Zwischensparrendämmung

08.03.2015 MaxB



Hallo Leute,
ich habe ein kleines Problem:
Altes, denkmalgeschütztes Fachwerkhaus. Im Dachgeschoss möchte ich eine Zwischensparrrendämmung anbringen, um die Schrägen zu den Wohnräumen zu dämmen. Von innen will ich das nicht machen und von Außen müsste ich das Dach teilweise abdecken. Eigentlich wäre es sehr einfach, einfach von der Bühne aus Dämmplatten zwischen den Sparren nach unten zu schieben. Ich habe mal ein Bild gezeichnet, wie es aussieht. Könnt Ihr mir einen rat geben? Eine Dampfsperre kann ich nicht anbringen, denn da komme ich nicht ran.
Grüße
Max



Nachträglich



würde ich diesen Bereich mit Deinen Randbedingungen nur mit Zellulose ausblasen lassen. Ob das wegen der Dachziegel geht, muß der Ausführende prüfen.



Spitzboden dämmen



Für solche Fälle gibts Foliensäcke, die in den Hohlraum geschoben werden und dann mit Zellulose ausgeblasen werden.

Da sich die Feuchtigkeit hoffentlich in Grenzen hält kannst du auch nur (diffusions-/sorptionsfähige,flexible) Plattendämmstoffe (Zellulose- Holzfaser, Hanfplatten etc)
in den Hohlraum schieben- dabei aber auf dichten Anschluß an die Sparren achten.
Wenn das nicht sicher ist lieber Zellulose nehmen oder selber aus Windichtungsfolie einen Sack basteln, den in den Hohlraum schieben und zB mit Stopfhanf etc von oben füllen.

Eine Dampfbremse wäre bei normaler Luftfeuchtigkeit nicht notwendig, da durch die Innenverkleidung ohnehin innen ein höherer Sd-Wert vorliegen wird als auf der Außenseite.

Andreas Teich





Danke an Euch beide,
das sind mal Aussagen, mit denen ich wirklich etwas anfangen kann. Ich werde mir diese Schläuche besorgen und die dann mit Zellulose ausblasen lassen. Das scheint mir doch die beste Dichtung zwischen den Sparren herzustellen.
Beste Grüße
Max