Fachwerk.de - Kupferrohre im Estrich / unter Putz - Korrosion ?
Ist das Problem ernst zu nehmen ? Schliesslich liegen die Kupferrohre im Estrich / im Putz in keiner flüssigen Phase, in der Ionen schwimmen könnten.
Danke für jeden Hinweis!
Georg | 15.07.05
Hallo,
das was Sie sagen ist richtig. In Lehmmörtel können Kupferrohre problemlos verlegt werden. Ansonsten ummanteltest Kupfer oder Alu-Verbundrohr.
Viele Grüße Gerd Meurer
das was Sie sagen ist richtig. In Lehmmörtel können Kupferrohre problemlos verlegt werden. Ansonsten ummanteltest Kupfer oder Alu-Verbundrohr.
Viele Grüße Gerd Meurer
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 15.07.05
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Die Kupferrohre dürfen so verlegt werden!
:)
"Kupferrohre unter Putz, die in direktem
Kontakt mit Mörtel, Kalk oder Gips
stehen, benötigen aus Korrosionsschutzgründen
in der Regel keinen
Korrosionsschutz (Schallschutz, Wärmedämmung
u. a. sind jedoch zu beachten).
Eine Ausnahme besteht für den
Fall, dass die mit dem Kupferrohr in
Kontakt stehende Mischung ammoniumhaltige
Zusätze, wie z.B.
Abbindeverzögerer, Schnellbinder oder
evtl. auch Frostschutzzusätze2, enthält.
Rohrleitungen – auch solche aus Kupfer
– sollten nicht der ständigen Einwirkung
von Feuchtigkeit ausgesetzt
sein. Besteht die Gefahr einer ständig
feuchten Umgebung (z.B. im Fußbodenbereich
von Hallenschwimmbädern,
in Saunaräumen etc.), so sind
die Kupferrohre gegen Außenkorrosion
wie unter a) und b) beschrieben zu
schützen.)
Herausgeber:
Deutsches Kupferinstitut
Auskunfts- und Beratungsstelle
für die Verwendung von
Kupfer- und Kupferlegierungen.
Am Bonneshof 5
40474 Düsseldorf
Telefon: (0211) 4 79 63 00
Telefax: (0211) 4 79 63 10
info@kupferinstitut.de
www.kupferinstitut.de
Lean | 13.01.06
:)
"Kupferrohre unter Putz, die in direktem
Kontakt mit Mörtel, Kalk oder Gips
stehen, benötigen aus Korrosionsschutzgründen
in der Regel keinen
Korrosionsschutz (Schallschutz, Wärmedämmung
u. a. sind jedoch zu beachten).
Eine Ausnahme besteht für den
Fall, dass die mit dem Kupferrohr in
Kontakt stehende Mischung ammoniumhaltige
Zusätze, wie z.B.
Abbindeverzögerer, Schnellbinder oder
evtl. auch Frostschutzzusätze2, enthält.
Rohrleitungen – auch solche aus Kupfer
– sollten nicht der ständigen Einwirkung
von Feuchtigkeit ausgesetzt
sein. Besteht die Gefahr einer ständig
feuchten Umgebung (z.B. im Fußbodenbereich
von Hallenschwimmbädern,
in Saunaräumen etc.), so sind
die Kupferrohre gegen Außenkorrosion
wie unter a) und b) beschrieben zu
schützen.)
Herausgeber:
Deutsches Kupferinstitut
Auskunfts- und Beratungsstelle
für die Verwendung von
Kupfer- und Kupferlegierungen.
Am Bonneshof 5
40474 Düsseldorf
Telefon: (0211) 4 79 63 00
Telefax: (0211) 4 79 63 10
info@kupferinstitut.de
www.kupferinstitut.de
Lean | 13.01.06
Komisch
das verschiedene Anbieter von Kuprferrohren dieses aber empfehlen oder dann ummanteltes Kupferrohr anbieten.
das verschiedene Anbieter von Kuprferrohren dieses aber empfehlen oder dann ummanteltes Kupferrohr anbieten.
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 13.01.06
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Sind doch immer Zusätze drin
Also ich würde Kupferrohre, die in Estrich oder unter Putz verlegt werden, IMMER ummantelt verlegen. Denn irgendwelche Zusätze sind in jedem Putz oder Estrich drin (entweder gezielt dazugegeben oder sind in den recycelten Materialien enthalten, die ja beigemischt werden.
Bis auf den Lehmputz würde ich auf eine Nummer sicher gehen.
Hans Otto | 31.01.06
Also ich würde Kupferrohre, die in Estrich oder unter Putz verlegt werden, IMMER ummantelt verlegen. Denn irgendwelche Zusätze sind in jedem Putz oder Estrich drin (entweder gezielt dazugegeben oder sind in den recycelten Materialien enthalten, die ja beigemischt werden.
Bis auf den Lehmputz würde ich auf eine Nummer sicher gehen.
Hans Otto | 31.01.06