Innendämmung

31.03.2009



Hallo erstmal alle zusammen,
Ich bin neu auf dieser Seite und möchte mich erstmal vorstellen. Heiße Daniel und komme aus der nähe von Hameln. Ich habe vor ca. einen Monat ein Fachwerhaus gekauft und möchte es nun schritt für schritt fertig machen. Und nun meine erste Frage: Wie kann ich am besten meine Dämmung vom Haus aufbauen damit mir nicht die Balken irgenwann wegfaulen? Ich dachte so an den Aufbau von außen gesehen: 14cm Eichenbalken dann 5-6 cm Perlite und dann 5cm Ytong. Die Gefache sind mit Lehmsteinen ausgemauert. Danke schon einmal für die Antworten.

Gruß Daniel



Na dann mach's so!



Und wir kommen dann in ca. 10 Jahren und machen es wieder richtig.
Aber dann noch mit neuen Hölzern und kompletter Ausfachung usw.

Sorry!!
Aber wer in Gottes Namen bringt Euch solchen Mist bei?
Sorptionsfähige, hygroskopische und homogene Aufbauten sind wichtig.
Und sämtliche Lösungen definieren sich über das zukünftige Heizsystem.
Und welches wird es bei Dir?
Stehen Dir gern fachlich zur Seite.

Grüße Udo



innendämmung



udo du bist aber heute direkt ,aber ehrlich.

daniel wenn du eine gute vorort Beratung haben möchtest
dann ruf mal bei conluto an tel 05235-502570.die sind absotut fit in Altbau Sanierung und gleich bei dir um die ecke.mach mit der technik ein termien und du wirst viel über Innendämmung und sanierung lernen.
ansonsten solltest du hier im forum mal ein bisschen lesen
bevor du anfängst zuplanen und sanieren.
ich wohne auch sozusagen um die ecke und stehe gern mit rat und tat zur verfügung
gruß thomas



Wie stellen



Sie sich eigentlich den Wandaufbau nun vor?
Ihre bisherige Beschreibung ist etwas verwirrend.
Was ist mit den 14 cm Eichenbalken, sind diese Bestandteil der jetzigen Konstruktion oder sollen die eingebaut oder Vorgesetzt werden?
Lassen Sie sich vorallem von einem Handwerker/Restaurator und/oder Energieberater vor Ort beraten.

Stöbern Sie einfach mal im Forum, da steht jede Menge über Innendämmungen, machen Sie sich erstmal ein Bild über dieses Thema und Sie werden sehen, dass es sher umfangreich ist.

Grüsse Thomas



Inendämmung



Hallo Daniel,
Das was vor Dir liegt ist ein komlexes Vorhaben, das keinesfalls auf die Summe einiger Einzelmaßnahmen zu reduzieren ist.
Eine Sanierung wird nur erfolgreich sein, wenn Du alle Probleme ganzheitlich betrachtest und zu lösen suchst.

Nur ein Beispiel:
Die Sanierung der Fassade.
Früher war es mal Sichtfachwerk, dann wurde verkleidet.
Von der Wahl- Sichtfachwerk oder nicht- hängt die Lösung der Frage - Innendämmung oder nicht bzw. wie- ab.
Und die Frage - Sichtfachwerk oder nicht- hängt von der Lösung des Problems Fußweg ab.
Die Höhenverhältnisse wurden vor einigen Jahren vor dem Haus verändert, der Spritzwasserbereich des Sockels wurde überbaut. Links liegt die Grundschwelle (oder das was von ihr übrig ist), die mindestens 30 cm oberhalb des Geländes liegen sollte, jetzt praktisch im Gehweg.Dieser neue Fußweg führte zu den verheerenden Schäden an der Grundschwelle und wird auch eine neue Grundschwelle wieder schädigen.

Das ist nur ein kleines Beispiel der Vernetzung und Komplexität, die eine Sanierungsplanung aufweist.
Deshalb solltest Du auf den Rat meiner Vorredner hören und Dir zuerst einen kompetenten Partner für die Planung suchen.
Das schlimmste was Du tun kannst, ist selber mit Einzelmaßnahmen herumzuwursteln.
Die geplante Innendämmung ist dafür ein besonders schlimmes Beispiel, das zu verheerenden Schäden führen kann.

Viele Grüße



Innendämmung, Schwelle



Hallo!
Okay danke erstmal für die Antworten. Was für ein Aufbau für die Innendämmung ist denn geeignet? Dann lassen wir das erst einmal mit der Innendämmung und gehe zur Schwelle über! Wie kann ich die Schwelle am besten austauschen? Man´che haben gesagt einfach die Zapfen von den aufrechten Balken abschneiden, die neue schwelle unterschieben und mit winkeln verschrauben. Bin ich nicht so richtig mit einverstanden. Was kann man es noch machen und was ist sinnvoll? Danke im voraus.



Sicher keine Winkel...



...aus meiner Sicht.
Denkbar wäre ein "falscher Zapfen". Das ist ein Zapfen der sowohl in die Schwelle, als auch in den Ständer eingreift und durch entsprechende Setzung von Holznägeln gesichert wird.
Metallwinkel und deren Verbindungen (Nägel oder gar Schrauben) haben ein anderes Temperaturverhalten als das Holz an denen sie befestigt werden. Schnelleres Ausdehnen oder Zusammenziehen haben unweigerlich eine Lockerung der Verbindung zur Folge.

Wie Georg Böttcher schon schrieb, wird auch die neue Schwelle bei dieser Einbaulage schnell dem Vergang nahe sein.
Daher scheint mir die rechtliche Situation in solch einem Fall die interessantere Frage zu sein.

Wer hat´s erfunden?? Oder vielmehr: wer hat´s verursacht? Da ich davon ausgehe, dass der Bürgersteig von der Gemeinde "saniert" und hochgelegt wurde, sollte man vieleicht mal darüber nachdenken wer für die Schadensituation in Rechenschaft gezogen werden kann.

Denn so einfach kann sich der Hauseigentümer der Problematik ja auch nicht entziehen. Oder soll er die Hütte nen halben Meter höher legen?

Grüße
Martin



Schwelle



Also als vor ein paar Jahren die straße erneuert wurde haben Sie einfach meinen Streifen von 50 cm der von Straße bis zum Haus mit steinen gepflastert. Und das will ich wieder rückgängig machen und das ganze ein stück tiefer ziehen. Bring das Wohl was? Ach ja ist Teerpappe unter dem neuen Balken sinnvoll?



Teerpappe!



Nein!!!!

Unsere Zimmereien mehren sich, die unter die Schwellen und um sämtliche in massiven Bauteilen liegende Hölzer, Kokosfaserstreifen integrieren.

Informationen liefere ich Ihnen dazu gern.

Grüße Udo Mühle





Ich würde Teerpappe nicht grundsätzlich verteufeln. Manchmal macht das Sinn.
Reden wir doch mal über eine Horizontalsperre (aus was auch immer) im Bezug auf diesen konkreten Fall.

Eine Horizontalsperre kann bei aufsteigender Feuchtigkeit sinnvoll sein. Die würde dann tatsächlich die Feuchtigkeit vom Balken fernhalten.

In diesem Fall würde die Feuchtigkeit (Spritzwasser, mangelnde Ableitung vom Bürgersteig) wohl eher von der Seite oder von oben kommen.

Dann wäre eine Horizontalsperre eher kontraproduktiv, da sie die Feuchtigkeit unter dem Balken halten würde.

Oder??

Gruß
Martin