Geschossdecke dämmen, Styropor und Steinwolle auf Lehm gelegt-OSB darüber

23.08.2009



Hallo Forum,
bin neu hier und habe auch schon eine Frage. Wir sind gerade dabei unsere Geschossdecke in unserem -letztes Jahr gekauft- Haus zu dämmen. Das Haus ist ca. von 1900 und massiv mit doppeltgebrannten Ziegeln gebaut. Holzdecken und einem Teil-Gewölbekeller.
Wir haben im letzten Winter ein wenig gefrohen, einmal wegen den Nachspeicherheizungen ... und der nur traditionell gebauten Geschossdecke. Daher wollen wir nun auf den bisherigen Boden ( Lehm/ Strohgemisch auf einer Holzkonstuktion aufgebracht) eine Dämmung in Form von 6cm dicken Styropor und 4cm dicke Steinwolle aufbringen. Das ganze kommt zwischen 6x6cm dicke Balken auf die dann OSB Platten kommen. So soll das ganze a) begehbar und b) dicht werden. Ausserdem ist sehr viel des Bodesn defekt und löchrig.

Meine Frage: Hat jemand etwas ähnliches gemacht und ist das Praktikabel - würden Sie es so nochmal machen oder gab es "Spätfolgen"??

Zur Decke sei noch gesagt, das 2 Schichten Lehm mit einem ca. 15 cm großen Abstand von einander (Hohlraum) liegen. Gibt es dafür einen Begriff?



Geschossdecke dämmen



Hallo,

von solchen Mischungen, die noch dazu brennen können und brennbare Gase entwickeln, halte ich gar nichts.
Von isover gibt es Topdec Loft, 120 mm genügen für die Anforderungen der EnEV.Infos hier:http://www.energie-portal.info/cms/front_content.php?idcat=128&idart=293.

Ich unterstelle mal, daß es sich um die oberste Geschossdecke handelt.

Die lehmschichten heißen: schwerer Einschub, das ist für den Schall- wie Bbrandschutz gleichermaßen gut.

Grüße vom Niederrhein





Abgesehen vom unsinnigen Einbau von Sondermüll-Dämmung auf eine Lehmkonstruktion:
Wählen Sie eine Dämmung, die ausreichend druckfest ist, wenn OSB (mit Nut und Feder) oder ähnliches draufkommt. Die 6x6 Kanthölzer braucht es dann nicht.



Der Hohlraum eignet sich evtl. für eine Einblasdämmung.



Ein Angebot einholen kost nix. Wieso wollt ihr Styro und Steinwolle mischen? Wo liegt da der Vorteil?

Gruss, Boris



Da stimmt eigentlich gar nichts,



oder ich verstehe es nicht.
- 6 cm Styropor und 4 cm und eine Lehmpackung passt nicht zwischen 6/6 cm Hölzer (es gibt wesentlich besser Dämmstoffe)
- 6/6 cm Hölzer mit einer OSB-Platte sind nicht begehbar
- die Mindestdämmstärke beträgt ca. 140 mm (ich gehe vo einer neuen "Balkenlage" aus.
- die Dampfbremse und luftdichte Ebene fehlt.





Hallo zusammen,
es gibt mehrere Ziele die Ich verfolge:
A) sichere Begehbarkeit des Dachbodens, da hier bisher nur Lehmboden mit jeder Menge offenen Stellen ( Bruch, Wasserschäden, Alter etc.) liegt.
B) Dämmung verbessern, da das Obergeschoss im Winter kalt und im Sommer heiß ist.

Die 6x6cm dicken Balken liegen -s.Bild. auf dem Boden auf den vorhandenen Balken auf. Der Lehmboden ist alles andere als eben. Wir nehmen daher 6cm dichen Styropor um es zw. die neuen Balken zu legen und bei größeren Unebenheiten legen wir die Steinwolle darunter damit es bündig mit dem Styropor wird.
Zum Schluss kommen OSB (18mm dick) Platten mit Nut & Feder darüber und wird auf den 6x6 Balken verschraubt. So ist auf dem Dachboden ein bündig geschlossener neuer Boden.
Das Styropor und die Wolle sollen die vorhandenen Lehmdämmung "nur" unterstützen.

Bzgl. Brandschutz: Hier soll OSB, Styropor und Steinwolle zu den schwer entflammbaren Stoffen gehören, verstehe da die genannte Einwände nicht. Das Topdec ist auch nichts anderes als eine (Trockenestrich-) Platte mit aufgeklebter Steinwolle, ist aber ein anderes Thema.



ich hatte die Situation



im Bild nicht erkannt. Trotzdem:
1. Auf dem Bild kann man erkennen, das Styropor zwischen Balken nicht dicht einzubauen sind. Außerdem muss man damit rechnen, dass Holz und Styropor schrumpfen. Es entstehen Fugen zwischen Holz und Styropor, wunderbare Wärmebrücken.
2. die 6/6 er Hölzer müssen natürlich aufliegen also gut unterklotzt werden. Ich hoffe, dass die alte Balkenlage stark genug ist.
3. Styropor ist nicht brennbar, aber er schmilzt und tropft ab. Das dabei giftige Dämpfe entstehen ist allgemein bekannt und dass heute bei Wohnungsbränden die giftigen Dämpfe fast problematischer sind wie der Brand selber auch.
4. Lehm ist keine Dämmung
5. Die Dämmung muss ca. 140 mm dick sein, das ist eine gesetzliche Vorgabe.
6. ebenso muss eine luftdichte Ebene eingebaut werden. Vermutlich ist auch eine Dampfbremse nötig.
.
Warum wird nicht in der alten Balkenlage gedämmt?



Geschossdecke dämmen, Styropor und Steinwolle auf Lehm gelegt-OSB darüber



Hallo,
das Lehm zu entfernen macht richtig viel Dreck - ausserdem hat das Haus bisher die letzten Jahrzehnte damit auch gelebt ... und ich will eigendlich nur das ganze mit der jetzigen Konstruktion unterstützen.
Ich werde jetzt die Architektin die mich vor 2 Monaten beraten hat nochmal kontaktieren, der hatte ich das ganze einmal -vor Ort- dargestellt.

Vorab, danke für die Kommentare.