Fachwerk.de - Lehmschleier Bruchsteinmauer entfernen ohne Säure???
Ich habe nach einer Woche Mühseeliger kleinarbeit, meine Bruchsteinmauer "rausgeputzt" und neu mit Zementspeis verfugt (innen).
Nach abgeschlossener Arbeit habe ich gründliche die Steine gesäubert, jedoch sind hier und da noch Zementschleier auf den Steinen. Die Steine sehen Matt aus.
Ich möchte nich unbedingt mit irgendwelcher Chemie (Zementschleierentferner) an die Sache herangehen und suche nach anderen möglichkeiten
Mit der Stahlbürste schruppt man sich müde... Gibt es eine anere "Mechanische" Lösung?
Ich bitte um eure Mithilfe
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
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Patrick Hagi | 01.01.12
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Patrick Hagi | 01.01.12
Sorry Doppelpost
Was ich noch vergessen habe. Die Suchfunktion habe ich durchsucht, jedoch leider keine für mich Annehmbare Lösung gefunden.
Ich denke JOS Verfahren für die recht kleine Fläche zu Aufwendig / Teuer und wie gesagt, Chemie muss nicht sein
Was ich noch vergessen habe. Die Suchfunktion habe ich durchsucht, jedoch leider keine für mich Annehmbare Lösung gefunden.
Ich denke JOS Verfahren für die recht kleine Fläche zu Aufwendig / Teuer und wie gesagt, Chemie muss nicht sein
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Patrick Hagi | 01.01.12
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Patrick Hagi | 01.01.12
Moin,
hier kannst Du ruhig mit normalen Strahlgranulat drangehen, allerdings denke ich das Du das Equipment nicht hast, Jos ist dabei auch nix besonders , deshalb eher Drahtbürste mit Flex u dgl. (probieren), ebenso Nadelpistole probieren.
Nebenbei sei noch bemerkt das z.b. HCL ein Naturprodukt ist.
An den im Handel angebotenen Zementschleierentfernern ist gerade bei kleinen Flächen nichts auszusetzetn es ist ein Irrglaube man würde der Umwelt besseres tun wenn man mit grosser Strahlanlage anrückt, am besten wäre es gewesen von vornherein sauber zu arbeiten
hier kannst Du ruhig mit normalen Strahlgranulat drangehen, allerdings denke ich das Du das Equipment nicht hast, Jos ist dabei auch nix besonders , deshalb eher Drahtbürste mit Flex u dgl. (probieren), ebenso Nadelpistole probieren.
Nebenbei sei noch bemerkt das z.b. HCL ein Naturprodukt ist.
An den im Handel angebotenen Zementschleierentfernern ist gerade bei kleinen Flächen nichts auszusetzetn es ist ein Irrglaube man würde der Umwelt besseres tun wenn man mit grosser Strahlanlage anrückt, am besten wäre es gewesen von vornherein sauber zu arbeiten
Versuch's erstmal...
...mit Essigessenz (riecht kräftig) und mit Zitronensäure (Kristalle), in 10%iger Lösung.
Optische Tiefe bringt dann nach dem Abtrocknen ein Steinöl.
Grüße
Thomas
...mit Essigessenz (riecht kräftig) und mit Zitronensäure (Kristalle), in 10%iger Lösung.
Optische Tiefe bringt dann nach dem Abtrocknen ein Steinöl.
Grüße
Thomas
Ist mit "Lehmschleier"…
… im Fachjargon Zementschleier gemeint?
… im Fachjargon Zementschleier gemeint?
Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist.
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Christian Bisping | 02.01.12
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Christian Bisping | 02.01.12
Umwelt hin oder her
Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten
Ich habe hier in einigen Theards gelesen, dass es mit dieser Säure auch gerne zu Ausblühungen kommen kann und das es die Zementfugen zerstört. Möchte da kein Risiko eingehen, war ganz schön viel Arbeit.
Strahlen ist, wie gesagt ein zu großer finanzeller Aufwand und die Technik besitze ich leider selbst nicht.
Wäre die letzte Lösung, wenn nichts anderes hilft, dass ich mir einen "Fachmann" hole :)
Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten
Ich habe hier in einigen Theards gelesen, dass es mit dieser Säure auch gerne zu Ausblühungen kommen kann und das es die Zementfugen zerstört. Möchte da kein Risiko eingehen, war ganz schön viel Arbeit.
Strahlen ist, wie gesagt ein zu großer finanzeller Aufwand und die Technik besitze ich leider selbst nicht.
Wäre die letzte Lösung, wenn nichts anderes hilft, dass ich mir einen "Fachmann" hole :)
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Patrick Hagi | 02.01.12
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Patrick Hagi | 02.01.12
Mach's nicht...
zu akademisch. Ein gründliches Nachwaschen mit klarem Wasser entfernt die Salze soweit, daß keine Schäden entstehen können. Schau auf eine x-beliebige Flasche Schleierex aus dem Fachhandel, da steht alles zur Anwendung.
Wo stand denn hier im Forum, daß ein Zementschleierentferner frische Fugen zerstört?
Grüße
Thomas
zu akademisch. Ein gründliches Nachwaschen mit klarem Wasser entfernt die Salze soweit, daß keine Schäden entstehen können. Schau auf eine x-beliebige Flasche Schleierex aus dem Fachhandel, da steht alles zur Anwendung.
Wo stand denn hier im Forum, daß ein Zementschleierentferner frische Fugen zerstört?
Grüße
Thomas
Aber wehe dem es wird nicht richtig gespült.
[pubimg 22536]
anonymus | 02.01.12
Witzbold!
Da ist ja wohl kaum ein enthemmter Zementschleierentferner dran schuld :-)
Grüße
Thomas
Da ist ja wohl kaum ein enthemmter Zementschleierentferner dran schuld :-)
Grüße
Thomas
Was iss es dann?
Wie kommen die Salze da oben hin?
Die Ausblühungen traten erstmals 4 Monate nach Fertigstellung (mit reichlich Säure) auf, das ist jetzt ca. 15 Jahre her.
Gemessen wurde eine stark erhöhte Sulfatbelastung, ganz speziell unter dem Mauervorsprung, exakt dort wo beim abspülen am wenigsten Wasser hingekommen ist, dort treten die Ausblühungen immer wieder auf.
Auf der Innenseite sind übrigens keine Ausblühungen, da wurde nichts abgesäuert.
Grüße
PS.
Die Absäuerei ist eine völlig unnütze “Errungenschaft” der Zivilisation.
anonymus | 03.01.12
Na,
ich will ja da nicht übermäßig in Ihren Revier wildern.
Rätselhaft ist mir aber zunächst die Sulfatbelastung. Absäuerungsmittel habe ich bisher überwiegend auf der Basis von HCL gesehen. Die sich bildenden löslichen Chloride würden Außen ohne weiteres abgespühlt. Auch die von mir weiter oben erwähnten organischen Säuren werden eingesetzt, deren Salze sind löslich. Ein Absäuerungsmittel auf Basis von H2SO4 wäre kontraproduktiv, weil die schwerlöslichen Karbonate nur in noch schwerer lösliche Sulfate umgewandelt würden.
Wo kommen also die Sulfate her? Entweder hat der Säuerling was völlig Falsches und auch noch viel zuviel davon genommen, oder aber die Sulfate werden aus dem (falsch gewählten oder mit Gips verunreinigten) Mörtel herausgewaschen.
Absäuerung im Außenbereich halte ich auch für verzichtbar (wenngleich bei richtiger Anwendung nicht problematisch). Innen und speziell auf Naturstein kann's seine Berechtigung haben.
Grüße
Thomas
ich will ja da nicht übermäßig in Ihren Revier wildern.
Rätselhaft ist mir aber zunächst die Sulfatbelastung. Absäuerungsmittel habe ich bisher überwiegend auf der Basis von HCL gesehen. Die sich bildenden löslichen Chloride würden Außen ohne weiteres abgespühlt. Auch die von mir weiter oben erwähnten organischen Säuren werden eingesetzt, deren Salze sind löslich. Ein Absäuerungsmittel auf Basis von H2SO4 wäre kontraproduktiv, weil die schwerlöslichen Karbonate nur in noch schwerer lösliche Sulfate umgewandelt würden.
Wo kommen also die Sulfate her? Entweder hat der Säuerling was völlig Falsches und auch noch viel zuviel davon genommen, oder aber die Sulfate werden aus dem (falsch gewählten oder mit Gips verunreinigten) Mörtel herausgewaschen.
Absäuerung im Außenbereich halte ich auch für verzichtbar (wenngleich bei richtiger Anwendung nicht problematisch). Innen und speziell auf Naturstein kann's seine Berechtigung haben.
Grüße
Thomas
Erwischt,
natürlich wurden hier Chloride und keine Sulfate gemessen.
Die Sulfatmessung gehörte zu einer Baustelle bei Braunsbedra, die erhöhten Werte dort waren der Braunkohleindustrie der DDR zu zuschreiben.
Chloride sind aber eben auch hygroskopisch und sie kristallisieren bei Luftfeuchten unter 70% aus.
Grüße
anonymus | 03.01.12
natürlich wurden hier Chloride und keine Sulfate gemessen.
Die Sulfatmessung gehörte zu einer Baustelle bei Braunsbedra, die erhöhten Werte dort waren der Braunkohleindustrie der DDR zu zuschreiben.
Chloride sind aber eben auch hygroskopisch und sie kristallisieren bei Luftfeuchten unter 70% aus.
Grüße
anonymus | 03.01.12
Dann...
...lag es aber nicht am Absäuerungsmittel, sondern an dessen falscher Verwendung. Eimerweise konzentrierte Säure kommt nirgends gut an. Offenbar hat der damals Ausführende einen etwas groben Arbeitsstil :-)
Immerhin sollte mit Wasserschlauch und Bürste an der Mauer viel zu erreichen sein.
Frage: sind das Klinker?
Grüße
Thomas
...lag es aber nicht am Absäuerungsmittel, sondern an dessen falscher Verwendung. Eimerweise konzentrierte Säure kommt nirgends gut an. Offenbar hat der damals Ausführende einen etwas groben Arbeitsstil :-)
Immerhin sollte mit Wasserschlauch und Bürste an der Mauer viel zu erreichen sein.
Frage: sind das Klinker?
Grüße
Thomas
@ Patrik
Eine andere mechanische Lösung wäre z.B. eine Stahlbürste die man in eine Bohrmaschine spannen kann.
Grüsse
Eine andere mechanische Lösung wäre z.B. eine Stahlbürste die man in eine Bohrmaschine spannen kann.
Grüsse
Ja, das sind Hartbrandklinker gemauert mit Vormauermörtel.
Nach meine Beobachtungen gibt es immer wieder solche (und andere) Probleme durch absäuern.
Man kann auch sauber mauern und den Rest dem ersten Winter überlassen.
Grüße
anonymus | 03.01.12
Na super
Jetzt bin ich völlig verunsichert...
´Jeder schreibt etwas anderes :)
Ich werds wohl erstmal mit Stahlbürste und Co versuchen
Jetzt bin ich völlig verunsichert...
´Jeder schreibt etwas anderes :)
Ich werds wohl erstmal mit Stahlbürste und Co versuchen
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Patrick Hagi | 03.01.12
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Patrick Hagi | 03.01.12
Das Problem ist,
daß Sie die verschiedenen Antworten nicht werten können.
Ein Salzeintrag wie auf Oliver Struves Bild kann nicht entstehen, wenn sie einen handelsüblichen Zementschleierentferner lt. Verarbeitungsrichtlinien benutzen. Sie können noch besser sein, wenn Sie nur die Steine, nicht aber die Fugen überpinseln, und danach nachwaschen.
Wiederkehrende Salzausblühungen sind ferner in trocknen Innenräumen aus trocknen Wänden heraus nicht möglich.
Grüße
Thomas
daß Sie die verschiedenen Antworten nicht werten können.
Ein Salzeintrag wie auf Oliver Struves Bild kann nicht entstehen, wenn sie einen handelsüblichen Zementschleierentferner lt. Verarbeitungsrichtlinien benutzen. Sie können noch besser sein, wenn Sie nur die Steine, nicht aber die Fugen überpinseln, und danach nachwaschen.
Wiederkehrende Salzausblühungen sind ferner in trocknen Innenräumen aus trocknen Wänden heraus nicht möglich.
Grüße
Thomas
Danke :)
Vielen Dank an alle die mir hier geantwortet haben, ich werde dann mal mein Glück versuchen und poste irgendwann falls ich endlich mal dazu komme ein paar Bilder
:)
Vielen Dank an alle die mir hier geantwortet haben, ich werde dann mal mein Glück versuchen und poste irgendwann falls ich endlich mal dazu komme ein paar Bilder
:)
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Patrick Hagi | 05.01.12
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Patrick Hagi | 05.01.12
Was ich noch vergessen habe
Apropo Bruchsteinmauer,
Gehen wir mal davon aus, dass die Mauer von unten Feuchtikeit zieht (ziehen kann, wäre es fatal, die Mauer mit Zementspeis zu verfugen? z.B. da der Lehm dahinter die Feuchtigkeit nichtmehr abgeben kann?
Meine Mauer ist in keinstemfall Nass, die Steine sind trocken, jedoch ist der Lehm stellenweise etwas Feucht, sprich nicht staubtrocken sondern eben "Matschig"
Bitte um Rückmeldung :)
PS: habe auch mal ein Bild meines "unvollendeten" Werks hinzugefügt.
Gehen wir mal davon aus, dass die Mauer von unten Feuchtikeit zieht (ziehen kann, wäre es fatal, die Mauer mit Zementspeis zu verfugen? z.B. da der Lehm dahinter die Feuchtigkeit nichtmehr abgeben kann?
Meine Mauer ist in keinstemfall Nass, die Steine sind trocken, jedoch ist der Lehm stellenweise etwas Feucht, sprich nicht staubtrocken sondern eben "Matschig"
Bitte um Rückmeldung :)
PS: habe auch mal ein Bild meines "unvollendeten" Werks hinzugefügt.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Patrick Hagi | 08.01.12
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Patrick Hagi | 08.01.12
Noch ein Bild
Und so siehts stellenweise noch aus...
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Patrick Hagi | 08.01.12
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Patrick Hagi | 08.01.12
Schreibt keiner mehr?
Rückmeldung erwünscht bitte
Rückmeldung erwünscht bitte
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
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Patrick Hagi | 17.01.12
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Patrick Hagi | 17.01.12
Ja,
was denn noch?
was denn noch?
Zitat
ZITAT:
Apropo Bruchsteinmauer,
Gehen wir mal davon aus, dass die Mauer von unten Feuchtikeit zieht (ziehen kann, wäre es fatal, die Mauer mit Zementspeis zu verfugen? z.B. da der Lehm dahinter die Feuchtigkeit nichtmehr abgeben kann?
Meine Mauer ist in keinstemfall Nass, die Steine sind trocken, jedoch ist der Lehm stellenweise etwas Feucht, sprich nicht staubtrocken sondern eben "Matschig"
ZITAT:
Apropo Bruchsteinmauer,
Gehen wir mal davon aus, dass die Mauer von unten Feuchtikeit zieht (ziehen kann, wäre es fatal, die Mauer mit Zementspeis zu verfugen? z.B. da der Lehm dahinter die Feuchtigkeit nichtmehr abgeben kann?
Meine Mauer ist in keinstemfall Nass, die Steine sind trocken, jedoch ist der Lehm stellenweise etwas Feucht, sprich nicht staubtrocken sondern eben "Matschig"
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Patrick Hagi | 18.01.12
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Patrick Hagi | 18.01.12