.
Bitte weiter so.

greetz D.D.Armageddon



Holzständerbauweise



Gehen Sie zu einer guten Fertighausfirma.
Lassen Sie sich die Bauweisen erläutern und fragen Sie nach Erfahrungswerten bzw. Standzeiten für diese Bauweisen.
Ich kenne z.b. recht gut das System der Fa. Weber Haus. Nicht billig aber gut durchdacht und ausgereift.
Dann können Sie mit so einer Firma Ihr Haus planen und bauen.
Das soll nicht heißen daß Sie solche Systeme kopieren sollen; das wird wie auch Ihre jetzigen Vorstellung schwer in die Hose gehen.

Viele Grüße



auf ein neues



Vieln Dank für ihren Kommentar Herr Böttcher,
aber könnten Sie dies bitte etwas ausführlicher schreiben, welche meiner Ideen aus welchem Grund in die Hose gehen wird ?
Ich hatte ja verschiedene Aufbauten skizziert.
a) Vollholzausfachung
b) "Brennholzausfachung"
c) Porenbetonsteinausfachung

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn mir jemand erkären könnte, warum welcher Aufbau nicht realisierbar ist.

MfG
D.D.Armageddon



Holzständerbauweise



Ich machs mal anders:
Ich gebe Ihnen jetzt eine Anleitung wie Sie auf einem Hochseil laufen können:
Halten Sie immer Ihren Körperschschwerpunkt genau über der Seilseele.
Wie, Sie haben Angst runterzufallen?
Jetzt soll ich Ihnen erklären was an meiner Anleitung falsch ist?
Gar nichts, befolgen Sie sie und alles wird funktionieren.

Bleiben wir mal bei Ihrem Vorhaben:
Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht warum so viele Fertighausanbieter pleite sind?
Oder warum die Leute Schwärme von Bauphysikern, Bauingenieuren und Architekten beschäftigen?
Warum trotz dessen immer noch systematische Baumängel auftreten?
Selbst wenn Ihr Vorhaben theoretisch! funktionieren könnte müssen Sie es noch realisieren.
Für Sie sicher kein Problem, da sie gar nicht wissen, was man alles beim Aufbau so eines Hauses falsch machen kann. Das wissen selbst gestandene Profis erst nach dem dritten oder vierten Haus, wenn die vielen kleinen und großen Fehler infolge eines Lernprozesses ausgemerzt sind.


Viele Grüße



tja



auch wenn ich ihre Bedenken gegen den Fertigbau verstehen kann,
so ist es dennoch so, dass ich einen möglichst hohen Vorfertigungsgrad erreichen möchte.
Von welchem Aufbau reden wir eigentlich gerade?

OK lassen wir die " Brennholzausfachung weg.
Bleiben also
a) die Vollholzausfachung
b) Porenbetonsteinausfachung

Und ja ich traue mir das zu selbst zu bauen, ein bischen gesunder Optimismus gehört ja dazu^^

Der Aufbau ist ja noch nicht 100 Prozent fix, ich kann gern noch zB innen als Aussteifung nur Fermacell verwenden und innenraumseitig zB eine Lehmbautrockenplatte mit 25mm.
Aber bitte sagen Sie mir was falsch ist, denn mit den bisherigen Aussagen kann ich noch nicht so viel anfangen.

Vielen Dank
D.D.Armageddon



Was



ist denn eine Vollholzausfachung?



Holzrahmenbau



Na denn viel Spaß.
Immerhin lebe ich als Sachverständiger auch von so was.

viele Grüße



Holzrahmenbauweise / Fachwerk



In den den letzten Jahrzehnten sind mehr Fachwerkhäuser/Holzhäuser zerstört worden als in den letzten Jahrhunderten durch Feuer und Krieg.

Der Gedanken Ansatz meinerseits liegt darin, auf die Bauweise unserer Vorfahren zu schauen.

Ein wichtiger Punkt hierzu waren/sind die wärmespeichernden Bauteile die zugleich Diffusionsoffen sind. Ohne Dampfsperre und der Strahlungsheizung sowie den hydrophoben Baustoffen hat sich bei den mehreren Jahrhunderten alten Fachwerkhäusern bewährt.

Gleichzeitig hatten unsere Vorfahren eine Strahlungsheizung, die die Umfassungsflächen erwärmt hat und somit keinen Tauwasserausfall an den Oberflächen zufolge hatte.

Anbei Porenbeton benötigt bis zu 4 Jahren um die natürliche Bauteilfeuchtigkeit/Ausgleichsfeuchte zu erreichen, dass heisst Sie müssen den Baustoff erstmal trocken heizen und dann ist der Baustoff in der Lage bei ungünstigen verhältnissen wieder die Feuchtigkeit aufzunehmen.

""Durch die Trocknungsverzögerung bedingt durch Widerstandsschichten an den Materialgrenzen, muß die Baufeuchte zu einem Großteil auch nach innen austrocknen. Um ein behagliches Raumklima zu gewährleisten und Schäden zu vermeiden, ist deshalb mit zusätzlichen Lüftungswärmeverlusten zu rechnen""
Quelle: http://www.ibp.fraunhofer.de/Images/389_tcm45-65712.pdf

Lieben Gruss
Peter Grolms



ok



ich bin selbst ein großer fachwerkfan und finde die Zerstörung in den letzten Jahrzehnten erbärmlich.
In der von mir bevorzugten Wohngegend, in der ich vorhabe zu bauen, gibt es allerdings nur sehr wenige käuflich erwerbbare Fachwerkimmobilien mit guter Bausubstanz.
Kurzzeitig habe ich mit dem gedanken gespielt eein fachwerk zu bauen, (weshalb ich hier auch schon länger im forum rumgeister, aber eben bis dato nur als Leser), habe mich aber aufgrund der geringen Vorfertigungsmöglichkeit bisher dagegen entschieden (Kostenfaktor).
Daher eben die Überlegung ein Holzrahmenbauhaus zu bauen.
Die Ausfachung aus Holz, bzw Porenbton rührt einfach daher, daß die normalen Holzrahmenbaufertighäuser in meinen Augen zu wenig Masse haben.
Dies möchte ich hiermit eben umschiffen.
Ich habe über alle möglichen Materialien dabei schon nachgedacht, aber die einzigen die ich kenne, und mit denen das in meinen Augen rational gefertigt werden kann, ist Fi/Ta-Holz und Porenbeton, da beide die nötigen Wärmedämmeigenschaften mitbringen und zudem relativ viel Masse und Wärmespeicherfähigkeit besitzen.

Eine Strahlenheizung soll auch in meinem zukünfigen Haus ihre Arbeit verrichten, und zwar eine Fussleistenheizung (wenns klappt sancal), da auch ich große Vorteile in dieser Art der Heizung sehe.

Den von Ihnen angegebenen Link zum Frauenhofer Institut habe ich mit Begeisterung gelesen, bin allerdings etwas verwundert über Ihre Bemerkung hierzu.
Denn in dieser Mitteilung geht es um monolitische Wände.
Desweiteren sind 4 Jahre bei direkt verputztem Porenbetonmauerwerk angegeben, was bei mir eindeutig nicht der Fall wäre.Der für mich geltende Wert wäre meiner Interpretation nach 10 Vol.% Wassergehalt nach 100 Tagen.
Das wiederum denke ich ist ein vertretbarer Wert, der im Vergleich zu den anderen angeführten Materialen nicht schlecht ist, da hier das höchste Startvolumen angenommen wurde.

Leider stand hier nichts über die Restfeuchte von Holz bzw. Lehm, denn das hätte mich persönlich sehr interessiert, und hätte ihre behauptung mutmaße ich auch relativiert.
Ich denke nämlich momentan noch darüber nach die OSB-Platte durch eine Fermacellplatte zu ersetzetn und rauminnenseitig eine Lehmbauplatte zu verwenden, welche gleichzeitig als Installationsebene dienen könnte ( procrea Lehmbauplatte 25mm)

@ Herr Böttcher,
ich kann zwar nachvollziehen, daß Sie meine Fragen als laienhaft abtun, und Sie wahrscheinlich immer wieder das Gleiche vorbeten müssen, da heutzutage eben der Preis das Baugeschäft bestimmt, finde es aber trotzdem sehr schade, daß Sie nicht näher auf meine Fragen eingehen, sondern Sie ins Lächerliche ziehen.
Einer Wiederlegung/Verbesserung meiner Entwürfe bin ich nämlich auf jeden Fall sehr aufgeschlossen, da ich nämlich nur ein Haus bauen will, und zwar nicht für meinen Feind.XD

Grüsse aus dem Schwarzwald
D.D.Armageddon



Verwirklichen Sie Ihr Haus



Nehmen Sie sich die Zeit mit einem Zimmermann und einem Sachverständigen der Heizungstechnik Ihre Vorstellungen zu Visualisieren.

Ein Fachwerkhaus mit Ausfachung benötigt mehr Zeit als eine Ständerbauweise. Es liegt an Ihnen die Erkenntnisse aus diesen Erfahrungen und den Gesprächen zu bewerten.

Die Erstellung eines Fachwerkhaus kann unter der Regie eines Zimmermann mit Hilfe Ihrer Freunde selbstverständlich ein genüssliches Abenteuer mit der Vollendung ihres Haus werden. Der Abbundplatz sollte auf Ihrem Grunstück möglich sein.

Die Ausfachung benötigt Ihre Zeit, denken Sie daran wie unsere Vorfahren gebaut haben. Gut Ding muss Weile haben.

Die Ausfachung sollte mit Ziegel erfolgen, hier stellt sich die Ausgleichfeuchte nach ca. 2 Jahren ein.

Das Heizsystem könnte abweichend von der Fussleistenheizung eine Unterputz Infrarotheizung sein, die überstreichbar, tapezierbar oder überputzt werden kann.

Über die Dachfläche könnte Photovoltaik installiert werden, wodurch der selbsterzeugte Strom direkt für das Heizsystem verwendet werden kann. Durch eine eventuelle Süd Orientierung des Dach könnte mit der entsprechenden Anlagentechnik ein Null Energie Haus verwirklicht werden.

Nochmals zum Fraunhofer Institut und den monolitischen Wänden bei Porenbeton. Ob Monolitisch oder Gefach, die Ausgleichsfeuchte wird erst nach ca. vier Jahren erreicht.

Liebe Grüße
Peter Grolms



Fraunhofer-Gott-gleich oder weltlich?



Hallo

habe gerade den Thread weiter verfolgt und den Hinweis auf die "wissenschaftliche" Begutachtung von "hochdämmenden" Steinen und Putz etc. gelesen.
"Trocknungsverhalten von monolithischen Wänden" in http://www.ibp.fraunhofer.de/Images/389_tcm45-65712.pdf

Dabei ist mir folgendes aufgefallen:
Die verputzten Proben bestehen aus der Mauersteinprobe und einer 15 mm dicken Grund- sowie einer 5 mm dicken Oberputzschicht. Die Aushärtung …

Klingt wissenschaftlich korrekt … !

Jedoch:
Was ist da für In "Putz" verwendet worden? Kalk, Kalk-Zement, Zement, Trass oder wie oder was?
oder
WSas ist da für ein Mörtel zwischen den Steinen verwendet worden?
Das gleiche Spiel!

Die Frage stellt sich: Was sagt die Publikation wirklich aus?

Schlussfolgerungen kann sich jeder selbst machen!
Oder auch nicht!

Auf jeden Fall: Vorsicht ist der Vater der Bauphysik - Woher kommt der "Auftrag"?

FK



Holzrahmenbauweise



Sehr geehrter Fragesteller,
es steht selbstverständlich sich in Ihren Gedanken und Überlegungen in ein selbstgebautes Haus zu träumen. Da funktioniert alles.
Warum will (und kann) ich mit Ihnen nicht in diese genanklichen Spielereien eintauchen?

1. Dafür habe ich weder Zeit noch Muße.
Ich sehe meine Beiträge hier als Hilfestellung und nicht zur Imagepflege von Fragestellern.

2. Auch wenn das für Sie schmerzlich klingen mag:
Für eine ernsthafte Disskussion fehlt zwischen uns beiden eine gemeinsame Erfahrungs- und Wissensplattform. Sich in ein paar Sachen im Internet einzulesen bedeutet nicht auch etwas von der Gesamtproblematk zu verstehen. Dafür fehlen Ihnen noch ein paar Jahre Studium und Jahre der praktischen Erfahrung in dem Metier.

3. Ich schreibe es noch einmal:
Wenn Sie ein Haus bauen wollen gehen Sie zu einem Planer/Architekten und diskutieren Sie mit dem Ihre Vorstellungen. Der Weg zu Fachleuten, die Holzständerbauweisen seit Jahren bauen und die ihre schmerzlichen Lektionen schon in der Praxis gelernt haben scheint unter Ihrer Würde zu liegen, also suchen Sie sich jemand der dort ähnlich optimistisch herangeht wie Sie. Wenn Ihre Vorstellungen dann in eine Konstruktion mit statischen Nachweisen, einem Wärmeschutznachweis, einem Lüftungsnachweis, Nachweise für Schall- und Brandschutz und damit in eine Baugenehmigung umgesetzt werden dann mögen Sie damit bauen können.
Heraus kommt dann immer noch nur eine zusammengewurstelte schlechte Kopie aus Fachwerkbauweise und Holzrahmenfertigbau mit den Nachteilen beider Systeme.
Und das, was man im Bauwesen als "gering fehlertolerantes System" ohne praktische Langzeiterfahrung nennt.

Viele Grüße



Wenn der Holzrahmen



zu wenig Masse hat empfehle ich über Brettstapeltechnik nachzudenken oder durch den Einsatz von Lehmbaustoffen die Masse zu erhöhen.



Schade



daß Sie das so sehen.

zu 1.nun dann Danke dafür, daß Sie mir lieber geholfen haben, als mein Image aufzupolieren.

zu 2. eigentlich dachte ich, daß genau in diesem Forum hier der Austausch von Wissen im Vordergrund steht.
Dass mich die Komplexität in manchen Dingen an die Grenzen meines Wissens bringt ist mir klar, daher wollte ich dies ja von Experten beantwortet haben.
Mein Vorwissen, bzw. praktische Erfahrung tut nichts zur Sache, da.:



zu 3. ich sowieso vorhatte mein Gedankenkonstrukt genau wie Sie und Herr Grolms es beschreiben einem Fachplaner/Architekten vorzulegen.
Wer sonst soll mir denn die ganzen Nachweise erbringen ?
Es ging mir hierbei aber eben im Vorfeld darum , gewisse Fehler / Irrgedanken / Probleme zu erkennen.

" .., dann immer noch nur eine zusammengewurstelte schlechte Kopie aus Fachwerkbauweise und Holzrahmenfertigbau mit den Nachteilen beider Systeme.
Und das, was man im Bauwesen als "gering fehlertolerantes System" ohne praktische Langzeiterfahrung nennt."
Sehr schön diese Behauptung, aber genau das wollte ich ja konkretisiert haben.


@ Herr Meurer,
Brettstapeltechnik finde ich sehr interresant,
demzufolge habe ich hier auch momentan über Massivholzmauer beim Fachplaner Anfragen am laufen.

Lehm soll beim Innenausbau auf jeden Fall zum tragen kommen, wegen dem tollen Klima.
Beim Wandaufbau in der Holzrahmenwand, tue ich mich hiermit aber schwer, da es mir immer den U-Wert verreisst, oder ich die Wandstärke sehr erhöhen müsste.
Aber vielleicht übersehe ich da ja auch immer irgendwas.?


So long
D.D.Armageddon



Im Holzrahmen



Läßt sich der Lehm wie schon selbst angedacht gut als Putz oder Lehmbauplatten in die Aussenwand einbauen.

Sehr gut läßt sich der Lehm (Masse) in die Zwischenwände und Deckenkonstruktionen einbringen.

Grüße



Moin DD,



"da es mir immer den U-Wert verreisst"....

Guckst du mal da:

http://www.manufaktur-freiburg.de/produkt.htm

Gruss, Boris



Super Sache



mit dem Recycling Kork THX

greetz d.d.armageddon