Angehende Landschaftsarchitekten entwickeln Ideen für Münchner Stadtplätze zur BUGA

Diskutiere Angehende Landschaftsarchitekten entwickeln Ideen für Münchner Stadtplätze zur BUGA im Forum Sanierung allgemein im Bereich - Der Förderwettbewerb 2004 des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) in Bayern ist entschieden. Bayerische Studenten und Absolventen der...
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Der
Förderwettbewerb 2004 des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) in Bayern
ist entschieden. Bayerische Studenten und Absolventen der Fachrichtung
Landschaftsarchitektur setzten sich in den vergangenen Monaten mit dem
Perspektivenwechsel, dem Leitmotto der BUGA auseinander. So entstanden im Rahmen
des Wettbewerbs 'Temporäre Gärten in München im Rahmen der BUGA 2005' Konzepte
für sechs Plätze innerhalb des Alstadtrings.




<img border="1" src="http://www.baulinks.de/webplugin/2005/i/0207-buga.jpg" align="right" hspace="3" vspace="3" alt="Bundesgartenschau, Landschaftsarchitekten, BUGA, Landschaftsarchitektur, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, bdla, Temporäre Gärten in München im Rahmen der BUGA 2005">Mit
"bugafingern will Wettbewerbsgewinner Korbinian Lechner von der TU
München-Weihenstephan den Sendlinger-Tor-Platz temporär umgestalten und so in
der Stadt auf die Buga aufmerksam machen (siehe Bild). Die zehn bis 15 Meter
langen gefärbten Fichtenstämme sollen nach dem Weihnachtsbaumprinzip in
bestehende Kontrollschächte versenkt werden. Nach Ansicht des Preisgerichtes
erzielt der Entwurf durch wenige Mittel und auf einfache Weise eine große
Wirkung und Komplexität. Besonders positiv hervorgehoben wurde der
ausdrückliche Bezug zur BUGA, die ausgeprägte Zeichenhaftigkeit und die
gelungene Lenkung der Passanten.
Den zweiten Preis gewann Arndt Schulte-Doeinghaus (FH
Weihenstephan). Er verwandelt den Wittelsbacherplatz in eine grüne Oase. Der
geplante Einsatz von Rollrasen bewirke, wie das Preisgericht urteilt, gerade auf
diesem Platz eine verblüffend radikale Funktionsänderung und verwandle diesen in
eine einladende "Event-Fläche". Der Bezug zur BUGA soll durch einen Pavillon
hergestellt werden, der auf der neuen Liegewiese steht.
Ebenfalls mit einem zweiten Preis ausgezeichnet wurde die
Gemeinschaftsarbeit von Felix Lüdicke, Andreas René Dittrich und Carsten
Ebermann, die den Lenbachplatz zeitweilig umgestalten möchten. Der Entwurf
sieht, entsprechend der uneinheitlichen Platzstruktur mehrere Teilbereiche vor,
die durch blickundurchlässige Wände in den Farben der BUGA vom Verkehr
abgeschirmt werden. Die ausgestalteten temporären Räume erzeugen auch nach
Ansicht der Juroren Spannung und eine ganz neue Wahrnehmung des Platzes.
Angekauft wurden die Entwürfe zum Marstallplatz von Nicole
Brandmann/ Katja Lindauer/ Birgit Rehm sowie von Nina Rohde.
Insgesamt würdigte das Preisgericht das hohe Niveau der
eingereichten Arbeiten. Der bdla prüft nun in Abstimmung mit der
Bundesgartenschau München 2005 GmbH und dem Baureferat der Landeshauptstadt die
Realisierbarkeit der ausgezeichneten Arbeiten.

<div align='right'>Siehe auch:

www.bayern.bdla.de/ausbildung/hochschule.html
</div>
 
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