Innenwanddämmung Porenbeton

21.12.2003



Ich muss mein altes Fachwerkhaus von innen dämmen (Denkmalschutz). Mein Architekt hat mir zu einer Vormauerung mit 7,5cm dicken Ytongsteinen geraten. Den ca. 3-6cm großen Spalt zwischen der Aussenwand und der Ytongwand soll ich mit einem Kork-Lehmmörtel hinterfüllen. Ist diese Aussage zutreffend oder hat schon jemand Erfahrung mit so einem Aufbau?
Vielen Dank für die hoffentlich aufschlussreichen Antworten.



Ytong als Vormauerung



Wenn der Kork-Lehmmörtel keinen hydrostatischen Druck entwickelt, bleibt die Wand auch stehen, sonst nicht. Allerdings ist Gasbeton mit dem Nachteil behaftet, zwar gute Diffusion zuzulassen (sehr langsamer Transport von molekularem Wasserdampf) aber keinen kapillaren Transport (schneller Transport von Flüssigkeit), und letzteres wünscht man sich bei Fachwerkwänden zur Trockenhaltung. Lassen Sie sich ein alternatives Material mit gutem kapillarem Transportvermögen empfehlen ! Es gibt da recht viele Alternativen, stöbern Sie mal etwas im Forum !
Bei Schlagregenbelastung allerdings sollten Sie keine Innendämmung vorsehen sondern zunächst einmal einen guten Schlagregenschutz.
Angenehme Weihnachtstage !



Architekten



Was mal wieder zeigt, wie wenig diese Gilde vom Fachwerk versteht - Anwesende natürlich ausgenommen. Gruß



INNENSCHALE.....



ist mittlerweile mit einer Vielzahl von Lehmbaustoffen ausführbar. Wir erledigen fast täglich derartige Aufgabenstellungen und haben uns da auf ganz spezifische Lehmdämmsteine bisher verlassen können. Homogene Ausbildung der Innenschale ist sehr wichtig, doch dies hat ja schon unser Mitglied voran erläutert. Wenn Interesse besteht, dann stehen wir natürlich gern mit unserer Fachlichkeit Ihnen zur Seite und bis dato verbleiben wir mit besten Wünschen und einer gesunden Portion Nachdenklichkeit, die ARGE LehmWerk aus der bitterkalten OL.