Fachwerk.de - Fragwürdiger Aufbau Kellerdecke - armierte Betondecke drüberlegen?
Andreas Weißmann | 20.02.06
Wenn eine Statikerin
schon vor Ort war, kann sie die Situation natürlich besser abschätzen, wie irgendjemand hier im Forum. Bezgl. der Verfüllung gebe ich ihr auch recht. Eine Verdichtung dürfte nicht möglich sein. Ich möchte aber noch 2 Dinge zu bedenken geben:
- Der Keller, muss auch wenn er nicht genutzt wird gut belüftet sein. Es ist natürlich ungünstig, wenn man ihn nicht begehen kann, da im Sommer wenig im Winter gut gelüftet werden soll, muss man sich überlegen, wie man das gewährleisten kann.
- Soll eine Betondecke oben aufgelegt werden, sollte diese selbsttragend sein, also schon etwas 10 cm dick sein. Man weiß ja noch nicht, was weiter aus den Trägern wird. Wieviel Höhenverlust verträgt die Küche?
schon vor Ort war, kann sie die Situation natürlich besser abschätzen, wie irgendjemand hier im Forum. Bezgl. der Verfüllung gebe ich ihr auch recht. Eine Verdichtung dürfte nicht möglich sein. Ich möchte aber noch 2 Dinge zu bedenken geben:
- Der Keller, muss auch wenn er nicht genutzt wird gut belüftet sein. Es ist natürlich ungünstig, wenn man ihn nicht begehen kann, da im Sommer wenig im Winter gut gelüftet werden soll, muss man sich überlegen, wie man das gewährleisten kann.
- Soll eine Betondecke oben aufgelegt werden, sollte diese selbsttragend sein, also schon etwas 10 cm dick sein. Man weiß ja noch nicht, was weiter aus den Trägern wird. Wieviel Höhenverlust verträgt die Küche?
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 20.02.06
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Verfüllen durch Zuschichten?
Herzlichen Dank schonmal für den Kommentar! Die 10cm Betondecke sind drin. Ich will wieder Balken (oder halt Lagerhölzer) + Dielung auflegen, es sind gut 20cm bis zur vormaligen Bodenhöhe frei. Das Lüften an sich wird sich eher schwer bewerkstelligen lassen, beide Kellerfenster (eines ist eher ein verdeckter Schacht) sind an der gleichen Seite des Gebäudes, in engen Schächten (Keller ist vollversenkt, also Decke = Erdbodenoberfläche), also wenig bis gar keine Zirkulation. Der Keller hat eine hohe Luftfeuchtigkeit, Wände sehen auch feucht (nicht nass) aus (Inspektion nur kurz mit Taschenlampe) ... Mir ist noch folgendes eingefallen: Ich könnte den Keller mit Ziegelsteinen zuschichten. Meiner laienhaften Meinung nach dürfte sich dann nix mehr setzen, weil sich an Steinen schlecht was verdichten kann (vorausgesetzt ich sorge dafür, dass die Bindung zur Decke vollständig und ohne Zwischenraum ist) ... Der Kellerboden ist mit Ziegelsteinen gepflastert (macht einen ordentlichen Eindruck) ... Das würde mir die (bleibende) Sorge um die schwindende Gesundheit der Träger nehmen (tragen dann ja nich mehr). Ist sicherlich eine Heidenarbeit, aber Steine habe ich ohne Ende mit rumliegen und es fallen auch noch viel mehr an, die müsste ich sonst auch nur für teuer Geld wegschaffen lassen ... würde etwas gegen das Verfüllen des Kellers durch Zuschichten sprechen (im Sinne einer tatsächlichen Abstützung der Decke)? Muss ich mir wegen der Feuchtigkeit im Keller Gedanken machen? (Horizontalsperre 2x im Mauerwerk + wahrscheinlich in der Kellerdecke, zumindest ist der Küchenboden nicht feucht ...) Ich bitte um Nachsicht falls meine Bedenken merkwürdig erscheinen, aber ich bin etwas verunsichert und ohne Erfahrung auf diesem Gebiet ...
Andreas Weißmann | 21.02.06
Herzlichen Dank schonmal für den Kommentar! Die 10cm Betondecke sind drin. Ich will wieder Balken (oder halt Lagerhölzer) + Dielung auflegen, es sind gut 20cm bis zur vormaligen Bodenhöhe frei. Das Lüften an sich wird sich eher schwer bewerkstelligen lassen, beide Kellerfenster (eines ist eher ein verdeckter Schacht) sind an der gleichen Seite des Gebäudes, in engen Schächten (Keller ist vollversenkt, also Decke = Erdbodenoberfläche), also wenig bis gar keine Zirkulation. Der Keller hat eine hohe Luftfeuchtigkeit, Wände sehen auch feucht (nicht nass) aus (Inspektion nur kurz mit Taschenlampe) ... Mir ist noch folgendes eingefallen: Ich könnte den Keller mit Ziegelsteinen zuschichten. Meiner laienhaften Meinung nach dürfte sich dann nix mehr setzen, weil sich an Steinen schlecht was verdichten kann (vorausgesetzt ich sorge dafür, dass die Bindung zur Decke vollständig und ohne Zwischenraum ist) ... Der Kellerboden ist mit Ziegelsteinen gepflastert (macht einen ordentlichen Eindruck) ... Das würde mir die (bleibende) Sorge um die schwindende Gesundheit der Träger nehmen (tragen dann ja nich mehr). Ist sicherlich eine Heidenarbeit, aber Steine habe ich ohne Ende mit rumliegen und es fallen auch noch viel mehr an, die müsste ich sonst auch nur für teuer Geld wegschaffen lassen ... würde etwas gegen das Verfüllen des Kellers durch Zuschichten sprechen (im Sinne einer tatsächlichen Abstützung der Decke)? Muss ich mir wegen der Feuchtigkeit im Keller Gedanken machen? (Horizontalsperre 2x im Mauerwerk + wahrscheinlich in der Kellerdecke, zumindest ist der Küchenboden nicht feucht ...) Ich bitte um Nachsicht falls meine Bedenken merkwürdig erscheinen, aber ich bin etwas verunsichert und ohne Erfahrung auf diesem Gebiet ...
Andreas Weißmann | 21.02.06
Kellerdecke
Dachog. Ihrer Beschreibung nach handelt es sich bestimmt um die Konstruktion einer preußischen Kappendecke. Wie bei allen Gewölben und Bögen gibt es auch bei dieser Konstruktionsart eine scheitrechte Ausführung. Sie sollten also nicht zu viel Angst haben, daß alles zusammenfällt. Wie Fred Heim anmerkte, sollte die darüber gelegte Betondecke schon selbsttragend sein, also unabhängig von der Kappendecke, sonst belastet sie ja diese. Aber es ist ja nun alles erledigt. Ihrer Beschreibung nach hängt die neue Decke ja nun an den Zähnen. Meiner Meinung nach hat das nicht viel mit Statik zu tun. Mfg ut de Oltmark
Dachog. Ihrer Beschreibung nach handelt es sich bestimmt um die Konstruktion einer preußischen Kappendecke. Wie bei allen Gewölben und Bögen gibt es auch bei dieser Konstruktionsart eine scheitrechte Ausführung. Sie sollten also nicht zu viel Angst haben, daß alles zusammenfällt. Wie Fred Heim anmerkte, sollte die darüber gelegte Betondecke schon selbsttragend sein, also unabhängig von der Kappendecke, sonst belastet sie ja diese. Aber es ist ja nun alles erledigt. Ihrer Beschreibung nach hängt die neue Decke ja nun an den Zähnen. Meiner Meinung nach hat das nicht viel mit Statik zu tun. Mfg ut de Oltmark
"Aus der Zusammenarbeit der Vielen wächst der Wissenstand" Aristoteles
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Siegfried Kurze | 21.02.06
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Siegfried Kurze | 21.02.06
Also wenn's meiner wäre
würde ich ihn nicht zuschütten. Ich würde mir von Außen einen komfortableren Zugang basteln. So könnte man ihn im Sommer schließen, im Winter lüften. Vielleicht doch das ein oder andere Abstellen und hätte ständig die Kontrolle über die Situation der Decke, der Wände und der Feuchtigkeit. Im Falle eines Falles könnte man sie stellenweise untermauern, oder neue Träger unterziehen. Ein zugeschütteter oder mit Ziegeln zugestellter Keller mit Hohlräumen, die sich nicht verhindern lassen und einer entsprechenden Feuchtigkeit ist vielleicht auch die richtige Grundlage für diverse hausschädigende Pilze.
würde ich ihn nicht zuschütten. Ich würde mir von Außen einen komfortableren Zugang basteln. So könnte man ihn im Sommer schließen, im Winter lüften. Vielleicht doch das ein oder andere Abstellen und hätte ständig die Kontrolle über die Situation der Decke, der Wände und der Feuchtigkeit. Im Falle eines Falles könnte man sie stellenweise untermauern, oder neue Träger unterziehen. Ein zugeschütteter oder mit Ziegeln zugestellter Keller mit Hohlräumen, die sich nicht verhindern lassen und einer entsprechenden Feuchtigkeit ist vielleicht auch die richtige Grundlage für diverse hausschädigende Pilze.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 21.02.06
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