Fachwerk.de - Weinfass
Hallo zusammen,
ich habe heute ein Weinfass bekommen, welches nur einmal befüllt war und dementsprechend neu aussieht.
Nun möchte ich das Holz gerne etwas dunkler haben was würdet ihr empfehlen, ölen, wachsen oder beizen? Sollte ich es vorher nochmal abschleifen?
Danke für euer Feedback.
Gruß aus Wiesbaden, Frank
Hallo Frank
aus welchem Holz ist das Fass?
Eiche kann man laugen dann ist es ganz Dunkel. Soll das Fass wieder befüllt werden, auch davon hängt die Behandlung ab.
Mein Vorschlag ginge in Richtung Wasserbeize, dann schleifen, dann Ölen oder wachsen, oder beides.
Gruß
Hartmut
Hallo Hartmut,
danke für den Tipp. Das Fass soll nicht mehr befüllt werden. Ich möchte es nur als Tresen in meinem Weinkeller nutzen. Ich kann Dir nicht sagen aus welchem Holz das Fass besteht. Ich denke ich werde es so machen wie Du mir gearten hast. Wo bekomme ich denn Wasserbeize her? Ich denke div. Öle und Wachse finde ich im Baumarkt.
Gruß, Frank
Hallo Frank
Wasserlösliche Beizen bekommst du auch im Baumarkt, ein Briefchen sollte für ein Fass reichen(gibts auch fertig angerührt aber teurer).
Das Fass damit einlassen, und nach trocknen feinschleifen, natürlich nicht zu tief sondern nur bis das Holz wieder glatt ist.
Gruß
Hartmut
ich habe heute ein Weinfass bekommen, welches nur einmal befüllt war und dementsprechend neu aussieht.
Nun möchte ich das Holz gerne etwas dunkler haben was würdet ihr empfehlen, ölen, wachsen oder beizen? Sollte ich es vorher nochmal abschleifen?
Danke für euer Feedback.
Gruß aus Wiesbaden, Frank
Es zählt nicht das was man sagt, sondern nur das was man macht.
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Frank | 08.07.05
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Frank | 08.07.05
Hallo Frank
aus welchem Holz ist das Fass?
Eiche kann man laugen dann ist es ganz Dunkel. Soll das Fass wieder befüllt werden, auch davon hängt die Behandlung ab.
Mein Vorschlag ginge in Richtung Wasserbeize, dann schleifen, dann Ölen oder wachsen, oder beides.
Gruß
Hartmut
Was wir wissen – wissen wir nicht Doch du weißt: das, was du weißt, weißt du nur für dich selbst. MK
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Hartmut Hees | 08.07.05
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Hartmut Hees | 08.07.05
Hallo Hartmut,
danke für den Tipp. Das Fass soll nicht mehr befüllt werden. Ich möchte es nur als Tresen in meinem Weinkeller nutzen. Ich kann Dir nicht sagen aus welchem Holz das Fass besteht. Ich denke ich werde es so machen wie Du mir gearten hast. Wo bekomme ich denn Wasserbeize her? Ich denke div. Öle und Wachse finde ich im Baumarkt.
Gruß, Frank
Es zählt nicht das was man sagt, sondern nur das was man macht.
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Frank | 08.07.05
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Frank | 08.07.05
Hallo Frank
Wasserlösliche Beizen bekommst du auch im Baumarkt, ein Briefchen sollte für ein Fass reichen(gibts auch fertig angerührt aber teurer).
Das Fass damit einlassen, und nach trocknen feinschleifen, natürlich nicht zu tief sondern nur bis das Holz wieder glatt ist.
Gruß
Hartmut
Was wir wissen – wissen wir nicht Doch du weißt: das, was du weißt, weißt du nur für dich selbst. MK
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Hartmut Hees | 08.07.05
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Hartmut Hees | 08.07.05
Vor dem Beizen
sollte man das Holz zunächst wässern.
Dazu macht man das Holz mit einem Schwamm oder einem
Pinsel nass.
Durch diesen Arbeitsschritt quellen die durch das Schleifen
zugedrückten Porenränder wieder auf.
Nun lässt man das Holz wieder richtig trocknen.( ca. 24 Stunden )
Wenn man jetzt mit der Hand über die Fläche streicht,
spürt man, daß die Holzoberfläche wieder etwas rauher ist.
Jetzt wird mit feinem, scharfen Sandpapier die Fläche
erneut leicht überschliffen.
Gründlich abkehren und jetzt die Beize gleichmäßig auftragen.
Unterlässt man das Wässern, quellen durch die Beize
die Porenränder hoch. ( wie oben erwähnt, wird die Fläche
rauh )
Da man auch nach dem Beizen die Fläche nochmals schleifen
muß, würde man nun die hochgequollenen Porenränder
durchschleifen und den Farbstoff zumindest teilweise
wieder entfernen.
Also :
Wässern ( trocknen ) - schleifen - beizen ( trocknen )-
Zwischenschliff - 1. Lackauftrag ( trocknen ) - Zwischenschliff - 2. Lackauftrag.
Alte Tischlerregel : Gut geschliffen ist halb poliert.
Eigentlich habe ich den Vorgang des Färbens (Anilinfarbstoffe )beschrieben.
Das echte Beizen geschieht durch das Auftragen von
farblosen Metallsalzlösungen ( z. B ) .
Hier reagieren die Metallsalze mit den Holzinhaltstoffen
und "entwickeln" im Holz die gewünschte Farbe.
Gutes Gelingen !
Andreas Milling
sollte man das Holz zunächst wässern.
Dazu macht man das Holz mit einem Schwamm oder einem
Pinsel nass.
Durch diesen Arbeitsschritt quellen die durch das Schleifen
zugedrückten Porenränder wieder auf.
Nun lässt man das Holz wieder richtig trocknen.( ca. 24 Stunden )
Wenn man jetzt mit der Hand über die Fläche streicht,
spürt man, daß die Holzoberfläche wieder etwas rauher ist.
Jetzt wird mit feinem, scharfen Sandpapier die Fläche
erneut leicht überschliffen.
Gründlich abkehren und jetzt die Beize gleichmäßig auftragen.
Unterlässt man das Wässern, quellen durch die Beize
die Porenränder hoch. ( wie oben erwähnt, wird die Fläche
rauh )
Da man auch nach dem Beizen die Fläche nochmals schleifen
muß, würde man nun die hochgequollenen Porenränder
durchschleifen und den Farbstoff zumindest teilweise
wieder entfernen.
Also :
Wässern ( trocknen ) - schleifen - beizen ( trocknen )-
Zwischenschliff - 1. Lackauftrag ( trocknen ) - Zwischenschliff - 2. Lackauftrag.
Alte Tischlerregel : Gut geschliffen ist halb poliert.
Eigentlich habe ich den Vorgang des Färbens (Anilinfarbstoffe )beschrieben.
Das echte Beizen geschieht durch das Auftragen von
farblosen Metallsalzlösungen ( z. B ) .
Hier reagieren die Metallsalze mit den Holzinhaltstoffen
und "entwickeln" im Holz die gewünschte Farbe.
Gutes Gelingen !
Andreas Milling
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
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Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 08.07.05
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Tischlerei Milling | Tischlermeister Andreas Milling | 08.07.05