"Saniertes" Fachwerkhaus

01.09.2009



Hallo,

wir sind weiterhin auf dre Suche nach einem bezahlbaren Häuschen und haben wiedereinmal eines gesichtet. Es handelt sich dabei um ein mind. 150 Jahre altes Haus mit angebauter Scheune. Leider wurde das Haus "saniert", soll heißen, die Wände sind außen wie innen komplett verputzt, man sieht nicht was druntersteckt.

Die Scheune ist in ziemlich schlechtem (original?)Zustand, und Fachwerk, die Gefache sind mit Lehm ausgefüllt, auch die Wand, die sie mit dem Haus teilt ist Fachwerk. Es liegt also nahe, dass auch die anderen Wände Fachwerk sind, sie wirken aber mit Putz sehr glatt und gleichmäßig, könnten also eventuell auch neu aufgemauert sein?

Morgen sind wir mit einem Holzexperten dort, der sich die Balken im Keller, DG und Scheune mal ansehen soll, eben was offenliegt.Aber auch ein Experte kann bei einer Immobilie, die uns ja nicht gehört, durch den Putz sehen, also wie erkennen wir den Zustand der Wände?
Wie groß ist das Risiko wenn wir die Katze im Sack kaufen?

Wenn wir das Haus kaufen ist sicher nicht genug GEld übrig, in zwei Jahren das gesamte Haus neu aufzubauen wenns uns über dem Kopf zusammenfällt. Momentan macht es aber einen soliden Eindruck.


kann mir jemand raten?





ach ja, der Putz ist mit Sicherheit "neuzeitlich"



So aus dem Stehgreif...



was über die Wände zu sagen ist schwer, wenn sie glatt sind kann es auch sein das der Innenausbau mit Trockenbauplatten gemacht wurde, quasi so eine art Vorsatzwand, das kann man durch gegenklopfen raushören.
Eine möglichkeit rauszufinden wie und was gemacht wurde, wäre wenn man die Firma ausfindig machen könnte die das Haus Saniert haben, einfach mal den Makler oder Verkäufer fragen.



Tja ...



das ist das Problem, der Verkäufer ist nicht zu bekommen und der Makler sagt er wisse nichts, der Verkäufer hat wohl z.T selbst saniert, aber ob da auch die Außenwände schon verputzt waren? Mal die alten Nachbarn fragen ob die sich noch erinnern...?



Hallo Stefanie



Gäb's vielleicht ein Foto von VOR der Sanierung?
Falls der Besitzer die Sanierung schwarz mit ein paar "Kollegen" durchgeführt hat, erübrigt sich das mit der "Firma".... Die Nachbarn fragen ist auf jeden Fall 'ne gute Idee - hat uns mal vor ner "nassen Katze" (Wasserschaden) bewahrt.

Gruss, Boris



Mag erstmal banal klingen,



aber Photos, Photos, Photos! Solch ein Besichtigungstermin ist im Nachhinein zu kurz und zu hektisch, um alles im Überblick zu haben, aber der Makler ist kein hochbezahlter Chefarzt, der keine Termine mehr für eine Nachbesichtigung frei hat.

Die normalen digicams haben eine Tonaufzeichnungsmöglichkeit, wo man ein Bild kommentieren kann, wie etwa: "Das ist die Ecke von der Küche,innen, zwischen Hofeinfahrt und Straße, wo wir unser Auto geparkt haben"...Ersatzakkus helfen ggf.

Gruß...J.





Wie lang stand das Haus eigentlich leer?
Wurde in der event. "leerzeit" regelmäßig gelüftet?
Und der Kaufpreis könnte einen manchmal auch etwas stutzig machen, wenn´s zu billig ist.
Und wie sieht´s mit Denkmalschutz aus?



nunja



... das Haus steht noch nicht lange leer, der Preis ist für die Gegend (landflucht) wohl i.o. (aber vielleicht auch viel zu hoch?). Wie schlimm kann es für ein FW-haus sein wenn die Wände innen und außen mit Zementputz abgedichtet wurde? Loch bohren und Feuchtigkeit messen fällt ja leider aus!!!



Ähhhh,



Wie sollen wir ohne Fotos bzw. Angaben über Material und Ausführung dir da weiterhelfen?

Was meint denn euer Holzspezi (der hat's wenigstens mal gesehen)?

Gruss, boris



Saniertes Fachwerkhaus



Wir haben vo 8 Jahren ein saniertes Fachwerkhaus gekauft. Bis auf eine neue Haustür und 2 neue Fenster haben wir nicht viel investieren müssen. Wie gesagt 8 Jahre Ruhe. Nun wollten wir eine neue Küche mit neuem Fussboden einbauen lassen. Damit fing alles an. Der Fussboden ist verfault und einige Aussenbalken sind ebenfalls vermodert. Ich persönlich würde mir nur noch ein Fachwerkhaus kaufen, wenn das Fachwerk freiliegt. Alles was zugemacht ist, modert!