Umbau einer Halle in ein Kinderparadise, Dämmung

29.01.2014 Tim Schulz



Hallo,
wir haben eine alte Halle von ca.2917,89qm die ehemalig eine Fabrik war.
Wir sind gerade dabei diese in ein Kinderparadise umzuwandeln.
Die Halle ist ca. 10m Hoch, 131,20m lang und 22,24m breit.
Für die Fenster und das Dach haben wir bereits eine Lösung. Fußbodenheizung ist in plannung

Die Wände sind aus Beton, in der Länge 38cm und in der Breite 50cm dick. Von aussen sind die Wänder verklinkert

Nun aber meine Frage, wie Dämme ich am besten die Wände ?

Welche Dämmung nehme ich am besten ? Oder dämme ich die Wände garnicht ?

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand helfen könnte.
Dies ist mein erstes Umbau-Projekt und ich kann Hilfe gut gebrauchen.

Gruß Tim



Halle



Mal kurz überschlagen:
Die Wandfläche schätze ich auf netto ca. 2.500 m². Bei etwa 80,-€ pro m² Kosten käme die Dämmung auf ca. 200.000,- €.
Dazu das Dach: Ich schätze hier die Kosten für Dachhaut und Dämmung etwa 300.000,- €.
Dazu der neue, gedämmte Fußbodenaufbau inkl. Heizung: Etwa 200.000,-.
Da fehlen noch die Fenster, denn die alten Hallenfenster sind garantiert nicht gedämmt. Bei schätzungsweise 500 m² Fläche wären das noch mal so um die 300.000,- €.
Da komme ich gefühlsseitig und vorsichtig geschätzt auf etwa eine Million Euro.
Dazu noch die eigentliche Sanierung der tragenden Konstruktion, Brandschutzmaßnahmen, Elektroinstallation, Sanitärinstallation, die Wärmeerzeugungsanlage, Freiflächen mit Stellplätzen, Einfriedung, Wasser- und Abwasseranschlüsse, Türen und Tore, Trennwände, Planung...
Allein der Korrosionsschutz der Stahlteile kann ein Vermögen kosten.
Eine Menge Pulver und Blei die Sie da verschießen müssen.
Wenn das schon geklärt sein sollte (ist es denn geklärt?), kann man sich die Mühe machen über technische Lösungen nachzudenken. Das setzt voraus das man die Wandkonstruktion wie sie jetzt steht kennt (ich vermute irgendein Stahlskellettbau der ausgefacht wurde). Tun wir aber nicht.
Übrigens:
Eine Finanzierung zu Zinskonditionen wie sie ein Eigenheimbauer bekommen würde können Sie hier vergessen.



Halle



Dann beantworte Du doch die Frage,
Oliver.
Ich kann es ohne Kenntnis des Gebäudes und der zukünftigen Nutzungsbedingungen nicht.
Selbst wenn: Ich habe keine Lust rein hypothetische Fragen zu beantworten.



Achtung, unqualifizierter Kommentar



Wenn ich an die Kinderparadiese (im Sinne der Indoorspielplätze)denke, dann hab ich da noch nie eine Dämmung gesehen, sondern immer große Heizgebläse. Furchtbar warm ist es da dennoch immer, wenn mehr als 10 Kinder rumrennen.
Schauen Sie sich doch mal in vergleichbaren Objekten um.

PS. Wird das gewerblich? Wenn ja, sagen Sie mal Bescheid, wenn Sie fertig sind, dann kommen wir mal vorbei :-)



Deckenheizung



Große Hallen werden häufig mit einer Deckenheizung ausgestattet - keine Ahnung, wo die Vorteile liegen, aber vielleicht solltet ihr euch dazu auch nochmal erkundigen.

Um von den Fachleuten hier hilfreiche Tips zur Dämmung zu bekommen, solltest du vielleicht noch etwas zur Konstruktion der Halle schreiben.



Schulprojekt



Hallo zusammen,

ersteinmal vielen lieben Dank für die schnelle Rückmeldung.

Es handelt sich hierbei um ein Studienprojekt. Uns ist dieses Gebäude vorgegeben worden, sowie die neue Art der Nutzung.
Es wird also nicht reallisiert werden.
Da Problem mit der Dämmung muss ich jedoch trotzdem lösen.

Da dieses Objekt ziemlich speziell ist, habe ich gehofft hier auf Hilfe zu stoßen.

Die Wände sind wie gesagt aus reinem Beton. Sie werden von Stahlträgern getragen.

Könnt ihr mir hier eine bestimmte Dämmung empfehlen? Eine Sporthallen ähnliche würde hier wahrscheinlich ausreichen. Aber aufjedenfall brauchen wir eine Dämmung ohne geht nicht. Wir benötigen übrigens eine innen Dämmung.

Gruß Tim



Hallo



Für jemanden der Hilfe bei seiner Studienarbeit sucht sollten Sie etwas präziser werden:
"Die Wände sind wie gesagt aus reinem Beton. Sie werden von Stahlträgern getragen."
Damit kann ich nichts anfangen.
Wenn Sie das tragende System nicht definieren können versuchen Sie es mal mit ein paar Fotos.
Dazu gehört auch das Dach!
Übrigens wäre eine Industriehalle von 1917 mit den Dimensionen als Stahlbetonbau eine baugeschichtlich interessante Konstruktion da es damals noch kaum Erfahrungen mit dem Baustoff und den Dimensionen gab; und das erst recht im Krieg. Materialien wie Stahl, Zement und auch qualifizierte Arbeitskräfte waren da knapp.
Was studieren Sie?



Visionen



Man muß aber auch nicht zwingend jedes Projekt eines "Visionärs" kommentieren, das mal eben -kurz angedacht- in´s Forum eingestellt wird und dessen Realisierung mit Fantastilliarden bezahlt werden soll.

Auch Studienarbeiten sollten in einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Objekt angefertigt werden. Am meisten lernt man halt, wenn man sich die Probleme eigenständig durchdenkt und löst, statt sie mit "copy & paste" aus dem Internet zusammenzuklicken oder denken zu lassen.

Das gab´s doch früher, zu meiner Studienzeit (1922-1926), auch nicht, bitteschön.



Meinen höchsten Respekt Herr Pickartz



... vor 92 Jahren mit dem Studium begonnen (1922) und immer noch aktiv.

Gruß aus Bühl

Elmar



Man dankt !



aber: kleiner Scherz; die Rheinländer sind so ...





-Wenn ich das richtig gelesen habe, sollen die Betonmauern 50 cm breit sein! Was wollen die bei der Masse noch dämmen?



Aha



Sie, sehr geehrter Herr Pickartz, schreiben:

"Man muß aber auch nicht zwingend jedes Projekt eines "Visionärs" kommentieren, das mal eben -kurz angedacht- in´s Forum eingestellt wird und dessen Realisierung mit Fantastilliarden bezahlt werden soll."

Ich finde, so eine Aussage läßt sich v.a. dadurch hervorragend belegen, indem man selber einen völlig überflüssigen Kommentar zum Besten gibt :-)

Tja, wir Franken sind mitunter auch zu kleinen Späßchen aufgelegt...aber doch eher selten.

Deshalb will ich auch gleich zur Sache kommen:

Eine Studienarbeit ist, wenn man sie ordentlich und realistisch erledigen will, eine durchaus ernstzunehmende Sache. Es ist eben nicht Sinn und Zweck, sich mit fiktiven Zahlen irgendwas per paste & copy zusammenzustöpseln, sondern manch ein Student macht sich dann doch tatsächlich dir Arbeit und recherchiert für sein Thema...stunden-, tage-, wochenlang. Und wenn so ein rares Exemplar unserer zukünftigen, geistigen Elite dann hier schon mal aufschlägt, in der redlichen Absicht, seine Fantastereien auf grundsolide Fundamente zu stellen und mit Zahlen zu belegen, dann ist das doch ne lobenswerte Angelegenheit.

Wäre Ihnen lieber, er würde sinnfrei bei Wikipedia oder www.Dämmwert.de abschreiben ? Womöglich noch per paste & copy ?

Gruß Andreas



Tja



die Franken ... es gibt auch fränkische Kabarettisten. Also kennt man anscheinend auch den Humor dort, wenngleich die Kommunikation durch den eigenwilligen, aber reizvollen Zungenschlag der Franken etwas erschwert wird. Da tut sich der Rheinländer natürlich leichter ... (Achtung: Ironie ! Selbstironie ? scherzähnliche Formulierung ...)

Inhaltlich, sehr geehrter Herr Herpich: d´accord (Achtung: frz. Formulierung ! Überheblichkeit des Studierten ! Ist aber nur angelesen ...)

Meine Bemerkung bezog sich auf allzu schnelle Anfragen im Forum, bei denen sich der Fragesteller selbst nicht die Mühe macht, sein Anliegen ordentlich und mit genügend Information zu beschreiben. Hauptsache veröffentlicht. Bezog sich auch auf hanebüchene Ideen, die man wirklich nicht alle ernstnehmen muß.



Ach, der Zungenschlag



sollte zumindest in einem Internetforum lediglich eine untergeordnete Rolle spielen dürfen.

Mein Post war indes nicht halb so ernst gemeint, wie er möglicherweise bei Ihnen angekommen ist.
Grundsätzlich mag ich die Rheinländer nämlich ganz gerne...nur während der Faschingszeit sind sie mir manchmal etwas suspekt.
Grund meiner Einmischung war lediglich eine persönliche Erfahrung mit der Thematik "Studienarbeit". Ich weiß, daß sich mancher Student sehr viel Mühe mit seiner Studienarbeit macht und fand deshalb Ihre Äusserung etwas eindimensional.
Daß es sich dabei oft um fiktive Projekte handelt, ist selten die Schuld der Studenten, eher die des Bildungsapparates. Wie sonst käme man auf die Idee, ein Projekt durchzuplanen, welches überhaupt nicht zum Tragen kommt ?

Schönen Abend noch

Gruß Andreas



Zur ursprünglichen Frage:



Als Holzbauer würde ich eine Halle in die bestehende Halle in Holzrahmenbauweise erstellen, mit keiner Verbidung zu den Betonwänden.
Es wäre auch möglich, eine Zwischendecke einzufügen.

Viele Grüße