Renovierung eines Fachwerkhauses zum Passiv/Niedrigenergiehaus

20.05.2002



Seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer eines Fachwerkhauses, welches aus einem Wohnhaus und einer alten Scheune besteht. Die prinzipielle Idee ist nun die Scheune auszubauen, da die Fachwerkbalken von einer guten Qualität sind und das Wohnhaus neu zu errichten, um es an die Scheune anzuschliessen.

In diesem Zusammenhang interessiere ich mich sehr für die Passiv/Niedrigenergiebauweise bei Fachwerkhäusern.

Hat sowas im Raum Hessen schon jemand gemacht und ist jemand gerade dabei. Vielleicht kann man ja Erfahrungen austauschen.Seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer eines Fachwerkhauses, welches aus einem Wohnhaus und einer alten Scheune besteht. Die prinzipielle Idee ist nun die Scheune auszubauen, da die Fachwerkbalken von einer guten Qualität sind und das Wohnhaus neu zu errichten, um es an die Scheune anzuschliessen.

In diesem Zusammenhang interessiere ich mich sehr für die Passiv/Niedrigenergiebauweise bei Fachwerkhäusern.

Hat sowas im Raum Hessen schon jemand gemacht und ist jemand gerade dabei. Vielleicht kann man ja Erfahrungen austauschen.



Hmmm ...



Hallo Herr Müller,

wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie ein altes Fachwerkhaus erworben. Neue Fachwerkhäuser erfüllen natürlich (vor allem weil Sie es müssen) den Niedrigenergiestandards - aber (Achtung, persönliche Meinung) Ihr Haus kannte so einen Irrsinn noch nicht. Seien Sie froh, weil Ihr Haus nicht eine in Plastik verpackte Körperverletzung darstellt. Sie besitzen ein Haus, das nicht Luftdicht ist, wodurch Sie sich Lüftungsorgien sparen, die den Niedrigenergiestandard durch die Fenster jagen. Sie besitzen ein Haus, wo Sie keine Problem durch Lüftungsfehlerbedingte Schimmelbildung befürchten müssen. Kleiner Rechnungsvorschlag: Wieviel kostet Ihr Umbau zum Niedrigenergiehaus und wieviel Jahre könnten Sie mit dem Geld die höheren Heizkosten kompensieren?
Ich bin wirklich kein Fanatiker, aber Niedrigenergiestandard und altes Fachwerkhaus ist für mich ein Oxymoron.



- Werde antworten - bitte etwas Geduld -



- man kann auch 1 Dzd. Kerzen abbrennen, um einen Pfennig zu suchen.-
- bis bald - A. Milling





Guten Tag,

starkes dämmen von Fachwerkhäusern funktioniert nur mit diffusionsfähigen Baustoffen, und am besten in Kombination mit Wandheizungssystemen. Wir haben viel Erfahrungen mit diesen Techniken. Sprechen Sie uns an wir sitzen in Koblenz. M.f.G. Gerd Meurer www.wem-systembau.de www.lehmbau.com



neh fachwerk



tach ,
dämmem geht schon , auch in Niedrigenergiestandard . Muss auch gar kein Plastik dran . Gibt durchaus Möglichkeiten für Dämm-Innenschale hinterlüftet . Kostet zwar Platz,Geld und Zeit - bietet aber angenehmes Klima ,Speichermasse und geringen Heizaufwand . So ist es ja auch gemeint mit Energiesparen .
Gruss J.kube