Eichenholz bearbeiten

23.06.2009



Hallo, ich habe gerade ein altes Volleiche-Sideboard gekauft. Der Verkäufer hat das geerbt und mit Olivenöl eingepinselt. Jetzt hat es einen monotonen mittleren Ton bekommen. Ich möchte es gern hell haben und nur wachsen. Geht das noch?
Günse



schleifen



klar geht das, mit viel schleifpapier.
mit 120er vorschleifen und mit 240er schön nachschleifen.

Eventuell das Board vor dem Schleifen kräftig mit Schmierseife abbürsten, das zieht schon mal nen teil vom Öl weg.



Eichenholz bearbeiten



Danke für die prompte Reaktion.
Wenn ich ehrlich sein soll, hatte ich auf eine weniger anstrengende Möglichkeit gehofft.
Aber ich werde in die Hände spucken und loslegen...



na dannn



viel spass :-)

versuchs erstmal mit der Seifenlauge, wenn du Glück hast und die alte ölung schon längere Zeit drauf ist, reicht das aus.



Ist das "Volleiche" - Teil...



...vielleicht nur furniert? Dann ist sofort wegwerfen stressfreier, als vorher noch Seifenlauge oder schleifen.

Und ansonsten: Olivenöl härtet nicht aus, es wird durch weiße Farbtöne durchschlagen. Ich sehe hier keine sichere Variante, die ein Laie ausführen kann.

Vielleicht doch das Eichenbaumholz in seinem jetzigen Farbton schöngucken?

Grüße

Thomas



Sandstrahlen



Wenn es Volleiche ist kann man das auch sandstrahlen.

Nur der Sandstrahler sollte schon wissen was er tut, und auch ein wenig feingefühl haben und dabei gnaz feine Körnung einsetzen auf jeden fall kein Stahl Strahlmittel.

Gruß
Norbert Reinken
Sandstrahl & Beschichtungstechnik

info@reinken.net



Sandstrahlen?



in diesem Fall ist das, um deutlich zu werden, porentiefer Quatsch. Was soll damit erreicht werden? Pressen die Strahlmittel das Olivenöl vielleicht aus den Poren? Eine gestrahle Oberfläche ist sowieso nicht jedermann's Sache, durch die Härteunterschiede zwischen Früh- und Spätholz wird eine Oberfläche geschaffen, die vorsichtig formuliert, äußerst ungewöhnlich aussieht.

Das Ölivenöl wird ferner vermutlich den Feinstaub des Strahlmittels binden, die Poren können leicht dreckverkleistert werden.

Nix gegen Strahltechnik, aber sie bleibt besser da, wo sie hingehört.

Grüße

Thomas



??



Hallo Thomas,

da spricht also ein Fachmann aus Dir, oder wie verstehe ich das.

Wenn ich schreibe Sandstrahlen, dann meine ich das auch so.

Ich denke mal nicht das es sich um so viel Olivenöl handelt, dass es noch aus dem Holz tropft.

Und glaube mir, ich habe in meinen 29 Jahren als Sandstrahler schon so viel Möbel und auch Eichenmöbel sandgestrahlt dass ich ein bisschen Erfahrung habe.

Es ist sogar möglich Funierte Möbel zu strahlen.


Nun aber es war auch nur ein Vorschlag, dass muß man ja nicht machen.

Nur wenn Mann keine Erfahrung damit hat sollte Mann einfach,
na ja.

Gruß
Norbert Reinken
Sandstrahl & Beschichtungstechnik

info@reinken.net



Ich habe durchaus...



...schon gestrahlte Möbel gesehen, und auf feinporigem Holz (Nußbaum) auch einmal ein halbwegs passables Ergebnis. Ich arbeite im Fachwerkbereich mit mehreren Firmen zusammen, die strahlen. Ein gestrahltes Möbel ist ein schöner Werbegag für behutsames Fachwerkstrahlen, aber nicht verallgemeinerbar. Jeder Schaden rächt sich sofort, weichere Stellen, die nie vorhersehbar sind, markieren sich plötzlich.

Mir ist auch bekannt, daß im restauratorischem Bereich mit besonderen Geräten und Strahlmitteln sehr behutsames Arbeiten möglich ist. Diese Gerätschaften werden einem konventionellem Sandstrahl- und Beschichtungstechniker aber wohl kaum zur Verfügung stehen.

Und schließlich ist das Öl im Holz, und nicht darauf. Also was soll da gestrahlt werden?

Auf dem Foto hat auch ein Fachbetrieb rumgespielt, jahrzehntelang im Geschäft, vom Trockeneislieferanten (Linde) wärmstens empfohlen. Glücklicherweise war der Hocker ein Probestück, an die historische Substanz hab ich die dann nicht gelassen. Klar kann das auch besser werden, aber wissen tut man's erst hinterher.

Grüße

Thomas



???



Wie Du selber schreibst " RUMGESPIELT"

"Auf dem Foto hat auch ein Fachbetrieb rumgespielt, jahrzehntelang im Geschäft"

Aber ich denke ich weiß wovon ich schreine, ich habe bereits FUNIERTE Möbel gestrahlt und die waren OK.

Natürlich hat man eine leichte Struktur, aber einmal Streichen, Schleifen, Streichen und wieder Glatt wie KINDERPOPO

Gruß
Norbert



@ Norbert



Also Du machst das ganz wunderrrbar - und ich halte nichts davon.

Man muß ja nicht immer einer Meinung sein.

Grüße

Thomas



Eichenholz bearbeiten



Ich habe das Sideboard mit Wurzelbürste und Schmierseife gründlich abgebürstet und anschließend mit einem Wasserschlach abgesprüht und mit einem Handtuch abgetrocknet. Das Ergebnis sieht vielversprechend aus, allerdings etwas matt und stumpf - aber auf jeden fall wesentlich heller. Nach 24 Std werde ich es dann fein schleifen und wachsen und hoffen, dass es dann meinen Vorstellungen entspricht.
Gruß Günse



@ Günse



Noch besser kommt, wenn Du das Teil über Nacht im Dorfteich treiben lässt.

Viel Spaß mit der Kiste wünscht

Thomas



Aber, zu lange baden ----



--- könnte zum Farbton " Mooreiche" führen.



Ich möchte kein Premium sein.



Norbert,…
wenn die Herren (oft- meist) „Premiums“ keine Argumente mehr haben kommt der blanke Zynismus a la W. Böhme oder A. Milling, und der Scheiß auch noch Porentief.

Herr Böhme???
Ihnen…,
Zitat:
„ist auch bekannt, daß im restauratorischem Bereich mit besonderen Geräten und Strahlmitteln sehr behutsames Arbeiten möglich ist. Diese Gerätschaften werden einem konventionellem Sandstrahl- und Beschichtungstechniker aber wohl kaum zur Verfügung stehen.“

Woher, Herr Böhme haben Sie diese Erkenntnis und was, bitte genau definieren, steht Ihnen denn zur Verfügung?


Und noch ne Frage auf Ihre Aussage.
Zitat:
„Und schließlich ist das Öl im Holz, und nicht darauf. Also was soll da gestrahlt werden?“

Was meinen Sie als „Fachmann“ Herr Böhme, wie weit kommt Öl in Volleiche rein.

strahlende Grüße



Formal anonym, verehrter Zahn,



es ist Schade: Alles was Sie schreiben ist immer nur negativ, nie konstruktiv – das hilft keinem weiter. Es drängt sich mir das Bild auf, dass es Ihnen bei den Beiträgen weniger um die Probleme der Fragesteller, als um die Diskreditierung der Beantworter geht.

Aus der Anonymität heraus lässt es sich gewiss schön schreiben und ein schöner Vorteil ist, dass man namenlos sich nicht um seinen Namen schreiben kann, egal was für ein Zeug man schreibt.

Es soll ja verletzte Seelen geben, die ihr Profil hier löschen und nach einiger Zeit wieder "namenlos" hier auftreten um sich vermutlich Luft zu machen - da fallen mir doch zwei, drei ein.

Ihre Themenpräferenzen, Ausdrucksweise und vor allem Verbandsempfehlungen lassen schon erahnen, wer hinter Herrn Zahn steckt, der nun vermeintlich faktisch anonym genau bei denen austeilt, bei denen er zuvor Zurückhaltung übte.

Naja, bevor man angemufft wird ist es halt netter zu wissen von wem. Stehen Sie einfach zu sich! Das kommt besser.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

P.S.: Der Zusatz "Premium" ist nicht erkauft, sondern nur ein Hinweis auf zeitintensives Engagement und Wille zur Hilfestellung. Auch wenn Sie darauf herum schimpfen kann es passieren, dass Sie eben durch diese Beiträge schnell selbst zur beschimpften Gruppe gehören.



Hallo Herr Kornmeyer,



„es ist Schade: Alles was Sie schreiben ist immer nur negativ, nie konstruktiv“
ohne Zweifel ist es schade, vor allem das… „nie konstruktiv“


Muss man hier Premium sein um was sagen zu dürfen?
Hilft es wirklich weiter, wenn Sie wissen wer oder was ich bin???
(Sie wissen es ja)


Was hat das jetzt und hier mit dem Thema zu tun. (konstruktiv)?
Wie weit dringt denn Öl in Volleiche ein? Nehme mal an es ist das Kernholz der Stiel Traubeneiche gemeint.
Und wieso… ???
„ist auch bekannt, daß im restauratorischem Bereich mit besonderen Geräten und Strahlmitteln sehr behutsames Arbeiten möglich ist. Diese Gerätschaften werden einem konventionellem Sandstrahl- und Beschichtungstechniker aber wohl kaum zur Verfügung stehen.“

Woher nimmt der ein oder andere die Weisheit das ausführende nicht entsprechend ausgestattet sind ?
Wird so was derzeit an den FH`s geleert?

Schöne Grüße

PS. "Der Zusatz "Premium" ist nicht erkauft, sondern nur ein Hinweis auf zeitintensives Engagement und Wille zur Hilfestellung…"
Ja, ja sag ich doch, über Inhalte sagt das „Premium“ leider nichts aus. Masse halt.



Lieber Herr Hausmeister,



sie bringen keine Fakten, attackieren querbeet. Wozu denn das? Sicherlich haben Sie wertvolle Hausmeistererfahrungen gemacht, für die die Gemeinde echt dankbar wäre.

Öle, und besonders nichthärtende, können recht tief in das Holz eindringen, auf ganz konventionellem Wege, über die Poren. Wichtiger aber ist hier, daß das Öl keine Schicht bildet, also nichts AUF der Fläche stehenbleibt. Also ist Strahlen hier in jedem Fall überflüssig, auch mit dem Samthandschuh von Norbert Reinken.

"Woher nimmt der ein oder andere die Weisheit das ausführende nicht entsprechend ausgestattet sind ?"

Nix Weisheit, ich habe eine Vermutung geäußert. In entsprechend eingerichteten Restaurierungswerkstätten habe ich die Anwendung entsprechender Technik beobachten können und auch beauftragt. Mein Eindruck: Das stellt man sich nicht so nebenbei mit hin, es kostet Geld und braucht spezielle Erfahrung. Im übrigen wird auch dort Metall behandelt. Es gibt für nahezu jede restauratorische Aufgabe am Holz bessere Techniken, als so abrasive und strukturierende Aktivitäten wie Strahlen.

"Wird so was derzeit an den FH`s geleert?"
Finden Sie es heraus. Sie werden erstaunt sein.

Damit ist für mich das Thema durch.

S priwetom

Thoms



Forum oder Kindergarten



Es gibt ja Menschen die von alles Ahnung haben, obwohl Sie nicht wissen wie es geht geschweige jemals so etwas gemacht zu haben.

Nun ich weiß wo von ich rede, und was ich kann.
Nur von Restauration von Möbel habe ich keine Ahnung und gebe meinen Senf nicht dazu.

Ich kann nur sagen das wir bereits Mengen gestrahlt haben, und alle Kunden zufrieden waren.

Allerdings hat Thomas recht, beim strahlen kommt die Wahrheit ans licht, morsche stellen usw.

Ja und Fachwerk haben wir schon gestrahlt das wir schon nicht mehr wissen wie viel es war.

Sogar das Museumsdorf Cloppenburg, ja bekannt für Fachwerkhäuser, ist bei uns Kunde.


Norbert Reinken
Sandstrahl & Beschichtungstechnik



„Nix Weisheit, ich habe eine Vermutung geäußert“



Wer schreit den nun hier am lautesten nach Fakten?

Ich attackiere nicht querbeet, ich sage lediglich meine Meinung und äußere nicht mal eben Vermutungen.

Und hier mal ein Fakt.:
Eiche, ist eine sehr schwer tränkbare einheimische Holzsorte, das hat zum einen mit der Dichte, zum anderen der Verthyllung der Gefäße (so heißen die Poren) zu tun.

Ich weis ja nicht wie viel Sie so von Eichenparkett bei Ihren Sanierungen runterschleifen, bei mir hat ein Parkettleger ca. 1- 2 mm vom geölten Parkett geschliffen. Dann war nix mehr mit Öl. Soviel zur eindringtiefe.

Ihr „Mut zum Holz!“ in allen Ehren, Ihre Anatomischen Kenntnisse über diesen Werkstoff scheinen doch eher dürftig.

PS.
Ich kann Ihnen gerne einen Literatur Tip geben.



Eichenholz bearbeiten



Hallo Freunde,
ich ziehe meine Frage zurück und möchte mich dafür entschuldigen, dass diese zu so viel Unfrieden geführt hat.
Günse



@ Günse



Unter den netten Sprüchen, die oben rechts unter dem Logout - Button auftauchen, ist auch dieser:

"Harmonie verblödet"

Ein wenig Dissens tut nicht weh.

@ Zahn

Angelesen-Unverdautes bringt keinen weiter. Da verwechselt man schnell Fakten mit Behauptungen.

Was sind Tyllen? Es sind blasenförmige Ausstülpungen der Tüpfelschließhäute im Holz, die die Porenkanäle verengen, aber natürlich nicht schließen. Wer zuweilen Eiche bearbeitet, kennt es als großporiges Holz, auch im (thyllifiziertem) Kern. Somit kann Eiche gut Öl aufnehmen, liegt nach meiner Erfahrung im Mittelfeld der gebräuchlichen Fußbodenhölzer. Die ebenfalls sehr dichte Buche ist sogar als regelrecht saugfreudig bekannt, mit der Holzdichte hat das Ölaufnahmeverhalten der Hölzer somit nur bedingt zu tun - Ihr konstruierter Zusammenhang "Hohe Dichte = Geringes Ölaufnahmevermögen" weder Fakt noch Vermutung, sondern schlicht ein Fehler.

Heute habe ich 62m² neue Eichendielung in 2 Aufträgen geölt und dafür exakt 2,5l Heißöl (High-Solid) gebraucht. Abzüglich der paar Tropfen in den (sehr wenigen) Fugen und im Pad bleibt ein Verbrauch von 40ml/m². Das ist nicht wenig. Manche Kiefer nimmt weniger Öl.

@ Norbert: Habe ich die Möglichkeit, schonend Fachwerk zu strahlen, hier bestritten?

Grüße

Thomas



„Was sind Tyllen?“



Tüpfel sind Zellwanddurchbrüche die für den Quertransport der Säfte sorgen. Durch Einschlag, Verletzung oder Trocknung des Holzes wird der Verschluss der Tüpfel ausgelöst. (der Torus (Tor) legt sich auf den Porus (Öffnung) das nennt man bei Laubhölzern Vertyllung.
Nix Verengung Herr Böhme, Verschluss.
Würde der Verschluss nicht funktionieren dann würde die Nährstoffe aus einem Baum bei Verletzung der Rinde schlich auslaufen.

„konstruierter Zusammenhang "Hohe Dichte = Geringes Ölaufnahmevermögen" weder Fakt noch Vermutung, sondern schlicht ein Fehler.“

Nein, Physik.
Wo ein Körper ist kann kein anderer sein.


„40ml/m². Das ist nicht wenig. Manche Kiefer nimmt weniger Öl.“

Für eine Oberflächenbehandlung genug aber nicht soviel das sonderlich was eindringt.



Schauen Sie sich doch bitte...



'mal ein Stück Eichenholz mit der Lupe an - es braucht nicht 'mal ein Mikroskop.

Im übrigen viel Spaß beim Forschen.

Grüße

Thomas





[pubimg 18269]

Eiche im Quer- und im Radialschnitt.

Eiche gilt als Schwer, bis nicht tränkbar.

Das ist und bleibt ein Fakt



Kein Veto Herr Böhme???



oder noch beim forschen ?...



Auch wenn ich...



...über das Wochende mit Besserem beschäftigt bin (Elbhangfest): Ich erkläre Ihnen gern, was Sie auf dem Querschnitt sehen: Große Poren.

Vielleicht mögen Sie auch über einen eventuellen Unterschied zwischen "schwer bis nicht tränkbar" und der Ölaufnahmefähigkeit nachdenken. Sie können es aber auch lassen.

Noch ein Hinweis: Bilder dürfen Sie hier nur einstellen, wenn Sie auch die Rechte dran haben.

Grüße

Thomas





„...Ich erkläre Ihnen gern, was Sie auf dem Querschnitt sehen: Große Poren.“

Da wäre ich ja nun überhaupt nicht drauf gekommen.

Dann erklären Sie doch bitte auch gleich noch wie Sie beim Parkett an diese Hirnholzseiten ran kommen.

Belegen Sie doch bitte mal Ihre Behauptung, es müsste doch Literatur darüber geben. Rechnen Sie mal selbst nach wie dick eine Schicht wäre bei 40 ml je qm.

Die Tränkbatkeit der Eiche ist in die Klasse 4 sehr schwer tränkbar eingestuft. Ist eine Norm.

Nicht Glaube gilt, sondern Verstand



Verstand...



...ist eine klasse Sache. Kann man nie genug von haben.

Die angeblich kaum tränkbare Eiche und wesentlich besser tränkbare Hölzer wie z.B. Buche oder Kiefer unterscheiden sich in ihrer Ölaufnahmefähigkeit beim Heißölen keinesfalls so gravierend, wie die Kategorisierung nach Tränkbarkeitsklassen vermuten lässt. Wenn bei der Eiche 35-40 g/m² aufgenommen werden, sind es bei einer harzarmen Kiefer oder der Rotbuche vielleicht 50 g/m². Könnte es vielleicht sein, daß diese Kategorisierung hier gar nicht greift? Mich erinnert dieses bemühte Heranzerren unpassender Sachverhalte an den hübschen Satz: "Abends ist es kälter als draußen". Die Sachen passen nicht wirklich zueinander.

Die Eindringtiefe und die Menge des Öles haben auch nur indirekt miteinander zu tun. Letzlich bildet sich ja aus den 40ml keine 0,04mm hohe Schicht auf dem Holz, vielmehr dringt das Öl ein und verteilt sich mehr oder weniger tief.

Die Ausgangsfrage bezog sich nun auf Olivenöl, und das härtet im Gegensatz zu den üblichen Fußbodenölen gar nicht aus. Es hat also Wochen, Monate und Jahre Zeit, sich weiter im Holz zu verteilen und tiefer einzudringen.

Was soll das noch mit Tränkbarkeitskategorisierungen zu tun haben? Die Verfahren für das Einbringen von zumeist wässrigen Holzschutzmitteln sind ohnehin unterschiedlich, und erzielen halt auch unterschiedliche Ergebnisse. In jedem Fall sind sie auf kurze Einwirkungszeiträume ausgelegt.

Grüße

Thomas



Sinnlose Stänkereien



Ich schrieb von Kiefer, und nicht nur vom Kieferkernholz. Das letzteres relativ wenig Öl aufnimmt, habe ich weiter oben selber geschrieben. Auch hier gibt es aber beträchtliche Unterschiede. Das Kernholz einer Kiefer, jung gefällt, zu schnell getrocknet, und dann im 5er Pack als konfektionierte Fertigdiele angeboten, und das Kernholz einer 100 oder 120 Jahre alten (z.B. märkischen) Kiefer haben von Ihren Eigenschaften her große Unterschiede.

Auch bei den Eichen es große Unterschiede, schon herkunftsbedingt. Die sogen. "Spessarteiche" mit eher mildem, weicherem Holz verhält sich ganz anders, als eine härtere Eiche mit sehr ausgeprägtem Spätholz.

Die Grenzen von Normierungsbemühungen werden beim Holz schnell erreicht, wie man auch bei den Dauerhaftigkeitsklasen sieht. Viele Autoren betrachten z.B. kultivierte Hölzer (z.B. Douglasie, Teak) als weniger resistent als unkultivierte, was sich mit meinen Erfahrungen deckt. Interessant auch die Robinie: Das alte Kernholz hat als einziges europäisches Nutzholz die Klasse 1, das jüngere Kernholz hingegen nur die 4....

Holz ist ein heterogenes Material, dessen Eigenschaften selbst innerhalb eines Brettes stark schwanken. Insofern ist das "mehr oder weniger" durchaus angebracht und eine normative Erfassung der Eigenschaften sicherlich sinnvoll - aber eben nicht sonderlich genau.

Zum Heißölen muß ich nichts anlesen, ich praktiziere das Verfahren seit nunmehr 5 Jahren als nahezu alleinige Oberflächenbehandlung und rechne bei vielen Objekten den Verbrauch halt aus.

Haben Sie nichts besseres zu tun, als hier ständig auf derselben Tabelle rumzufiedeln? Eigenes Wissen einzubringen vielleicht, so vorhanden?

Können Sie vielleicht doch noch nachvollziehen, daß ein nicht härtendes Öl besonders tief eindringen kann? Darum ging's ja 'mal.

Grüße

Thomas



Lieber zahnloser Hausmeister...



...ich weiß wirklich nicht, was Sie gebissen hat - muß das aber auch nicht herausbekommen.

Selbstredend können Sie weiter was auch immer glauben, mir gebricht es hier schlicht am missionarischem Eifer.

Grußlos

Thomas



Ein Anonymus...



...ist für mich ein "Niemand". Da ein "Niemand" garnichts sagen kann, hab ich jetzt auch nichts gehört.

Silence is golden...

Thomas





Ja Herr Böhme, da schauen Sie sich mal Ihre Kommentare an, da widerspricht auch so einiges den Regeln und meinem ethischem empfinden.

Ich bin weder Niemand, noch bin ich Zahnlos.

Es gibt ein schönes Sprichwort Herr Böhme,
„So wie man in den Wald hinein ruft schallt es wieder raus.“

Also immer erstmal schön vor der eigenen Haustür kehren.

Ganz besonders herzliche Grüße an einen äußerst unfairen und Kritik unfähigen

PS.
Ich bin kein Mitbewerber.



Ihr...



"ethisches Empfinden" kenne ich leider nicht, ja nicht mal Ihren Namen.

Ein wenig Spott sollte man in einem Internetforum hinzunehmen bereit sein - schließlich hat Sie keiner hierher gezerrt, sozusagen gegen Ihren Willen. Offenkundige Beleidigungen sind etwas anderes.

Ein Mitbewerber, also Tischler, Restaurator im Bereich Holz, Parkettleger sind sie also nicht. Hätte mich auch gewundert. Unmotivierte Streitsucht ist in diesen Bereichen eher selten. Es erklärt auch Ihr fantasieloses Herbeten unverstandener Versatzstücke aus dem Internet.

Warum bleiben Sie denn nicht zu Hause?

Etwas ratlos

Thomas



Sie verstehen nicht,



ich bewerbe mich hier nicht.



Sicherlich wird Ihnen die übliche Verwendung...



...des Begriffes "Mitbewerber" früher oder später klarwerden.

Bis dahin

Thomas





Dann wird sicherlich mein Profil ähnlich gespickt mit Erfahrungen, Referenzen usw. wie das Ihre sein.