Fachwerk.de - Vorbehandlung für Parkett auf Zwischendecke?

Hallo,

ich bin der neue hier. Ich bin geschmeidige 32 Jahre alt und versuche im Augenblick, unser MRH noch gemütlicher zu machen und die Fehler zu beheben (bzw. prof. beheben zu lassen), die unser Bauträger verbockt hat (Rechtsverfahren läuft...)

Nun zu meiner Frage:

wir haben einen unausgebauten Spitzdachboden (ca. 25qm), der mit einfachen Holzbrettern beplankt ist. Darunter befindet sich Dämmwolle, um die darunterliegenden Zimmer zu isolieren...

Ich möchte nun Parkett legen um den Dachboden als Büro zu nutzen.
Das Parkett mit Trittschalldämmung alleine auf die Dielen zu legen, wird nicht klappen, da die Bretter nicht wirklich eben sind und der Trittschall zu extrem wäre.

Was würdet Ihr in einem solchen Fall empfehlen?

Die Tragfähigkeit beträgt lt. Bauleitung 200kg/qm.
Ich hatte mit einer Schüttung in Verbindung mit FERMACELL Gipsfaser Estrich-Elementen geliebäugelt, befürchte jedoch, dass diese Lösung
a) ziemlich teuer- und
b) auch recht schwer wird, so dass man mit Möbeln ect. schnell an die Gewichtsgrenze stösst (man selber hält sich ja auch noch dort auf)

Die andere angedachte Alternative wäre (wenn auch die Handwerker und Ingenieure unter Euch jetzt erstmal ohnmächtig werden;-), OSB-Platten zu legen und fest mit den Brettern zu verschrauben. Unebenheiten darunter könnten beim Verlegen erkannt werden und durch "runterschieben von Pappe" getilgt werden. darüber dann die Trittschalldämmung und das Parkett. "Extreme-Heimwerkerstyle eben"

Wie Ihr schon seht: das verlegen des Parketts macht mir überhaupt keine Sorgen, die des Untergrunds schon mehr...

Ach ja: mögliche Aufbauhöhe (OHNE Parkett) wären 5cm...

Danke schonmal für Eure Tips und Ratschläge!

Gruss,

Bruenor
Geht doch irgendwie alles!
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Bruenor75 | 07.01.09
Ich gehe davon aus,
Dielenbodendass es sich um ein kleines privat genutztes Büro handelt und dass der Wohnraum darunter eigengenutzt ist. Dann gibt es ein wunderbares System allerdings nicht für Parkett sondern für Dielen (insgesamt 6 cm). Allerdings brauch ich so auch keine Verklebung. Mit den gleichen Platten ohne Zwischenleisten kann man auch eine Verlegeplatte schwimmend Verlegen und dann Parkett aufkleben. Geringe Unebenheiten machen so keine Probleme. Von der gleichen Herstellerfirma (Pavatex und natürlich auh von anderen) gibt es für den Bodenaufbau mit Verlegeplatte auch spezielle Trittschallplatten in einer Stärek von z.B. 37 mm.
Die ganze Aktion erfordert natürlich eine Genehmigung und wenn der Wohnraum darunter nicht zur gleichen Nutzungseinheit gehört ein entsprechender Schallschutznachweis.
Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 08.01.09

Ja,- der Aufbau finde ich auch sinnvoller, wie das Ausgleichen und Verlegen mit Pappe/OSB...

Hier auch noch ein Anbieter...

Fußboden Dämmsystem


Grüße,
Peter
Gestalten mit Holz...
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Schreinerei Peter Musch | pme | 08.01.09

die günstigste Alternative wäre jedoch das entfernen der Bretter und eine Verschalung mit OSB Platten. Auch wenns in den Augen mancher "Teufelswerk" ist, so ist das doch die herkömmlichste und günstigste art und weiße.
Vorher auf die Balken einen Trittschall-streifen auftackern/Nageln.
OSB Platten schwimmend Verlegen und am Rand 1,5 cm Luft lassen
Der Dachdecker
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Schildgen | Sascha | 08.01.09
Vorbehandlung für Parkett
@Herrn Schildgen: dann würden Sie - wenn ich Sie richtig verstehe- mit einem statisch bedenklichen Abbruch beginnen.
Die Verbretterung der Hahnhölzer ist wegen der Scheibenwirkung wahrscheinlich notwendig.

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 08.01.09
@ Sascha
Nicht alles was Preiswert ist, ist auch (immer) gut. Um so breiter die Platten werden, umso schlechter gleicht es sich darunter aus. Ich habe erst kürzlich wieder eine OSB-Beule auf alten krummen Balken gesehen. Solche Böden knarren dann auch recht gern etwas mehr. Mit einem dickeren Trittschallstreifen auf den Balken könnte der Boden etwas schwammig im Tritt werden (verbunden mit Bewegungen und Geräuschen), eine dünne Trittschalldämmung drückt sich schnell punktuell durch, und die Entkopplung ist dahin.

Bei dem vorgeschlagenen Aufbau könnte also durchaus etwas schiefgehen, die Scheibenwirkung sollte ferner, wie schon geschrieben, beachtet und ggf. erhalten werden.

Auch ich sehe die Vorteile bei den beschriebenen HWPl-Aufbauten.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 08.01.09

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