Kellertür in Bruchsteinwand

Kellertür in BruchsteinwandHallo,
ich möchte die Keller-Eingangstür etwas verbessern was die Einbruchssicherheit angeht (Aktuell: Schließblech teilweise offen, Scharniere zugänglich usw.). Denke da an ein selbstverriegelndes Schloss mit elektrischem Türöffner. Die Tür sitzt von außen auf dem Mauerwerk. Das sollte auch möglichst so bleiben, da sich sonst der Durchgang zu sehr verengt. Die Schwelle ist eine ausgetretene Sandsteinschwelle. Vermute, dass sich die bestehende Tür nicht anpassen lässt. Muss also wohl eine Maßanfertigung werden (Abdichtung...). Konnte bislang niemand finden, der das kann (viele wollen nur Standardbauteile verbauen).
Hat jemand eine gute Adresse?
Gruß & Danke,
Albrecht
In der Ruhe liegt die Kraft
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 04.01.17

Tür einbruchsicher machen


Wenn die Tür ansonsten ok ist läßt sich der Einbruchschutz problemlos verbessern-vom Holz her macht sie zumindest einen guten Eindruck.

Einbohrbänder können problemlos erneuert werden gegen 3 stabile mit 20 mm Durchmesser und Aushängesicherung.
Alternativ können eingefräste Bänder verwendet werden.

Selbstverriegelnde Schlösser sind nicht sicherer als normale, die von Hand verriegelt sind, aber bequemer.
Wenn die Öffnung für den Schloßkasten paßt kann das einfach ausgetauscht werden- evt etwas nachstemmen.

Mehrpunktverriegelungen können auch nachträglich eingefräst werden.

Solche Arbeiten sind sicher günstiger als eine neue Tür.

Ein kleines Vordach, zumindest ein kleiner Regenschutz darüber, sollte angebracht werden

Andreas Teich

Schwachstelle Schliessblech !?


Hallo Herr Teich,
Danke für ihre Gedanken dazu. Ja, denke das mit der Mehrpunktverriegelung und den stärkeren Bändern könnte man wohl machen. Gute Idee. Der wesentliche Schwachpunkt den ich aber sehe ist das tlw. zugängliche Schließblech. Und das selbstverriegelnde Schloss bringt meiner Ansicht nach schon auch was, da damit die Tür immer geschlossen ist. Aktuell ist die oft nur zugezogen. Elektrisch deshalb, da ich aktuell bereits eine Tastatur an einen elektrischen Türöffner angeschlossen habe. Ist sehr bequem, da meine keine Schlüssel braucht. Glaube, es gibt aber auch Schlösser mit eingebauter Tatstatur, das könnte man dann auch überlegen.
Ach so, ja, der Bereich ist überdacht.
Also noch mal ...falls jemand eine gute Adresse für so was hat, bitte melden.
Noch mal Danke !
In der Ruhe liegt die Kraft
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.01.17

Außentür absichern


Wenn sichs um ein Mietshaus handelt oder die Bewohner nicht abschließen hat ein selbstverriegelndes Schloß Vorteile.
Solche mit Codeöffnung sind häufig unzuverlässiger als solche mit Schlüssel-zumindest die günstigen.Bei Stromausfall brauchts welche mit Akku und wenn nicht aufgepasst wird kann der Code ermittelt werden.

bei Mehrfachverriegelungen iegt das Schließblech bzw die Schließteile innerhalb des Falzes.
Sicherheitsschließbleche werden ohnehin auch im Falz verschraubt- es gibt unterschiedliche Varianten.

Einfach Stichwort:
- 3 teilige Einbohrbänder mit Aushängesicherung eingeben,
dann welche mit 20 mm Rollendurchmesser wählen
- Mehrfachverriegelung für Holzhaustüren
- Sicherheitsschließblech
- Selbstverriegelndes Haustürschloß

Oder gleich zum örtlichen Tischler gehen,
der sollte wissen was sinnvoll ist.

Andreas Teich

Danke


Hallo Herr Teich,
ich werde da jetzt mal "forschen". Ja, die jetzige Tür hatte natürlich der örtliche Tischlermeister gefertigt. Meiner Ansicht nach, ist die Konstruktion mit dem fast freiliegenden Schließblech nicht so recht gelungen. Das versuche ich halt zu berichtigen. Denke mal, dass ich dazu mindestens ein neuer Rahmen bauen muss. Werde berichten, wie's ausgegangen ist.
Also ... nochmal Danke.
In der Ruhe liegt die Kraft
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.01.17

Kellertür


Hier eine Lösung nach dem Prinzip KISS:
von innen zwei oder drei kräftige Riegel einbauen.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 17.01.17


Hallo Herr Böttcher,
ja, auch das ist natürlich eine Idee. Früher hatte man links und rechts von der Tür massive Metallbügel (oder entsprechend behauene Steine), in die über Nacht ein Querbalken eingelegt wurde.
Nein, dahin will ich nicht zurück. Ich will/muss da auch unbedingt einen elektrischen Türöffner integrieren können, damit meine Eltern, sind nicht mehr so mobil, das bedienen können.
Aber klar, Riegel-Lösung ist unbestritten KISS.
Gruß,
A.Möller
In der Ruhe liegt die Kraft
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.01.17

Außentür sichern


Der Rahmen muß nicht erneuert sondern nur ein sicheres Schließblech eingefräst werden.

Die werden ohnehin innen im Falz verschraubt.

Bei Dreipunktverriegelungen werden die Schließstücke auch im Falz eingefräst, was nachträglich vor Ort ausgeführt werden kann.
Für die Bandseite gibts Aushängesicherungen, die ebenfalls nachträglich eingebaut werden können.
Automatisch sich verriegelnde Schlösser sind besser, da dann nicht nur die Falle eingreift sondern immer auch der Riegel.
Von innen kann die Tür normal mit Griff geöffnet werden.
Für elektrische Betätigung gibts alle möglichen Varianten- je nach Sicherheitsanspruch.

Andreas Teich

Bruchsteinwand-Bilder aus der Bilddatenbank: