Feuchte Innen- und Außenwände - wer kann helfen?

23.02.2007



Bei dem Haus handelt es sich um ein 1914 gebautes Bauernhaus, mit einem zweischaligen Ziegelmauerwerk ( hinterlüftete Ziegelmauer). An einigen Stellen kann man im Sockelbereich eine Art Teerpappe im Mauerwerk erkennen.
Es ist sehr auffällig, dass nahezu sämtliche Innen- und Außenwände, vom Fußboden her bis zu ca. 30-40cm, sehr feucht sind(Tapeten lösen sich, Putz fällt ab, braune Stellen).
Im Zuge der anstehenden Umbauarbeiten möchten wir auch eine innenseitige Dämmung anbringen (10cm Ytong mit Abstand vormauern und Hohlraum mit Perlite füllen). Wir haben jedoch Angst, dass es nun an der Feuchten Wand schimmelt. Soll man die Wände trockenlegen? Gibt es jemanden, der Erfahrung mit diesem Problem gesammelt hat? Welche Möglichkeiten bieten sich hier an? Gibt es Fachleute in der Nähe von 27404 die man ansprechen kann?
Vielen Dank
Gruß C.Meier



Feuchte Innen- und Außenwände - wer kann helfen?



Sehr geehrter Herr Meier,
es wäre schade, wenn Sie Ihr Bauernhaus mit Ihrer Vorgehensweise (Ytong und Perlite) dämmen würden. Es gibt andere für Ihr Haus gesündere Warianten. Es gibt die Möglichkeit mit Schilf zu dämmen und mit einem reinen Kalkputz zu verputzen. Wir sind zwar nicht in Ihrer Nähe doch sind wir Deutschlandweit tätig und Sie dürfen uns gerne ansprechen für eine eventuelle Vorortbesprechung.

Mit freundlichen Grüssen.

Veronika Klepac



Und warum sind den die Wände feucht?



Sie brauchen fachliche Hilfe und nicht unqualifizierte Ratschläge. Ich meine nicht Frau Klepac, deren Hinweis ist richtig - Vorsicht.
Hier sollte jemand dazu Stellung nehmen der sich mit Wärmedurchgang,Leitfähigkeit und Physik auskennt.
Aber auch ob die Fassade ausreichenden Regenschutz hat und ob nicht auch Tauwasser im Spiel ist,aber auch noch ob die Heizung richtig verlegt und bemessen ist.



Feuchtigkeit



Herr Bromm hat völlig recht,
zuerst sollten Sie feststellen, wo die Feuchtigkeit herkommt.
Wie lange war das Haus unbewohnt?
Ist das Dach dicht, Regenrinnen etc.?
Gibt es alte Wasserleitungen, Keller usw.?l
Ohne Informationen können Sie den Zustand gar nicht einschätzen oder etwa Umbaute und D4mmungen planen.

Alles Gute



aber wen denn fragen?



An wen kannn man sich denn wenden? Es bietet ja jeder Maurer Trockenverfahren an und auch in diesem Forum gibt es zahlreiche Meihnungen über Behebung und Ursachen. Und man will ja auch das Richtige machen.



Info



Versuchen Sie zuerst, die Fragen, die bereits gestellt wurden, zu beantworten, sonst kann Ihnen im Forum kaum jemand helfen.
Es fehlen einfach die Informationen.

Alles Gute



weitere Infos



Ja, entschuldidung.
Das Haus ist ca. seit einem halben Jahr nicht mehr bewohnt. Die Regenrinnen sind sauber und fumktionieren und das Dach ist auch dicht. Es ist kein Keller vorhanden. Ursprünglich befand sich in dem Haus ein unterlüfteter Dielenboden. Der wurde aber bereits in der Vergangenheit durch Gußasphalt ausgetauscht. Defekte Rohrleitungen sind nicht vorhanden. In den Außenwänden scheint eine Sperrschicht aus teerpappe vorhanden zu sein. Die
Wände sind aber trotzdem feucht. Wurde bei Innenwänden zu der Zeit auch schon eine Sperrpappe verwendent?



Gussasphalt



Danke für die Informationen.

Die Teerpappe kann durchaus Original sein, denke nicht, dass zwischendurch eine Maueraufsägung stattgefunden hat.

Ist in allen Räumen ein Gussasphaltfussboden?
Wenn ja, welcher Innenputz wurde an Innen- und Aussenwänden verarbeitet?

Alles Gute



innenputz



In einem Raum ist noch der alte Dielenboden vorhanden. Es handelt sich ,wenn ich das richtig einschätzte, um einen Zementputz an allen Innen- und Außenwänden.



Feuchtigkeit



Das hatte ich schon vermutet, der Gußasphalt sperrt die Bodenfeuchtigkeit ab, die daraufhin in die Wände zieht, dort hinter der Zementputzabdichtung nach oben und befeuchtet so alle Wände.

Ytong-Innenwand ist eigentlich überflüssig.
Sie müssen zuerst das Mauerwerk austrocknen lassen, das kann schon eine Weile dauern.

Als erstes muss der Asphalt raus, der gehört nicht in Wohnräume.

Neuaufbau des Boden könnte später sein: Schotter, Balken in Blähtonschüttung, Lagerhölzer, Dielen.

Den Innenputz an den Wänden etwa meterhoch ab, Fugen auskratzen 2-3 cm und trocknen lassen, später dann mit Kalkputz oder Lehmputz verputzen.

Aussen würde ich ebenfalls den Zementputz gegen Kalkputz tauschen, der Kalkputz ist genau das Richtige für Ziegelmauern.

Alles Gute



Gussasphalt



Ist es nicht schön, dass wenigstens der Gussasphalt gegen Feuchtigkeit von unten schützt? Läßt sich nicht mit einer Sperrschicht die Feuchtigkeit in den Wänden reduzieren? Einige
Innenwände sollen sowieso raus, ist es da nicht sinnvoll dass man die feuchten Wände neu aufmauert?
Gruß
C.meier



Gussasphalt



Also egal wie Sie die Sache angehen, welche Methoden Sie verwenden und wieviel Geld Sie ausgeben ist immer Ihre Entscheidung.
Der Asphalt kann auch weiterverwendet werden, allerdings mag nicht jeder Bitumen im Innenbereich.

Bei der Trocknung und Aufmauerung kommt es auf ihre Vorstellungen an -und den Geldbeutel natürlich.

Alles Gute



Feuchte Innen- und Außenwände



Erdfeuchte kann,
muß aber nicht die alleinige Ursache der Feuchte sein.
Ehe sie den ganzen Fußboden entfernen, sollten Sie die Frage: woher kommt die Feuchte? klären, hier geht es immerhin um eine Menge Geld.
Prüfen Sie erst einmal, ob in den Innenwänden eine waagerechte Abdichtung vorhanden ist.
Das ist zu vermuten, da sie offensichtlich auch in der Außenwand liegt.
Wenn sie vorhanden ist, würde aufsteigende Feuchte, verursacht durch den Gussasphalt? (eine für mich nicht sehr wahrscheinliche Ursache)wegfallen und damit wäre der Ausbau des Asphaltes vom Tisch.
Falls sie fehlt, ist mit dem Ausbau des Fußbodens immer noch nicht die Ursache, die fehlende waagerechte Abdichtung, beseitigt.
Und wenn Sie die einbauen, brauchen sie auch nicht mehr den Fußboden abzubrechen, aber das haben Sie ja selber schon erkannt.
Bei den Außenwänden kann das Vorhandensein einer Abdichtung im ungünstigen Fall genau das Gegenteil bewirken, nämlich Wassereintrag.
Keine gemauerte Außenwand ist völlig dicht, bei Schlagregenbelastung dringt Wasser durch die Fugen und Risse in den Hohlraum und läuft nach unten. Hier kann es auf der Abdichtung zum Nässestau kommen, wenn die früher eingebauten Entwässerungs- und Entlüftungsöffnungen (so überhaupt vorhanden) zu sind. Das Wasser dringt so auch in die Innenwand.
Hier hilft nur, die Wand im Fußbereich zu öffnen und nachzuschauen. Ein neuer Außenputz und ein paar Entwässeungsöffnungen können hier Wunder wirken. Erst nach Abtrocknung der Wände sollten sie über eine Dämmung des Hohlraumes nachdenken.
Ob dann noch eine Innendämmung erforderlich ist, nun, das kann ihnen nur ein Fachmann vor Ort sagen.
Fragen sie bitte aber niemenden, der Ihnen so was umsonst anbietet und nebenbei noch Fassadendämmung o.ä. anbietet!

Viele Grüße
Georg Böttcher



Trockenlegung



Bei den Gebäuden um die Jahrhundertwende wurde schon Teerpappe verwendet. Jedoch ist diese über die Jahrzehnte meist nicht mehr funktionsfähig.
Wenn alle Möglichkeiten der Feuchtenursache aus den vorherigen Beiträgen ausgeschlossen sind und der Schaden durch aufsteigende Feuchtigkeit entsteht, so empfehle ich Ihnen sich an eine Firma in Ihrer Umgebung zu wenden, welche sich auf die nachträgliche Abdichtung von feuchten Wänden und Bauwerken spezialisiert hat. Meist zu erfragen bei der nächsten Handwerkskammer.
Die Aussage von Herrn Bötcher kann ich nur teilen, denn Firmen die Ihnen gleich die Fassade mit Dämmen werden wohl nicht die nötige fachliche Kompetenz für Ihr Problem haben.

Mit freundlichen Grüßen

J. Zinke



erst trockene Wand, dann dämmen...



Hallo Fam. Meier,


Bevor Sie die Wand dämmen (wie Sie schreiben kaschieren Sie die feuchten Wände
ja dadurch nur) sollten Sie geeignete Verfahren anwenden um die Wand trocken zu bekommen.
Mit einem geeigneten Messgerät lässt sich leicht der Durchfeuchtungsgrad feststellen.


Mit freundlichen Grüssen.

Andrea





Wenn das Gebäude vor dem ersten Weltkrieg gebaut wurde, dann wurde es im Krieg meist auch für Tiere benutzt. Die Tiere haben sehr salzige Ausscheidungen, die ins Mauerwerk ziehen können. Deshalb den Salzgehalt der Mauer bestimmen. Sollte der Salzgehalt zu hoch liegen, dann zieht das Salz feuchtigkeit an. In desem Fall sollte der Putz bis auf 1,50 abgeschlagen werden und ein Opferputz aufgetragen werden der das Salz aufnehmen kann. Später einen Luftkalkmörtel verwenden der Feuchtigkeit auch schnell transportieren kann. Dadurch wird ein angenehmeres Raumklima erreicht. Versalzungen werden total unterschätzt und werden durch verkieselungen häufig schlimmer. (Schräge bohrungen)Teure Horizontalsperren von Fachfirmen werden immer gerne empfohlen weil sehr viel Geld damit verdient wird.



erst trockene Wand, dann dämmen...



Hallo Fam. Meier,

eine mechanische horizontale Sperre muss nicht teuer sein.

http://www.mauertrocken.de/html/preise.html

Was den "Opferputz" angeht - putzt man den wahrscheinlich so oft bis man selbst "Opfer" ist, weil er das Salz nicht verträgt. Hier ist ein Entfeuchtungsputz (kein Sanierputz) gut angebracht, auch wenn viel Salz in der Wand vorhanden ist. Dieser Verputz hat Platz genug in der Porenstruktur für beide Moleküle (Wasser und Salz). So kann das Salz dem Putz nichts anhaben und einmal richtig trockenlegen ist besser wie viele kleine Experimente. Eine Bestimmung des Salzgehaltes ist daher nicht nötig.

Wie auf dem Foto zu sehen halfen eine Bohrlochinjektion und der Sanierputz recht wenig bei dieser Kappendecke. Auch hier ist die aufsteigende Feuchtigkeit über den Verbund mit in die Decke eingedrungen. Nicht nur der eine Träger wurde in Mitleidenschaft gezogen. Rein äusserlich war bei der bestehenden Decke noch die Farbe am Gurt des Trägers zu sehen. Nur ist es leider dann schon zu spät und ich frage mich selbst manchmal wie lange das noch gehalten hätte. Weil ein Träger der nichts mehr trägt - trägt nichts mehr.

Mit freundlichen Grüssen

Andrea



Entfeuchtungsputz



Und warum wär das mit Entfeuchtungsputz nicht passiert ?



erst hozizontalsperre



wir werden nun als erstes eine Horizitalsperre im Maueraustauschverfahren Stück für Stück einbringen und dann eine Innenisolierung anbringen. Da es sich um eine recht unebene Wand handelt, sind wir vom Porenbeton mit Abstand vormauern und Zwischenraum mit Perlite verfüllen, noch ganz angetan. Gibt es jemanden der dies mal gemacht hat? Kalziumsilikatplatten stehen auch noch zur Debatte.



Feuchte Wände



Bevor ihr jetzt was falsches macht und eurem Haus, eurem Geldbeutel, oder eurer Gesundheit erst recht Schaden zufügt, nehmt doch bitte mal Kontakt mit dem Herrn Bromm (2. Beitrag von oben) auf ! Hört euch eingehend an was er sagt, und entscheidet dann, denn geldgierige, nur verkaufen wollende Märchenerzähler/ innen zu so einem komplexen Thema gibt es im Netz genug ! Fragen zu eurem Problem lassen sich nicht in einem Forum beantworten, da brauchts schon eine Inaugenscheinnahme und lange Berufserfahrung !



@A.Cyba



Frau Cyba, was soll man auf ihrem Stalingradfoto erkennen ? Eine fehlgeschlagene Bohrlochinjektion und Sanierputz ? Ich seh gar nichts ! Wollen sie unwissenden Baulaien mit solchen Bildern Angst einjagen ?





@ Lingl - Augen auf - Auch ein Leie sieht hier zwei verrostetet Doppel-T-Träger und eine fehlende Decke. Den Rest erklärt der Schreiber.

Asphalt als Fussboden hat mir mal ein erfahrener Polier gesteckt, soll ein Luxusfussboden sein und wird häufig in Kaufhäusern werwendet. Leider hat er es mir erzählt als ich meinen unwissend herausgerissen hatte. Egal, war eh krum wie ne Banane.
Haben ein Haus von 1860 und ein Haus von 1910. Bei dem von 1910 bin ich beim Sanieren doch tatsächlich auf "Dachpappe" als Horizontalsperre gestoßen. Nur existierte diese Pappe nur noch in Fragmenten. Durchgescheuert, veraltet - ich weiß nicht. Fazit : Aufsteigende Feuchtigkeit.
Ytong - oder Porenbeton - Bitte keinen 5er Stein nehmen. Unser 5er Porenbeton bei 3,5B und 2,8H reißt ordenlich ein. Liegt bestimmt an der dahinterliegenden und drückenden Perlite. Trotz ausreichenden Halte-Drahtstiften im dahinterliegenden Fachwerk. Ist aber Gott-Sei-Dank nur eine Probewand.
Wenn Du aber eh teilweise Wände weg haben möchtest und teilweise neu aufmauern. Also, sprich : Wenn du die Zeit dazu hast, dann mach das. Wenn du dann die Pappe als horizontalsperre einbringst bist du doch auf der absolut trockenen Seite. Vielleicht ist ja soviel Zeit, das du Stück für Stück erst die innere Mauer dann die äußere Mauer wieder neu aufmauern kannst, wenn du dann noch in diese neuen Mauern Steinwolle und Belüftung nicht vergisst, dann wird das doch ein Traumhaus. Und laß dich nicht entmutigen. Ich wollte auch nur zwei Jahre beim dem Haus von 1860 und bin jetzt schon fast vier dabei - und ein Ende ist noch nicht wirklich abzusehen.



Warum noch eine Horizontalsperre?



Herr Meier glauben Sie nicht alles was da so erzählt und behauptet wird.
Sie haben doch eine Teerpappe eingebaut und diese ist absolut ausreichend.
Aber trotzdem sind die Wände feucht, tja warum?
Wie dick ist die Mauer?
Welche Salze spielen bei der Feuchteaufnahme im Putzbereich eine Rolle?
Wie wurde am Boden entlang geheizt?
Welche Temperatur ist im Boden-Wandbereich und welche Feuchte ist im Raum gemessen?
Gibt es solche Messungen überhaupt oder nur Vermutungen?
Ich stelle ein Bild ein, das zeigt einen mit Sanierputz verputzten Wandbereich an diese wurde eine Glasplatte gelehnt. Dahinter lief das Wasser herunter!



@Berger



Komisch das sie immer auftauchen wenn auch Frau Cyba mitmischt ! Ach- hab ich ja ganz vergessen, irgendwie kennt ihr euch ja, seid miteinander/ untereinander verlinkt oder so ! Und da muß man schon zusammen halten !
Ja richtig, man erkennt zwei verrostete Eisenträger ! Den Rest erklärt der Schreiber nicht, er behauptet ! Und glauben tu ich nicht gleich alles was da irgendwer ins Netz stellt !



Sehr geehrter Herr Bromm,



es ist eine alte Pappe in einigen Bereichen zu erkennen, aber wir haben noch keine neuer Sperre eingebracht. Es handelt sich um ein 24er Ziegelmauerwerk mit Luftschickt und einer Ziegelverblendung. Alle Außen- und Innenwände sind in einem Bereich von ca. 30cm vom Boden feucht. Die Wände fühlen sich merklich feucht an, die Tapeten sind wellig und der Putz fällt ab. Was spricht denn gegen das Einbringen einer Horizontalsperre im Austauschverfahren?

Die Befürchtung das der Gussasphalt eine innen vorgesetzte Wand nicht trägt hatte ich auch schon. Deswegen stehen auch noch die Kalziumsilikatplatten zur Auswahl. Gibt es das evtl .auch eine Probewand?



Viele sachverständige Kollegen haben auch dazu geraten - erst ermitteln woher die Feuchte kommt!



Holen Sie sich einen Fachmann dazu.
Eine Möglichkeit ist www.dhbv.de dann Suche nach Sachverständigen dann Ihre Postleitzahl ...
Ich denke eine Horizontalsperre ist nicht notwendig, da ich eher auf Kondenswasser tippe.
Aber bitte erst messen und nicht Lotto spielen.
Wie wird oder wurde denn der Boden-Wandanschluss beheizt?
Wenn die Räume nur über Heizkörper erwärmt werden ist oft der untere Bereich zu kalt.
Wenn dann noch Möbel an der Wand stehen, dann muss die Wand unten feucht werden.



Hallo Herr Bromm,



gibt es in Bremen einen Sachverständigen den Sie besonders empfehlen können?
Erst Rat dann Tat
Schönen Gruß und vielen Dank



feuchte Wand durch hinterlüftetet Fassade, defekte horizontale Sperrschicht und fehlende Verdunstungsoberfäche



Sehr geehrter Herr Meier,

bei einer hinterlüfteten Fassade kondensiert die Feuchtigkeit innen an der Aussenschale
durch die Lage des Taupunktes, nicht jedoch an der Innenwand. Dann noch zusätzliche Löcher
in die Wand zu machen bringt nur mehr Kondensation. Die zu erkennende Sperre hat
entsprechend des Alters mit Sicherheit Ihre Wirkung verloren. Dem zufolge handelt es sich um
aufsteigende Feuchtigkeit und eine Erneuerung der Sperrschicht ist notwendig.

Das Verfüllen des Fassadenzwischenraumes mit Perlite macht Sinn wenn die
Hinterlüftung dicht gemacht wird.

1. Die Füllung ersetzt einen grossen Teil der Luft und mindert so mögliche Kondensation im Zwischenraum.

2. Eine gute Wärmedämmung ist die Folge.

Eine bauphysikalisch notwendige Verdunstungsoberfläche der Wand nach aussen ist bei
einer Fassadendämmung nicht mehr gegeben, diese muss dann nach innen verlagert werden.
Hierfür wird ein Entfeuchtungsputz aufgetragen. Dieser Verputz lässt dann durch seine Struktur
nur noch Wasser durch nach innen in die Raumluft und nimmt nachweisbar keine Salze auf
(ich hatte das im vorigem Beitrag absichtlich mal falsch beschrieben, aber es ist keinem Helfer
aufgefallen).

Dadurch trocknet die Wand aus und die abgegebene Feuchtigkeit wird durch Lüften
nach draussen befördert. Das ist dann eine dauerhafte Lösung.

Andrea



Toll Frau Cyba !



"Mit Absicht falsch beschrieben"!
Wie soll man sich als Laie den ein Bild machen, wenn man mit Absicht irre geführt oder verarscht wird ?
Jetzt weis hoffentlich jeder Baulaie der im Forum mitliest, das er auf ihr Geschreibe nichts zu geben braucht ! Könnte ja sein das ein paar Tage später wieder behauptet wird, das es mit Absicht falsch beschrieben wurde, und sich alles ganz anders verhält ! Einen größeren Schwachsinn als den hab ich schon lange nicht mehr gelesen !
Warum schreiben sie nicht einfach 1000 mal :
Ich muß verkaufen ! Ich muß verkaufen ! Ich muß verkaufen !
...
...



Nein Frau Cyba schreibt nicht mit Absicht falsch, ich vermute eher sie kann es nicht besser.



Frau Cyba dazu folgende Fragen:
Wie haben Sie festgestellt, dass die Teerpappe nicht mehr funktionsfähig ist?
Woher nehmen Sie die Behauptung: die Feuchte geht dann nicht mehr durch die Wand - ja wollen Sie damit behaupten die Wand "atmet"?
Oder was soll so ein Schmarrn mit Entfeuchtungsputz?
Die Salze in einer Wand sind in gelöster Form und mit keinem Putz der Welt kann eine Trennung in Wasser und Salz erreicht werden. Wenn es zum abtrocknen der Oberfläche kommt, dann gehen die Salze in eine kristalline Form und zerstören - früher oder später immer die oberflächennahen Bereiche.
Ansonsten stimme ich Herrn Lingl voll und ganz zu.



es geht weiter



wir werden nun eine neue Sperrschicht im Maueraustauschverfahren einbringen und zusätzlich eine Innendämmung mit einer Kalziumsilikatplatte oder mit einem Wärmelehmputz vornehmen.
Lassen sich die durchfeuchteten Wände mit Lüfter und Luftentfeuchter trocknen? Gibt es jemanden der mit dieser Methode gute Erfahrungen gemacht hat?



und weiter



die Ihnen zuvor vorgeschlagene Lösung hat sich 1000-fach bewährt.

Die Sperrschicht können Sie natürlich auch wie beschrieben umständlich einbringen - wichtig ist das überhaupt eine geeignete Horizontalsperre erfolgt.

Wände lassen sich vielleicht auch langwierig mit einem Lüfter trocknen, ohne Sperrschicht haben Sie keine Chance.

Da hat der Entfeuchtungsputz einen klaren Vorteil, er verbraucht das Wasser in der Wand und gibt Feuchtigkeit
über das Porensystem ab - diese lassen das Salz nicht durch - er nimmt nachweisbar kein Salz auf - was dann
von Dauer ist - auch können Sie die Sperrschicht überputzen. Durch diesen Verputz steigt keine Feuchtigkeit über die Sperrschicht nach oben.

Die vor beschriebene Wärmedämmung sollte ausreichend sein.

Sie können auf eine trockene Wand praktisch alles auftragen.

Andrea





Stellen sie doch bitte mal 1000 Referenzfotos hier ein, am besten mit einigen Jahren auf den Buckel !



Wenn der Entfeuchtungsputz aus der Wand die Feuchte zieht...



dann nimmt er auch bauschädliche Salze mit.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Flächen stark geschädigt werden.
Und außerdem wird die Feuchte im Raum zunehmen, je besser er die Oberflächen abtrocknet.
Also mit Sicherheit die falsche Antwort Frau Cyba.



salze



@herr lingl
@herr bromm

Zur Vermeidung von Desinformation der anfragenden User erweitern Sie bitte vor Abgabe eines Verses Ihr Wissen.

AandC



Frau AandC



Ich habe keine Desinformation abgegeben !
Auch keinen Werbefeldzug für einen Mauertrockenshop gestartet, keinen Entfeuchtungsputz vorgeschlagen, und auch nichts mit Absicht falsch beschrieben !
Wie könnte ich auch einen Lösungsansatz verbreiten ohne die Qualifikation dazu zu haben ! Hätte ich ausreichend Wissen zur Feuchteproblematik, würde ich auch dann nicht großmächtig Materialien oder Vorgehensweisen vorschlagen ohne eine Inaugenscheinnahme des Hauses ! Aber sie mit ihrer Verkaufsgeilheit machen das vom Schreibtisch aus ! In der Hoffnung, Laien zu finden die auf ihre Dummchwätzerei hereinfallen, und ihnen ihr sauer verdientes Geld zukommen lassen ! Das find ich schon sehr ärmlich ! Machen sie bitte weiter so ! Je mehr sie schreiben, um so mehr gibts von ihnen im Netz zu finden, und um so mehr können sich die Leute Gedanken machen über Bauernfängerei!



klingel lingl



wenn meiner so kurz wäre würde ich ordentlich malern - nicht weiss machen





Haben sie was falsches eingenommen ?
Oder warum sonst verfallen sie ins Pubertäre ? Von jemanden der keine Klasse besitzt um Widerstände wegzustecken erwarte ich nichts anderes ! Bitte, schreiben sie weiter, machen sie sich lächerlich im weltweiten Netz mit ihren Entfeuchtungsputz der dem Salz das Wasser entzieht !



Hallo Thomas,



nimms locker, wer sich nicht mehr zu helfen weis muss sich halt auf diesem Niveau Luft verschaffen



Guten Morgen Olaf



Ich denk mir bei so etwas gar nichts, solche Antworten langweilen doch total ! Und wer weis, vielleicht versucht da eine Frustrierte lediglich ihre eigenen, nicht ihren Erwartungen entsprechenden, aber nicht mehr zu ändernde Lebensumstände, auf andere zu projezieren ?



Austrocknen



Hallo C. Meier,

schaue hier in die Infomappe, da steht wie Du Dein Haus austrocknen kannst, ob nun aufsteigende oder Querdurchfeuchtung sowie Fassadenfeuchte sogar bei Sturmböen von 120 - 140 km/h. Auf der letzten Seite findest Du die entsprechenden Ansprechpartner in Deiner Nähe die Dir vor Ort Helfen die Abdichtung selbst zu machen oder auch die Arbeit ausführen.

http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF

Ytong vorzumauern und mit Perlite zu füllen ist nicht die Lösung, es ergeben sich Taupunkt-Probleme der Wand so das diese sogar nasser wird.
Kalkputze bringen überhaupt keine Trocknung.
Mauersägeverfahren zerstört das Gefüge der Wand mit vielen anderen Problemen die in der Infomappe beschrieben sind.

Lassen Sie sich bei der Wahl der richtigen Sanierungsmethode von Ihrem Verstand leiten und nicht von den populistischen gewitzel einiger Forenschreiber.

MfG