Woher kommt die Feuchtigkeit???

20.08.2011



Hallo,

wie bereits in einem anderen Tread erwähnt,baue ich gerade 2 Wohnräume ,zur Garage um.Hier das ist der hintere Bereich und eigentlich mein ,schlimmstes,Problem.

Das haus wurde 2010 gekauft.Naja...bei der Besichtigung stand ein Kleiderschrank in der Ecke,sodass man keinen Einblick hatte.Als der Vorbesitzer augezogen war,haben wir eine Feuchte Stelle gefunden..Gut wir dachten..Kleiderschrank,schlechte Luftzirkulation,kann passieren...Fehler !!!

Heute bereue ich es m,das ich nicht gegen den Vorbesitzer vorgegangen bin :(

Naja...ich möchte auch keinen Baustopp,sprich,bis ein Gericht das vielleicht einmal klärt,darf nichts im Raum gemacht werden..das macht mir Angst und desahlb gehe ich die Sache selber an ...Manch einer mag mich jetzt für dämlich halten :(

Als Schimmelvorbeugung hatte ich den Gipsputz entfernt..naja..Wasser sucht sich seinen Weg,wie man sieht.


Am Anfang war die Ecke nur etwas feucht,was sich aber bei den ganzen Regenfällen mittlerweile verschlimmert hat.
Ich vermute die Feuchtigkeit kommt von Außen,bzw drückt gegen die Wand.

Drainage soll laut Vorbeseitzer liegen.An der Vorderseite des Hauses (wo ich den Hof abgesenkt habe) kann ich das auch bestätigen.
An der Rückseite vermute ich ebenso eine,müßte dafür aber aufgraben,da kein Spülschacht ??? vorhanden ist.

Bilder sind anbei.Wie man sieht liegt die Wand ca 1,5 M im Erdreich.Ich weiss jetzt nicht mehr weiter :(
Soll der Estrich in diesem Zimmer,am besten auch raus?Im vorderen Raum wurde er bereits entfernt,da nicht befahrbar.

Der an der Innenwand liegende Raum ,ist ein Saunaraum,inkl. Toilette und Waschbecken...ales befindet sich in der Ecke ..Wie soll man da eine Leckage finden?Ebenso ist im Gartenbereich ein Wasserhahn angebracht.Dieser wird von der Toilettenleitung nach außen geführt,liegt also im oberen Wandbereich...diesen könnte ich ausschließen.Vermutlich auch die Toilette und das Waschbecken,da mein Zähler steht.Alles sehr schwierig... :((

Ich würde jetzt die Wand freigraben ,um alles zu kontrollieren und neu abzudichten...

Was mich noch wundert,als ich die Schicht Zierkies entfernt habe,bin auf Beton gestoßen(Vom Randstein)...dieser verläuft Richtung Wand keilförmig.Also Regen wird schön zur Wand abgeleitet,da Wetterseite.Ebenso wurde keine Noppenfolie verlegt,sondern nur die Styrodorplatten verlegt.Die Stoßkanten sind auch nicht behandelt bzw verklebt.Ebenso bin ich nach ca 10cm Tiefe auf Mutterboden(gesstoßen...

Wäre dann die Wand nicht komplett naß???

sollte da nicht eine Splitschicht liegen??..Umso mehr ich mein selbstgeschriebenes lese,umso mehr wird mir bewußt,dass eigentlich nur aufgraben bleibt :((



Kurzbericht von einer ähnlichen Situation



Wir hatten bei uns auch ein massives Problem mit Feuchtigkeit in einer Wand. Aus diesem Grunde haben wir uns dann entschlossen, eine horizontale Feuchtigkeitssperre durch einen Fachbetrieb in diesem Frühjahr einbauen zu lassen. Bei einem Gewitterguss Mitte Juni - es fielen 17 mm/qm in 8 Minuten - konnte wir beobachten, wie Hangwasser auf den Sandsteinsockel des Hauses strömte. Binnen kurzer Zeit war die bereits abgetrocknete und fertig verputzte Wand wieder feucht, da die Feuchtigkeit entlang des Sockels eindrang und anschließend entlang des Putzes aufstieg.

Auf Grund dieser Beobachtung haben wir als Sofortmaßnahme das Fundament vorsichtig frei gelegt und den Sandsteinsockel mit einer Dichtungsschlämme eingestrichen. Anschließend wurde die Baugrube mit Kies zugeschüttet. In diesem Zusammenhang wurde auch die Regenwasserkanalisation in dem betroffenen Abschnitt komplett erneuert. Dabei stellten wir fest, dass dort Ton-Drainage-Rohre als Regenwasserrohre verbaut worden waren; sie waren nicht bündig verlegt und BEWÄSSERTEN das Fundament.

Kurz nach Abschluss der Baumaßnahme - die Grube war gerade verfüllt - gab es bei uns ein zweites Unwetter. Dieses Mal fielen 70 l Regen pro Quadratmeter in 30 Minuten. Dies führte zu umfangreichen Überschwemmungen im Ort - bei uns blieb jedoch auf Grund der o.a. Maßnahme im Haus alles trocken: es drang keinerlei Wasser mehr ins Haus ein und der langsame Abtrocknungsprozess vom ersten Guss setzte sich nahtlos fort.

Im Moment kämpfen wir allerdings noch mit der Abtrocknung - es geht alles sehr langsam vonstatten, wozu vermutlich auch noch der extrem kalte Juli und August beitragen.

Nun mein Rat: habt Ihr schon mal bei stärkeren Regengüssen beobachtet, wie die Fließverhältnisse am Haus sind? In den nächsten Tagen stehen - wenn man den Wetterdiensten glauben soll - zum Teil heftige Gewitter an. Bei solchen Gewittern sollte man die Augen offen halten und genaue Beobachtungen machen - es zahlt sich aus!



Besser



wären statt der vielen Worte weitere Fotos von außen oder gleich jemand vor Ort holen. Im Forum kann man zwar viel fragen, aber nicht alle Antworten helfen. Wenn hier jemand schreibt "Estrich raus" - du machst es und es war doch nicht nötig .....???

Trotzdem ist Maccaronis Antwort nicht mit "löschen" zu bewerten, da er aus eigener Erfahrung berichtet. Habe das mal neutralisiert.



Das Foto zeigt



vermutlich links die Außenwand und rechts die Innenwand?
Wenn dem so ist, dann vermute ich ein Leck in den Abwasserrohren (vielleicht keine Dichtung eingebaut), und verstopftem Abwasserkanal, der sich bei Regen zurückstaut.
Also erst einmal die Innenwand aufbrechen und die Anschlüsse von Toilette und Waschbecken überprüfen.

Viele Grüße





Hallo ,

da stimme ich dem Vorredner zu.Bevor ich jetzt eighenhändig,das Bad zerstöre ,lasse ich eine Firma kommen,die das Ganze begutachtet.Nicht jede Antwort ist hilfreich...und ich möchte nicht mehr kaputt machen als nötig...Trotzdem allen ein Danke...

MfG





Hallo Tommy,

wo liegt es denn in Hessen. Wenn es auf meinem Weg liegt, kann ich mir das mal anschauen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Standort



Hallo Herr Kornmayer,

habe Ihnen eine Email ,an die hier hinterlegte Adresse,geschickt.

MfG



Welche Firma bzw Fachrichtung



Hallo,

welche Firma kann bei solchen Problememn helfen?Bzw in welcher Fachrichtung muß ich suchen?

MfG