Dielenboden sanieren ja oder nein?

Wir ziehen demnächst in ein altes Bruchsteinhaus, das etwa 100 Jahre alt ist. Der Vermieter teilte uns mit, dass der Dielenboden nicht mehr zu retten sei. Auf dem Dielenboden liegt PVC und darüber Teppich. Meine frage als Mieter ist, ob es sich eher lohnt zu versuchen die Dielen doch zu retten, oder ob man einfach wieder neuen Teppich drüber machen sollte. Es sollte im übrigen eine recht günstige Lösung sein, da wir nicht vor haben viel Geld in das Haus zu investieren, wir wollen nicht für die Ewigkeit dort wohnen.

Also Teppich rein oder Dielen retten? Ich hab bissi schiss den PVC-Boden rauszumachen um dann festzustellen, dass man ihn doch lieber hätte drinlassen sollen und einfach Teppich drauf machen hätte sollen.

Der Vermieter wird das übrigens nicht zahlen, aber der alte Teppichboden muss auf jeden Fall ersetzt werden.

Ausserdem ist überall Tapete, ich hab hier aber gelesen, dass Tapete in Altbau eher schimmelfördernd ist? Zudem gibt es ein paar Versuche der Wärmedämmung in Form von Holzpanelen und (vermutlich) Gipswänden. Sollte man die lieber entfernen? Oder friert man sich dann was ab. Das Haus ist mit Gasöfen beheizt. Auch hier gilt, keine teuren Reparaturen, sollte es einen extremen Arbeitsaufwand beinhalten lassen wir es auch lieber so wie es ist und Streichen halt nur.

Ich würde mich über Tipps und Ratschläge freuen.


Bruchsteinhaus | 25.01.11

Fußbodenaufbau


Suchen Sie sich was anderes.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 25.01.11

Kann ich Herr Böttcher nur zustimmen


such Sie sich was anderes. Alles andere gibt nur Ärger.

Grüsse Thomas


anonymus | 26.01.11

Das...


... ist leider nicht möglich... Soll heißen nix zu retten? Dann nehm ich das so hin.


Bruchsteinhaus | 26.01.11

Fußbodenaufbau


Wenn Sie nicht ausziehen wollen, dann müssen Sie eben mit dem Vermieter auf die harte Tour verhandeln.
Verlangen Sie einen anständigen Fußboden, denn das ist Sache des Vermieters.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 26.01.11

Der Vermieter zahlt!!!


Hallo,

also, so einfach ist das....der Vermieter muss bezahlen.
Sobald der Teppich verschlissen ist oder sonstige Beschädigungen aufweist spätestens jedoch nach 10 Jahren muß der Vermieter für einen neuen Bodenbelag sorgen falls der Mieter dies wünscht.
Einfach mal googlen, da finden Sie allerlei dazu.

Ansonsten kann ich nur sagen:
Dielen abschleifen, neu einlassen ist erstens sehr viel Arbeit wenn es selbst gemacht wird oder sehr teuer, wenn es von einer Firma gemacht wird.

Teppich und PVC an einer Ecke anheben und mal anschauen. Ist der PVC verklebt....dann lieber sein lassen, falls es nicht teuer werden darf. Wir haben an unseren Dielen im Flur (6 qm) zu dritt drei Tage geschufftet um den verklebten PVC abzukratzen (es waren im ganzen Haus eine Lage Hart-pvc und eine Lage weich-pvc übereinander verklebt - der Kleber war steinhart, teilweise haben wir ihn mit dem Hammer abgeklopft - sowas hatte ich vorher noch NIE gesehen). Danach Abschleifen und neu einlassen....das hat gedauert. Die Küche auch mit 2 Lagen PVC verklebt (30 qm )haben wir dann machen lassen 2754 Euro inkl. Mwst...

Falls der PVC nicht verklebt ist würde ich mir die Dielen zumindest mal anschauen, denn den Teppich und den PVC werden Sie ja rausmachen, oder??? Auf den alten Teppich und den alten PVC würde ich jedenfalls keinen neuen Teppich legen! Wenn die Dielen noch gut aussehen hilft vielleicht auch einfach nur neu einlassen...Vielleicht mal ein Photo machen und einstellen...?

Zum Rest kann ich nicht viel sagen. Wir haben keine Dämmung und auch keine Tapeten sondern Lehm und Kalk im ganzen Haus.

Viel Glück mit diesem Haus....einfach mal versuchen mit den Dielen und den Vermieter zumindest an den Kosten beteiligen, denn es muß zahlen....

Liebe Grüße,

Moni
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 26.01.11

Vielen dank


Ich werd dann mal schauen ob das PVC verklebt ist und mache Fotos. Den Teppich wollten wir abmachen, aber evtl auf das alte PVC neuen Teppich legen. Werd mir jetzt aber dann mal die Dielen beschauen und Fotos machen.

Das mit dem Vermieter ist ne komplizierte Geschichte auf die ich aber hier nicht näher eingehen möchte.


Bruchsteinhaus | 27.01.11

Macht Euch nicht unglücklich!


Ein komplizierter Vermieter, ein vergammelter Fußboden, vermutlich ist die Balkenlage auch schon tot...

Sowas könnt Ihr nur mit viel Geld angehen und glasklaren Verträgen, wie Euere Eigenleistung auf die Miete angerechnet wird. Funkktionieren tut das praktisch selten, mit komplizierten Verhandlungspartnern wohl nie.

Teilt dem Manne mit, daß er einen erneuerten und gedämmten Fußbodenaufbau herstellen soll. Wenn nicht, dann möge er sein Biotop alleine nutzen. Halbseidene Provisorien können leicht gesundheitsgefährdend sein, und kosten trotzdem Geld.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 27.01.11

PVC auf Holz...


würde ich auf JEDEN Fall raus machen, denn darunter kann sich echt viel angesammelt haben! Bei uns mussten auch einige Dielen ausgetauscht werden, da vermodert und wie gesagt, knapp 3000 Euro für EIN Zimmer! Aber wir haben Kinder und uns war klar, daß dort ein Biotop entstanden ist und das ist NICHT gesund!!!
Wie auch immer, es ist Sache des VERMIETERS für einen neuen Boden zu sorgen! Wenn Sie diese Kosten selbst tragen möchten, dann steht Ihnen das natürlich frei. Oder Sie leben mit Ihrem Biotop....
Aber ehrlich, eine neue Lage Teppich über den PVC zu legen ist wirklich keine gute Lösung (wenn Sie dort nur zwei drei Monate leben möchten, ok. Für alles andere NICHT empfehlenswert).

Liebe Grüße,
Moni
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.01.11

Da sieht man


wieder die komplett unterschiedliche Einstellung zu Mietobjekten, selbst in so nahe nebeneinanderliegenden Ländern wie Deutschland und Österreich. In Österreich kämen die meisten Mieter erst gar nicht auf die Idee zu fragen, der allgemeine Konsens ist, daß der sichtbare Bodenbelag Mietersache ist - da wurde und wird auch ohne mit der Wimper zu zucken auf Fischgrätparkett 1-4cm Estrich betoniert und Laminat verlegt, werden vollflächig Teppichböden verklebt, Wände herausgerissen und neu eingezogen... sofern man nicht vertraglich genau festlegt was passieren darf und die Einhaltung auch streng kontrolliert erkennt man die Wohnung als Vermieter oft nicht wieder. Auch die Bereitschaft zu Investitionen seitens des Mieters ist hier recht hoch, Einbau von Etagenheizungen beispielweise gar nicht selten. Sehr oft wird dann versucht, sich diese Investitionen (illegal) teilweise vom Nachmieter ablösen zu lassen (das österreichische Mietrecht erlaubt teilweise, daß der Mieter einen Nachmieter vorschlägt, die können dann natürlich auch untereinander verhandeln).

Sinn dieses "kulturwissenschaftlichen Exkurses": Schön und gut, ihr habt vielleicht das Recht, vom Vermieter einen neuen Bodenbelag zu verlangen, aber wenn keine Auseinandersetzung gewünscht ist, hätte ich auch keine Skrupel den Boden selbst zu machen. Im schlimmsten Fall kann der Vermieter verlangen, daß beim Auszug wieder ein Teppich liegt, wobei man sich da im Prinzip vorher absichern könnte, z.B. wenn das Haus explizit unrenoviert gemietet wurde kann soweit ich das überblicke der Vermieter keine derartigen Forderungen stellen. Bin aber kein Jurist!
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.01.11

Den Boden selbst zu machen....


ist aber keine "recht günstige Lösung" und dies wird vom Mieter ja gewünscht!!!
Nicht, wenn der Dielenboden gerettet werden soll.
Und auch nicht, wenn man die evtl. Schäden, die PVC und Teppich im Laufe der Jahre angerichtet haben beheben möchte.
Vielleicht ist ja alles darunter noch intakt....vielleicht tummeln sich da aber auch allerlei Pilzchen oder marode Dielen....lecker....
Wie gesagt, wenn Sie, s.rabbit, die Kosten selbst tragen möchten...ok, der Vermieter wird sich sehr freuen, aber ich würde wirklich wissen wollen, was denn da alles unter dem Belag wächst, auf dem ich die nächste Zeit wohnen werde - ich bin aber auch sehr sehr sehr pingelig (echter Schwabe eben)....hatten Sie denn die Gelegenheit mal drunter zu schauen????

Liebe Grüße,
Moni
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.01.11

Klar,


wenn man am ursprünglichen Boden viel machen muß ist das nicht mehr billig (wobei man mit Eigenleistung auch einiges machen kann, gerade Dielenböden sind, verglichen mit z.B. Fischgrät-Massivparkett relativ simple Arbeits"opfer").

Der Vorteil als Mieter ist (so man sein Gewissen dem Haus gegenüber niederprügeln kann): wenn sich der alte Boden wirklich als unrettbar erweist nachdem PVC und Teppich entfernt sind, kann man immer noch in Ruhe wieder Teppich drüberknallen (es sei denn man sieht schon den satten Schimmel oder hat Angst bald im Stockwerk darunter zu stehen, dann ist das unter akute Gefahr für Leib und Leben einzuordnen, betrifft vemutlich tragende Konstruktionsteile und ist somit sicher Kompetenzbereich des Vermieters - für ein einsturzgefährdetes oder ohne Nutzungsfehler total verschimmeltes Haus dürfte auch Verweigerung der Mietzahlung voll gedeckt sein).
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.01.11

Ein Dielenboden...


...ist kein BodenBELAG, sondern der Boden selbst, und somit statisches Bauteil statt Zier. Darf da in Österreich jeder dranrummehren?

Im übrigen finde ich die deutsche Regelung sinnvoll. Was passiert in Österreich, wenn der Mieter ein paar Monate nach Heizungseinbau ausziehen muss, z.B. wegen Arbeitsplatzwechsel? Kohle weg?
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 28.01.11

PVC und Teppich


sind die Bodenbeläge. Klar sind Dielen kein Bodenbelag.
Diese also, PVC und Teppich sollten abgenommen werden um zu schauen in welchem Zustand die Dielen sind.
Ob man daran in Österreich rumdoktorn darf???? Keine Ahnung....aber wenn man die Dielen über Jahre hinweg mit PVC UND Teppich belegen evtl. sogar bekleben darf, dann dürfte man dieses auch wieder entfernen dürfen.

Liebe Grüße,

Moni
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.01.11

Ok


da gibt es die Differenz in der Bauweise... hierzulande sind Dielen kaum jemals tragend, darunter liegt noch die Schüttung und der sog. Sturzboden.

Ausdiskutiert habe ich folgenden Fall erlebt:
Fischgrätparkett auf Blindboden, darunter Schüttung und Sturzboden auf Balken. Mieter hat zum Ausgleich des unebenen Parketts (Schüttung hat sich gesetzt, somit auch der schwimmende Blindboden, übliches Problem hier, kommt schon mal auch ohne Wassereinwirkung auf 5cm Höhendifferenz, mit Wasser können es 10 auch werden) 10-40mm Beton aufgebracht und Laminat verlegt.

Bei Renovierungsarbeiten in der darunterliegenden Wohnung stellt sich heraus, daß die tragende Konstruktion aufgrund eines 1989 in der darüberliegenden Wohnung aufgetretenen schweren Wasserschadens morsch ist (Sturzboden völlig morsch, zwei Balken leichte Schäden, hielt nur mehr aus Gewohnheit). In unserer Wohnung haben wir das als Miteigentümer komplett in Eigenarbeit gelöst und dem Hausbudget nur die Bretter und Balken verrechnet, die Mieter oben mußten das auf dem offiziellen Weg machen. Dabei wurde die Sturzbodensanierung vom Haus bezahlt, Blindboden und Parkett hingegen den Mietern verrechnet.

Was das Beispiel mit dem Heizungseinbau anbelangt: entweder kann der Mieter versuchen eine Ablöse zu bekommen, oder er hat Pech gehabt - sein Risiko, hätte ja auch mit Ofenheizung weiter dort wohnen können. Umgekehrt kann man auf diese Art eine Wohnung Kategorie A jahrzehntelang mit einem für Kategorie C (kein Bad, Ofenheizung usw.) angemessenem Mietzins bewohnen. Besonders in den 70ern und frühen 80ern sind einige Leute so zu unglaublich günstigen Wohnungen gekommen - 5 Zimmer beste Innenstadtlage um 90 Euro im Monat (statt 3500) und damals vielleicht umgerechnet 10000 Euro investiert.

Im konkreten Fall würde ich persönlich mich fragen:
- was mache ich, wenn ich den Teppich und PVC entferne und den Boden völlig vom Holzwurm oder Schimmel zerfressen vorfinde?
- Wenn der Boden in Ordnung ist, kann ich ihn selber schleifen?
- wenn nein, was kostet mich die Handwerkerleistung?
- wenn der Boden morsch ist, kann ich selbst einen neuen Boden um 10 Euro pro Quadratmeter plus Öl verlegen?
- Was sagt der Vermieter dazu?
- Was mache ich, wenn ich den kaputten Dielenboden herausreiße und die Balken sind morsch?
- Wieviel Zeit bin ich bereit zu investieren? Alles was kein Geld kosten darf aber trotzdem ordentlich sein soll kostet Zeit. Viel Zeit. Wenn man die aber als Hobby oder Liebhaberei rechnet kommt man sehr billig über die Runden.

Ohne weitere Infos über den Zustand des Bodens wird man aber nicht weit kommen. Ich würde also vorsichtig in einer Ecke den PVC-Belag entfernen/anheben und begutachten. Wenn einem da schon die Katastrophe entgegengrinst, würde ich sofort beim Vermieter anklopfen und anmerken, daß die Sicherheit nicht mehr gegeben ist.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.01.11

Noch keine Fotos aber vorab


Hallo,

ich wollt mich dann doch malwieder melden, wir haben jetzt einen Boden von seinem Belag befreit, das vermutete PVC entpuppte sich als linolium (vermuten wir). Der Dielenboden ist also nicht verklebt, dafür befindet sich darauf "Stierblut" sowie teilweise Ausgleichsmasse. Mit dieser Ausgleichsmasse wurden offenbar Schadstellen geflickt, somit kann ich garnicht so genau sagen wie der Zustand des Bodens ist. Wie ist umzugehen mit Rissen in den Dielen? Kann man die eventuell reparieren indem man sie rausnimmt?
Es ist im übrigen nicht viel Ausgleichsmasse (wenn es das überhaupt ist).

Über Antworten würde ich mich freuen.


Bruchsteinhaus | 07.02.11

Na


ist doch schonmal ermutigend!

Sieht man, ob die Dielen Nut und Feder haben oder stumpf gestoßen sind? In zweiterem Fall bestehen zumindest noch vage Chancen, einzelne zerstörungsfrei zu entfernen, in ersterem kann man gebrochene Dielen praktisch nur gewaltsam entfernen und dann ersetzen (ok, man kann theoretisch die Feder mit einer Tauchsäge auf der ganzen Länge entfernen aber das halte ich persönlich für unrealistisch).

Ochsenblut ist ein Synonym für im Prinzip alle deckenden rotbraunen Fußbodenanstriche, meist waren die wohl auf Leinölbasis, mit Pech ist auch noch gut Wachs drauf. Realistisch betrachtet wäre die einfachste Vorgehensweise wohl, den Boden gut zu säubern, anzuschleifen und deckend zu überstreichen, ein Restrisiko von altem Wachs bleibt natürlich, aber einen Versuch wäre es meiner Meinung nach wert.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 07.02.11

SUPER, nicht verklebt!


...Risse, wie tief sind denn die Risse, wie lang, wieviele Dielen sind betroffen? Könntet ihr mit diesem "rustikalen" Aussehen leben? Wenn ja, würde ich gar nichts machen....wir haben auch teilweise Risse...klopfe beim Saugen immer "kräftig" dagegen, damit der Staub auch wirklich aufgesaugt wird - die Zahnbürste tut`s sonst auch ; )

Ansonsten den Boden einfach Abschleifen bis das rote Zeug weg ist (Schleifmaschine ca. 40 Euro am Tag im Baumarkt zu mieten, neu einlassen und fertig - oder eben Schleifen und überstreichen, je nach Geschmack.
Die Ausgleichsmasse abschaben oder mit abschleifen - das weiß ich nicht so genau...
Auf jeden Fall günstiger als ein neuer Teppich ; )

Viele Grüße,

Moni
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 07.02.11

Schleifen


würde ich einen tragenden Boden erst wenn ich weiß, daß noch genug Holz da ist.

Und jede Art mir bekannter deckender Farbe setzt Schleifpapier wunderschön zu. Andererseits sind Naturholzböden schon viel schöner als deckend lackierte... finde ich zumindest.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 07.02.11

Ah


Musik in meinen Ohren. Wir werden dann also erstmal mit einem kleinen Raum anfangen.


Bruchsteinhaus | 07.02.11

Manchen...


...ist offenbar nicht zu helfen.

Denn macht mal.
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 08.02.11

@Herr Böhme..


....???????
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.02.11

Schleifen....


wird ein riesen Spaß, da man natürlich das Schleifpapier öfter mal wechseln muß. Nachdem wir ein Zimmer fertig hatten und ständig am Wechseln waren haben wir im nächsten Raum eine Art Eigenkonstruktion ausprobiert....ein großes Blatt "Netzschleifer" (ein sehr grobes Netz ) vorne an einem breiten Stielbesen befestigt und die groben Farb und Kleberreste damit entfernt. Ging eigentlich ganz gut.
Danach haben wir erst geschliffen.
ABER, uns haben die teilweise tiefen Kerben, die wir dadurch verursacht haben nicht gestört, wir wollten den alten Boden wieder heraus arbeiten und keine Farbe auftragen. Teilweise wurden die Kerben durch das Schleifen auch weniger, jedoch sieht es trotzdem sehr rustikal aus...

Vielleicht erst mal einen Raum machen, den man nicht ständig bewohnt (Abstellkammer o.Ä.), denn das erste Zimmer sieht meisstens nicht soooo gut aus....Übung macht den Meister...

Viel Erfolg und liebe Grüße,
Moni
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.02.11

@ Moni


Meine obige Antwort auf die Ausgangsfrage war ein gut begründetes "Nein".

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 08.02.11

Tragende Dielen


Wie finde ich raus wie dick die sind? Es ist offenbar nur oben Stierblut, aber auch nicht überall. Das Haus ist ein einziger Heimwerkerflickenteppich. Unten wurde auf den Boden Spanplatte genagelt (ja genagelt!) mein Mann hat etwa 100 Nägel aus dem Boden gezogen.

Die Küche ist offenbar auch so eine Konstruktion, also Spanplatte + Nägel und drei bis vier Schichten PVC.

Ich bin im Moment doch am überlegen das mit dem Schleifen zu lassen. So wirklich empfehlen tut einem das niemand. Ich hab jetzt sogar gehört es wäre teurer als neuer Boden.

Wenn man jetzt doch anderen Boden drauflegt, was für eine Konstuktion müsste man nehmen um die Unebenheiten auszugleichen? Was würde am wenigsten Schimmel u.ä. verursachen? Jemand erzählte uns von einer Folie die wohl durch Kügelchen Ausgleich schafft.

Die Sache mit dem Vermieter wird hier offenbar missverstanden, der Vermieter würde den Boden wohl auf seine Kosten machen, aber er würde die Kosten auf die Miete umlegen. Das gilt für sämtliche Sanierungsarbeiten.

Ich suche hier auch ständig nach Informationen im Internet, finde aber nur Anleitungen bei denen das Abschleifen doch recht unkompliziert klingt. Muss ich mir das jetzt als eine Woche Arbeit mit der Schleifmaschine vorstellen? Mit soviel Dreck das man die Wände gleich neu tapezieren muss? Hat jemand vielleicht eine Seite auf der das realistisch dargestellt wird? Oder Erfahrungsberichte? Ich weiß grad irgendwie nicht recht weiter...

Wir sollten wohl mal die Bekanntschaften motivieren uns zu helfen die das schonmal gemacht haben...


Bruchsteinhaus | 18.02.11

Viele Fragen


auf einmal...
Hier waren kürzlich im Forum einige Leute total begeistert davon, Ochsenblut mit Sodalauge zu entfernen, das soll sehr gut funktionieren. Dann müßte man nur mehr oberflächlich schleifen.

Herausfinden wie dick der Boden noch ist könnte man zum Beispiel indem man Stellen sucht, an denen der Boden unter feste Bauteile (etwa Türverkleidungen) geht und versuchen zu eruieren, ob der Boden von dort deutlich bergab geht. Wirklich zündende Ideen habe ich da aber auch nicht.

Schleifen:
Klassisch mit einer Walzenschleifmaschine ist das ein ziemlicher Lärm und für Heimwerker mindestens ein Wochenende Arbeit. Zudem besteht die Gefahr, daß man als Ungeübter ziemliche Dellen in den Boden schleift. Gerade bei nicht übermäßig ebenen Weichholzböden ist diese Gefahr sogar sehr groß.

Die Staubentwicklung ist trotz Staubabsaugung meiner Erfahrung nach so, daß man anschließend die Wände und alle anderen Oberflächen im Raum mit dem Staubsauger bearbeiten kann.

Wovon manche absolut schwärmen ist das oberflächliche Schleifen eines alten Bodens mit einer Einscheibenmaschine, die nimmt relativ wenig Holz weg. Allerdings ist die für Einsteiger alles andere als leicht zu handhaben, erst einmal rutscht einem die wild davon und wenn man sie mal mühsam im Griff hat hat man anschließend bösartigen Muskelkater.

Ob Schleifen teurer ist als ein neuer Boden kommt sehr auf den Boden an - mit 3,99-Laminat kann Schleifen natürlich nicht konkurrieren, aber das Ergebnis ist auch danach.

Ich würde eventuell auch mal Angebote von Firmen einholen, was die gerne pro m2 hätten.

Was die Spanplatten angeht: besser 100 Nägel als 100er-Nägel... gibt Leute denen ich das zutrauen würde ;-)
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.02.11

Vermieter und Schleifen


Hallo,

Folie auf Holzboden? Das hat jemand empfohlen? Also ich würde das nicht machen. 3-4 Schichten PVC? Das wollen Sie aber nicht drauf lassen, oder?
Zum Schleifen: ja, es macht Dreck, ja, es macht eine Menge Dreck! Neu tapezieren - wollten Sie die Tapeten nicht sowieso abmachen? Nein, man muss halt putzen un saugen....Sind Sie schon eingezogen? Eine Woche Arbeit mit dem Schleifen? Ja, mindestens! Teurer als ein neuer Boden...als PVC oder Teppich - hmmmm, was wir selbst gemacht haben hat uns ca. 200 Euro gekostet, klar hätten wir dafür auch einen billigen Teppich oder PVC haben können....ABER bei Ihnen kämen ja auch noch die Kosten für den neuen Bodenaufbau und den Ausgleich der Unebenheiten dazu und diese werden sicherlich nicht unerheblich sein!!!
Denke mal, das sind auch noch mal 3-6 Euo pro qm - aber da habe ich wirklich nicht viel Ahnung, könnte auch mehr oder weniger sein.
Schleifen: in den Baumarkt gehen, Maschine ausleihen, Schleifpapier kaufen. Wie gesagt, wenn man sich nicht auskennt, so wie das bei uns damals war, haut man mächtig Macken in den Boden. Uns gefällt es so, anderen nicht. Es gibt unterschiedliche Arten von Schleifmaschinen - im Baumarkt beraten lassen! Dann die Böden Abschleifen - Ochsenblut grob abschleifen, dann einmal längs und einmal quer, neu einlassen, basta. Wärmepflaster, Kirschkernkissen oder Salbe aus der Apotheke für den Muskelkater holen.
ABER, ABER, ABER, wenn der Boden tragend ist bitte vorher prüfen lassen, ob er noch abgeschliffen werden kann / darf (und ob er noch stabil ist trotz des ganzen PVCs).

Einfach mal zum besseren Verständnis meinerseits....
Sie haben den Mietvertrag bereits unterschrieben, oder???
Der Vermieter kann die Renovierungskosten NUR zu einem Prozentsatz von 11% auf die Mieter umlegen- da können Sie sich selbst ausrechnen, womit Sie besser fahren.
Nehmen wir also mal an, er Investiert 10 000 Euro davon 11% wären 1100 Euro, die er auf die Jahresmiete umschlagen könnte, also ca. 90 Euro im Monat. Wenn Sie in drei Jahren wieder ausziehen würden.....
Sie haben da nunmal ein altes Haus gemietet, an dem wohl die letzten Jahre null komma nix gemacht wurde und die Kosten der Instandsetzung möchten Sie selbst tragen - ok, aber dann sollten Sie doch schon ein gewisses finanzielles Polster haben, denn auch die "Versuche der Wärmedämmung", die Sie angesprochen haben könnten da schon einiges kaputt gemacht haben. Freunde von uns haben ein Backsteinhaus, welches von innen gedämmt wurde. ALs wir ihnen nach dem Kauf bei der Sanierung geholfen haben mussten wir mit Atemmasken arbeiten, da unter der Dämmung regelrechte Schimmelkolonien waren. Kein schöner Anblick und ein Gestank.....
Übrigens, besser Nägel als Schrauben ; )

Viel Erfolg und viel Spaß,
Moni
Alt ist toll
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.02.11

Fußbodenaufbau


Nicht die Renovierungs- sondern die Modernisierungskosten können umgelegt werden, wenn ein Mietvertrag bereits besteht.
Ansonsten gibt es Mietspiegel.
Kaputter Fußboden, Gasheizungen, laienhafte Dämmversuche, Altbau- wäre interessant was da an Miete herauskommt.
Was gibt eigentlich der Energiepass als Verbrauchswert an?

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 19.02.11

Boden


Der Boden kommt auf jeden Fall raus! Wir haben bis auf die Küche jetzt überall den Boden entfernt, auch einfach weil das Zeug schon gerochen hat. Die Küche ist richtig ekelhaft... Irgendjemand meinte wohl dort Schimmelpilz züchten zu wollen mit den vier schichten PVC + Spanplatte. Was da drunter ist ... mir graut...

Ja vielleicht kann man nochmal mit dem Vermieter sprechen, ist ja auch sein Haus. Ich glaub er weiß garnicht was diese Fußbodenbelagsschichtung so mit einem Haus anstellen kann. Ich schätze das Gewicht wirkt sich auch nicht wirklich positiv auf die tragenden Balken aus.

Jeder der sich mit Fußböden auskennt kriegt gleich einen cholerischen Anfall wenn wir ihm sagen wir wollen schleifen. Ich hab nur Horrorgeschichten gehört bisher. Der Ratschlag mit der Folie+Laminat+Ausgleichskügelchen kommt von einem der eine Ausbildung in dieser Richtung hat, er meinte wenn wir den Boden schleifen, müssten wir gleich neu streichen, tapezieren oder sogar den Putz erneuern. Ein anderer meinte er hätte 10 std. an einem Boden rumgeschliffen und dann einen Experten bestellt, der dann fragte ob hier schon geschliffen worden wäre.
Ich kann langsam nichtsmehr dazu sagen, ich bin eigentlich nur hier durch dieses Forum auf die Idee gekommen überhaupt den Holzboden Schleifen zu wollen. Eure Argumente die ich hier so gelesen habe werden auch irgendwie ignoriert, da ich kein Experte bin und das hier nur ein Forum, weiß ich langsam auch nichtmehr weiter. Offenbar ist die Laminatbodenwelle ausgebrochen, andere Böden will niemand mehr und basta. Tut mir leid wenn ich euch damit irgendwie nerve, aber das ist Neuland für mich.

Ich werd mich wohl mal umhören wieviel das so kostet wenn mans machen lässt. Was auch immer.

Eine Woche für die Schleifarbeit oder für alles mit dem eh... versiegeln oder Ölen oder was danach kommt? Ich hab gehört das Zeug muss auch noch einziehen. Das wäre ja aber keine Arbeit in dem Sinne sondern nur Wartezeit.

Wir sind noch nicht eingezogen, wir können noch bis Ende März/April da rumwerkeln. Wäre uns aber lieber früher.

Im übrigen bin ich bisher bei den meisten Bodenbelägen über 200 Euro gewesen. Sollte es also wirklich "nur" soviel kosten, wäre es immernoch am günstigsten. Ich vermute aber mal, dass es auch eine Frage der m² ist?

Der jetztige Stand ist jedenfalls das wir ein Zimmer mal zu schleifen versuchen, wenn das garnicht geht überlegen wir uns was anderes.


Bruchsteinhaus | 19.02.11

Also


Putz erneuern ist Schwachsinn pur. Wie gesagt, Wände und Decken abwischen oder staubsaugen und gut ist. Schleifstaub von manchen Holzarten (mir bekannt Buche und EIche) gilt als krebserregend und ist mit etwas(!) Vorsicht zu behandeln, Dielenböden waren aber meistens Fichte und Tanne, da ist mir keine Gefährdung bekannt - eine Staubmaske schadet trotzdem nicht, vor allem wenn man beim Schleifen der Ränder direkt am Boden kniet.

Zum Arbeitsaufwand: Fichte oder Tanne sind weiche Hölzer, da sieht man sehr schnell eine Wirkung - oft schneller als einem lieb ist. Wir haben hier um die 100m2 Eiche und Buche geschliffen, da sind wir mit der gröbsten Körnung teilweise 6-8x drüber und dann 4x mit jeder feineren Körnung. In zwei Wochenenden war das trotzdem erledigt, egal ob bei einem oder drei Zimmern auf einmal. Wenn man natürlich mit einem Hand-Exzenterschleifer loslegt, darf man sich nicht wundern wenn man ewig braucht.

Die eiserne Regel mit der Walzenschleifmaschine: NIEMALS die Walze absenken wenn die Maschine steht! Das gibt böseste Dellen im Boden.

Preise für Arbeitszeit usw. unterscheiden sich regional ziemlich heftig, aber ich bilde mir ein hier waren vor 5 Jahren zwischen 20 und 30 Euro/m2 inkl. Versiegeln üblich. Das lohnt dann meiner Meinung nach das durchgearbeitete Wochenende nicht.

Von Versiegelungen würde ich auf Weichholz die Finger lassen, aus einem ganz simplen Grund: die Versiegelung bildet eine Schicht auf der Holzoberfläche, die härter ist als das Holz. bei punktförmiger Belastung (Möbelbein, Absatz, Steinchen,...) gibt das Holz nach und die Versiegelung splittert ab. Für Heimwerker verfügbare Wasserlacke haben in stark begangenen Bereichen meiner Erfahrung nach übrigens auch auf Hartholz eine Lebensdauer von ca. 5 Jahren, manche weniger. Im Vorzimmer haben wir Bona Parkettlack, der ist direkt bei der Wohnungstür mittlerweile sichtbar abgetreten, im Eßzimmer Tiger Parkettsiegel, das war nach 3 Jahren unmöglich.

Wenn die Schleiferei ganz unmöglich sein sollte, könnt ihr immer noch deckend überstreichen. Ist mit Sicherheit die billigste Lösung.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.02.11

Moin,


die Dielenstärke kannst du ermitteln, indem du in einer unauffälligen Ecke, z.B. hinter der Tür ein passendes Loch bohrst, das du danach wieder mit passenden Holzdübel verschliesst.

Wir haben in den Schlafzimmern TB/PVC auf Spanplatte dringehabt, dadurch waren die Dielen nicht so ausgelatscht - auch ein Vorteil. Dann hab ich die 21mm Dinger runtergeschliffen, sieht gut aus, knarrt aber ordentlich, weil die jetzt schon bei uns Leichtgewichtlern (max. 80kg) nachgeben. Der so rausgebröselte Fugenkitt verschwindet anständig im Staubsauger....;-)


Ich hab mir das Fussbodenschleifen vor ca. 20 Jahren auch selbst beigebracht, learning by doing, kostet halt ein paar Schleifdellen am Anfang, die aber nachher nicht unbedingt auffallen müssen. Also erstmal in einer Zimmerecke anfangen, wo nachher eh' Möbel hinkommen.

Zunächst alle(!) Nägelchen etc. raus oder mind. 5mm versenken, sonst fatzt andauernd das Schleifpapier. Mit feuchtem Lumpen nochmal drüber, der bleibt nämlich hängen, falls ihr eins übersehen habt.

Mindestens zu zweit arbeiten, einer Flächen - einer Ränder, dann nutzt man die Maschinen am sinnvollsten.

Die heutigen Maschinen haben eine hervorraggende Staubabsaugung (Wenn man den Beutel rechtzeitig leert), Maske ist trotzdem sinnvoll, die Wände nicht mehr so das Problem.

Wenn der Boden sehr uneben ist, muss logischerweise mehr abgeschliffen werden, damit er gleichmässig wird. Das lohnt nich' wegen ein, zwei Stellen, also die entweder so lassen oder einzeln rausschleifen mit Exzenterschleifer ö.ä. und mit der Delle /"Fleck" leben.

Mein Favorit ist Hartöl, das brauch' aber warm am Boden zum austrocknen, also gut heizen.

Und nie vergessen: Letztendlich wird eure mühevolle Arbeit doch nur mit Füssen getreten....;-) Will sagen, beim Arbeiten sieht man noch 1000 Macken, die einem beim drin wohnen garnicht mehr auffallen.

Den "Wert" eurer Arbeit kann man durchaus mit 20€ / qm beziffern, also den gleichen Preis wie für einen durchschnittlichen Teppichboden. Von daher sollte euer Vermieter mindestens Maschinenmiete + Material übernehmen, weil er einen wesentlich langlebigeren Boden "erhält".

Wir haben bei uns aber auch alte Dielen mit Wachs und Patina ohne Schleifen neu verlegt...hat auch was, wenn mans mag.

Viel Erfolg, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.02.11

Die


Walzenschleifmaschine war bei uns tatsächlich sehr gut von der Staubabsaugung (Lägler Profit, anscheinend DIE Verleihmaschine), die kleinen Lägler-Randmaschine war schon nicht mehr so toll und die Einscheibenmaschine für den Feinschliff (würde ich unbedingt empfehlen wenn der Boden geölt werden soll, wir haben mit 120er- und 150er-Papier und zuletzt noch 180er-Poliergitter auf Hochglanz gewienert) hat gar keine Staubabsaugung und staubt wie Sau.

Wie uneben ist denn der Boden? Wenn das Ochsenblut noch relativ gleichmäßig vorhanden ist und keine Äste spürbar überstehen sind die Chancen ganz gut, daß noch genug Holz da ist.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.02.11


Naja wir wollen schon eine Maschine leihen, haben auch schon geschaut wo es sowas gibt. Da wir ja jetzt in eine größere Stadt ziehen, hab ich drei Addressen für Verleihe gefunden.

Ein Loch am Rand muss garnicht sein, wir haben beim rausbrechen ein Loch in den Boden gehackt (ups) da kann man dann auch noch ein kleines Löchlein nachbohren, fällt eh nicht auf. Oben ist der Boden noch relativ glatt und hat kaum Abnutzungen, aber der Boden unten, da stehen die Astteile, oder wie man das nennt, schon etwas raus. Der Boden unten ist auch sehr mitgenommen.

Die Küche ist übrigens hin. Die Dielung ist nicht zu retten, die ist mir zwischen den Fingern zerbröselt. War sehr schöner und dicker Dielenboden... Habt ihr noch Tipps was man da jetzt legen könnte? Ich dachte ich lass die intakten Dielen einfach drin und mach ein Puzzelwerk draus. Ich weiß nicht ob sich was anderes wirklich lohnt. Das rausbrechen von so dicken Dielen entpuppt sich als doch recht schwierig. Könnte man vielleicht Fliesen legen? Da wo die Dielung kaputt ist.


Bruchsteinhaus | 22.02.11

Moin,


Mietwohnung = Küchenboden Vermietersache, also erstmal abklären, eine Küche ohne Boden ist nicht bewohnbar...

Ansonsten warum nicht wieder neue Dielen rein?

Und die übriggebliebenen zum Einflicken in den anderen Zimmern verwenden.

Gruss, Boris

P.S. Genagelte Dielen mit einem langen Kuhfuss Balken für Balken anzuhebeln bis sie raus gehen sollte eigentlich kein Problem sein.....
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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| 22.02.11

tragende Dielen oder nicht?


Wenn die Dilen zerbröseln und sie sind tragend, ohje, dann haben Sie ein Problem.
Wenn diese nicht tragend sind ist ein Puzzlewerk natürlich möglich.
Fliesen auf Dielen werden mit der Zeit und dem arbeitenden Holz brechen.
Den Putz erneuern nach dem Schleifen???? Wer erzählt Ihnen denn solche Sachen????? Quatsch, Wände und alles andere absaugen - wobei die Maschinen heute so gut sind, daß es wirklich nicht mehr so ist wie vor 20 Jahren - und gut ist!!!! Derjenige vom Fach, der eine "Ausbidung" in diesem Bereich hat, sollte eigentlich mehr Ahnung haben als den Boden mit Folie luftdicht machen zu wollen und nach dem Schleifen den Putz runter hauen zu wollen - Sie haben ja gesehen, was PVC mit dem Boden in der Küche schönes angestellt hat, möchten Sie das im ganzen Haus haben????? Diese Folie ist nix anderes. Echt unglaublich, der Experte.....Lassen Sie Sich da nichts einreden, meistens schreien die Ahnungslosen ganz laut NEIN, wenn sie vor etwas zurück schrecken. Womit hat denn der gute Mann, der 10 Stunden geschliffen hat geschliffen? Mit einem Schleifpapier in der Hand???? Dazu fällt mir echt nix mehr ein, in 10 Stunden hab ich zwei Zimmer mit meiner Eigenkonstruktion von Ochsenblut, Farb und Kleberesten befreit....Aus eigener bereits genanner Erfahrung kann ich Ihnen sagen, es ist gar nicht so schlimm, eine Menge Arbeit und auch "Dreck", aber ansonsten wirklich kein Kunstwerk. Die Schleifer haben einen Sauger und mein Gott, dann nimmt man eben noch den normalen Staubsauer und saugt auch die Wände, Türrahmen usw. kurz mit ab - wobei es nicht mehr so ist wie früher, als die Maschinen noch keine Sauger hatten. ABER, wenn Sie den Putz abmachen möchten um die Dämmung zu begutachten, nur zu.
ABER als erstes wäre zu klären, ob die Dielen tragen sind!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Alt ist toll
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| 22.02.11

Im EG


sind tragende Dielen in Kontinentaleuropa nicht gar so wahrscheinlich, prüfen sollte man es auf jeden Fall trotzdem. Der simpelste Weg: von unten einen Blick auf die Kellerdecke werfen. Ist die Beton oder Ziegelgewölbe, sind die Dielen nicht tragend. Ist sie glatt verputzt mal draufklopfen, wenn sie hohl klingt spricht das eher für eine Holzkonstruktion (aber es gibt auch Beton-Kappendecken), wenn es eine Holzkonstruktion ist sind die EG-Dielen wohl tragend.

Auch wenn sie nicht tragend sind, kann man Nut-und-Feder-Dielen durchaus totschleifen, wenn man zu viel Holz wegnimmt brechen sie oberhalb der Nut. Bei nichttragenden stumpf gestoßenen Dielen (hier fast wahscheinlicher) muß man halt die Nägel ausreichend tief versenken.

Trotzdem, wenn der Boden zerbröselt ist eindeutig der Vermieter in der Pflicht, Küche mit einem zerbröselnden Boden = Mietminderung.
Des woa scho immer so!
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| 22.02.11

Tragende Dielen


hatten wir im EG im Kinderzimmer - und nur in diesem Zimmer (Raum Stuttgart). Unser Architekt hat nicht schlecht gestaunt : )Darauf waren Fliesen verlegt (war vorher die "Wäschekammer"), 12 an der Zahl waren noch intakt, bei 25 qm. Dort mussten wir auch die morschen, verfaulten Dielen rausnehmen - leider waren es die meissten und somit haben wir einen komplett neuen Bodenaufbau machen müssen (mit Abstützen usw.)bzw. machen lassen müssen....
So wie ich das verstanden habe soll der Vermieter ja in diesem Fall nicht in die Pflicht genommen werden....warum auch immer....
Alt ist toll
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| 22.02.11

Geben


soll es alles, deshalb habe ich ja gleich Hinweise zur Identifikation des Bodenaufbaus dazugeschrieben.

Für mich ist es ein kleiner Unterschied, ob es um Schönheitsarbeiten geht (ein Haus mit ranzigem Teppichboden ist ungemütlich, aber bewohnbar) oder um Probleme mit der tragenden Konstruktion - ein Raum ohne Fußboden ist kein Grund für den Vermieter die Miete zu erhöhen, sondern höchstens ein grund für die Mieter, dieselbe noch zu reduzieren weil der Raum nicht nutzbar ist.
Des woa scho immer so!
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| 22.02.11

Mit dem


Vermieter werde ich sprechen wegen dem Boden. Das geht so nicht. Ich schätze man sollte da wohl einfach wieder Dielen reinmachen, aber kein stress da drunter ist nix tragend. Unter der Küche ist nichts, kein Keller oder sonstwas. Die Dielen waren einfach auf die Sparren genagelt die dann wohl mit Sand oder Lehm aufgeschüttet wurden.

Von unten beim Keller sieht man nach oben so eine Art weiße masse mit Stroh oder anderem Gestrüpp drin, da zwischen sind Holzbalken.

Wir haben heute mit einem geredet der Schleifmaschinen vermietet und waren etwas enttäuscht. Der hat garnicht gefragt ob die dick sind oder tragend, der hat gemeint man könne die immer Abschleifen und je älter desto besser. Außerdem hat er gesagt abschleifen wäre wie Tapezieren vom Arbeitsaufwand. Zudem hat er zu Lack geraten, weil er meinte Öl müsse man ständig pflegen und am ende hätte man dann mehr Geld ausgegeben als bei den Lack Dielen. Das hat mich doch etwas überrascht.

Wir rufen jedenfalls morgen nochmal eine andere Firma an, vielleicht sind die ja informativer.


Bruchsteinhaus | 22.02.11

Ganz einfach:


"abschleifen wäre wie Tapezieren vom Arbeitsaufwand"

Eine so undifferenzierte Aussage kommt von einem Menschen, der nicht derjenige sein sollte, von dem Ihr eine Maschine leihen solltet. Um einen Boden zu bearbeiten, der Euch nicht gehört.

Zum Lack rät der Mann, weil er damit alle 5-8 Jahre richtig Geld verdienen kann.

Da seid Ihr nicht gut beraten.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 22.02.11

Ohje


Jetzt hatten wir einen da der sich den Dielenboden mal beschaut hat, mit dem Hintergrund ihn eventuell gegen Geld zu schleifen. Er meinte der Dielenboden ließe sich nicht mit einem Flächenschleifer schleifen, da er viel zu uneben wäre. Das einzige was wir machen könnten wäre ihn mit einer Flex zu bearbeiten, er sagte aber auch das wäre ein ziemlicher Arbeitsaufwand. Vorab hat er im übrigen gesagt, dass 90% aller Dielenböden abzuschleifen wären. Er sagte auch man könne wieder Spanplatte draufschrauben und dadrauf einen flexiblen Belag legen. Diese Möglichkeit haben wir aber wieder verworfen, weil wir Angst haben das uns der Boden wegschimmelt oder wegmodert und wir dann ein Stockwerk tiefer stehen.

Ein zusätzliches Problem ist im übrigen, dass Holzstaub entzündlich ist und wir Gasöfen haben. Hat da jemand ne Lösung?

Ansonsten werden wir halt große Teppiche drauflegen nachdem wir den Boden einigermaßen sauber gekriegt haben.

Die Küche macht der Vermieter übrigens. Zumindest den Bodenaufbau.


Bruchsteinhaus | 27.02.11

Moin


"Ein zusätzliches Problem ist im übrigen, dass Holzstaub entzündlich ist und wir Gasöfen haben. Hat da jemand ne Lösung?"

Ofen solange ausmachen....

;-), Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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| 27.02.11

Bingo...


einfach nicht heizen, während des Schleifvorgangs und anschließend ein paar Stunden bis sich der Staub gelegt hat.

Flex halte ich für eine eher dumme Idee, da schleift man sich heftigst Macken in den Boden, die kaum als "Charakter" zu beschönigen sind. Das sollte man wirklich nur bei den letzten Ecken tun, in die nicht einmal die Randmaschine kommt.

Mein Onkel hat es (auf mir nicht näher bekannte Weise) sehr wohl geschafft, mit einer Walzenschleifmaschine einen ziemlich deutlich abgetretenen Dielenboden so zu schleifen, daß er anschließend immer noch nicht völlig Plan war sondern seine Unebenheiten durchaus behalten hat, ohne brutale neue zu schaffen. Fragt mich nicht, wie er das geschafft hat... seine Aussage war nur "vorsichtig geschliffen!".

Wenns ans Experimentieren geht würde ich auf jeden Fall die Farbe vorher ablaugen, wie gesagt, hier im Forum gab es kürzlich begeisterte Berichte über SOdalauge (wenn ich mich richtig erinnere 3 Eßlöffel Soda auf 1l warmes Wasser).
Des woa scho immer so!
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| 27.02.11

Flex???


Nach gängigem Verständnis ist das ein Trennschleifer. Mit was anderem geht der Abriss besser :-(

Such Euch einen professionellen Parkettleger und keinen Hausmeister. Dann lässt sich das bei einem gerade mal 100 Jahre altem Haus auch flächig schleifen. Sollte das wieder Erwarten nicht möglich sein, nimmt man einen Exzenterschleifer mit Absaugung.

Unterm Strich zieht Ihr in eine halbvergammelte Grotte mit Ölöfen und habt auch noch wahnsinnig viel Arbeit damit. Gibt es wirklich keine Alternativen? Der Krieg ist doch schon lange vorbei.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 27.02.11

Es gibt


diese Gummi-Schleifteller für Bohrmaschine oder Flex, bzw. für die Flex Lamellen-Schleifaufsätze für Holz, die werden von Heimwerkern gerne zur Verunstaltung von Holzböden empfohlen.

Hat der gute Mann sich darüber ausgelassen, welche Unebenheiten das Problem sind? SInd die Dielen so weit abgetreten, daß Äste spürbar überstehen oder sind sie geschüsselt, so daß die Ränder jeder Diele höher liegen?

Hier im Haus hat sich vor ein paar Jahren eine Firma geweigert, aus letzterem Grund einen knapp 90 Jahre alten Boden zu schleifen, mit der Begründung dann käme man zu nah an die Nut und der Boden würde ausbrechen.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.02.11

Flex


ich dachte des wär son Tellerschleifer. Geht das mit einem Exzenterschleifer besser? Muss ich erstmal nachgooglen ich hab keene Ahnung was das ist.

Ja nun der Boden ist einfach schief. Der geht im unteren Stockwerk sichtbar nach unten und die Dielen sind eh... an den Außenrändern nach oben. Sodalauge werden wir mal versuchen, vielleicht sieht der Boden danach ja annehmlich genug aus.


Bruchsteinhaus | 01.03.11

Flex...


ist erstens ein Markenname für allerlei Elektrowerkzeuge, wird aber umgangssprachlich zweitens ("durchflexen") für trennendes Schneiden von Stein oder Metall gebraucht.

Was Ihr braucht für die vergebliche Liebesmüh, ist ein Exzenterschleifer, vorzugsweise mit rundem Teller. Bei mir bewährt sich täglich die Rotex 150, ein Gerät von Festool. Vorteil: 2 verschieden abrasive Schleifbewegungen für grob und fein. Um so langsamer und belasteter Ihr die Maschine führt, um so schneller Kleben anfangs die Blätter zu. Unbedingt mit Absaugung arbeiten.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 01.03.11

Das


versteht man umgangssprachlich unter (kleiner) Flex:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/88/Winkelschleifer_2.jpg

Dafür gibt es verschiedene Schleifaufsätze zur Holzbearbeitung, die samt und sonders schwer gleichmäßig zu führen sind.

So sieht ein Exzenterschleifer aus:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/62/Exzenterschleifer_2008-3-7.JPG/800px-Exzenterschleifer_2008-3-7.JPG

Ich würde trotzdem vorher Sodalauge anwenden, ich habe mal mit dem Exzenterschleifer einen alten Tisch vom Lack befreit, das war eine höchst lästige Arbeit.

Die Diskussion zur Sodalauge ist hier, inklusive Bildern vom Zwischenresultat, vor dem Schleifen:
http://www.fachwerk.de/wissen/ochsenblut-abbeizen-25396.html
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.03.11

Vielen Dank


Für die Information, wir haben derzeit einen Winkelschleifer. Ich werd mal versuchen meinen Mann vom Exzenterschleifer zu überzeugen. Das mit dem Soda find ich einen guten Tipp und werd das auch mal weitergeben.

Was soll denn nun "vergebliche Liebesmüh" bedeuten? Wenn das nix wird kann ichs ja auch gleich lassen oder? Oder bezog sich das eher darauf, dass uns das ganze nicht gehört und wir das sozusagen für den Vermieter machen? Ich sags mal so, mir ist lieber 2 Monate arbeit zu haben, als die aktuelle Situation beizubehalten. Sämtliche Kosten für das Haus sind uns übrigens bekannt, es ist immernoch günstiger als unsere aktuelle Bleibe.

Da das immerwieder aufkommt noch etwas zum Thema "was anderes suchen". Die Gründe für den Umzug sind sehr vielfältig und gehen sehr in unsere private Lebenssituation. Das ist der einzige Grund warum ich darüber keine Auskunft geben möchte. Es ist eine komplizierte Situation (kein komplizierter Vermieter).


Bruchsteinhaus | 01.03.11

Verlorene Liebesmüh


bezieht sich meiner Meinung nach auf den verlorenen Aufwand, den man nicht wieder zurückkriegt, nicht auf die zu erwartenden Resultate.

Wenn die Hütte billig ist... warum nicht? Wenn man eine gewisse Zeit bleiben will ist es u.U. die bei weitem billigste Lösung, eine Wohnung mit niedriger Miete ordentlich in Eigenleistung zu renovieren als zu kaufen.

Aber Achtung mit den Gasöfen... die Gas-Einzelöfen die ich bislang erlebt habe, haben die Gasrechnung schon bei moderatem Heizen in schaurige Höhen getrieben! Konkretes Beispiel: mein Vater hatte früher zwei Wohnungen im gleichen Haus, einmal 100m2 mit Gasetagenheizung, 5 Personen, Warmwasser mit Gas und Gasherd und einmal 85m2, de facto nur ein Zimmer als Büro genutzt, der Rest weitgehend ungeheizt, außer wenn Gäste da waren, thermostatgeregelter Gaskonvektor, normalerweise kein Warmwasserverbrauch, kein Herd. Die Gasrechnungen für beide Wohnungen (gleiche Ausrichtung, beide oben und unten beheizter Raum) waren ziemlich genau gleich hoch... einmal für die ganze Wohnung und einmal um ein einzelnes Zimmer zu heizen.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.03.11

Natürlich...


müsst Ihr Euere privaten Befindlichkeiten hier nicht ausbreiten - ich meinte nur, das das Ganze aus der Ferne nicht eben sinnvoll wirkt. Aber Ihr seid da näher dran.

Ölt rein oxydativ (Fußbodenhartöl von Natural, Naturhaus etc), dann kann der Dielenboden zumindest feuchteausgleichend wirken.

Viel Erfolg

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 01.03.11

Teppich-Bilder aus der Bilddatenbank: