Fachwerk.de - Die "richtige" Drainage?

Hallo Forumsbesucher,

ich möchte um meine Haus (Bj.1909) ein Drainage-System installieren. Nun stellt sich für mich die Frage, wie man soetwas am Besten ausbildet. Meiner Meinung nach ist es außreichend, mit einer Noppenbahn an der Wand, davor das Drainagerohr (unterhalb "Bodenplatte) und das ganze mit Schotter auffgefüllt. Natürlich muss auch noch ein Drainagevlies rein.
Was denkt Ihr? Gibts noch bessere Lösungen?
Die "Luxusausführung" wäre wenn man dieKellerwand verputzt und noch ne Dämmung drauf macht ist denke ich aber nicht nötwendig, oder?

Vielen Dank im Voraus.
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
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emroko | 22.09.11

Auch für Dränagen gibt es eine DIN und zwar die 4095

Die Frage wäre erstmal ob eine Dränage auch das leisten kann was Sie von ihr erwarten.

Lesen Sie auch unter: Dränage und Lastfall




Grüße
Oliver Struve


anonymus | 22.09.11

Warum möchten sie eine Drainage einabuen?
Die Annahme, dass es eine Bodenplatte gibt, ist bei Baujahr 1909 vermutlich falsch. Streifenfundamente mögen es gar nicht, wenn man ihnen grabenderweise unter die Sohle geht, und wenn wasserführende Ton-, Schluff- oder Torfschichten trockengelegt werden, kann es zu unterwünschtem Schwinden des tragenden Untergrundes kommen.
Meistens reicht es schon, eine Dachrinne anzubringen und Oberflächenwasser vom Mauerfuss fernzuhalten.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 22.09.11
zu
Deiner Frage selber schau mal bei Fränkische Rohrwerke nach.
Noppenbahn sollte dreilagig sein, Wenn Du einen Keller hast
"wenn man dieKellerwand verputzt", sollte die Abdichtung der Kelleraußenwand unbedingt funktionieren. Für eine genauere Anleitung fehlen genaues Infos zum Baukörper (Bodenplatte ?, Keller ?, Ziegelmauerwerk ? , Nässe in der Wand ??)!
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 23.09.11
Drainage - Lastfall
Hallo Emroko,

- Weshalb soll eine Drainage verbaut werden?
- Welche Bereiche des Kellers sind nass/feucht?
- Welcher Lastfall liegt vor?

Wie der Keller in Zukunft genutzt werden soll ist ausschlaggebend für die Maßnahme.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 23.09.11

Hallo Leute,

wegen einer anderen Sache wird um mein Haus herum mehr als die Hälfte aufgebaggert. Nun habe ich die Überlegung, dass ich dann ja gleich in diesem Zuge ne Drainage installieren könnte, um einfach das Wasser das vom Hof aus in Richtung Hauswand läuft fernzuhalten. Im Keller sieht die Situation so aus, dass bis zur Bitumenbahn ca. 1,20m eine leichte Feuchtigkeit an den Steinen zu sehen ist. Über der Bahn sind die Steine bist zu Decke (ca. 2m)trocken. Der Keller soll als Abstellraum für meine Mieter dienen, bewohnt ist er also nicht. Natürlich habe ich keine Bodenplatte, die Wände stehen im Prinzip im "Dreck", von Innen wurde damals denke ich einfach der Boden gegen die Außenwände betoniert.

Gruß
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emroko | 23.09.11
Dränage
Ich finde die Beschreibung ihres Kellers hört sich Trocken an!

Wenn Sie Pech haben ,kann das nach Einbau einer Dränage anders werden.

Grüße Martin


anonymus | 23.09.11

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