Kellerwand/Fußbodenaufbau

Kellerwand/FußbodenaufbauHallo erstmal zusammen und frohes neues Jahr.
Ich habe ein seit ca.15 Jahren verwildertes Grundstück gekauft.Darauf befindet sich ein etwa 30-40 Jahre altes komplett unterkellertes Fachwerkhaus.Ein Betonstreifenfundament ist soweit vorhanden.
Darauf ist mit 24-er Backsteinen u.Hohlblocksteinen der Keller gemauert.
Zwischen Backsteinen und Betonfundament ist ein Streifen Dachpappe eingebracht worden.Im Keller ist an einer Wandseite ein einfacher,1 m breiter Estrichstreifen auf Schotter eingebracht worden.Diesen werde Ich auch raus nehmen.An einer Seite ist ein Teil der Kellermauer mittels einer Art Sturz aufgemauert und der untere Teil der Mauer als Lehm/Tonwand so gelassen worden (keine Ahnung ob hier Material oder Lust alle war)
Diese Erde will Ich entfernen und entweder auf Wandstärke mit Beton vergießen oder untermauern.
Erst einmal meine beiden Fragen hier als Neuling:

1.Ist ein untergießen mit Beton an der Fehlstelle der Mauer sinnvoll(mit Bewehrungsstahl) oder eher ein Fundament-Untermauern?Beides natürlich nur Schrittweise.

2.Wie gestalte Ich den Fußbodenaufbau wenn ich den Raum als gelegentlichen Wohnraum (Hobbyraum) nutzen möchte?Der Erdbereich besteht aus Knochenhartem Ton-Lehmboden und ist komplett trocken und auch im Winter frostfrei.

Leider habe Ich derzeit keine guten Fotos,nur die Skizze,würde die Fotos aber noch nachschieben.
Ich kann auch nur ein Bild hochladen hier,oder?
Vielen Dank schonmal im voraus...

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.01.17

Bild Wand


Bild WandHier noch das Bild der Wand.
Links und Rechts(nicht zu sehen) ist bis unten gemauert und in der Ecke links unten ist auch ein massiver Betonsockel.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.01.17

Keller sanieren


Ist das Gebäude tatsächlich nur 30-40 Jahre alt?

Auf welcher Höhe deiner Zeichnung befindet sich das Außenniveau?
Wurde außen eine vertikale Feuchtigkeitssperre aufgebracht?

Wenn die Wand ansonsten trocken ist wird das Betonieren des fehlenden Wandstückes in entsprechender Betonqualität besser sein, um das Wandstück einigermaßen wasserdicht zu bekommen (falls du nicht vorhaben solltest, außen alles aufzugraben und abzudichten).

Fußbodenaufbau:
wenn der Boden Plan ist eine PE-Folie auflegen und ca 8 cm dick Estrichbeton aufbringen, je nach Anspruch ggf anschließend Feuchtigkeitssperre verlegen, dämmen und Bodenbelag nach Wunsch.
In der Suchfunktion Kellerboden`' oder 'erdberührter Fußboden' eingeben

Andreas Teich

Das Bodenniveau


Das Bodenniveauist ca.15 cm über der Fundamentoberkante/Dachpappe.
Ich habe von der Fundamentoberkante her nochmal 20 cm ausgeschachtet und alles abgekärchert.Anschließend den Sockelbereich und den Übergang Fundament/Mauerwerk 20 cm tief von der Fundamentoberkante nach unten mit Zementputz MG3 halbwegs grade verschmiert.Danach alles mit Dichtschlämme zweifach gestrichen.Jetzt soll noch Bitumendickbeschichtung drauf und eine Noppenenbahn (eventuell Sockeldämmung?) davor. Habe ein Bild nach dem Schachten angehangen.Achso der Keller ist von einer Seite her freiliegend.

Auf der Rückseite der Wand kommt noch ein schmaler Massivanbau dran auf die komplette länge der Wand.Hier könnte Ich dann nochmal Abdichten wobei Ich nicht glaube das dann durch den Anbau viel Feuchte ansteht.Anbau und Bestand werden dann zusammen neu Überdacht.Ich hatte überlegt 25 cm Betonstreifen zu gießen 3 Reihen zu Mauern und dann den Abschluss nochmals als Anker gießen.Das würde viel Kies und Zement sparen.

Das Haus ist tatsächlich nur so alt allerdings wie schon gesagt ist dort 12 Jahr nichts passiert und war nicht bewohnt.Im Keller hatte ich an Holzdielen gedacht.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.01.17

Hallo nochmal zusammen.


Ich werde diese WE endlich den Keller fertig bekommen mit ausschachten.durch den harten Lehm-Tonboden und den Einsatz der Spitzhacke habe ich natürlich keine richtig grade Fläche hinbekommen.Ich würde jetzt als nächstes eine 10 cm Schicht aus Magerbeton einbringen (1:6,0-16 Kies) um auch nochmals halbwegs Druck gegen das Fundament von Innen zu bekommen(Fundamentsohle wird nicht sehr viel tiefer sein als meine Jetzige Kellertiefe)
und eine ausgleichende,grade Fläche zu schaffen für das anschließende Aufbringen von Schweißbahnen.Darauf dann eine Estrichschicht(Dämmung muss Ich abwägen).

1.Folie unter die Sauberkeitschicht kann Ich mir durch die Sauberkeitsschicht an sich und Schweißbahnen ja sparen,oder?

2.Sollte Ich die Sauberkeitsschicht auch vom Fundament abkoppeln durch z.B.Randdämmstreifen?

3.In den Magerbeton gehört keine Bewehrung,oder?Habe dazu verschiedene Ansichtenn gehört.

Vielen Dank.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.02.17

Kellersanierung


Haben Sie Informationen über den Vorbesitzer/Verkäufer und wie/von wem das Haus gebaut wurde?
Gibt es Bauunterlagen, eine Baugenehmigung?
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 10.02.17

Leider gibt es außer eine Zeichnung


in der die Außenabmaße vermerkt sind gar nix.
Fundament ist aus Beton,knapp 2 Meter 24er Mauer aus Backsteinen und oben eine Etage Holzrahmenbauweise.
Der Keller soll als Abstellraum und als kleine Werkstatt genutzt werden.Später eventuell als Wohnbereich oder Aufenthaltsraum.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.02.17

Wohnhaus


Haben Sie einen Beweis das Sie ein Wohngrundstück mit einem Wohnhaus gekauft haben?
Warum haben Sie keine gültige Baugenehmigung zum Kaufabschluß verlangt?
War Ihr Makler oder Sie vorher beim Bauamt und haben den Status des Grundstückes geprüft (Bebauungsplan bzw. Flächennutzungsplan, Baugenehmigung)?
Ich habe da so eine Ahnung.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 10.02.17

Hauspläne


Bei einem 30-40 alten Gebäude muß es Pläne geben, wenn sie eingereicht und genehmigt wurden.
Selbst bei meinem Haus von 1910 wurden noch die originalen Baupläne beim Bauamt gefunden.

Wenn das Haus länger auf einem verwilderten Grundstück stand und so wie es scheinbar gebaut wurde liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Schwarzbau handelt.

Besser sehr dezent nachfragen...

Andreas Teich

Also es ist natürlich ein Gartengrundstück.


Das Haupthaus sowie das Nebengebäude (ca 25m²) und sogar der Schuppen (12m²) sind damals scheinbar so registriert und genehmigt wurden .Zu dem Haupthaus aus meiner Hauptfrage bestand auch eine Sonderbaugenehmigung,laut Aussage der Vorbesitzerin.Auch im Grundbuchauszug sind alle drei Gebäude vermerkt.
Das Problem an der Sache ist das Ihr Mann leider vor 15 Jahren verstorben ist und Sie baulich natürlich nicht genau bescheid weiß.Auch notariell wurde alles bei Übergabe so bestätigt und auch auf den Plänen der Stadtwerke sind die drei Gebäuden vermerkt.
Natürlich möchte ich es auch,wenn als Gartengrundstück ausgelegt,als Wohnhaus an Wochenenden und im Urlaub nutzen.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.02.17

Fußbodenaufbau-Bilder aus der Bilddatenbank: