die stromerzeugende Heizung für's Einfamilienhaus

Diskutiere die stromerzeugende Heizung für's Einfamilienhaus im Forum Sanierung allgemein im Bereich - Während die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme in Blockheizkraftwerken von kleinen bis großen Leistungsbereichen bereits seit Jahren zum...
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Während die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme in
Blockheizkraftwerken von kleinen bis großen Leistungsbereichen bereits seit
Jahren zum Stand der Technik gehört und sich vielfach bewährt hat, ist der Markt
für die so genannte Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung für den Einfamilienhausbereich
noch nahezu unerschlossen - zumindest in Europa. Zwar gibt es schon seit Jahren
Entwicklungen, die in Richtung eines sehr kleinen Leistungsbereichs (etwa 1 kWel)
gehen, jedoch hat keines dieser Projekte bisher die Serien- oder Marktreife
erreicht. Das jetzt von der ASUE präsentierte Mikro-BHKW der Firma Honda mit
einer elektrischen Leistung von 1 kW und einer thermischen Leistung von 3,25 kW
ist bereits seit mehr als einem Jahr auf dem japanischen Markt verfügbar. Das
Unternehmen erwartet, dass das Gerät zukünftig auch alle technischen
Voraussetzungen erfüllen wird, um auch in Europa Marktreife zu erlangen.



Herzstück des Moduls ist ein Einzylinder-Viertakt-Motor, der
über einen Generator Strom erzeugt. Da die beim Betrieb des Motors entstehende
Abwärme zusammen mit der dem Abgas über einen Wärmetauscher entzogenen
Wärmeenergie genutzt wird, besitzt das System einen thermischen Wirkungsgrad von
65 Prozent. Zusammen mit dem elektrischen Wirkungsgrad von 20 Prozent ergibt
sich ein Systemwirkungsgrad von 85 Prozent, bezogen auf die eingesetzte
Primärenergie. Das Honda-Modul soll mit allen in Deutschland verfügbaren
Gasarten betrieben werden können.



Das Mikro-BHKW von Honda wurde hinsichtlich seiner Leistung so
ausgelegt, dass es den durchschnittlichen Grundlastbedarf an Strom und Wärme
eines Einfamilienhauses decken kann. Lastspitzen müssen dann von sekundären
Systemen abgefedert werden - z.B. von einem Gas-Brennwertgerät oder
möglicherweise auch durch Solartechnik. Strombedarfsspitzen werden über die
Verbindung mit dem öffentlichen Netz gedeckt. Auch ggf. zu viel produzierter
Strom kann dort eingespeist werden. In der Praxis profitiert der Anwender vor
allem vom hohen Wirkungsgrad des Moduls durch die effiziente Ausnutzung des
Primärenergieträgers. Dies bestätigen Vergleichsrechnungen für verschiedene
Modellhaushalte. Darüber hinaus ergaben Untersuchungen auf einem neutralen
Prüfstand, dass sich die vom Hersteller angegebenen Effizienz-, Verbrauchs- und
Servicedaten auch in der Praxis erreichen lassen. Außerdem hat die
Selbstversorgung mit Strom und Wärme den Vorteil, von Zulieferungen durch
externe Anbieter weitgehend unabhängig zu sein. Für eine breite Anwendung dieses
Moduls sprechen sicher auch die kompakten Abmaße von 640 x 380 x 940 mm sowie
dessen relativ geringe Geräuschemissionen.



Weiterhin könnte der großflächige Einsatz der Honda-Module einen
Beitrag zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen leisten, denn pro Haushalt
werden damit bis zu 15 Prozent weniger dieses Treibhausgases freigesetzt.



<div align='right'>Siehe auch:

HONDA
</div>
 
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