Oberes Geschoss mit Fachwerk (welche Fassadendämmung)

27.01.2014



Hallo fachwerkexperten,

Ich habe vor einem Jahr ein altes Häuschen gekauft wo die erste Etage mit Fachwerk erbaut wurde (12cm). Im Erdgeschosse hab ich eine 40cm Schiefer Wand aber kein Fachwerk. Meine frage ist mit wlecher Dämmung soll ich arbeiten und mir eventuell tipps geben kann auf was es noch alles drauf ankommt keine Feuchtigkeit und einen guten Dämmwert hinzubekommen. Und wer kann mir einen Tipp geben wo ich solch eine Dämmung finde und mir ungefähr sagen was die Preise sind.Danke schon mal im voraus.





Hallo. Es kommt darauf an, ob du eine Aussendämmung oder eine Innendämmung machen möchtest oder musst.Bei einer Aussendämmung bietet sich eine Aufdopplung mit 10x10 Kanthölzer auf dein Fachwerk an.Dazwischen eine Holzflexdämmung und darauf eine Holzwollweichfaserplatte(UDP) die je nach Stärke dann mit Gewebe geputzt oder mit einer Unterkonstruktion und Holzverkleidung versehen werden kann.Zu Preisen würde ich mir darauf mal ein Angebot machen lassen.Gruß Mike



Vieles kann...



...und hängt auch von den Gegebenheiten und den behördlichen Personen ab.
Sichtfachwerk wird immer kritischer mit der Langzeiterhaltung.
Bewitterungen und Materialmixe und die engstirnigen Vorgaben der Behörden sind da die grö´te herausforderung.
Ob Hanf, Holzweichfaser oder hinterblasene Lösungen, das hängt von der technischen Machbarkeit der Substanz ab.
Innendämmungen sind immer nur eine Alternative zur Nichtverwirklichung der besseren Lösung Außendämmung.
Ich stehe ihnen gern zu weiteren Antworten parat und verfügung.
Lüsungen gibt es derer viele.



Innendämmung



Wenn es eine Innendämmung werden soll oder muss, was ja bei Fachwerk oft naheliegend ist, raten wir gern zur Holzweichfaserplatte im mineralischem Lehmputzbett verklebt und mit Lehm verputzt, u.U. mit Wandheizung. Damit haben wir Ausführungstechnisch gute Erfahrungen und ordentlich ausgeführt ist es auch eine relativ sichere Geschichte wenn die äußeren Umstände noch dazu passen (Schlagregenbelastung z.B.)
Aber wie Herr Mühle schon sagt, Lösungen gibt es sicherlich mehrere.

Ungefähre Preise zur oben genannten Variante kann ich Ihnen auf Nachfrage zukommen lassen.

Beste Grüße von und nach Thüringen.



Größtenteils....



....setze ich aber immer stärker die magnesitzgebundenen Heraklithplatten als Innendämmung ein.
Das hat den Grund, dass diese Produkte mittlerweile schimmelresistent vom Hersteller deklariert sind.
Bei Holzweichfaser kann man dies nicht immer absichern.



Erfahrungen



mit verschimmelten Holzweichfaserplatten gemacht?

Ich bin ja schon kein Dämmfanatiker, aber so toll ist der Dämmwert einer Heraklithplatte nicht oder? Oder nehmen sie eine mit Dämmstoffkern? In welcher Stärke verbauen sie diese?
Für mich war die Heraklithplatte bisher eher die klassische Putzträgerplatte aber Danke für die Anregung, werde in der Richtung mal recherchieren.
Von kapillaraktiver Innendämmung ist dann aber nicht mehr die Rede oder? Dazu muß ich sagen dass ich auch die Kapillaraktivität einer Holzweichfaserplatte nicht als sehr hoch einstufe.

Beste Grüße