denkmalschutz......




...was genau hat es damit auf sich??? Wir würden uns gerne ein HAus kaufen was von 1670 ist. Jetzt haben wir aber keine Ahnung was da so auf einen zukommen kann. Kommt das Amt regelmäßig und sagt wir müssen das und das machen? oder ist es uns überlassen? Muß ich bei jeder Veränderung das Amt fragen/antrag stellen? Darf ich normale Sachen wie Böden Abschleifen auch einfach somachen?
Ohje Fragen über Fragen ich hoffe es kann mir wer helfen.
Hatte auch schon beim Amt angrefufen aber leider waren die dort nicht sher nett.

Lieben Gruß Claudia



alles 1/2 so wild



- Wenn nicht geplant ist das Ganze komplett umzumodeln oder abzubauen , ist mit den hiesigen Ämtern gut auszukommen . Hat auch jede Sachbearbeiterin ihr Steckenpferdchen , das lässt man denen , dann klappts auch mitm Denkmalamt .
Gerne mehr : Jürgen qb



ganz so locker flockig



würde ich ich das nicht behaupten. ich bin gut mit dem Denkmalamt hingekommen, auch wenn es - natürlicherweise - den einen oder anderen reibungspunkt gab.
im normalfall ist es so, dass bei einem normalen wohnhaus, solange die substanz nicht nachhaltig geändert wird, sie machen können, was sie wollen. ich kenne aber gegenbeispiele, denen selbst die Farbe der innentüren vorgeschrieben wurde, obwohl es sich nicht um räume handelt, die der öffentlichkeit zugänglich sind.
interessant wird es in der regel, wenn es um die außenfassaden geht und um instandssetzungsmaßnahmen, die - nötig oder nicht - die orginalsubstanz nachhaltig verändern. hier müssen sie sie mit vorgaben rechnen - in bezug auf material, farbe, ausführung etc.pp. unter umständen wird das auch höhere kosten verursachen. dafür stehen ihnen im gegenzug eventuell Fördermittel und die steuerlichen abschreibungmöglichkeiten zu.
schade, dass man bisher nicht zuvorkommend zu ihnen war, versuchen sie es doch vor einem Kauf noch einmal, vielleicht war nur der falsche mensch am falschen ort und sie haben ihn auch noch auf dem falschen fuß erwischt. wenn man schon forderungen stellt, sollte man sich auch als dienstleister verstehen...
ich habe die mitarbeiter der verschiedenen behörden als chance betrachet, einem haus, dass schon lange unter uns weilt, nichts anzutun, was es nicht verdient hat.
und fragen sie sich vor einem kauf auch, ob sie der richtige mensch für ein Denkmal sind: wenn sie sich nur in 90grad-winkeln wohlfühlen und die Wasserwaage ihr bester freund ist, überlegen sie es sich. als denkamlbewohner muss man schon zu einer gewissen lässigkeit fähig sein. :-)))



tja....



...erstmal danke für die Antworten.

Nein die Wasserwaage lasse ich gerne mal liegen das ist nicht wirklich unser Pronblem wir sind da echt unkompliziert.
Wir haben halt nur Angst das die Auflagen zu groß sind und wir es uns dann nicht leidetn können. Wir Wind eine Familie mit unterduchscnittlichem Lohn ;-) Na ja es reicht halt. Aber große Sprünge kannman halt nicht machen.
IChhabe aber das HAus gesehen erst von außen und dann auch noch von innen und ich sage euch für mich war es wie ein Traum einfach super toll.
Na ich werde die Dame einfachnochmal besuchen gehen vom AMt und vieleicht ist sie ja dann ausgeshclafen ;-)

LG Claudia



bei



einigen mitarbeitern im öffentlichen dienst hat sich offenbar noch nicht herumgesprochen, dass ihre gehältern aus dem stueraufkommen der "lästlinge" bezahlt werden, die sie in ihrer behördlichen ruhe stören :-)))
in unserer kommune wird man neuerdings soager zurück gerufen, wenn man mal niemanden erreicht. beim ersten mal ist mir glatt vor schreck der hörer aus der hand gefallen, ob soviel bürgernähe :-)))
viel glück mit der netten dame vom amt!



1670 ..



ist natürlich schon was besonderes hier !! Da könnte schon mal ein genaueres Auge drauf fallen . I.d.R. sind aber mittlerweile alle froh ,wenn ein Denkmal in frische Hände kommt , meist sind die ja schon bißchen abgestanden ..
Ich kann aber nix Nachteiliges sagen über die zuständigen Unteren Denkmalsämter , könnte paar Beispiele sagen in unserer Regio , auch im Extertal und angrenzend .
Wenns hilfreich erscheint , guck ichs gern mal an .
Besten Gruß Jürgen Kube