Fachwerk.de - Innendämmung mit Holzweichfaserplatte Pavadentro

Hallo liebe Fachwerker,
wir lesen schon lange mit, haben jetzt allerdings ein Problem und werden immer mehr verunsichert.

Zur Sache: Wir sind dabei ein Fachwerkhaus (2 Seiten mit Sichtfachwerk)zur sanieren. Der Lehmbau ist soweit abgeschlossen, so dass wir nun ans dämmen kommen.
Eine Giebelwand und eine Traufwand (Wetterseite) soll von Außen gedämmt und mit einer Schieferverschalung versehen werden. Der andere Giebel und Traufwand sind als Sichtfachwerk auszuführen und somit von Innen zu Dämmen. Diese beiden Wände sollen mit einer 60er Pavadentro von Claytec bzw. Pavatex gedämmt werden. Nun hatten wir von Pavatex und Claytec einen Außendienstmitarbeiter da, die jeweils sagten, dass dies kein Problem sei. Jedoch wird auf den Prospekten von den beiden Firmen ausgesagt, dass auf Schlagregen zu achten sei. Auch unser Denkmalschützer vom Bauamt hat da so seine Bedenken, ob dieses System denn voll funktioniert, da ja Sichtfachwerk nicht absolut Schlagregendicht ist. Wir haben eine Berechnung nach "Jenisch" bekommen die aussagt, dass alles in Ordnung sei. Jedoch warnt der Rechtshinweis wieder vor Schlagregen usw.
Zur weiteren Info: Alle Außenwände werden mit einer Wandheizung versehen.

Wer kennt sich hier aus und kann uns weiterhelfen?

Gruß

Heiko
Gut Ding braucht Weile
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Heiko | 01.12.09
Innendämmung mit Holzweichfaserplatte Pavadentro
Zum Wandaufbau in diesem Bereich (Sichtfachwerk):
ca. 2 cm Kalkputz, ca.14 cm Lehmstarkengefache bzw. ausgemauert mit Leichtlehmsteine, Lehm als Ausgleich der Wand (min. 2-3 cm auf Holz, 6 cm Pavadentroplatte, ca. 3 cm Lehminnenputz mit Wandheizung.


Gruß Heiko
Gut Ding braucht Weile
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Heiko | 01.12.09
Schlagregen tritt üblicherweise auf der Wetterseite auf
und diese ist ja - wenn ich richtig gelesen haben - mit einer Schieferverschalung versehen.

Beim Bauamt kann man in der Regel aber erfahren, von welcher Seite Schlagregenbelastung zu erwarten ist. Und wenn es sich hierbei nicht um die freigelegten Fachwerkwände handelt sollte der Regen kein Problem darstellen (wenn die Wand wieder abtrocknen kann)

Gruß

Andreas
und wieder eine Bausünde entdeckt.....
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Fam. Kanzleiter | 01.12.09

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