heizleieten preiswert selbst bauen




Guten Tag Ich bi neu hier, bin aber immer wieder über Diskussionen rund um das Thema Heizleisten hier im Forum gestoßen... zudem habe ich viele nützliche Infos erhalten und soeben meine neue Pelletheizung sowie Solaranlage fertig gestellt.

Ich will als nächstes einige Kellerräume in Stand setzen, die als Büro genutzt werden sollen.

Momentan ist da ein Estrich 5cm drin (auf 3cm Styropor direkt auf die Bodenplatte) mit Teppich drauf. Leider sind die Bodentemperaturen mit 13-15° sowohl im Winter als auch im Sommer immer relativ kalt, sodass ich nicht gut hier Arbeiten kann...

Fußbodenheizung wäre der Traum um schön warme Füße zu haben, aber ich finde einfach keine günstige Lösung um die 80qm mögliche Bürofläche damit auszustatten...

Als alternative dachte ich an einen gedämmten Fußbodenaufbau (anstatt des jetzigen Estrich mit Teppich, alles raus) bestehend aus

Feuchtigkeitssperre 8cm Trittschalldämmung 035 20mm Spanplatten Dampfsperre Laminat

um zumindest das abkühlen der Füße so weit wie möglich zu unterbinden

Als Heizsystem hätte ich an Heizleisten gedacht und damit mind. 2 Außenwände und 1 massive Innenwand abgedeckt.

Das Problem bei Heizleisten ist aber der relativ hohe Preis (ab 80 EUR /l) und die nicht immer passende Abdeckung (Variotherm sieht besser aus)

Als alternative käme ein Selbstbau in Frage, der aber sowohl mit Kupferrorh und Lamellen auflöten als auch Rohr mit integrierten Fins aus kostengründen auch nicht funktioniert.

Beim Bau meiner Solaranlage habe ich viel mit Edelstahlwellrohr gehandhabt, das in der Variante DN16 mit kosten von 3 EUR /m ziemlich günstig ist.

Wäre es denkbar die Wände damit abzufahren und eine ausreichende Erwärmung dieser zu erzielen?

Kostenpunkt läge dabei bei

6-8 EUR/m für das Edelstahlwellror (1x Vorlauf + 1x Rücklauf) 1 EUR/m Halterungen für Rohre 10 EUR/m Aluabdeckung Flachprofil

Ich schätze man käme mit in etwa 30 EUR/Laufmeter gut durch und läge damit um 50 EUR günstiger als originale Heizleisten.

Bei 50 Laufmeter in der Summe wären das locker mal 2500 EUR Ersparnis, mit denen ich mir noch ggf einen schönen Röhrenheizkörper als Handtuch, Jacken oder sonstwas wärmer reinmache.

Was sagt Ihr dazu? Freue mich auf Euer Feedback

Grüße



Hast Du mal…



… Radia-Therm durchkalkuliert? Diese Heizregister werden einfach auf 22er-Kupferrohr aufgesteckt.
Infos über Ingo Rhein (Einfach gut gebaut).

Natürlich haben diese Systeme auch Nachteile (knacken, geringere Leistung?) Dafür liegen sie preislich schon fast in der Region der Edelstahl-Wellrohre.



Sie sollten das Thema Fußbodenheizung...



noch einmal prüfen. Es gibt auch Aufbauten, die sehr flach ausfallen. Damit bekommen Sie eine Flächenheizung mit sehr hohem Strahlungsanteil.

Heizleisten hingegen, ob nun teuer gekauft oder billig gebastelt, produzieren nahezu keine Strahlungswärme (auch wenn das so beworben wird). Es sind nichts weiter als leistungsschwache Konvektoren. Warme Luft können Sie auch mit konventionellen Heizkörpern herstellen, und wenn Sie Vorlauf / Rücklauf offen im Fußleistenbereich montieren, gibt es auch so keine kalte Raumecke und Kondenswasserfalle.

Ihr angedachter Fußbodenaufbau funktioniert nicht. Spanplatten UNTER einer Dampfsperre? Bitte nicht.

Entweder Sie bringen eine FBH (ist die Aufbauhöhe mit ca 120mm bis OK FB ausgereizt?) oder bringen zumindest einen fußwärmeren Boden aus Holz, z.B. Dielung geölt auf Holzweichfaser mit zwischenliegenden Lagerhölzern. Auf die Bodenplatte sollte eine gute Schweißbahn kommen, wandseitig hochgezogen bis UK Dielung.

Ein Holzboden ist nicht nur fußwärmer, geölt nimmt er auch am Feuchteausgleich des Raumes teil. Sie sollten auch dampfoffene Farben (Lehm, Kalk, Silikat) für die Wände bevorzugen.

Viel Erfolg wünscht

Thomas



Heizung



Hallo Igor,
bei der Umnutzung eines Kellerraumes als Aufenthaltsraum ist Fußkälte wohl das kleinere Problem was auf Sie zukommt.
Wichtig sind, wie sie schon schreiben, der Fußbodenaufbau.
Ihre Idee ist dafür ungeeignet. Trittschalldämmung brauchen sie über dem Erdboden nicht, aber Wärmedämmung. Styrodurplatten auf nacktes Erdreich zu legen ist unrealistisch. Sie kriegen nie eine ebene, gerade Fläche hin, auf der die Spanplatten ohne zu kippeln liegen können. Die Dampfsperre über der Spanplatte wird zu einer schnelllen Kompostierung der Platte führen.
Der jetzige Aufbau ist da um Welten besser als Ihre Idee.
Ich habe auch ein Kellerbüro; mein Fußboden besteht aus einfachem Teppichboden, darunter 10 cm Unterbeton/Verbundestrich auf Kies. Kalte Füße habe ich nicht, auch ohne Heizleisten dafür einem normalen Heizkörper an der Wand. Wenn Sie schnell kalte Füße kriegen sind ein paar warme Hausschuhe billiger als ein nicht funktionierender neuer Fußbodenaufbau.
Noch ein Tipp, wenn sie Strahlungsheizungen bevorzugen:
An der Decke meines Kellerbüros verlaufen die Vor- und Rücklaufleitungen der darüberliegenden Räume. Sie sind ungedämmt, das wirkt wie eine einfache Strahlungsheizung. Der Heizkörper war nachts abgeschaltet.
Ich habe eben mein Fernthermometer herausgeholt und messe:
Fußbodenoberfläche 18,3°C
Außenwand unteres Drittel 17,4°C
Deckenunterseite 19,8°C.
Die Heizung drehe ich jetzt etwas auf.
Worauf sollten Sie sonst achten:
Ausreichende Lüftung und Belichtung, entweder durch Fenster (etwa 1/8 der Grundfläche mindestens) oder mit Zwangslüftung.

Viele Grüße



Auch radiatherm sind teuer



http://www.ebay.de/itm/radia-therm-Heizregister-/290615176729?pt=Systemkomponenten_Heizung&hash=item43aa03ae19

Also definitiv kosten radiatherm Register zwar weniger (40 EUR/m), aber ich brauche dazu auch das Kupferrohr, entsprechende Fittinge.

Das Edelstahlwellrohr gibt es für 3,5 EUr und ich kann damit gleich die ganze länge in 1 einzigen stück durchfahren und benötige nur Fittin (bzw. Doppelnippel mit Überwurfmutter) am Anfang und Ende...



Zum Bodenaufbau



Sorry ich habe das wohl falsch erklährt. Der jetzige Bodenaufbau besteht aus

Bodenplatte Beton (Dicke unbekannt)
3 cm Styropor
5 cm Estrich
Teppich

Das heist ich hätte die Dämmplatten (ob jetzt Styropor als Trittschall oder Styrodur sei mal dahingestellt)
auf die ebene Bodenplatte gelegt, darunter aber noch eine Feuchtigkeitssperre.

Muss es denn unbedingt eine PVC Schweißbahn sein oder geht auch eine Bitumenbahn, die kalt mit Bitumen geklebt wird? Diese werde ich dann wie vorgeschlagen entsprechend hoch ziehen den ganzen bodenaufbau, finde ich eine gute idee und dürfte eine ordentliche Abdichtung ergeben.

Die Spanplatten sollen ja dazu da sein, oberhalb der Wärmedämmung für eine ebene Stabile Oberfläche zu sorgen, auf der dann der Laminat kommt. Holzboden fände ich zwar auch toll, aber aufgrund dessen dass es Büro und Videostudio ist weiß ich jetzt schon, dass dieser Boden ordentlich gebraucht wird. Da Rollen Kameras, Stühle und alles mögliche rum... der Holzboden ist mir dafür einfach zu schaden. Und wenn der Laminat mal abgenutzt ist, kann ich den in 10 Jahren ohen wetieres austauschen und auf der bestehenenden Spanplatte einen neuen lose verlegen.

Aber eine Dampfsperre muss ja definitiv eingebaut werden, damit der Dampf nicht in die Dämmung kommt und dann unten an der Bitumenbahn kondensiert.

Ich kann diese natürlich auch unter den Spanplatten legen.


Alternative Idee:
Ich habe noch etliche m² übrig von meiner Dachfolie (letztes Jahr Dach komplett neu gemacht). Ist ja eine Spezialfolie (Dörken) die Dampfdurchlässig aber Wasserdicht ist. Kann man denn auch diese auf die Bodenplatte legen und überlappen (allerdings geht dann das schweißen nicht) und würde das ausreichen? Hätte den vorteil dass ich das Material aufbrauche und zudem poberhalb der Dämmung keine Dampfsperre, sondern eine Dampfbremse nur noch nötig ist da der Dampf rausdiffundieren kann.





Wird nun der vorhanden Bodenaufbau komplett entfernt und neu aufgebaut oder soll der von Ihnen beschriebene Aufbau auf den vohanden Bodenaufbau zusätzlich angebracht werden?

Einfacher wäre vermutlich den Bodenaufbau so zu belassen, Laminat verlegen, im Raum Plattenheizkörper anzuordnen und die Vorlauf, sowie Rücklaufleitungen aufputz montiern, Streichen und nicht verkleiden.

Grüsse



Neuer Bodenaufbau



Ich würde den jetzigen Estrich mit tyropor komplett entfernen
eine Feuchtigkeitsspeerschicht auftragen, 8cm Styropor neu und Holzspan drauf... sonst muss ich die Türstürze ebenfalls alle neu machen



Als Abdichtung der Bodenplatte



wird üblicherweise eine Schweissbahn V60S4 AL01 oder eine Abdichtungsbahn aus Polymerbitumen mit Glasvlies-
und Aluminiumeinlage die beidseitig mit
PE beschichtet und selbstklebend ist verwendet.
Zum Ausgleich der Unebenheiten wäre eine verdichtungsfähige Perite (wie ThermoPlan) denkbar, darauf eine Holzweichfaserplatte und dann eine OSB-Platte.
diese kann schwimmend verlegt und verleimt so belassen werden oder sie legen auf diese Laminat aus.

Grüsse





da die Bodenplatte ja eben ist, kann man ja auch Dämmung in platten nehmen. sind einfacher zu verlegen. statt osb aber spanplatten schwimmend verlegt





Durch das Verlegen der oben genannten Bahnen, kommt es zwangsläufig zu Unebenheiten im Überlappungs und Stossbereich, die verhindern, dass die Platten eben liegen und kippeln.
Die OSB Platten sind robuster als normale Spanplatten

Aber was Sie verwenden wollen liegt schlussendlich an Ihnen und an Ihrem Budget.

Grüsse





ja OSB sind leider deutlich teurer, dafür reicht das Budget aber nicht aus. Es sollte ein sinnvoller, aber kostengünstiger Aufbau sein, dass man unter 20 EUR/qm bleibt.

Statt dicke Schweißbahnen könnte man natürlich auch etwas dünnere Folien nutzen, oder?





keiner mehr noch einen Vorschlag



Was willst...



...Du denn hören?

Die solide Schweißbahn wurde ebenso wie der stabile Aufbau nicht ohne Grund empfohlen.

Wenn Du kein Geld zum Bauen hast, laß besser den vorhandenen Aufbau, als halbseidene Provisorien zu produzieren. Sofern die Feuchtesperre intakt ist, könnte erwogen werden, auf den vorhandenen Estrich Kork zu kleben.

Grüße

Thomas





welche feuchtespeerre soll intakt sein... es ist ja keine vorhanden zwischen estrich, Styropor und grundplatte

wobei ich eigentlich grundsätzlich noch lieber ideen und vorschläge hätte zu meinem konzept heizleisten selbst bauen, auch weil ich definitiv welche im Dachgeschoss benötige da dort keinw eiterer Bodenaufbau möglich ist



Frage und Antwort



@ Igor


Du hast doch auf "Haustechnikdialog.de" auf die gleiche Frage fast die gleichen Antworten erhalten. Glaubst Du, daß hier die Zauberer sitzen oder auf HTD nur Deppen?


Interessanterweise heiß es ja immer, 2 Fachleute- 3 Antworten, aber beide Foren bieten Dir für Dein Problem die gleichen Lösungen...also frisch ans Werk und die Vorschläge umgesetzt. Und denk daran: Vorlauftemperatur bei Heizleisten MINDESTENS 60°C.



@ Schwarzwild


MEINE Heizleisten knacken nicht, nur die erwartete Leistung bringen die auch nicht.



Andreas



@ Andreas:



Hast Du denn auch Radia-Therm-Leisten?
Wenn ja, welche Vorlauftemperatur?



Radia Therm



@ Schwarzwild


Ja ich hab Radiatherm Heizleisten. Da ich im Schlafzimmer hinter den Schränken ein leichtes Schimmelproblem hab, hab ich den Vorlauf des naheliegenden Heizkörpers um die Ecke an der Wand entlang geführt, in 22er Cu ausgeführt und Heizregister aufgeklickt. Der Effekt ist irgendwo vernachlässigbar, nur der Schimmel ist etwas weniger. Liegt vielleicht daran, daß die Leisten die kalte Feuchte Luft über dem Boden unter den Schränken ansaugt und unter den Heizleisten auf den ersten 10cm die Feuchte ausfällt.


Vorlauftemperatur im Moment ca 45°C, Wandtemperatur 20cm über den Heizleisten ca 15°C, in 1m Höhe 15°C (vor Montage ca 12°C, an den Wänden ohne Möbel in 1m Höhe 16,4°C

Das Prinzip der Heizleisten kommt aus dem Schienenfahrzeugbau, dort wurde allerdings mit Dampf geheizt...


Andreas



definit sind keine deppen hier



Hallo Andreas
Jetzt habe ich die beste Antwort überhaupt erhalten, indem du mal deine Erfahrung geschildert hast.... wobei mir es grundsätzlich auch nur darum ginge, ob jemand sich vorstellen könnte günstige heizleisten mit edelstahlwellrohr zu bauen als alternative zu den teuren heizregistern.

Ich bin jedoch etwas schockiert über deine wandtemperatur, die meiner Meinung nach wirklich zu niedrig ist.

Was soll denn bitte bei 15 Grad an Strahlungswärme entstehen.... also entweder funktioniert dieses Prinzip nicht oder irgendwas läuft falsch.

Merkst du einen krassen unterschied zwischen 60 Grad Vorlauf und den aktuellen 45.

Grüße



Es entsteht...



...nahezu keine Strahlungswärme, da die Teilchen kaum Strahlfläche haben. Darüber muß man nicht schockiert sein, das ist Physik. Um auch die persönliche Anschauung zu haben, habe ich's darüber hinaus in einem Raum installieren lassen. Ergebnis negativ.

Die kruden Theorien auf Eisenschinks Seite, z.B. zum exotischen "Coanda-Effekt", sind nett und verkaufsfördernd aufbereitet. Aber eben nur Theorien.

Tut mir leid, wenn Sie hier nicht zu hören bekommen, was Sie hören wollen. Das liegt sicherlich nur am Publikum...

Grüße

Thomas



Ist es belegt und belegbar, ...



... dass die aufsteigende Konvektionswärme von Fußleistenheizungen nicht in der Lage ist, die Wände so sehr zu erwärmen, so dass diese ihrerseits so viel Strahlungswärme abgeben, dass eine ausreichende Raumerwärmung gewärleistet ist, der sog. Coanda-Effekt also nur Humbug ist und Eisenschink, K.Fischer, Ringlstter & Co. also nur Scharlatane sind?

Oder wird diese Behauptung nur aufgestellt, weil man selber Opfer der Fehlplanung einer solchen Heizung geworden ist?

Ich bin kein Dogmatiker, stehe selber einfach nur vor der Entscheidung, was für eine Heizung wir für unser Haus wählen sollen, aber unsere bisherigen Besichtigungen von Häusern mit installierter Fußleistenheizung waren anderer Art. Die Besitzer waren durchweg zufrieden, haben sich ihre Heizungen allerdings komplatte von Sancal bzw. Sandomus planen und dimensionieren lassen.



Was...



...kann man denn Fehl"planen", wenn die vorhandenen Außenwände einfach umlaufend mit HL bestückt werden? Möglicherweise reicht deren Kapazität, wenn unterdimensioniert, an kalten Tagen nicht aus, sicher. Das ist aber bei mir nie vorgekommen, das Zimmerchen wurde warm. Es wird aber sehr langsam warm, es braucht ungefähr eine Stunde (mit dem Radiator unter dem Fenster war es in 5 Minuten warm). Die Wände werden nicht wärmer als mit Radiator. Ich habe 'mal die eine Außenwand-HL so abgedeckt, daß keine nennenswerte Wärme mehr herauskam, und die andere laufenlassen. Nach 2h gab es keine signifikanten Unterschiede (mit IR-Thermometer gemessen) an beiden Wänden.

Die HL müssen also offensichtlich durchlaufen, damit man sich in dem Zimmer immer wohlfühlt. Für ein Zimmer z.B., wo Kind spielt und schläft, ein klares no-go.

Ich habe also, zumindest für mich schlüssig, festgestellt:
1. HL haben eine geringe Leistung (geringe Eigenstrahlung, geringe Konvektion)und müssen durchgehend betrieben werden
2. HL können direkt konstruktionsbedingt die Wand nicht erwärmen, und indirekt (vermittels warmer Luft) tun Sie es auch allenfalls im vernachlässigbarem Rahmen.

Als einzigen Vorteil der Teile sehe ich die etwas bessere Wärmeverteilung im Verhältnis zum leistungsstarken Konvektor. Gegenüber einer echten Strahlungsheizung schneiden Sie jedoch mieserabel ab.

Meine "facts": Raum ca. 10m², 3m hoch, Sandstein Außenwand ca. 50cm, Fußboden (wie kann's bei mir anders sein :-) Dielung. Vorlauf momentan 60 grad, verbaut wurden ca 7m Variotherm Delta 1a.

Der Hersteller erscheint mir im Übrigen sekundär, die Konstruktionsweise ist überall ähnlich. Größere Leistungsunterschiede erwarte ich nicht.

Grüße

Thomas



Heizleisten



@ all


Heizleisten funktionieren schon, aber selten so, wie versprochen. Mit 4 Heizleisten hab ich einen 1250W Heizkörper ersetzen können.Allerdings mit 5m Wandleistenlänge dicht gesetzte Lamellen.
Im Prinzip arbeiten die Dinger wie kleine extrem niedrige Radiatoren vor der Wand.

Nachteile:
- hohe Vorlauftemperatur
- geringe Heizleistung
- Nachtabsenkung geht nicht
- lange Aufheizphasen

Also ganz einfach gesagt, entweder im ganzen Haus Radiatoren, FuBo Heizung oder Heizleisten. Wobei Radiatoren und im Rücklauf FuBo Heizung geht....



Andreas



Heizleisten



@ Igor


Heizleisten selbst bauen geht. Ich hab vom Schrott noch Wärmetauscher und alte Lamellenrohre von Klimaanlagen zu liegen. Die sind vom Wirkprinzip wie Heizleisten, nur ich bekomm die im Moment nicht aufgetrennt.

Die bekomme ich vom Tandler für 3Euro/kg....




Andreas





Könnte interessant sein mit den lamellenrohren. Hast du davon Bilder?

Wegen der wirkung der heizleisten. Wenn nachabsenkung nicht möglich ist finde ich das vollen Käse... wer will denn auch seinen Brenner die ganze Nacht durchlaufen lassen...

Ich wünschte mir jetzt mal dass die schlauen von sancal, variotherm und radiatherm sich mal dazu äußern würden.

Weil auf deren Website wird immer alles prima hochgelobt, doch wenn sie nicht funktionieren kann das auch nicht der sinn der Sache sein.

Dabei hat Andreas wirklich recht: was soll man bitte falsch installieren. Wenn die Heizleiste durchspült wird muss sie Wärme abgeben... aber wenn die Wand darüber dennoch nicht warm wird, bedeutet es dass sie NUR auf Konvektion funktionieren und das hochgelobte Prinzip der wärmestrahlung NICHT funktioniert. Denn es geht ja hauptsächlich um diese wärmestrahlung die sehr interssant ist.

Also Herr sancal und Co., bitte mal dazu konstruktieve Argumente (ohne dass wir hier gleich in einem Streit ausarten). Und vielleicht äußern sich die herren auch nochmals über meine alternative mit edelstahlwellrohr...





Könnte interessant sein mit den lamellenrohren. Hast du davon Bilder?

Wegen der wirkung der heizleisten. Wenn nachabsenkung nicht möglich ist finde ich das vollen Käse... wer will denn auch seinen Brenner die ganze Nacht durchlaufen lassen...

Ich wünschte mir jetzt mal dass die schlauen von sancal, variotherm und radiatherm sich mal dazu äußern würden.

Weil auf deren Website wird immer alles prima hochgelobt, doch wenn sie nicht funktionieren kann das auch nicht der sinn der Sache sein.

Dabei hat Andreas wirklich recht: was soll man bitte falsch installieren. Wenn die Heizleiste durchspült wird muss sie Wärme abgeben... aber wenn die Wand darüber dennoch nicht warm wird, bedeutet es dass sie NUR auf Konvektion funktionieren und das hochgelobte Prinzip der wärmestrahlung NICHT funktioniert. Denn es geht ja hauptsächlich um diese wärmestrahlung die sehr interssant ist.

Also Herr sancal und Co., bitte mal dazu konstruktieve Argumente (ohne dass wir hier gleich in einem Streit ausarten). Und vielleicht äußern sich die herren auch nochmals über meine alternative mit edelstahlwellrohr...





Könnte interessant sein mit den lamellenrohren. Hast du davon Bilder?

Wegen der wirkung der heizleisten. Wenn nachabsenkung nicht möglich ist finde ich das vollen Käse... wer will denn auch seinen Brenner die ganze Nacht durchlaufen lassen...

Ich wünschte mir jetzt mal dass die schlauen von sancal, variotherm und radiatherm sich mal dazu äußern würden.

Weil auf deren Website wird immer alles prima hochgelobt, doch wenn sie nicht funktionieren kann das auch nicht der sinn der Sache sein.

Dabei hat Andreas wirklich recht: was soll man bitte falsch installieren. Wenn die Heizleiste durchspült wird muss sie Wärme abgeben... aber wenn die Wand darüber dennoch nicht warm wird, bedeutet es dass sie NUR auf Konvektion funktionieren und das hochgelobte Prinzip der wärmestrahlung NICHT funktioniert. Denn es geht ja hauptsächlich um diese wärmestrahlung die sehr interssant ist.

Also Herr sancal und Co., bitte mal dazu konstruktieve Argumente (ohne dass wir hier gleich in einem Streit ausarten). Und vielleicht äußern sich die herren auch nochmals über meine alternative mit edelstahlwellrohr...





Könnte interessant sein mit den lamellenrohren. Hast du davon Bilder?

Wegen der wirkung der heizleisten. Wenn nachabsenkung nicht möglich ist finde ich das vollen Käse... wer will denn auch seinen Brenner die ganze Nacht durchlaufen lassen...

Ich wünschte mir jetzt mal dass die schlauen von sancal, variotherm und radiatherm sich mal dazu äußern würden.

Weil auf deren Website wird immer alles prima hochgelobt, doch wenn sie nicht funktionieren kann das auch nicht der sinn der Sache sein.

Dabei hat Andreas wirklich recht: was soll man bitte falsch installieren. Wenn die Heizleiste durchspült wird muss sie Wärme abgeben... aber wenn die Wand darüber dennoch nicht warm wird, bedeutet es dass sie NUR auf Konvektion funktionieren und das hochgelobte Prinzip der wärmestrahlung NICHT funktioniert. Denn es geht ja hauptsächlich um diese wärmestrahlung die sehr interssant ist.

Also Herr sancal und Co., bitte mal dazu konstruktieve Argumente (ohne dass wir hier gleich in einem Streit ausarten). Und vielleicht äußern sich die herren auch nochmals über meine alternative mit edelstahlwellrohr...



Was wird wohl...



...ein Vertreter anderes wiedergeben als den Inhalt seiner Hochglanzbroschüren, Homepages etc.?



Abdichtung über Bodenplatte



Ist es denn Ratsam, vor dem Bodenufbau noch eine dichtende Schicht auf die Bodenplatte zu legen?

Was ist dafür geeignet? Reicht eine PE-Folie oder muss es Schweißbahn sein? Könnte man für auftretende Feuchte als alternative auch eine als PE deutlich stabilere Unterdeckbahn aus PP nutzen? Wobei ich mir da das Abdichten schwer vorstelle....

Reichen bei Bitumenbahnen auch stärken unter 1mm aus?
Danke im voraus, Igor



Also:



1. Ja
2. Eine Schweißbahn ist solider. Als Alternative könnte die Gefitas PE 3/300 dienen.

http://www.gefinex.de/fileadmin/user_upload/Flyer/TI_PE-300_Dampf-Feuchtigkeitssperren.pdf

3. Bitumenbahnen unter 1mm gibt es weder als Schweißbahn, noch überhaupt, würde ich meinen.

Grüße

Thomas





ich sehe sonst bloß ein problem damit wenn bitumenbahnen so dick sind, dass dann zwingend eine ausgleichschicht benötigt wenn man Styropor drauflegt. Das würde ich mir gerne ersparen wenn dies ginge, daher finde ich ein dünnes Material irgendwie von vorteil





Was hat die Nachtabsenkung jetzt wieder mit dem Wärmetauscher zu tun?

Und wieso soll ein Brenner die ganze Nacht durchlaufen nur weil keine Nachtabsenkung aktiviert ist?



Heizleisten



@ Oliver


"Was hat die Nachtabsenkung jetzt wieder mit dem Wärmetauscher zu tun?

Und wieso soll ein Brenner die ganze Nacht durchlaufen nur weil keine Nachtabsenkung aktiviert ist?"



worum gehts? Wen meinst Du?







---Forenreferenz-----------
-
Könnte interessant sein mit den lamellenrohren. Hast du davon Bilder?

Wegen der wirkung der heizleisten. Wenn nachabsenkung nicht möglich ist finde ich das vollen Käse... wer will denn auch seinen Brenner die ganze Nacht durchlaufen lassen...

Ich wünschte mir jetzt mal dass die schlauen von sancal, variotherm und radiatherm sich mal dazu äußern würden.

Weil auf deren Website wird immer alles prima hochgelobt, doch wenn sie nicht funktionieren kann das auch nicht der sinn der Sache sein.

Dabei hat Andreas wirklich recht: was soll man bitte falsch installieren. Wenn die Heizleiste durchspült wird muss sie Wärme abgeben... aber wenn die Wand darüber dennoch nicht warm wird, bedeutet es dass sie NUR auf Konvektion funktionieren und das hochgelobte Prinzip der wärmestrahlung NICHT funktioniert. Denn es geht ja hauptsächlich um diese wärmestrahlung die sehr interssant ist.

Also Herr sancal und Co., bitte mal dazu konstruktieve Argumente (ohne dass wir hier gleich in einem Streit ausarten). Und vielleicht äußern sich die herren auch nochmals über meine alternative mit edelstahlwellrohr... mehr ...
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Eigentlich nicht zu übersehen, er hats ja gleich dreimal gepostet.





von Nachtabsenkung hatte ein anderer gesprochen. Nachtabsenkung ist ohnehin vorhanden, denn wenn Brenner nicht läuft, ist die unweigerlich vorhanden. Wird bei Bodenheizung nicht aners sein. daher ist diese Aussage meiner Meinung nach ohnehin irrelevant

Lieber hätte ich paar konkrete Aussagen von seiten von Heizleistenverfechter.





@Andreas

“Ich habe zu liegen“

Ostdeutsch in Perfektion ;-))




Heizleisten



Oki, Oliver, dann muß ich mal drauf antworten:


_Nachtabsenkung und Heizleisten geht nicht, weil eine "normale" Massivwand zu lange zum Aufheizen braucht. Damit wird der versprochene Effekt der "Wärmestrahlung" noch mehr minimiert.
Ich bin auch bei einer Fußbodenheizung gegen Nachtabsenkung, da die Masse an Estrich zu träge ist...




Von Wärmetauscher hatte ich gesprochen, als Alternative für teure "Originale, denn die sind ähnlich von Heizleisten.

Allen Heizleisten ist ein "Mangel" gemeinsan: die hohen Vorlauftemperaturen von über 60°C, darunter wirds nur ein Krampf...




Andreas



Heizleisten



jo Olli, da kommt wieder der Ossi durch...fg


der Wessi würde sagen: Ich habe teuer gekauft...





gut wenn die Heizung um 6 Uhr morgens startet, brauchen wir keine Nachtdurchheizung....
Frau ist zu Hause mit Kind und mein Büro öffnet um 9 Uhr frühestens... und wenns mal doch früher sein soll, habe ich noch meinen Pelletofen als alternative. Wenn also Fußboden oder Raum ab 9 Uhr wohnbar wären mit angenehmenm Klima, kein Problem

Darüberhinaus kann ich ggf auch den Kessel steuern, um 5 Uhr zu feuern und dafür über mittag aus zu sein.

Da dieser ohnehin 6 Stunden immer durch läuft habe ich kein Problem mit gewissen Temperaturschwankungen... ist halt ein Pelletkessel



@ Igor



Eine Nachtabsenkung ist nicht "unweigerlich" vorhanden, sie wird eingestellt - oder eben nicht. Eine FBH im Trockenaufbau, wie Ripal, kann durchaus mit einer moderaten Nachtabsenkung gefahren werden, weil sie nicht regelträge wie ein Heizestrich ist, und andererseits mehr Leistung bringt als eine HL.

Grüße

Thomas





na ja, lieber ist mir eine Nachtabsenkung schon, denn was soll ich damit wenn der Kessel die nacht durchläuft. Aufgrund dessen dass es sich um ein Pelleter handelt kann ich die Leistung nicht besonders gut regulieren wie bei einem Gas- oder Ölkessel. Darüberhinaus ist jeder start-Stop ein extremer Stromfresser und senkt unheimnlich den Wirkungsgrad. Der Pelletter hat feste Brennzeiten, also von 6-12 und 16-20 Uhr, in denen er durchbrennt und nie ausgeht, wenn es draußen ausreichend Kalt ist.



Pelleter



@ Igor



Hast billig gekauft?
"Aufgrund dessen dass es sich um ein Pelleter handelt kann ich die Leistung nicht besonders gut regulieren wie bei einem Gas- oder Ölkessel."


Mein Kessel (Hargassner HSV12) moduliert, dh, er regelt runter bei Bedarf und ab und zu geht er auf Gluterhaltung. Brennerstarts macht der nur wenige...


Andreas





na gut, mein atmos D20P ist natürlich kein Vergleich mit Deinem hochmodernen Ding... dafür kann ich auch holzscheite verheizen, und das war für uns sehr wichtig als der pelletsilo noch nicht stand.

ob sich der Kessel in Zukunft modulieren ließe weiß ich noch nicht genau, scheinbar arbeiten wohl einige user daran. mal sehen. Wobei meine HZR65 nur halt die Kesselanforderung kennt und keine weiteren Daten übermittelt



Pelleter



@ Igor


und genau DA liegt Dein Problem: "dafür kann ich auch holzscheite verheizen,..."

Du hast ein "Universalgenie" gekauft, das Ding kann alles und nix richtig.
Ich hab den Pelletsfresser gekauft und im nächsten Haus kommt neben das Teil noch ein alter Forster Kessel, der die Holzreste aufrauchen kann... Und beide verbindet das innige Band eines Pufferspeichers...fg



Andreas





Na ja, so sehe ich das nicht gerade.
Bei einem zweiten Kessel brauchst Du einen Puffer der diese weiteren Anschlüsse bietet. Gut dafür kann man ev. den Entleerungsstuzen mitnutzen, aber eine zweite Ladepumpe muss dann auch hin und man braucht dann ebenfalls vemrutlich eine UVR1611 die irgendwie das ganze konglomerat steuert. Mag interessant sein, aber mir ists zu aufwendig gewesen und dazu fehlt mir auch einfach der Platz im Heizraum.

Ich bin zufrieden mit meinem atmos, auch wenn ich weiß dass er über 0 Luxus verfügt. Dafür kostete er aber auch nur die Hälfte als deiner... und da wir alles selbst finanziert haben ohne schulden zu machen, musste der so her.

Wenn wir im Vergleich zum Heizöl wie früher bereits 3000 EUR einsparen können je Jahr, sind wir glücklich. Und laut meinen Berechnungen halten die 7 to Pellets mind. 180 Heiztage (bei 10 Stunden durchgeheizt). Das sind 1500 EUR an kosten, und früher haben wir aber 5000Liter Öl gebraucht, aktuell also 4500 EUR.

Wenn durch perfekte Modulierbarkeit ich 1 to Pellets weniger verbrauche, rechnet sich so ein ultramoderner Kessel vielleicht in 20 Jahren... wenn dazwischen nichts kaputt geht..

also für meine Situation war der D20P OK, auch wenn ich wusste dass es definitiv bessere und auch optisch geilere Kessel gab.

Wenn jetzt noch die modulierbarkeit dazukommt, bin ich zufrieden. Wobei ich eher vermute, dass ich den noch weiter drosseln kann wenn das Haus von außen gedämmt ist, da selbst 15kw manchmal zu viel sind.





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