Industrieverband Tore Türen Zargen: Dicke Wolken am Konjunkturhimmel

Diskutiere Industrieverband Tore Türen Zargen: Dicke Wolken am Konjunkturhimmel im Forum Sanierung allgemein im Bereich - +/-Null-</nobr>Ergebnis gegenüber dem Vorjahr abzuschließen. "Das sonst übliche Jahresendgeschäft ist diesmal ausgefallen", fasste ein Teilnehmer...
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+/-Null-</nobr>Ergebnis gegenüber dem Vorjahr abzuschließen. "Das sonst übliche
Jahresendgeschäft ist diesmal ausgefallen", fasste ein Teilnehmer die Marktklage
zusammen. Die Auftragslage präsentiert sich im letzten Quartal 2004 als äußerst
dürftig.



Betroffen ist an erster Stelle der Feuerschutzbereich.
Vor allem bei den Standardprodukten ist der Markt hart umkämpft. Die Folge: Die
Preise gehen weiter in den Keller. Dies wiegt um so schwerer, als die
explosionsartig gestiegenen Stahlpreise zusätzlich das Ergebnis belasten.
Angesichtes der geplanten weiteren Erhöhungen der Vormaterialpreise, werden
daher überwiegend Teuerungszuschläge zwischen 5 und 12% je nach Produkt
ausgewiesen.



Auch bei den Industrietoren liegt eine enge Marktlage
vor. Hier macht sich die Unsicherheit in der gewerblichen Wirtschaft bemerkbar
die dazu führt, dass Investitionen nach hinten verschoben werden bzw. gar nicht
in Deutschland stattfinden. Folgerichtig ist einzig und allein beim
Exportgeschäft ein Wachstum festzustellen, das aber nicht ausreicht, die
Defizite im Inlandsgeschäft auszugleichen.



Etwas freundlicher zeigt sich die Lage bei Garagentoren:
Hier sind leichte Zuwächse bei den Stückzahlen zu vermelden, die überwiegend in
den Renovierungsmarkt geliefert werden.



Als Ursache für die schleppende Konjunkturentwicklung der
Branche, die inzwischen seit knapp zehn Jahren anhält, wird die nach wie vor
schwache Baukonjunktur ausgemacht. Gestützt auf die Angaben von den führenden
Wirtschaftsinstituten sowie auf eigene Erhebungen, geht die Branche im
Wohnungsbau von einem weiteren Rückgang der Genehmigungen von 5% und bei den
Fertigstellungen von 3% aus. Im Industrie-, Büro- und Gewerbebau vermutet man
für das nächste Jahr 6% weniger Genehmigungen und 7% weniger Fertigstellungen
als im Vorjahr. Diese Einschätzung deckt sich mit der nach wie vor abwärts
zeigenden Entwicklung der Bauinvestitionen in Deutschland. Seitens der
Unternehmen reagiert man daher mit zusätzlichen Anpassungsmaßnahmen. Darüber
hinaus wird mit einer weiteren Marktbereinigung gerechnet.



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Industrieverband Tore Türen Zargen
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