Wie lange haltet Ihr schon durch?

05.08.2008



Huhuuu,

nach 6 Jahren Baustelle hab ich langsam keine Lust mehr... Ich hab schon mal wieder Lust, doch mal wieder andere Sachen zu machen wie immer nur schleifen, hämmern, mauern, putzen, verputzen, dachdecken, Unkraut rausreißen, ...*undalldieanderensachen* (und: fertig ist es immer noch nicht *bäh*)...
Wie geht es Euch so nach all den Jahren?

:o)

Grüße Annette (die ihren Urlaub mit Hausverputzen verbringt *seufz*...)



tja



unsere Kleine wurde letztens 3. Da fiel mir ein, dass wir die neue Garage gerade verputzt haben, als sie zur Welt kam. Gut- Aussen ist bis heute nicht verputzt.
Seitem wurde ein Altenteil (Austrag) neu angebaut und vor gut einem Jahr begann die Renovieren des alten Teils. Sind jetzt mal wieder am verputzen.
Unsere Küche und Ausbau der behelfsmäßigen "jungen" Wohnung im klassischen 1. Stock war schon vor 8-9 Jahren.

Wenn man so schaut, was "nur" bisher passiert ist und was noch ALLES bevorsteht könnte man ko..en.
Denke mir ab und zu, wärs besser, jeden Tag Tagebuch und jede Woche ein paar Photos in ein Album zu kleben, dann würde man sehen, wie wenig weit man vor einem Monat, viertel oder ganzen Jahr war, und man merkt, was man alles geschafft hat. Das würde eigentlich mehr motivieren.
Aber wie es so ist, vergisst man das, was man geschafft hat und sieht nur den Berg- den riesigen Berg an Arbeit vor sich.
Aber seis drum, wir wollens nicht anders.
Ne schlüsselfertige DHH mit nem handtuchgroßen Stück grün vorne dran und ein Jahreswagen samt 25-30 Tage Urlaub? WAS- ja was tut man da dann eigentlich in seiner Freitzeit? :)

Viele Grüße und lass Dich nicht aufhalten

Thomas



Na, Geduld mit dem alten Gemäuer ..



.. hat halt Jahrhunderte gebraucht zum verfallen , da sind die paar Jahre doch auf einer Backe ..
Wir haben von 1996 bis jetzt gebraucht für die Fertigstellungserklärung , da gab's schon die eine oder andere Lääääänge .
Muß man halt zwischendurch mal schwimmen gehen oder wandern!
Gruß aus Minden - Meißen
Jürgen Kube
Ps. wir haben natürlich auch unsern Beruf zu unserm Hobby gemacht ;.))



baustellenblues



bin auch schon im fünften jahr, hab aber die berechtigte hoffnung, in nicht mehr allzu ferner zukunft halbwegs fertig zu sein, jedenfalls wartet dann nur noch der garten....guck dir mal´n paar alte fotos an und klopf dir auf die schultern für die viele arbeit und für das durchhaltevermögen! abgesehen davon hoffe auch ich, daß ich mich irgendwann selber wieder einhole, denn das defizit entwickelt langsam einen gewissen sog... vielleicht einfach hin+wieder von der baustelle verschwinden und einen spaziergang durch neubaugebiete machen, dann weißt du wieder, was du auf keinen fall wolltest! außerdem: die arbeit wartet auf dich, auch nach einem kleinen urlaub zum "durchatmen" zwischendurch! schneller voran geht´s mit so einem erschöpfungsgefühl bestimmt nicht.
liebe grüße, und: nicht schlappmachen nach so viel einsatz, aber vielleicht mal ´ne pause einlegen zur "rückkopplung"! carmen





Hallo Annette, hier steht auch wieder der alljährliche Sommerbaustellenschmutz an. Habe dieses Jahr eigentlich auch absolut keine Lust. Aber tauschen? Niemals.So ein Fachwerkhof ist für uns der schönste Abenteuerspielplatz. Aber ab und zu muß man alles Unfertige einfach ausblenden und sich dessen bewußt sein: Du mußt nicht fertig werden. Das schafft man sowieso in diesem Leben nicht. Und das Fachwerkhaus zeigt einem liebevoll die eigene Begrenztheit.
Herzliche Grüße
Carola



Ratschlag:



Wenn es an Altbaulust gebricht,
Ihr wollt den Hammer heben nicht,
die Schaufel ist Euch gar ein Graus:
Dann schmeißt den Kram zum Fenster 'raus.

Nicht immer ist der Weg das Ziel,
manchmal will man von sich zuviel.
Genießt den Sommer, habt Euch lieb...
Und fertig baut der Fachbetrieb.

Damit sollte diese Frage doch endfällig beantwortet sein, oder :-)

Sommerliche Grüße

Thomas



Warum fertig werden?



Wenn Du fertig bist, kannst Du dich in die Grube legen. Der Weg ist das Ziel. Leben ist jetzt...
Trotz vieler schlauer Sprüche, die einem so einfallen können, das kann schon zermürbend sein zwischendurch. Da isses bestimmt keine schlechte Idee, die Baustelle mal Baustelle sein zu lassen und sich an den schon schönen Plätzchen zu freuen. Oder wirklich mal ganz abzuhauen und Urlaub zu machen von alledem, wenn das drin ist.

Wir hatten das letzte Jahr vor unserem Einzug auch nur Baustelle im Kopf. Dabei ist viel liegen geblieben, was sonst noch so zum Leben gehört. Seit März wohnen wir und erholen uns von diesem Jahr. Es wäre noch viel zu tun, aber ich sehe jetzt zu, dass neben Bautätigkeiten auch alle anderen Dinge, die mir wichtig sind nicht zu kurz kommen. So lange es nirgends reinregnet und wir ein paar schöne Plätzchen haben... Fertig werden kann ich auch morgen noch. Wozu auch? das Leben ist jetzt.

Und da waren sie wieder , die schlauen Sprüche.
Kopf hoch und liebe Grüsse,
Marcus



Lass uns eine Selbsthilfegruppe gründen ;-)



Schau, die Wohnzimmerwand dämme ich jetzt einfach mit Stroh und fertig. Den Garten muß ich noch machen, damit die Kinder von der Weide kommen können. Aber in 10 Jahren ist alles geschafft ;-).


Mach mal eine Pause. Fahr in den Urlaub. Lass die Löcher in der Wand und geh' mit deinem Liebsten in einen Wellness-Tempel.



Gruß
Hartmut

PS: Mal sehen, was du in 6 Jahren schreibst ;-).





Das doofe ist, immer der Dreck... *bäääh*... und wenn man nichtstut, dann hat man ein schlechtes Gewissen...

Und auf die netten Floskeln wie "na, wie gehts, was macht Euer Haus, ist es schon fertig" reagiere ich mittlerweile SEHR allergisch *grummel* ;o) - und wenn dann so ein hysterischer Aufschrei kommt "waaaaaaaaas? immer noch nicht fertig" dann könnt ich schonmal meine Fäuste schwingen lassen (tu ich dann in Gedanken *grins*).

Ja, ein Urlaub hätt ich mir dieses Jahr zum ersten Mal gewünscht. Aber wir mussten unbedingt das Dach decken und das Haus verputzen. Die Dachdecker sind momentan grade bei uns, verputzt wird dann ab nächster Woche. Das sind dann unsere 3 Wochen Urlaub...

Was auch noch so frustrierend ist: kaum ist man hinten fertig, muss man vorne wieder anfangen.

Und Thomas: die Handwerker, ja... *lach*.. wir sind schon wieder den Angeboten hinterhergerannt. 6 Monate gewartet auf das Dachdeckerangebot. Und immer zwischendurch wieder vertröstet worden... genau wie bei Strom und Heizung damals... (und wenn das Angebot dann endlich kommt, fehlt die Hälfte oder die Sachen, die angeboten sind sind nicht so, wie abgesprochen). Hab ich da noch Lust, einen Handwerker zu beauftragen?? Außerdem holt man sich da alles Mögliche ins Haus und bereut es dann... so wie bei dem "Altbausanierer" aus dem Ort, der 3x den laufenden Hobel auf der Holztreppe abgelegt hat (und den ich für sowas dann auch noch bezahlen muss ;o).

Ist echt frustrierend. Mittlerweile.

In 6 Jahren? - Leb ich auf Neuseeland :o) - hoffentlich... ich mag keine Baustelle mehr sehen. Nein *mitdenfußaufdembodenstampf* *baldrianeinwerf*

Grüße Annette



Apropos...



...letztens fragte mich mein freundlicher Bankberater, was der Unterschied zwischen mir und meinem Haus sei?

-schulterzucken meinerseits-

die antwort: DU schaust irgendwie fertig aus!

-so das musste noch raus

allen schönes Wetter noch





*vorlacheuntermschreibtischlieg*...
ja, der war gut ;o)

Tut aber gut, dass ich nicht so alleine bin hier, sondern dass es anderen auch so geht. Nicht, dass ich es jemand wünschen würde, wirklich nicht ;o)

Hach wie naiv... wir so am Anfang gedacht haben... dass wir in einem halben Jahr fertig wären... *inträumenschwelg*...

Grüße Annette



Tja der Sommerurlaub..



ich hab auch gedacht, schick Frau und Kind mal drei Wochen fott und mach mal schnell die Kücke neu. Die Offenbarung nach dem 2 Abrissabend..
Sechs Meter Schwelle neu, 5 Riegel neu, usw..
Zum Glück konnte der Zimmermann ein Paar Tage später anfangen.
Aber es macht auch Spass!!



Eigentlich wollte...



...ich nun auch mal ein paar Ratschläge einwerfen.

Hab mich gerade dafür entschieden, es zu lassen, die schönen Beiträge zu genießen und teilweise auch umzusetzen (Wellnesstempel, grins).

Das Ganze hier hat echt therapeutischen Charakter! ;-)))

("...damit die Kinder von der Weide kommen können" Prust)

"Baustellenblues"´ige Grüße
Martin



Ich habe das große...



...Glück nicht drin wohnen zu müssen. Den Schlüssel habe ich seit dem 1.4.06. Bis in den September rein hatte ich die Bude entkernt und alle Vorarbeiten für die Gewerke gemacht. Am 7. Dezember 06 lief dann die Heizung. Danach bis jetzt war ich dann innen zugegen. Jeden Abend, jedes Wochenende (auch Sonntagabend, die Sachen, die keinen Lärm machen). Gestern kam dann endlich die dritte Badewanne für mich (ich wollte eigentlich bloß eine, die ersten beiden gingen entweder bei der Fertigung kaputt oder beim Transport zu mir).
Planung für den Einzug ist Oktober/November. Dann soll das gesamte Wohnhaus fertig sein. Eigentlich war dann für nächstes Jahr die Wildnis hinterm Haus geplant. Da ich schon beim Landschaftsgärtner gearbeitet habe, habe ich mich darauf gefreut. Leider werde ich wohl den ersten Heuboden in der Scheune vorziehen müssen, weil im derzeitigen Zustand (Dielen total am Sack, Durchbruchgefahr)die Fläche überhaupt nicht nutzbar ist und ich Lagerfläche brauche. Naja, wenigstens werden wir im Wohnhaus keine Baustelle mehr haben....

Gruß Patrick.

P.S.: Die Wanne gibt Auftrieb!!





@Martin

looos! :o) ich warte *grins*

Tja, das ist immer das... wir mussten auch erst die Scheune machen, weil die war schon stark einsturzgefährdet... Brauchen tun wir die ja nicht...

Oder den Pool... war eh grad der Bagger da wegen der Scheune (Fundament). Und wenn der da rumsteht, kann man ja gleich das Loch für den Pool ausbuddeln... Aber dazu muss man erstmal den Rest des Grundstücks (Haufen von Schutt Holz und Ziegel - Vorbesitzer) aufräumen, begradigen... damit die Erde vom Pool-Loch wo hin kann... Und wenn die Erde dann schonmal da liegt, muss man ja gleich Rasen einsäen, sonst wächst da ja wieder Unkraut... Und dann könnte man ja noch gleich ein paar Pflanzen einbuddeln, wenn man eh grad dabei ist....

*lach*

Und ruckzuck ist der Sommer um... und man hat am/im Haus nicht einen Finger krumm gemacht...

das war vor 4 Jahren?

Das war aber nur das Fundament der Scheune... Das Jahr drauf musste dann das kaputte Dach ab und neu gedeckt werden und Zimmermannsarbeiten durchgeführt werden (und Gefache ausgemauert und so n Zeugs). Und dann verputzt man die Scheune natürlich gleich mit, wenn das Gerüst schon steht...

und wieder ein Sommer rum...

:o)

Aber mann, unser Haus wird echt hübsch aussehen, wenn alles klappt so in 4 Wochen...???



Pool?



Man liest diese Klagen und denkt sich: "Oh, die Aermsten, wohnen in mittelalterlichen Verhaeltnissen, zwischen Schuttbergen und offenen Waenden, die Gluehbirnen baumeln nackt von unverputzten Decken, und im Winter pfeift der Wind durch die Fenster." - Und dann faellt das Stichwort "Pool". Das relativiert doch alles ein wenig, nicht wahr? ;-)

Wir leben gerade noch in dem Glauben, dass es bald vorbei sein wird. Vor anderthalb Jahren haben wir gekauft und einige Monate spaeter mit dem Sanieren angefangen. In zehn Tagen wird Einzug sein. Bis dahin sind wir gerade im Dauerstress, denn noch ist kein einziges Zimmer vollstaendig fertig: Mal muessen die Boeden noch abgeschliffen werden, mal fehlt noch eine Schicht Farbe an der Wand, mal ein Fenster (kommen naechste Woche). Aber wir werden es irgendwie schaffen.
Danach ist dann noch nicht alles fertig, aber es wird ueberschaubar: Fassade fertig putzen (lassen wir machen), Kueche bauen, Heizungsrohre legen, irgendwann das zweite Bad machen, und hoffentlich vor dem Winter die Sauna (nein, kein Pool. Erstmal.). Das sollte / muss (Heizung) alles bis zum Winter gelaufen sein.
Und dann werden wir fertig sein. Glaube ich. Dann kommt die Kuer: Der Garten. Der zaehlt bei uns nicht als Arbeit, sondern ist der Grund, warum wir das Ganze ueberhaupt gekauft haben.

Liebe Gruesse,
Konrad





Hauskauf: Herbst 2000
Küche ist immer noch provisorisch, aussen muss verputzt werden. Und im Garten hat es noch genausoviel Zaunwinde wie damals.
Wir würden es nochmals machen, gewisse Dinge allerdings etwas anders. Aber das gehört wohl auch dazu.





"Man liest diese Klagen und denkt sich: "Oh, die Aermsten, wohnen in mittelalterlichen Verhaeltnissen, zwischen Schuttbergen und offenen Waenden, die Gluehbirnen baumeln nackt von unverputzten Decken, und im Winter pfeift der Wind durch die Fenster." - Und dann faellt das Stichwort "Pool". Das relativiert doch alles ein wenig, nicht wahr? ;-)"
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ähm... wir haben einen Pool. Draußen. Im Garten... na ja, Garten kann man ja nun auch nicht sagen... Im Brennesselwald...

Aber ein Bad haben wir nicht! Wer auf die Toilette will, muss immer noch im Flur hinter die Kalkfässer... und ja, Dusche gibts auch nur die draußen von Gardena...

ansonsten... ja, also ... siehts aus wie beschrieben... Glühbirnen von den Decken (die zwar verputzt sind - Balken freiliegend - aber da bröselt der ganze Dreck von oben runter... müssen wir dann wieder neu machen... und zwar mit Holzbrettern... sooo viel Arbeit umsonst)... und ja, also bei uns siehts nach wie vor aus wie Baustelle :o(

Das Treppenhaus ist braun und man wird dreckig, wenn man an die (unverputzte) Wand kommt... Die ersten Risse sind wieder in der Wohnzimmerdecke... die Fußleisten lösen sich schon wieder... ich könnt hier stundenlang jammern ;o)



was uns nicht umbringt...



also wir haben gestern nacht (unwetterwarnung in bayern) im schönsten kerzenlicht (5 teelichte) romantisch an noch feuchten kalkverputzten wänden auf trittleitern gesessen und uns wie die schnitzl gefreut, dass durch die Kastenfenster nicht EIN luftzügerl durchkommt (beweis dafür war die unbewegte abdeckfolie, während draussen die welt unterging).

und mit genügend phantasie (die wir scheinbar in unerschöpflichem maße haben, sonst wären wir hier wahrscheinlich schon der verzweiflung anheim gefallen) haben wir uns dann einfach die küche, die essecke und das für in wennfinanziellmöglicherzukünftigerzeit-klavier (wenn es nicht doch eine badewanne oder der Holzboden wird), nebst bücherregalen vorgestellt und ... ja...irgendwie ... hatte dann die trittleiter fast was von einer couch und die wände mit ein bisschen vorstellung sogar das eine oder andere bild...

ein hoch auf die unbeugsamen bauherren!
oder wie bob der baumeister sagen würde:
können wir das schaffen?
jo! wir schaffen das!

*prost*





@Sascia

oh, das hört sich nach Fachwerkküken an ;o)...
Wie lange schon? Ich habs auch 5 Jahre durchgehalten, so zu denken ;o)

Grüße Annette



lass mich mal überlegen...



...hm... also alles in allem, so zusammengerechnet...
im dreck stehen wir seit 3 jahren, im provisorium leben wir seit 7 und gedacht, dass mal was anderes werden muss, war vor fast 10.
also.. zeit ist relativ... auch in die zukunft gesehen...

und als er gesagt hat "ach, da werkeln wir noch locker 10 jahre dran, irgend eine arbeit gibts immer" hat er sich tief im innern sogar gefreut, glaube ich.
mein in diesem moment von diesmal rotem baustaub (ziegel) in warmen erdtönen verfärbter staubwedel (swiffer schafft eindeutig auch nicht alles, möchte ich kurz anmerken) wäre bei diesen worten fast ein taschentuch für verzweiflungstränen geworden. *schluuuuuuuuuuuchz*
aber... ich bin ja die meiste zeit unerschütterlich und zuversichtlich. wenn die küche mal drin ist.. wird alles
besser ;o)

und während um uns rum die nachbarinnen ihre preisverdächtigen geranien gießen, gewinnen wir den regionalpreis für die schönste baustelle. ganz sicher.





...hm... also alles in allem, so zusammengerechnet...
im dreck stehen wir seit 3 jahren, im provisorium leben wir seit 7 und gedacht, dass mal was anderes werden muss, war vor fast 10.
also.. zeit ist relativ... auch in die zukunft gesehen...

und als er gesagt hat "ach, da werkeln wir noch locker 10 jahre dran, irgend eine arbeit gibts immer" hat er sich tief im innern sogar gefreut, glaube ich.
mein in diesem moment von diesmal rotem baustaub (ziegel) in warmen erdtönen verfärbter staubwedel (swiffer schafft eindeutig auch nicht alles, möchte ich kurz anmerken) wäre bei diesen worten fast ein taschentuch für verzweiflungstränen geworden. *schluuuuuuuuuuuchz*
aber... ich bin ja die meiste zeit unerschütterlich und zuversichtlich. wenn die küche mal drin ist.. wird alles
besser ;o)

und während um uns rum die nachbarinnen ihre preisverdächtigen geranien gießen, gewinnen wir den regionalpreis für die schönste baustelle. ganz sicher.



@ Sascia



Einen Extrapreis für die schöne Formulierung "anheim gefallen"

und die besten Wünsche für Euer Bauvorhaben

Grüße

Thomas



Baustellenblues der soundsovielte...



Ja Ihr Lieben Leidens- und Freudegenossinnen und -genossen, wir haben ein "hochwertig und aufwendig" saniertes Zweitfachwerkhaus gekauft und dann entdeckt, dass es sich um eine Teilruine handelt, aber geschickt verblendet ... jetzt befinden wir uns im 10. Kernsanierungsmonat und haben beschlossen, eine Winterpause einzulegen. November/Dezember mit löcherigen Wänden, Unmassen von Putzstaub und womöglich stillgelegtem Kaminofen muss nicht wirklich sein. Aber EIN Raum wird demnächst fertig, und zwar als Schmuckstück. Wir hatten dann noch eine Pfütze im Garten, in die der Verkäufer Koi-Karpfen gesteckt hatte - die MUSSTE vergrößert werden, da sich die Anzahl auf 26 vervielfältigt hatte. Eine Riesenaktion zwischen zwei Unwetterperioden - ach ja, und das war der erste Teil des Urlaubs.
Aber die schönen Sommertage am Teich mit ganz glücklichen Kois (wenn sie so weitermachen, können wir nächstes Jahr wieder vergrößern ... es sei denn, Annette nimmt uns welche ab für ihren Pool...)

Zum Trost und zur Motivation für alle Bauherren und -damen deshalb hier ein Foto von unserer Sommerfrische im Zwischenstadium!

Ohren steif halten und durch, und zwischendurch mal eine Pause unter Glühbirne und neben Baustellenstütze, damit der Kram nicht vorzeitig zusammenbricht.



Also...



...leistet Euch ein paar Koi-Filets, schüttet den Tümpel zu, und widmet euch euerem Haus...

Gutes Gelingen Wünscht

Thomas





*hähähä*

na ja, jetzt, wo das Dach schon besser aussieht, bin ich wieder ein bisschen versöhnt ;o)

Wenn die Dachdecker endlich abgezogen sind *seufz* - ich hoffe, die sind heute den letzten Tag da, darf ich wieder weiter verputzen *sabber gier*, dann gehts mir wohl besser *grins*... Ich will endlich da raaaaaaauuuuuuuuusssssss *amgerüstrüttel*

Grüße Annette (die nichts isst, was einen Namen hat)



Wie issn das...



...normale Karpfen haben so eklige Gräten miten im Fleisch. Ist das bei denen auch so?

Gruß Patrick.





@Patrick

nein, das ist eine neue Züchtung. Die sind komplett grätenlos...



Rückgratlose Fische...



...einfach herrlich.

Entstanden sind die sicher, als ein gemeiner deutscher Schlammkarpfen (Carpus modderius vulgaris) mit einem Politiker (z.B. Guido populisticus) gekreuzt wurde.

Die Gentechnologie machts möglich. Daß Du sowas nicht essen willst, ist mir schon klar; selbst eingefleischte Fleischesser bekämen da die Krise.

Vegetarische Grüße

Thomas





@Annette,

alles was man(frau) essen kann, hat einen Namen. Andernfalls wäre es ja etwas unbekanntes, und das isst keiner ;-)) (Wat der "Bauer" nicht kennt....")

"Korinthenkackerische" Grüße
Martin

PS: ist mir schon klar was du meinst. "Mümmel", der Hase meiner Tochter, würde ich mir auch nicht "einverleiben".
Haben Fische eigentlich Namen (oh, oh)



...der Mensch lebt nicht von der Baustelle allein



...nee, zur Namensgebung sind wir noch nicht gekommen. Und keine Angst, unserem Haus widmen wir uns täglich etliche Stunden, auch ohne ständig rumzuheulen.
Aber es gibt auch noch ein Leben außerhalb von Eichenholzbeschaffung, Entkernung und Neuaufbau sowie Entfernung von Unmassen Lehmstaub im ganzen Haus. Selbst wenn wir dann auch 10 Jahre+ brauchen, um fertig zu werden ... oder das der nächsten Generation überlassen (wenn die sich in ihrer Klimaschutzhysterie dann nicht in Styroporhöhlen verkriechen).





*hach Monika*...

ein Jahr Baustelle... wir sprechen uns in 6 Jahren nochmal ;o)... wenn immer alles dreckig und staubig ist, wenn alles unordentlich aussieht weil die Wände braun sind... überall krümelt es runter... in den Küchenschränken ist permanent Staub...

na ja... im ersten Jahr war mir das auch noch wurscht... aber es ist auch sehr unangenehm, wenn man Besuch hat... weil eigentlich war es bei mir früher immer sauber... und jetzt... die Zimmer quellen über, weil zu wenig davon fertig sind... die Zahnbürsten stehen in der Küche, das Klo ist immer noch im Flur hinter Kalktonnen (hat sich aber grade jetzt beim Verputen als Vorteil entpuppt - muss man mit seinen Dreckklamotten nicht durchs saubere Bad (ok, hätte aber auch nichts dagegen, wenn das mal fertig wäre) ;o)... undsoweiterundsoweiter...

Wir verputzen ja grade die Gefache außen. Das macht soooooooooooooooo Spaß... und in 3 Wochen ist alles fertig (theoretisch ;o)... - also draußen am Haus



als Frischling mit 1 Jahr Baustelle



habe ich den Optimismus, alsbald fertig zu werden, auch schon aufgegeben...die neuen Projekte stehen schon auf einer Liste, und ich fürchte, die 6 Jahre werden wir auch erreichen - es sei denn, ich schröpfe zwischendurch einen dicken Lotto-Jackpot.
Und das mit dem Staub und Dreck überall kann ich Dir bestens nachempfinden: Gewöhnlich komme ich nach einem langen Arbeitstag in eine von den handwerkenden Männern als Baustelle betrachtete Wohnung, nachdem wechselweise Putz abgeschlagen wurde, Lehmputz, PCI, Fliesenkleber verarbeitet und in diverse Materialien diverse Löcher gebohrt worden sind.
Wenigstens sind wir den bestialischen Gestank losgeworden, der die Ursache für die begonnenen Arbeiten war... - man freut sich halt schon über Kleinigkeiten.
Und nächstes Jahr fängt das mit dem Dreck von vorne an...