Dämmung Kellerdecke

09.02.2007



Liebe Community-Mitglieder,
welche Möglichkeiten habe ich denn, die Decke zwischen meinem Keller und dem untersten Wohngeschoss zu dämmen?
noch sieht der Aufbau folgendermaßen aus:
von unten nach oben:
Kappendecke (Doppel-T-Träger mit Beton dazwischen)
Lagerhölzer in Schlacke/Sand-Bett
Dielenboden
Die Dielen sind zum Teil nicht mehr schön, ich werde sie wohl rausmachen und wenigstens zum Teil ersetzen, ich möchte vor allen Dingen einen Blick drunter werfen.
Ist was schlecht daran, das alte Schlacke/Sandgemisch wieder zu verwenden? Oder lieber eine Dämmende Schüttung nehmen, oder von unten dämmen (Bauphysikalisch wahrscheinlich das idealste, allerdings habe ich im Keller nur eine sehr geringe Höhe, die ich nur ungern noch mehr verringern würde.)
Welche Dämmmaterialien kommen in Frage?
Bin gespannt auf eure Vorschläge,
liebe Grüsse,
Marcus



Hallo,



welche Aufbauhöhe steht denn über der Kellerdecke zur Verfügung?

Grüße

Thomas



Sorry Thomas, hat ein bisschen gedauert



bin erst jetzt dazu gekommen, mal nachzumessen. 12cm ist das aktuelle Maß und das sollte so einigermaßen auch wieder angestrebt werden.
Danke schon mal für deine Mühe.
Liebe Grüße Marcus



Vielleicht so:



mit Leichtbeton eine gerade Fläche abziehen, die genügend Platz für folgenden Aufbau lässt:
PE Folie 2mm
Holzweichfaserplatten 40, 50 oder 60mm mit zwischenliegenden Lagerhölzern, darauf die Dielung.

Eine andere Variante wäre die von Klaus Schillberg empfohlene Kork-Kalk-Mischung, ich weiß aber nicht, wie gut die dämmt. Darüber, ob auf die ausgleichenden Schichten eine Feuchtesperre gebracht werden soll, gehen die Meinungen aber auseinander.

Ich denke ja, da unter der Sperre keine Balkenlage ist. Luftfeuchte hat man im Altbau auch so ausreichend.

Bezüglich der Belastung der Deckenkonstruktion sollte ein Statiker draufgeschaut haben.

Grüße

Thomas



Danke für den Vorschlag



ja die Frage mit der Dampfbremse...
wenn jetzt die beheizte Raumluft durch die Platten wandert, könnte die transportierte Feuchte an der Folie kondensieren und die Platten aufweichen. Nur theoretisch ein Problem? oder gibt es auch andere, bezahlbare und feuchteresistente Dämmplatten, die man verwenden könnte (außer Styrodur)
Gruß, Marcus



Soweit die Dielung



geölt wird, kann sie das Wasser, falls es denn anfallen sollte, auch wieder in den Raum abgeben. Soweit darüber nur ein Wohnraum und nicht gerade die Waschküche ist, sollte das reichen.

Von Doser gibt es auch 50mm Stufenfalzplatten mit paraffinierter Unterseite.

Völlig wasserunempfindlich und ohne Kapillaren sind Foam-Glas-Platten, leider auch nicht billig.

Grüße

Thomas