Bauernhaus ca. 1880??? mit Bruchsteinmauerwerk Feuchte Wände

30.07.2007



Hallo,
ich habe ein Bauernhaus (ca. 430m² Wohnfläche) welches auch Bruchsteinmauerwerk besteht. Die Wände sind im Bereich der Heinzungsnischen (wurden wohl nachträglich in die dicken Wände gestemmt) feucht. In den Nischen stehen die Nachtspeicherheizkörper. Was kann man da machen ? Meine Mieter sind schon beunruigt, weil sie vor Schimmel Angst haben.
Vielen Dank im voraus



Bruchsteinmauerwerk auch Trocken legen



Hallo Herr Lukes,

aufgrund der unterschiedlichen Wandstärken haben beide Wanddicken verschiedene physikalische Eigenschaften. Beide Wandstärken erwärmen sich unterschiedlich schnell, als wie sie auch abkühlen. Hier liegt eine Kältebrücke vor. Diese sollte durch eine Horizontalsperre abgestellt werden + eine Dämmung ist dann auch möglich, wenn es trocken ist.

MfG Andrea Cyba



Bruchsteinmauerwerk



Frau Cyba, könnten sie mir bitte erklären wie eine funktionierende Horizontalsperre in ein Bruchsteinmauerwerk eingebracht wird ?



na klar doch in Wort und Bild



http://www.tb-a-loewenberg.de/html/seilsaegen.html



Bauernhaus von 1880



Lieber Patrick,
das mit dem Seilsägen von Frau Cyba vergiß mal lieber, wenn Dein Haus stehen bleiben soll.
Frau Cyba kennt nicht den Unterschied zwischen einer Ziegelmauer und zweihäuptigem, in Lehmmörtel gesetztem Bruchsteinmauerwerk.
Zu Deinem Feuchtigkeitsproblem kann man pauschal vom Schreibtisch aus wenig sagen; die Ursachen müssen nicht zwangsläufig aufsteigende Feuchte sein.
Wie sind die Nischen aufgebaut/ausgemauert worden, aus was besteht der Putz? Ein Foto wäre nicht schlecht.
In welcher Höhe zum Gelände stehen die Nischen?
Ist es auch im OG feucht? Ist es im Winter oder im Sommer feucht?
Was für Fenster sind eingebaut?

Viele Grüße
Georg Böttcher



Seilsägen 1



Was passiert da mit solch einer Mauer ?



Seilsägen 2



Oder so einer ?