Fachwerk.de - Schallschutz Zimmerdecke

In meinem Haus BJ. 1939 befinden sich Holzdecken, deren Zwischenräume mit Aschebeton ausgeschüttet wurden, darüber Holzdielen. Der Putzträgerist Heraklit (von unten selbstverständlich). Trotz des nachträglich aufgebrachten Parketts mit Trittschaldämmung, kann man fast jedes Wort verstehen, was in der oberen Wohnung gesprochen wird.

Was für Möglichkeiten (die auch effektiv sind) gibt es, die Decken nachträglich (am besten von unten) gegen den Raumschall zu dämmen?


Patrick Scholl | 15.01.06

Hallo
Ich würde Holzweichfaserplatten von unten vorsetzen . lassen sich tapezieren .
eine 22er Platte hat im Testversuch bei Fa. Pavatex 29DB durchgelassen.
Gruss Michael
Alles wird gut
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Meyer | 16.01.06
Raumschallschutz nachträglich einbauen
Lieber Michael,

danke für den Tipp. Habe die Pavatex Homepage konsultiert, konnte aber nichts zu den Befestigungsmöglichkeiten der Platten finden (Pavatex Holzfaserdämmplatte Pavatherm)

Hast du auch dort eventuell noch einen dankbaren Tipp?

Beste Grüße

Patrick


Patrick Scholl | 16.01.06

Hallo
Werde die Platten auch demnaechst verbauen , allerdings in einer Deckenschräge.
Mir wurde geraten die Platten mit normalen 6er Holzschrauben zu befestigen.
An deiner Stelle wuerde ich mich auf die Suche nach den Balken machen , Latten unter deiner jetzigen Decke an den Balken befestigen , und drunter die Weichfaserplatten mit Nut und Feder .
Die kannst du dann tapezieren !
Gruß
Alles wird gut
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Michael | 16.01.06
Und
dann haben wir wieder herlliche Schallbrücken über die Schrauben. Wie sollen die vermieden werden. Holzweichfasserplatten nur Tapezieren? Es giebt aus dem klassichen Trockenbau sehr gute Abhängesysteme für Akustikdecken, darauf eine putzbare Holzweichfaserplatte und Lehmputz, oder eine Lehmbauplatte, auch wenn mann keine Werbung machen darf, eine die bereits fertig geputzt ist, denn eine Platte die noch mit Gewebe und zwei Lagen Putz (auch wenn es dünne Lagen sind)versehen werden müssen kann mann sich sparen.Die komplatt aus Matall bestehende Systeme allerdings etwas für unsere Zwecke, dem ökologischen Bauen angepaßte Bauweise, modifizieren. Mur die entkoppelten Befestigungen verwenden, den Rest dann mit rohen Dachlatten. Bei den Platten mal unter www.lehm.at nachschauen. Mit lehmigen Grüssen Martin
gesünder leben mit lehm
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Martinbau | Martin Elzenbeck | 17.01.06

Schrauben werden natürlich leicht versenkt und mit Acryl abgedichtet.Dachte sowas versteht sich von selbst , da jedem bewusst sein sollte , das sich die Schraubenköpfe durch die Tapeten abzeichnen werden .Das ist auch der einzigste Grund warum sie leicht versenkt werden , und nicht wegen Schallbrücken .
Teure Lösung bieten Sie da an . Leider nichts für meinen Geldbeutel.
Alles wird gut
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Michael | 17.01.06
Nun Michael
dann wirst du die Schallübertragung über die Schrauben nicht verhindern können, und meiner meinung nach ist eine nicht funktionierende Lösung die teuerste Lösung. Mit lehmigen Grüssen Martin
gesünder leben mit lehm
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Martinbau | Martin Elzenbeck | 17.01.06

Laut Pavatex wird es keinerlei Übertragungen geben , aber den Anruf hätte ich mir auch ehrlich gesagt Sparen können .
Zeichnen sie sich den Aufbau mal auf ein Blatt Papier auf . Vielleicht leuchtet es Ihnen dann ja auch ein .
Es kann keine Schallübertragung geben , da dieser durch die ( wenn überhaupt einer entsteht) Vorlattung abgefangen wird . Die Schrauben der HWF-Platten dringen garnicht in die Tragebalken ein .
Aber mir solls auch egal sein .
Bleiben Sie bei Ihrer Meinung und vergessen sie nicht den Blinker zu setzen . Das kann teuer werden .
Alles wird gut
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Michael | 17.01.06

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