Milchmädchenrechnung auch bei 30 l Haus dämmen?

22.01.2008



Hallo, wir haben vor kurzem ein kleines Haus (70qm) Bj. 35 bezogen, Aussenwände 40 cm Ziegelmauerwerk, Dachboden gedämmt, Fenster 5 Jahre alt, Therme Gas 5 Jahre alt. Jetzt habe ich mal den Verbrauch gemessen (Gas für Heizung und Warmwasser) und folgende Rechnung aufgemacht:


Verbrauch bisher 400 m3 Gas für 38 Tage (inkl. kalte Dezembertage), macht 326 m3 Gas für 31 Tage = durchschnittlicher Januar.

Davon 18% Verbrauch (Durchschnitt für lange Warmduscher, 2 Personen, den ich gefunden habe) für Warmwasser. Also 18% = 59 m3 fürs Warmwasser und 82 % für Heizung = 267 m3. Zusammen wieder 326 m3.

Wird nun der Januar mit 18% des Gesamtheizungsbedarfs gerechnet, so ergeben sich 267/18x100 = 1483 m3 Gasverbrauch pro Jahr nur für die Heizung sowie
59 x 12 = 708 m3 Gasverbrauch nur für Warmwasser pro Jahr.

Gesamtenergieverbrauch also 2.191 m3 Gas pro Jahr = 31,3 l Öl/m2 Wohnfläche/Jahr. Also haben wir laut dieser Hochrechnung ein 31,3 l Haus.

Die Kosten betragen dafür rund 2.191(m3) x 0,6(€) = 1.314 Euro für Gas + 12 x 9(€) = 108 Euro Lieferpauschale = 1.422 Euro Energiekosten pro Jahr. Die Werte können natürlich noch schwanken, weil aus 38 Tagen nach Durchschnitten hochgerechnet.

Teures Haus, also dämmen!

Dämmung der Wände rundum (ohne neues Dach) könnte laut Handwerkererfahrung (mir so mitgeteilt) bei vorliegendem 40 cm Ziegelmauertwerk etwa 30% der derzeitigen Heizkosten sparen, also 1483 (m3 Heizgas) x 0,3 (Einsparung) x0,6 (Euro pro m3) = 267 Euro Einsparung pro Jahr durch rundum die Wände dämmen.

Rundumdämmung der Wände kostet 90 Euro mal 142 (qm) = 12.780 € inkl. MwSt und aller sonstigen Kosten (Gerüst, Farbe, Verblechung, Dachverlängerung etc.)

12.780 Euro Kosten/ 267 Sparsumme = 47,8 Jahre dauert es, bis sich die Dämmung bei gleichbleibenden Energiekosten amortisiert hätte. Steuervorteile nicht berücksichtigt, da ich die nicht genau kenne.

Legt man die 12.780 Euro aber auf die Bank mit 5% Zinsen, so erhält man 639 Euro Zinsen pro Jahr um höhere Gaspreise abzufangen. Die Gaspreise könnten also um 50% steigen, um die Heizkostensteigerung allein mit den Zinsen zahlen zu können. Kapital bliebe unangetastet.

Läßt man die 12.780 jedoch auf der Bank und verzinst sie mit 5% über 10 Jahre, so hat man nach 10 Jahren erstens noch sein Kapital und zweitens 8.037 Euro Zinsertrag = 20.100 Euro auf der Bank.

Mit Dämmung hat man kein Kapital mehr und keinen Zinsertrag, aber dafür 4.482 Euro gespart, wenn der Gaspreis jedes Jahr um 10% stiege, was mir realistisch erscheint. Ob nach 10 Jahren das Dämmzeugs draußen, das Styropor, der Putz etc. noch ihren vollen Wert haben, weiß ich nicht. Manche Berichte sind furchtbar.

Lohnt sich also das dämmen meines kleinen Häuschens oder soll ich lieber eine von der Therme versorgte Strahlungsheizung, Strahlplatten an der Decke fände ich gut, einbauen. Kostet ungefähr soviel wie die Dämmung, sagte man mir. Aber was spart die?

Irgendwie ist das Thema Heizung und Hausdämmen wohl nichts für Milchmädchen und Kleinstkapitalisten wie mich.

Grüße Dieter M. Schulz

Gruß Dieter



Was für eine Rechnung...



Hallo Dieter,

WOW!!! Kommst du auch mal zu mir zum rechnen??

Bei Wänden die 40cm dick sind sollte doch mehr drinnen sein, oder?? Also ich kenne den Außenwandaufbau eines normalen Einfamilienhauses als 36,5 cm Wand und da kommt ja eigentlich keine Dämmung mehr drauf, oder?

Sind die Wände wirklich 40cm dick und komplett Ziegel? Wir haben ein altes FAchwerkhaus, die Außenwände sind ca 24cm dick aus Lehm und keinen gedämmten Dachboden. Unser
derzeitiger Gasabschlag beträgt 100€ im Monat, vor uns hat eine 5 köpfige Familie das Haus bewohnt. Das Haus hat 100m² Wohnfäche plus 30m² Dachboden.

Kennst du Bauherr.de? Dort gibt es einiges zu lesen zum Thema Energiesparen. Vielleicht hilft dir das weiter...

Energiesparen hat ja nicht nur was mit dem Geldbeutel zu tun sondern auch mit der Umwelt.

Hast du eigentlcih das Gefühl, das es kalt und zugig bei euch im Haus ist? Eventuell solltest du nochmal in ein/zwei Monaten ein Schätzung machen... Für 2 Personen kommt mir der Gasverbrauch doch etwas hoch vor. Es wäre ja auch noch interessant wie ihr heißt? Immer höchste Stufe, tagsüber ganz aus oder tagsüber auf kleinerer Stufe usw usw.

VG



Gigantisch



dieser Gasverbrauch.
Bestimmt ist da irendwo ein Fehler.
In unserem 6-Fam. haus mit insges.10 Bewohnern, 390m2,
auch 40cm Ziegel, gebaut 1906, ungedämmte Decke zum kalten Sitzboden, haben wir für 2007 7850m3 Gas verbraucht, auch das erschien mir eigentlich nicht wenig.
Obwohl alle Mieter sparen,angeblich...



Ja, etwas viel Gas für 2 Leutchen



Danke für die Antworten. Ich habs nochmal gemessen, die Wände sind tatsächlich 42 cm dick, inkl. Putz innen und außen. Wie dick nun die Ziegelschicht genau ist, weiß ich nicht, aber nach rund 2 cm tief bohren, wird es rot, wenn man nicht die Mörtelfuge trifft.

Nein, es zieht nicht, der Dachboden ist mit 8 cm Styropor gedämmt, aber das Problem der Kälte ist dem Vorvorbesitzer und leider jetzt auch mir bekannt. Es liegt wohl daran, daß "alle" Zimmer des Häuschens (1 großes Wohnzimmer unten und ein großes Schlafzimmer mit Schrägen darüber) nach Süden ausgerichtet sind. Die Nordwand (rein Nord) bildet sozusagen Flur und Treppenaufgang und ist tatsächlich eisekalt, während die anderen Wände schnell warm werden.

An diese Nordwand kommt halt weder Sonne noch große Heizleistung, da unten im Flur ein einziger Heizkörper steht (die Treppe hoch ist nix) der für das gesamte "Treppenhaus" mit Flur unten und winzigem Flur oben reichen muß.

Hat man früher bei kleinen Häusern so gemacht, sagte man mir, ein typischer Kaltbereich als Puffer zum Wohnbereich. An dieser Nordwand kühlt aber die Luft so ab und fällt in den unteren Flur, daß wir dort trotz Heizen bei - 5 Grad nur plus 3 Grad hatten. Das hat man früher wohl so hingenommen, ich bin aber nicht von früher, sondern von jetzt.

Jetzt suche ich, da ich nicht außen dämmen will und innen eigentlich auch nicht, eine Möglichkeit, um die Luft daran zu hindern, an der Norwand wie an der inneren Rückseite eines Kühlschranks abzukühlen und in den Flur zu fließen, wo ein Kaltluftsee entsteht.

Hat jemand eine Idee, die bewährt ist? Viel Platz ist nicht an der Nordwand, denn die Treppe hinauf ist schmal, da kann ich nur 4 cm maximal wegnehmen für einen schlechteren Wärmeübergang zwischen Wand und Luft, der trotzdem Wasser rein- und rausläßt. Als Dampf und kapillar muß er das können, der Wärmeübergangshemmer, sagen die Weisen der Baukundigen. Aber gibt es sowas? Kann ich einfach Holz auf die Innenwand dübeln, nicht hinterlüftet, oder gammelt das oder macht die Wand naß, die eh schon bei 12% Feuchtigkeit liegt, gemessen mit einem Holzfeuchtemesser, weil da wohl alles kondensiert. Rauhfaser, gestrichen von Xy mit xyz, also keine Ahnung.

Gruß Dieter

Gruß Dieter





Hallo Dieter,

die Berechnung ist gar nicht so falsch, auch wenn der Gasverbrauch vielleicht ein wenig geringer sein kann. Andererseits beheizt Du ein Haus alleine ohne Wärmegewinne der darunter oder darüber liegenden Nachbarn. Im Berechnungsansatz müsstest Du m. E. die 708 m2 für Warmwasser abziehen, da Du ja Eigentlich auf die Gebäudedämmung hinaus willst.

Somit hättest Du dann ein 21,2 Liter-Haus, Deiner Rechnung folgend dann 997,8 €/Jahr, gerundet 1000€/Jahr., bei einer Einsparung von 30% also 300 € im Jahr.
12.780 Euro Kosten/ 300 Sparsumme = 42,6 Jahre dauert es, bis sich die Dämmung bei gleich bleibenden Energiekosten amortisiert hätte. Dann halt Deine Zinsberechnung.

Abgesehen davon, dass es eine halbe Ewigkeit dauert bis sich das Ganze im Nachhinein rechnet, kann man sich da noch ganz andere Sachen (Allergien, Atemwegserkrankungen) einkaufen, und das nicht nur im Altbau.
Ich beziehe mich hier ausschließlich auf massiv errichtete Wohnhäuser: Man darf einfach nicht außer acht lassen, das der Heizkostenverbrauch fast ausschließlich vom Verhalten des Bewohners abhängt und weniger durch die Beschaffenheit des Hauses. In den letzten Jahren hat sich bei moderneren Häusern allerdings gezeigt, dass mehr geheizt wird da es sonst zum Niederschlag von Feuchte kommen kann.
Die neue EnEv 2007 fordert nahezu ein luftdicht abgeschlossenes Gebäude, was die Feuchtigkeitsprobleme verschärft, das ein hermetisch geschlossenes Gebäude ein häufigeres Lüften erfordert, sprich die warme Luft wird direkt aus dem Gebäude befördert, entweder durchs Fenster oder durch die mechanische Lüftungsanlage. Ein dauerhaft undurchlässiges Gebäude neigt ohne Mindestluftwechsel zu Schimmelschäden. Da befürchte ich, die EnEV kann hier ad Absurdum geführt werden.
Letztendlich – glaube ich – sind Energieeinsparungen in solch technisch hochgerüsteten Häusern nicht möglich. Wenn man den Energieeinsatz hinzunimmt, der zur Produktion benötigt wurde .....
Bei Fachwerkhäusern würde sich das Ganze etwas besser rechnen, da die vergleichbare Einsparung – bei gleichem Dämmwert – um einiges höher liegen würde.
Wie ich am in der Berechnung angesetzten Quadratmeterpreis ersehe wurde hier mit einem herkömmlichen WDVS gerechnet. Wenn ein ökologisch vertretbares System verwendet wird ist davon auszugehen dass sich durch die Mehrkosten der Zeitpunkt der Amortisation noch weiter in die Ferne bewegen.

Auf die Nackenschläge wartend grüßt aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Gesamtenergiekosten



Hallo, ich habe die Heizkosten und Warmwasserkosten zunächst getrennt, da ja die Warmwasserverbräuche übers Jahr nichts schwanken, die Heizwasser"verbräuche" dagegen sehr. So konnte ich die Kosten für Warmwasser als Konstante nehmen, auf den ich dann einen erwarteten Heizwasser"verbrauch" übers Jahr draufgerechnet habe.

Ich habe vielleicht nicht lange genug gegoogelt, aber ich dachte, daß immer der Gesamtenergieverbrauch für Warmwasser und Heizung genannt wird, wenn es um 3 oder 30 l Häuser geht. Bin mir da aber nicht sicher. 20 l Haus wäre natürlich schön, fürs Gewissen, änderte aber in diesem Fall leider nichts an meiner erwarteten Gasrechnung.

Grüße Dieter



Habe heute meine Abrechnung 2007 bekommen!



Will ich auch mal rechnen.
ca.1600m³ Gas + Holz für Ofen sind ca. 20000kWh. Bei rund 105 m2 sind dies 190,5 kWh/m2 allerdings mit Warmwasser.
Also habe ich doch ein 19 Liter-Haus. Auch nicht übel. Die Rentabilitätsrechnung für eine Außendämmung kann ich mir damit wohl sparen.

gut heiz

Marko



Vielleicht anders dämmen?



Holzweichfaserplatten innen, Wandheizung darauf, mit Lehm verputzt.

Könnte ein gutes Stück billiger werden.

Ungleich besseres Raumklima als vorher gibt's gratis anbei.

Grüße

Thomas



Wandheizung



Guter Tipp, könnte von der Dicke her gerade noch gehen. Aber dazu fällt mir auch wieder Konrad Fischer, Schreck aller Gutgläubigen ein, der sinngemäß sagt:

Wenn Sie Licht wollen, bauen sie dann Neonröhren in die Wand, bis der Putz leuchtet, oder schrauben sie die Neonröhre an die Decke oder eine Wand und haben überall Licht? Wärme und Licht sind als Strahlung absolut verwandt.

Ok, Fischer liest sich manchmal auch, als würde ihm ein guter Roter und der Zorn des selbsternannten "Gerechten" die Feder beflügeln, aber sein Argument, die Wand per Wärmestrahlung nur oberflächlich statt per Wärmeübertragung bis ein paar Zentimeter hinein zu erwärmen, erschien mir logisch. Vielleicht auch nur, weil ich mir das Anbringen von Strahlplatten auf der mittleren Hauswand, gegenüber der Nordwand, leichter vorstelle als mich mit einer Lehmkelle.

Ich rede aber morgen mit dem Heizungsbauer drüber!

Gruß Dieter



Kalte Nordwand, Wandheizung



Hallo,
über die Vorteile der Wandheizung ist in diesem Forum ausreichend zu lesen. Besuchen Sie doch einfach mal jetzt im Winter jemanden, der ein altes Haus mit WH beheizt.
Zum Nordwandproblem: Wir hatten ähnliche Sorgen mit einer Fensterleibung(Nordseite, darunter Keller). In die Leibung wurde die Wandheizung mit eingeputzt (Lehm). Seitdem ist alles wunderschön trocken (und warm).
Viel Spaß
Uwe Gießling



Mir gefällt eben besonders die Möglichkeit,



größere Flächen zu beheizen. Die erforderliche Vorlauftemperatur wird dadurch geringer, die Wärmestrahlung gleichmäßiger. Wärmeverluste geringer.

Außerdem: Vor der SELBSTVERPUTZTEN warmen Nordwand zu sitzen, wird noch viel schöner sein, als vor der NICHTSELBSTVERPUTZTEN warmen Nordwand zu sitzen.

Die Fischersche Logik hinkt zuweilen auf allen vier Hufen (Neonröhren im Putz) gleichzeitig. Auch "oberflächlich" angestrahlte Wände (am besten völlig ungedämmt, auch wenn die Wand noch so dünn ist) leiten die Wärme nach der Außenseite ab. Allenfalls bei Massivholzwänden mag das funktionieren.

Um mit solcher Art Anschauung glücklich zu werden, bräuchte man vermutlich außer einem gerüttelt Maß an Glaubensfähigkeit dicke Filzpantoffeln und einen dicken selbstgestrickten Pullover (sogenannte Humandämmung). Sowas soll sogar beziehungsschädigend sein. Welche Frau will denn heute noch ständig kratzende Wollpullover produzieren :-)

Grüße

Thomas



Bzgl. Konrad Fischer



Der Konrad hat in diesem Zusammenhang auch einmal folgendes geschrieben:

Wenn ich eine Taschenlampe ins Maul stopfe, glühen dann nicht die Backen rot?

Ich hatte damals bereits geschrieben, dass er zumindest damit Recht hat. Zumindest zum Teil. Die Taschenlampe muß nämlich entweder

a) sau viel Licht machen
b) dicht an der Backe sein

So ist das auch mit der Wandheizung ;-).

Gruß
Hartmut
PS: Endlich kann ich das Video zeigen.



Warmwasser zu hoch



@Schulz-Hoos:
Nach Heizkostenvorordnung gerechnet ergibt sich
Gasverbrauch/Jahr = 2,5 * (365 * 0,035 m3/Tag) * 45 Grad / 10 = 140 m3 / Person. Da bliebe zumindest mal ein höheres Einsparpotenzial, die 2200 m3 könnten hochgerechnet stimmen, aber alles Rechnenspielchen.

30% errechbare Einsparung durch WDVS sind bei einigermaßen guten Fenstern zu "schlecht gerechnet" - dafür würde auch ich das Geld nicht ausgeben. Bei sanierten Altbauten sind durchaus Werte von 10L/m2 erreichbar, ohne das letzte herauszukitzeln.

Dämmen ist nicht nur Sparen: höherer Wohnkomfort, Wertsteigerung lass ich bei Selbstnutzung mal weg.

@Uwe Giessling: Oh - bitte ein bisserl Dämmung drunter - das ist so kein "best practice"-Foto! Die "Wandheizung" heißt deshalb auch so und nicht "Wandtrocknungsanlage".



Total geil, Hartmut!



War das Canned Heat im Hintergrund? Wär ja ganz passend.

Gibst Du das Forum jetzt auch für Videos frei? Dann putze ich morgen vor der Camera eine Neonröhre in Lehm ein (Nach Hospitation bei Udo natürlich :-)

Höchst amüsierte Grüße

Thomas



Rollin' and tumblin



Gespielt von ... na .. Bluesrudi und Ingo Flach. Die CD von der Haus 2007 läuft bei mir hoch und runter.

Und ja, ich habe mal die Videos freigegeben. Es gibt für das embeded tag von YouTube ein Eingabefeld.

Gruß
Hartmut



Hartmut!



Das ist wohl das 2. Lichtenfelser Experiment? Backen- Strahlung der 3. Ordnung.
Ich hau' mich weg!

Gruß Marko



Jetzt die Milch-Bubi-Rechnung !



@ Dieter Schulz-Hoos :
Man kann sich halt reich sparen , an anderer Stelle wurde schon mal ausgerechnet , wieviel Jahre des Sparens es braucht , bis genügend 10-DM-Scheine zum Heizen rumliegen ..;-)
Und wenn ich in den letzten 25 Jahren , anstatt jedes Jahr ein Kilo zuzunehmen , mehr gelaufen und geradelt wär , zudem meine Koch- und Freßlust im Griff gehabt hätte , wär ich 25 Kilo leichter und wär wahrscheinlich schon Millionär , zwar dünn und griesgrämlich , aber : reich !!
Nix für ungut Gruß aus Minden
Jürgen Kube Ps. klein,dick,Brille 8-))

@hartmut :Du bist halt einfach die Oberleuchte !!Herrlich !!
-



Reich sparen?



Na ja Herr Kube, da bin ich wohl etwas falsch rübergekommen. Es ging nicht nur um's Sparen, sondern um ein a...kaltes Haus mit dicken Wänden, obwohl das Gas hörbar strömt. Und die erste Aufforderung aller Nachbarn und Handwerker lautete: Dämmen, weil zuviel Gas rausgeht. Das aber rechnet sich m.E. nicht.

Und die dann etwas untergegangene Zusatzfrage lautete, ob wohl eine Strahlungsheizung, die, früh von meinem Prof mal gehört, besonders starken Wänden als Wärmemassenspeicher sinnvoll sein soll, tatsächlich sinnvoll ist und ob es dazu heute Erfahrungen gibt. Der Prof sagte das vor 30 Jahren.

Diese Zusatzfrage ging etwas unter vor lauter Zahlen und kalter Nordwand - sorry dafür.

Tatsächlich ist es aber so, daß man kaum Erfahrungsberichte von Menschen findet, die von einer Konvektions- auf eine Strahlungsheizung umgestellt haben. Bei den Heizleisten gibt es ein paar Berichte, bei den Flächenheizungen in der Wand unter Lehm auch, aber ich will ja keine Heizleisten, sondern Flächenstrahler an der Wand/Decke, die mit nicht zu hoher Vorlauftemperatur von der vorhandenen Therme aus betrieben werden können.

Bin auch gerne bereit, die Zu- und Ableitungen offen auf der Wand/Decke liegen zu haben und mir roter und blauer Farbe zu Streichen als ein gestalterisches Element. Will halt nur nicht in diesen Kram investieren, ohne mal jemanden zu hören, der auf diese Weise umgestellt hat.

Alle reden davon, echte Strahlungsheizung, keiner aber hat Erfahrung (Heizleisten ausgenommen)mit heizwassergespeisten Wand-/Deckenelementen, so scheints. That's the truth behind the story.

Gruß Dieter



Sorry. too !



Ja, ist tatsächlich untergegangen , die Wandheizfrage ..
Hatte mich aus der Rechnung während des Lesens ausgeklinkt .
Es gibt ein paar alte Gemäuer , Kirchlein oder z.B. eine Festungsanlage in unserem heimeligen Minden , die mit Wandheiztechnik erwärmt werden , teils aus Erhaltungsgründen , teils zur Publikumserhaltung . Gibt ja auch Fertigelemente Wandheizung ,die vor die Wand montiert werden können (z.B.WEM)
Aber irgendwas wird auch diese Wärme erzeugen müssen - Therme löppt doch auch mit Jass ? Und zur Dämmung der Wand war ja auch schon gevorrednert ..Gruß Jürgen Kube



Effektivität



Klar läuft die Therme weiterhin mit Gas, auch wenn ich da Flächenstrahler anschließe. Aber irgendwo stand, daß man dann die Vorlauftemperatur absenken könne und daß mit der Strahlungsfläche, nach einem ersten Aufheizen der Wände, im Dauerbetrieb 30% gegenüber Konvektion eingespart würden. Und für meine Nordwand im Haus mit vertikalem Flur/Treppenaufgang erschien mir die Idee der Strahlung, die sich wie Licht und nicht wie relativ wärmeres Gas ausbreitet, bestechend, wenn auch noch das Gas etwas weniger strömt.

Blöderweise habe ich die Seite, wo ich das nachts mal gelesen habe, nicht als Favorit gespeichert. Es war aber kein Anbieter, sondern ein Architekt oder Berater - und KFischer war es auch nicht.

Jemand eine Idee?

Gruß Dieter



Also hinsichtlich...



...echter Wandheizungen(eingeputzt)gibt's Einiges im Forum. Zu den Heizleisten auch - ganz überwiegend Berichte fleißiger Verkäufer.

Strahlungsplatten an der Decke: kommt mir etwas skurril vor, die neben der Wärmestrahlung immer in unterschiedlichen Anteilen entstehende warme Luft bündelt sich ja unter der Decke.

Volkstümlich: "Kopf kühl unf Füße warm, macht den reichsten Doktor arm". Bedenkenswert.

Und die Platten an der Wand? Zunächst gibt es mit Sicherheit viel mehr warme bewegte Luft ähnlich einem konventionellen HK, zwischen HK und Wand wird sich ein starker Aufwärtszug entwickeln. Die Wände sind wesentlich blockierter als durch eingeputze Leitungen. Da die großen Flächen (der eingeputzten WH) nicht erreicht werden können, wird der Vorlauf höher werden müssen. Wirklich billig sind solche Heizkörper auch sicher nicht.

Irgendwie mehr ein Mittelding Richtung konventioneller HK mit vergrößerter Front.

Grüße

Thomas



Wenn tatsächlich am Ende etwas mehr geheizt werden soll



... wird es mit einer Einsparung nichts werden.
Die Einsparungrechnungen rühren daher, mit einem niedrigerem Temperaturniveau auszukommen als vorher (z.B. 19 statt 22 = 3 * 6%).
30% entspringen dann aber wohl eher der Fantasie, oder dem Werbeversprechen von Heizleistenverkäufern. Nicht vergessen: bei aufgeheizter Wand werden die Transmissionsverluste steigen.



Entscheidung gefallen



So, zunächst mal meinen Dank an alle, die sich Gedanken gemacht haben.

Ich hatte jetzt den Heizungsbaumeister meines neuen Vertrauens hier, der sich zunächst den Aufbau unseres Hauses betrachtet hat und durch Zufall ein sehr ähnliches sein eigen nennt. Bei ihm hat die Dämmung der Ziegelnordwand, die im Wind stand, viel gebracht. Keine sofortige Einsparung, aber er konnte den Kaltbereich Flur, Treppenaufgang auf ein Niveau von über 18 Grad anheben (derzeit bei uns 9 Grad) und somit eine gleichmäßigere Temperierung der Gebäudehülle erreichen, wonach bei mäßiger Nachtabsenkung die Heizung sehr konstsnt und sparsamer als vorher gefahren werden konnte. Glaube ich ihm, wollte mir fast nix verkaufen.

Also mache ich das jetzt mal, Nordwand dämmen, angepassten Heizkörper für den Flur, aufheizen, und dann werde ich meine neuen Erfahrungen hier in diesem Thread mitteilen. So in ein paar Wochen, wenn das konstruktionsbedingt riesige Temperaturgefälle von Süd zu Nord ausgeglichen ist oder eben nicht, weil die Nordwand immer noch Wärme abzieht wie deppert.

Schaun wir mal, mit 5.500 Euro ist das bei dem kleinen Haus alles professionell zu machen, das ist mir jetzt dieser beratene Versuch wert. Wenn es nichts hilft, werde ich auch das berichten, versprochen. Auch, wenn in fünf Jahren die Wand grün sein sollte.

Einstweilen also vielen Dank, auch wenn ich jetzt, entgegen meinen Intentionen, erstmal keine Strahlungsheizung einbaue, sondern einem Baufachbetrieb und Heizungsbaumeister vertraue.

Grüße Dieter M. Schulz-Hoos, München



Was inzwischen passiert ist



Hallo,
ich hatte ja versprochen, mich zu melden und zua berichten, was ich denn nun unternommen habe um das kleine Haus warm zu bekommen.

Erstens, ich habe die Nordseite, ca 50 qm, von Profis komplett mit 10 cm Dämmstyropor der besseren Art dämmen und Verputzen lassen. Inkl Anschluss Dach, was bündig war und insofern ein Problem, hat das inkl. einmal rundrum Haus streichen mit wirklich guter Silikonfarbe 4.700 Euro inkl. gekostet.

Zweitens, ich habe den Halbkeller, also dessen Seite unter der Nordseite, an die man rankommt, ausgraben, beschichten und mit Noppenbahn versehen lassen. 2.000 inkl.

Drittens, ich habe den offenen Kamin im Esszimmer abgebrochen, die Wand neu gemacht und einen Kaminofen dahin gestellt. Mit neuem Holzboden und anderem rund 1.500 Euro, wobei der Kaminofen Magma von Obi erstens extrem preiswert war (179 Euro) und mir zweitens in allem, was er bot, genau richtig erschien, um Wärme in die Wände zu bekommen und nicht in eine Specksteinverkleidung solcher Öfen.

4. Haustüre peinlich genau abdichten. Das ist ne alte Tür aus nem Schloss, wohl der Dienstboteneingang :-), rund 60 mm Vollholz, sauschwer in uralten Angeln. Abdichten nicht ganz einfach. Dachbodenluke abdichten und "dämmen". 5 cm Styropor ausgeschnitten, Stoffdrumrum, in das Lukenloch vom Flur her ohne jeglichen Luftspalt fest eingeklemmt.

Resultat: Die grosse Nordwand, an der die Treppe in den ersetn Stock führt und die im letzten Winter nass war und wie ein Kühlschrank wirkte ist bereits deutlich trockener und "warm". Sie zieht wohl auch keine Feuchtigkeit mehr über den Keller nach. Der Ofen bewährt sich prächtig. Klar, es war noch nicht wirklich kalt, aber die Heizung ist ausm bis auf morgens 2 Stunden.

Die Wärme zieht von Esszimmer mit Ofen durch das Wohnzimmer, (keine Wand dazwischen) durch die offene Tür in den Flur und nach oben. Im Esszimmer ist es dann recht warm, 26 Grad, zum Essen also nur Glut, Wohnzimmer 22 Grad, Flur und Treppenaufgang 16 Grad. Oben Schlafzimmer dann 13 Grad, das ist ok. Heizung, springt wie gesagt nicht mehr an, weil das Thermostat im Wohnzimmer hängt.

Das kleine Haus läst sich also bisher prim mit dem Billigofen heizen, den ich ja irgendwann ersetzen kann. Aber bisher ist der sehr robust. Heizen mit Briketts rund
oder viereckig aus dem Baumarkt, 10 kg 1,49 bei Toom zum Jubiläum oder 20 kg 3,49 bei Obi, weil ich noch nicht viel Platz für "Holz vor der Hütte" hab. Ist aber auf jeden Fall billiger, viel billiger als Gas. Rund 4 Cent kWh.

Gut auch, die Strahlungswäre heizt die dicken Ziegelwände auf, das bleibt warm, auch wenn das Öfchen aus ist. Und das Klima hat sich so sehr verbessert, dass ich sagen würdem das Haus gesundet an den o.g. Massnahmen und dem Ofen sehr schnell.

Ich würde es wieder so machen.

Gruss Dieter
Resultat bisher



Unlängst zum Thema Wandheizung



erhielt ich diese Zuschrift (die auf meiner Webseite weiter kommentiert wird, Link spare ich mir):

"Wir wohnen seit 2003 in einem freistehenden Einfamilienhaus in Norddeutschland, das 1954/55 in massiver Bauweise errichtet wurde ... Zwei-Schalen-Konstruktion ... innere Schale mit Kalksandstein ... äußere mit hellrotem Klinker aufgemauert .... Zwischen beiden ... Luftschicht.

... Baubiologe und Lehmbauer riet ... Einbau einer Hüllflächentemperierung ... System funktioniert ... in allen Räumen ... gleichbleibende 20 °C ... angenehm warm und behaglich ... keinerlei Probleme mit Schimmel ... Gas-Brennwertkessel ... gleichzeitig ... Warmwasser bereitstellt ... heizen ganzjährig ... ohne Nachtabsenkung. Der Temperaturfühler der Anlage befindet sich an der Nordwand des Hauses, etwa 2 cm tief im Klinker eingeputzt. Die Heizkurve des Kessels haben wir nach dem ersten Winter des „Trockenheizens“ angepasst, sodass der Kessel längere Zeiten im Bereich seines besten Wirkungsgrades (Vorlauf < 50°C) arbeiten kann und im Sommer mit niedrigsten Temperaturen (20 – 25°C) läuft. ... Hüllentemperierung als Unterputz-Wandheizung ... gebaut ... Kalk-Zementputz geschlitzt, die Vorlaufleitungen in Höhe der Sockelleisten und den Rücklauf unterhalb der Fensterbretter in Lehm eingeputzt und mit Rücklaufbegrenzern ausgestattet. Auf die Wandfläche zwischen beiden Rohren wurde ebenfalls Lehmputz aufgebracht.

[Lt. Telefonat am 23.10.08: Geschoßübergreifende Steigstränge auf die Wand verlegt, aber mit Lehm dick ummantelt, aktuelle Verbrauchswerte über 30 cbm Gas/qm im Jahr, entsprechen über 30 Liter Heizöl/qm]

... Die Therme muss schon bei vergleichsweise milden Außentemperaturen mit hohen Vorlauftemperaturen arbeiten, wodurch sich ihre Effizienz verschlechtert. Angesichts immer weiter steigender Gaspreise suchen wir ... nach Einsparmöglichkeiten ... schon wieder zig Tausende € in einen Holzvergaserkessel oder eine Pelletheizung investieren ... was wir nicht können und sich vielleicht niemals rechnet ..."


Da ist Abhilfe teuer.

Und aus vielen anderen Beratungsvorgängen weiß ich, daß die Unterputzführung der Heizungsrohre sofort die Heizkosten nach oben schnellen läßt, auch in Häusern mit "normalen" Zentralheizungen. 25 Liter bzw. cbm/qm geheizte Fläche aufwärts ist da keine Seltenheit.

Dem Fragesteller Herrn Schulz-Hoos würde ich gerne den Tipp geben, sich ein Feuchtemeßgerät zuzulegen. Seine aktuelle Heizmethode - vorzugsweise mit warmer Feuchtluft, schreit geradezu nach Kondensataufnässung der unterkühlten Bauteilbereiche. Da könnte das Feuchtemessen in diesen kalten Zonen eine gute Rückversicherung gegen das zunächst unbemerkte Anwachsen von Schimmelpilz sein ...

Viel Erfolg bei den genialen Energiesparstreichen wünscht weiterhin

Konrad Fischer

PS. Hartmut, wo ist das Video?



Hier geht nichts verloren ;-)





---Forenreferenz-----------
Bzgl. Konrad Fischer -

Der Konrad hat in diesem Zusammenhang auch einmal folgendes geschrieben:

Wenn ich eine Taschenlampe ins Maul stopfe, glühen dann nicht die Backen rot?

Ich hatte damals bereits geschrieben, dass er zumindest damit Recht hat. Zumindest zum Teil. Die Taschenlampe muß nämlich entweder

a) sau viel Licht machen
b) dicht an der Backe sein

So ist das auch mit der Wandheizung ;-).

Gruß
Hartmut
PS: Endlich kann ich das Video zeigen. mehr ...
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Was soll mir das sagen?



Und was hat das da oben alles mit mir zu tun?

Die ehemalige Feuchte der Nordwand nimmt ab, nicht zu, sie ist weitaus wärmer als vorher und das Gesamtklima nun gut.

Was ist so falsch an einem Ofen der Strahlungswärme verbreitet und dessen konvektive Anteile man nutzt, um sie bis ins obere Geschoss zu leiten. Mein Hygrometer zeigt mir, dass wir derzeit 40% Luftfeuchte haben bei 20 Grad, Ofen auf Miniumum. Schimmel kann ich nicht ansatzweise entdecken und lästige Kellerasseln, die hier auftauchten bei der Vorbesitzerin, wurden seit diesen Massnahmen nie mehr gesehen.

Gruss Dieter



Eine Raumluft



mit 40 % Feuchte und 26 °C kondensiert auf ca. 14,8 °C kalten Flächen. Das hx-Diagramm (googlen) gibt dazu nähere Auskunft. Die Schimmelgefahr besteht also an kalten Flächen, auf die erhitzte Luft stößt. Um einem Auffeuchten und Beschimmeln vorzubeugen, empfehle ich Kontrolle des Feuchtegehalts der gegenüber der anströmenden Heizluft kältesten Bauteile. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die vielen Beispiele aufgeschimmelter und "heiztechnisch" befeuchteter Bauteilflächen (und Dachdämmungen) auf meiner Webseite erwähne ich nur nebenbei, ihr Betrachten weckt vielleicht etwas mehr Verständnis für die Bauphysik der Feuchte ...



Danke und Antwort zurück



Danke, so mitgeteilt und ohne Taschenlampe im Mund verstehe ich durchaus, was Sie meinen.

Es waren im übrigen Ihre Seiten, die ich nach dem Kauf des Häuschen, leider nicht vorher, sehr aufmerksam gelesen habe. Und mich dann dagegen entschieden habe, das ganze angefeuchtete Ding auch noch in zukünftigen Sondermüll zu packen.

Das tat mein Nachbar, sein Dachboden ist nach einem halben Jahr nach Rundumdämmung und neuem Dach - Haus aus 1922 - total verschimmelt gewesen. Kam man im Frühjahr in sein Haus, war es ein wenig so, als würde man ein tropisches Pflanzenhaus im Zoo besuchen. Jetzt lüftet er ziemlich oft...

Nein, das Problem bei unserem Häuschen war, das mir alle Seiten, vom Bauphysiker bis zum Handwerker, IMMER sehr unterschiedliche Antworten gaben. Und alle mit Verve! Hätte ich das Geld gehabt, hätte ich mir rundum Heizleisten unter die 40 cm Backsteinwände legen lassen - Sancal o.so.ähnlich. In den USA habe ich solche Dinger auch gesehen, aber anders.

Da aber selbst Häuschen aus der Zeit zu Hitlers Machtergreifung im Umfeld von München schweineteuer sind, konnte ich genau das leider nicht tun. Und ich was sehr erstaunt, dass mir niemand sagen konnte, wie man die Problematik eines alten Standardeinfamilienhauses mit konstruktiv vorgesehener kalten Nordseite mit Treppenaufgang und Küchen oder Wohnzimmerheizung als einziger (früherer) Heizung heute technisch sinnvoll behandelt.

Einpacken komplett, Abreissen komplett etc. Dazwischen nichts, ausser Ihren Seiten, und auch die haben mich durch Ihren inhaltlichen Umfang dann leider eher verwirrt als aufgeklärt. Was nun zu machen war, wusste ich danach auch nicht.

Also habe ich das gemacht, was mir nach allem richtig erschien, möglichst nicht Schaden konnte und bezahlbar war, allen Handwerkern und Abrissbirnen zum Trotz.

Grüsse Dieter



Na denn,



noch ein kostenloser und hoch wirksamer Tipp hinterher: Im oberen Bereich eine ausreichende Abluftöffnung anordnen, evtl. ein hygrostatgesteuerter Abluftventilator. Da kann die Feuchte dann immer unschädlich abdunsten und Sie sparen sich den ansosnten empfohlenen Kontrollaufwand ...

Schönes Wochenende

Konrad Fischer





Halt halt, nicht so schnell weglaufen :-)

Zwei Fragen:

Im Wohnzimmer ist ein Fenster älter, zwar Doppelglas, aber 25 Jahre alt, der Rest ist viel neuer und besser. Fungiert solch eine Fläche nicht als Soll-Kondensationsfläche, wenn ich mir ein hx-Diagramm so ansehe, und schützt die Wände? Alte fenster hatten da doch unten sogar eine Tropfkehle nach draussen.

Zweite Frage: Der höchste Punkt im Hausinnenraum - etwas gedämmte Decke zum Dachboden, Kaltdach Biberschwanz obendrüber - ist die Klappe zum kalten Dachboden, der über Lüfterziegel gut trocken bleibt. Kann man den von Ihnen angesprochenen Lüfter in die Klappe einbauen, er würde dann gegen den natürlichen Zug arbeiten, den ich von der Klappe runter in Hausinnere gemessen und abgestellt habe.

So, noch diese Antwort - und Sie sind entlassen ins Wochenende :-)

Gruss Dieter



Bekomm ich dafür



eine genauere Fallbeschreibung und Schimmelbilder von Ihrem Nachbarhaus für meine Webseite?

Gespannt!

Konrad Fischer



Ich kann da drüben jetzt nicht sofort einbrechen...



aber ich werde meinen Nachbarn fragen, ob er für Sie Dokumente hat, wenn er da ist. Noch ist da kein Licht.

Ich melde mich morgen über Ihre Seite!



Montags



mal anrufen ist mir fast lieber.

Schönes Wochenende

Konrad Fischer