Nachträglich Kaminofen einbauen

Es wird nun eine Fußbodenheizung verlegt und ein neuer Estrich gelegt. Nun überlege ich, ob wir nicht irgendwann mal einen Kaminofen (Kachelofen oder Einzelofen)nachträglich einbauen könnten. Sicherlich werde ich an der Stelle, an der der Ofen eventuell stehen könnte, keine Fußbodenheizung Verlegen und genügend Abstand halten. Für die Platzauswahl habe ich den Anschluss an den Kamin bedacht. Es kämen zwei Stelle in Betracht. Eine liegt aber an einer Außenwand. Stimmt es, dass es günstiger ist eine Innenwand als Standort zu wählen wegen der Strahlungswärme? Muss ich noch was beachten? Wie sieht das mit der Estrichstärke aus? Für die Fußbodenheizung kann sie ja nicht so dick sein. Hält das einen Ofen aus oder muss ich da eine dickere Estrichstärke nehmen?
aequo animo- mit Bedacht und Herzblut herangehen
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.12.12

da


Du ja noch kein Gewicht hast - geh auf Nummer sicher und trenne den Estrich vom Ofensockel (Dehnungsfuge, druckfeste dünnere Dämmung) - möglichen Ofenbauer kontaktieren !!
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.12.12

Verständnisproblem


"Klassische" WW-FB-Heizung erfordert eine gewisse Überdeckung der Rohre durch den Nassestrich; es ergeben sich also i.d.R. Estrichhöhen von 65mm.
Zur Aufstellung eines "einfachen" Kaminofens, der mit vielleicht 300kg auf vier Füßen steht, sollte das allemal ausreichen, geeignete Unterkonstruktion vorrausgesetzt.
Anders schaut das mit einem massiven Grundofen/Kachelofen aus. Hier ist auf die Statik ein besonderes Augenmerk zu Richten und explizit eine gewisse Vorplanung und enstsprechende Ausführung durchzuführen.
Nebenbei: Wer nicht wirklich eine dauerhaft günstige Holzquelle hat, sollte sich die Idee vom "günstigen" Zuheizen abschminken; der Kaminofen sollte dann wirklich nur als "Lustfeuer" fungieren.

Standort Innen ist in der Tat gegenüber einer Außenwand vorzuziehen.

MfG,
sh
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.12.12

Lustofen oder Frustofen


danke für die hilfreichen Antworten. Einen Lustofen brauche ich nicht, ich habe einen Kachelofen einen Stock höer im Wohnzimmer. Der Ofen ist nur für den Notfall gedacht, wenn mal wieder Stromausfall ist oder ähnliches. Also eher ein kleiner Frustofen-zur Überbrückung.
aequo animo- mit Bedacht und Herzblut herangehen
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.12.12

aber


den Strich würde ich trotzdem "trennen" ev. eine Granitplatte als Bodengestaltung für den gesonderter Bereich. Ist aber auch eine Geschmackssache. Denn es könnte ja mal später ein größerer Ofen kommen - sicher ist ja nichts ....
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 31.12.12

Fußbodenaufbau / Ofen


Einzelöfen (mobile) trägt jeder gute Estrich, sofern die Iso nicht minderwertig ist.
Selbst Zimmergrundöfen (immobil) wiegen in der Regel (- 50 x 70 cm) nur 200 - 300 kg.

Ob eine Dehnfuge und deren Breite Sinn macht, ist wohl ohne Plan nicht zu bestimmen.

Bei guten gemauerten Grundöfen macht eine Iso unter dem Estrich meist keinen Sinn. Sollte der Ofen dann doch größer werden, legt man auf den Estrich eine Stahlplatte.
Brennbare Bodenbeläge werden vor dem Aufsetzen (mauern)immer ausgeschnitten. Der Ausschnitt wird minimal kleiner als die fertige Außenhaut ausgeführt. Einen Vorleger unter der Feuerungstür kann man auf den Bodenbelag legen, oder auch ma´genau ausschneiden.
Mit natürlicher Wärme gesund und kostengünstig Leben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Kachelofen & Keramik, Grundöfen & Massenspeicher | | 14.01.13

Ofen-Bilder aus der Bilddatenbank: