Feuchtigkeitsproblem

04.01.2008



Hi..! Wir sanieren seit längerem ein altes Bauernhaus im Bay.Wald. 50% Massivbau (1,00 Meter dicke Wände), 50% ehemalige Scheune/Tenne. Der Massivbau besteht aus gebrochenem Felsstein - was man halt so vor über 100 Jahren im Bayrischen Wald zum Hausbau genommen hat. Der Tennenteil wurde durch eine ansässige Baufirma ausgebaut. Betonplatte, sowie hochziehen von 2,60 Meter hohen Wänden, als zusätzlicher Wohnraum. Die "Außenwand" des Massivbaus war versehen mit einem ebenen Rustikalputz. Diese Wand innerhalb des Gesamtbaus haben wir mit Rigipsplatten auf einer Breite von 5,00 Metern vor ca. 3 Jahren zugeklebt.
Jetzt haben wir festgestellt, daß diese Wandseite eine ca. 0,50 x 0,50 Meter große Feuchtigkeitsstelle ab Sockelbereich aufwärts aufweist. Hinter dieser Wand befindet sich eine Gewölbeähnlicher Kartoffelkeller - der einzige Keller im gesamten Haus. Wie können wir das Problem "Feuchtigkeit" lösen? Wir sind leider nur sporadisch, die eine oder andere Woche in diesem Haus, daher lohnt sich ein ganzjähriges Heizen der Räumlichkeiten noch nicht.



Wer zu billig baut...



...baut teuer.

Was soll den der Rigips an der Wand? Hacken Sie die Platten ab, und sorgen sie für eine bessere Belüftung. Der außenseitige "Rustikal"putz ist vermutlich ein Putz mit starken Zementanteilen. Hier wie auch innen wäre ein Kalkputz, oder im Innenbereich auch ein Lehmputz die bessere Wahl.

Kann die Wand möglicherweise Wasser von unten ziehen?

Vielleich ist der Feuchte Fleck auch die kälteste Stelle im Raum? Dann wäre es einfach Kondenswasser.

Eine gelinde ganzjährige Temperierung wäre sinnvoll.

Grüße

Thomas



Ich kriege bei Rigips auch etwas Auschlag...



...aber wenn bei den "geklebten Platten"(da hat Thomas recht, das Beste wäre abreißen und massiv verputzen) nur in einem viertel Quadratmeter "Pappe" Feuchtigkeit ist, scheint etwas anderes im Argen zu sein.
Profi auf die Baustelle holen!

Gruß Patrick.



Warum neu gebaute Wände mit diesem "Zeugs" beklebt?



Hattet Ihr Angst vor dem Verputzen und wolltet trotzdem diese sterile Glattheit?
Hier kann es auch noch sein, daß Baufeuchte vom Mauerprozeß vorhanden war, daß die gesamte Zeit falsch geheizt und gelüftet wurde, daß nur eine punkthafte Verklebung vorgenommen wurde und darunter nun eine feuchte Luftschichtebene herrscht, wo das Papier und der Gips abgesoffen ist.

Wenn die Platten einmal Nässe gezogen haben, sollte man sie so wieso entfernen und den Untergrund analysieren.
Erst danach urteilen, was man wieder aufträgt. Eine homogen Verputzlösung wäre hier nunmehr sicher die bessere Variante.
Ob Lehm oder Kalk, beides ist möglich.

Eine Begutachtung aus dieser Entfernung heraus bleibt trozdem eine vage Entscheidung, hier sollte sich eine gründliche Analyse am Baukörper erforderlich machen.
Nutzen Sie die die "Butten-Funktion, Mehr über Region bzw. Stadt" und finden heraus, wer aus dieser Community in dieser Ecke für Sie greifbar wäre.

Gutes Gelingen

Udo Mühle



Feuchte bei Bruchsteinmauer



Hallo,
wir haben bei den alten Bruchsteinwänden das Problem folgendermaßen gelöst:

Die Wand säubern (Putz abschlagen, abbürsten mit Flex und Stahlbürste). Die Fugen mit Kalkmörtel ( oder Lehm) ausfugen....

...fertsch.

Die Wand kann austrocknen. Später kann man dann je nach Muse die Wand verputzen oder einfach so lassen.

Kommt es zu Ausblühungen (und zu den kommt es in der ersten Zeit), dann kann man diese mit Staubsauger und Bürste entfernen.

Mit freundlichem Gruß
Uwe Gießling



Feuchte Wände



Sehr geehrter Forenschreiber,

gerne sende ich ihnen unsere Merkblätter zu Ihrem Problem im pdf Format an Ihre Email Adresse zu. Hier informieren wir über die Ursachen und Lösungsmöglichkeiten.

MfG, porofin.bb@online.de



Herr Rupnow bevor Sie hier noch mehr von Ihren Produkten anbieten, lesen Sie sich erstmal Ihre Datenblätter genau durch



Haben Sie hier keinerlei Bedenken?
.
Ich habe schon öfters auf Probleme verschiedener Produkte hingewiesen.
Jeder glaubt man darf heute alles in die Wände einfüllen.
Es wird schon gut gehen.
Ich möchte hiermit nur einige Angaben aus dem Sicherheitsdatenblatt einstellen, bevor man sich für solche Produkte entscheidet.
Zu Porofin
Druckdatum: 04.04.2004
Überarbeitet am: 18.01.2003
Zusammensetzung / Angaben zu Bestandteilen
Chemische Charakterisierung Kunstharzlösung, Lösemittel
(Zubereitung)
Bezeichnung des Stoffes CAS-Nummer EINECS-Nummer
a) Paraffinische Kohlenwasserstoffe 90622-58-5 292-460-6
b) ungefährliche Betriebsstoffe n.a. n.a.
.
Über mögliche Gefahren:
Bezeichnung der Gefahren: Gesundheitsschädlich beim Verschlucken.
Beim Verschlucken mit anschließendem Erbrechen besteht die Gefahr der Aspiration in die Lunge mit anschließenden Lungenschäden.
Ich gehe nicht davon aus, dass jemand diese Produkte trinken wird, aber man könnte daraus ableiten, dass die verwendeten Materialien nicht ganz so Harmlos sind.
Was entsteht, wenn durch die Wand diese Materialien langsam aber sicher ausdünsten?
.
Weiter ist zu lesen: Besondere Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt:
Bei hohen Temperaturen und zwangsweiser Zerstäubung können sich explosionsfähige Dampf- / Luftgemische bilden.
.
Bei Maßnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung steht noch:
Vorsichtsmaßnahmen; Umweltschutzmaßnahmen:
Eindringen in den Boden und die Kanalisation verhindern.
Mit flüssigkeits-bindendem Material aufnehmen.
Größere Mengen versuchen einzudeichen und abpumpen.
Alle anderen Angaben bitte genau beachten.
Siehe hierzu: http://www.porofin.de/Sicherheitsdatenblatt_Porofin.pdf

Wie verhalten sich denn dieses Materialien mit anderen Stoffen?
Weiß jemand die Reaktionen mit z. B. Lacken; Farben usw.
Mein Tipp wäre in jedem Falle - Vorsicht mit Lösemittel in einer Wand!!



Welches Lösemittel wird verwendet?



Es gibt einige Tausend organische Lösemittel, von denen viele harmlos, etliche bedenklich und manche für den Menschen oder die Umwelt gefährlich sind.

Wir haben uns eines der harmlosesten Lösemittel ausgesucht, das Paraffin. Paraffine gibt es von dünnflüssig bis fest (die meisten Kerzen bestehen aus Paraffin). Leider haben Paraffine keine sehr guten Löseeigenschaften.

Wir mußten daher solange forschen, bis wir einen Wirkstoff (Kunststoff) gefunden hatten, der sich in sehr dünnflüssigem Paraffinöl auflösen lässt.

Paraffinöle sind unbedenklich und finden vielseitige Verwendung. Sie sind in einigen milden Abführmitteln enthalten und wirken hier als Gleitmittel für den Darm, denn Paraffine werden so ausgeschieden wie sie eingenommen wurden. Auch in kosmetischen Präparaten, z.B. in Sonnenschutzmitteln, werden Paraffinöle als Lösemittel für den Lichtschutzwirkstoff verwendet.

Für Fachleute und ökologisch Interessierte folgen einige ökologische und toxikologische Daten des verwendeten Lösemittels:


Analyse:
Paraffine: 100 %
Aromaten: 0,0001 %
Benzol: 0 %&
Geruch: praktisch geruchlos



Toxizität, Biologische Abbaubarkeit
LD50 Ratte, oral 19000 mg / Kg*
LD50 Ratte, inhalativ 2500 mg / Kg*
Regenbogenforelle 1000 mg / Kg*
Daphnia magna 1000 mg / Kg*
BSB20, 20 °C Th OD 60-65
Hautreizung: keine
Augenreizung: keine
Schleimhautreizung: keine
Sensibilisierung: nein

*Obige Daten beziehen sich ausschliesslich auf das Lösemittel. Die starke Hydrophobier - Wirkung von Porofin ist in der Praxis zu berücksichtigen.



Ihr großes Problem Herr Rupnow



Sie verwechseln Lösemittel mit Wirkstoff.
Dies zeugt nur von entweder bewusster Täuschung oder ansonsten von Unvermögen.
Bitte verschonen Sie uns mit solchen Angaben.
Es hilft nicht weiter.



Feuchtigkeit im Bauernhaus (Bayr.Wald)



Vielen Dank für die unterschiedlichen Stellungnahmen zu meinem Problem mit der Feuchtigkeit. Ich bitte von weiteren Stellungnahmen abzusehen. Habe zwischenzeitlich den Tip bekommen, mit dem Museumsdorf in Finsterau Kontakt aufzunehmen, die ähnliche Probleme erfolgreich behandelt haben.

M.f.G.
Horst Schulz





Hallo Herr Schulz,

ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Ansonsten tut es mir sehr leid das hier einige der Meinung waren die müssten sich mit mir als mit Ihren Problem auseinandersetzen.

Sollten Sie trotzdem noch Informationen wünschen erreichen Sie mich über porofin.bb@online.de, dann schicke ich Ihnen die betreffenden Merkblätter gerne zu.

Viel Erfolg

Nur eines an Herrn Bromm,

Paraffinöl ist das unbedenklische Lösemittel,
Kunststoff der sich auf die Baustoffporenwänden legt ist der Wirkstoff.



Leider komme ich mit Ihrer Rechtschreibung auch nicht klar,...



und auch nicht damit - was Sie alles als "harmlos" anbieten.