Innendämmung einer Fachwerkwand - Ausführung

23.01.2008



Hallo,

wie kann man eine Fachwerkwand (ca 16cm) gut von innen dämmen? Also welcher Aufbau ist da Sinnvoll? Zur Zeit ist der Raum um den es geht, eine Scheune und man hat somit außen und innen Sichtfachwerk. Uns sind aber 16cm Aussenwand zu gering und deshalb wollen wir von innen dämmen. Und nun sagt jeder was anderes... Der eine sagt Ziegelwand davor und gut, der andere berichtet von Isofloc, andere möchten einfach Glaswolle drauf packen und Rigipsplatten usw. usw.

Mir gefällr die Variante Ytong ganz gut, aber wie wäre da der Aufbau? Einfach eine Wand hochziehen, mit Lehmverputzen und fertig? Mir fehlen da ein paar technische details. Achso, vom Bauamt gibt es keine bestimmten Auflagen welcher Dämmwert erreicht werden muß...

Und wie geht man mit einer "Aussenwand" vor an die ein Gebäude gebaut ist. An dieser Wand steht gerade mal das Fachwerk, die Gefache sind nicht ausgemauert/gefüllt. Könnte man diese anders dämmen als die richtige Aussenwand?

VG



Um nicht alles wiederholen zu müssen ,,,



empfehle ich erst mal, die Suchfunktion hier im Forum zu benutzen. An den Suchergebnissen hast du dann erst mal eine Weile zu lesen ...



ich habe schon gelesen...



... aber vielleicht nicht den richtigen Beitrag gefunden.
Eventuell einen Tipp, bei welchen Beitrag ich fündig werde?

VG



Innendämmung



Hallo,

vor einigen Monaten habe ich mal mit der Suche nach "Ytong" (oder "Porenbeton") mehrere Aufschreie gefunden. ;-) Tu's nicht. Es gibt im Forum auch hässliche Bilder dazu.

Außerdem natürlich Suche nach "Innendämmung", oder links unter dem Schwerpunkt "Wärmedämmung" mal blättern.

Soweit ich es überblicke, lauten die üblichen Empfehlungen des Forums:
- Schilf
oder, bei größerer Finanzkraft:
- Lehm (als Stampflehm oder Lehmziegel).
Holzweichfaser geht wohl auch. Aber dazu braucht's einen Lottogewinn.



dann auf ein neues...



Hallo Konrad,

danke für die Suchtipps. AUf die Idee nach Ytong zu suchen bin ich noch nicht gekommen. Werde deine Schlagwörter mal abarbeiten.

VG



TIPP zum Finden



An der rechten Bildschirmleiste taucht immer kontextbezogener Inhalt auf. Dies ist einem Methode zum Durchsuchen.
Die andere ist die Suchfunktion.

Anbau: Hier kommt es wesentlich auf auf den verlangten Brandschutz an. Da muß sich Ihr Architekt bzw. der Brandschutzgutachter drum kümmern.
Schall- und Wärmeschutz ist dann eine zweite Sache. Eins kann man nicht ohne das andere (und das Dritte) sehen.

Grüße vom Niederrhein



... da haben wir Glück



Das Bauamt möchte keinen Nachweis über Brandschutz und Wärmeschutz! Das Haus steht ja so schon seit ein paar hundert Jahren zusammen geklebt mit dem nachbarhaus. Ich möchte da auch gar nicht weiter nachfragen warum wieso weshalb... Für uns ist es so doch noch einfacher eine gute fachwerkgerechte Lösung zu finden.

SO ich lese weiter...



Anbau



Mit der Einstellung sind Sie auch eher im Knast.
Was das Bauamt will oder nicht spielt hier keine Rolle, der notwendige gesetzliche Brandschutz dient schließlich Ihrer eigenen Sicherheit.
Was ich damit sagen will: Brandschutz / Schallschutz / Wärmeschutz gehören zusammen und dürfen nicht isoliert betrachtet werden.

Wenn keine gesetzlichen Anforderungen bestehen und wenn die Gebäude zusammengelegt werden dürfen, dann können Sie die Ausfachungen sogar herausnehmen.
Wenn Sie aber weitergehende Anforderungen an die Gebäudetrennwand stellen, dann sollte die Wand entsprechend konstruiert sein.

Grüße



da hab ich mich wohl unglücklich ausgedrückt



Also, die Wand zum Nachbarn muß aufjedenfall bestehen bleiben, da es ja 2 Wohnhäuser sind und 2 Familien. Uns ist halt aufgefallen, dass das Fachwerk zu unserem Haus nicht ausgemauert ist sondern lediglich die Balken dort stehen. Ganz, ganz dicht dahinter beginnt die Fachwerkwand zum Nachbarn. Wir wollen nun die Gefache ausmauern und den Feuerschutz mit F30 oder F90 ausführen. Das man auf gewisse Sachen achten sollte und nicht nur des Amtes wegen ist uns schon klar. Ein Statiker und Architekt sind vorhanden und planen ja wohl auch richtig.

Ich frage mich halt, ob denn die Wand zum Nachbarn wirklich als Aussenwand zählt oder man sie nicht sooo dämmem muß wie die richtige Aussenwand.





Bei aneinandergereihten Häusern (Baulücke) ist die Nachbarwand kein an die Außenluft anschließendes Bauteil im Sinne der EnEV. Hier gelten auch für die Dämmung andere Regeln.
Dazu müßte aber der entstandene Spalt verdämmt und luftdicht verschlossen sein. Gefahr: Wasser, weil nicht mehr luftumspült.
Ein durhaus kritisches Bauteil.

Grüße



das stimmt...



... und ich bin mal gespannt was für eine Lösung wir bei dieser Wand nehmen. Ideen gibt es ja so einige diese sind aber nicht immer so umsetzbar da Fachwerkhaus...

Spätestens wenn ich drinnen wohne und die Nachbarn höre weiß ich das wir was flasch gemacht haben. ;-)

VG