neuer Putzträger und Putz an Holzbalkendecke im Altbau

08.03.2018 Ulrike



Nachdem unser Bad komplett entkernt wurde, brauchen wir eine Firma in BERLIN, die unsere Decke erneuert (neuer Putz auf Putzträger) Wir suchen dringend einen DECKENBAUER in BERLIN.

Ich will der Hausverwaltung zuarbeiten, weil sonst alles noch länger dauert; wir haben einen Termin fuer den Badneubau am 9. April, daher EILT es so.

Auftraggeber wäre die Hausverwaltung (im Namen der Eigentuemergemeinschaft).

Wir wären fuer Tips dankbar!!!

An Skeptiker: Sie kennen unsere Historie. Ja, es ist vollbracht, das Bad ist entkernt, man fand Schimmel an der Rohputzdecke (die uebrigens auch erneuert werden muss, d. h. neuer Putz/Putzträger), sonst nirgendwo!





Schön das der Gestank lokalisiert werden konnte. Da seit erstmal froh das hier dann doch "Tabula rasa" gemacht wird. Ich kenne gerade in Wohneigentumsanlagen Fälle wo Leute mit so was wirklich jahrelang gequält wurden. Gestank im Bad, da haben immer alle geschmunzelt. Jetzt große Schwammsanierung und Räumung der kompletten Wohnung. Da hätte man durch zeitiges handeln wohl keine Kosten aber jede Menge Nerven gespart.

Empfehlenswert ist die Rohdecke mit magnesitgebundenen Holzwolleplatten ("Heraklith") zu beplanken und mittels Kalkputz (Fa. Hessler) und Gewebearmierung wieder zu verputzen.

Sucht euch doch einen Stuckateur oder versierten Lehmbauer die können das. So riesengroß dürfte das Bad ja nicht sein, das bekommt man sicher noch termingerecht gebacken. Damit wir nicht mehr über das diffizile sensorische wechselwirken vielfältiger Beschichtsstoffe referieren müssen, malt am besten alles mit Kalkfarbe (ebenfalls Hessler oder Fa. Kreidezeit) aus. Das war vor hundert Jahren schon so und ist immer noch gut.





Wenn das über die Hausverwaltung läuft kann das immer etwas hakelig werden.

Viele kleine Unternehmer die wegen guter Arbeit immer viel zu tun haben lehnen , eine Angebotserstellung für Hausverwalter oft ab. Die Erfahrung ist so die machen Angebote und der Hausverwalter findet dann aus seinem Portfolio oft gleich dem persönlichen Dunstkreis immer einen "Experten für Allerhand" der das dann hundert Euro billiger macht. Und Machen ist dann wirklich Programm. Da werden manchmal einfach mühsam erstellte Angebote zu Leistungsverzeichnissen umfunktioniert. Gering begabte Handwerker werden dann so fürs gute Geld eingesetzt.

Hausverwalter leben nicht von den paar Hundert Euro Hausgeld, sondern von dem Speck den sie bei der Instandhaltung verdienen. Das nützt dem Eigentümer meistens nichts.

Besser hole das Angebot privat ein und vermittle das dem Hausverwalter. Wenn da eine Versicherung ist, spielt der Preis ja nicht unbedingt die wichtigste Rolle.



Antwort an Mario



Ja! Man hätte sofort handeln MUESSEN! Ich habe damals im November ja immer wieder diese Trocknungsfirma angesprochen und denen sogar vorgeschlagen, mehr zu machen, es besser zu machen, notfalls auf meine eigenen Kosten.

Dass die Gebäudeversicherung einen großen Teil der von der Trocknungsfirma angebotenen bzw. empfohlenen (!) Arbeiten kurzerhand gestrichen hat, weiß ich erst seit kurzem.

Das wurde von der HV auch gegenueber dem Gutachter der Versicherung, der nun natuerlich, als die Versicherung avisiert bekam, was ansteht, kurzfristig noch geschickt wurde, solange das Bad noch da war, betont.

Zum Glueck habe ich nicht lockergelassen, allerdings frage ich mich, ob wir jemals die Kosten erstattet bekommen, die allein bis jetzt schon angefallen sind.

So, langer Rede kurzer Sinn: Vielen Dank fuer die Tips wie man die Decke Streichen soll etc. Das werde ich mir ausdrucken und im Blick behalten.

Ich werde alles tun, um mitzumischen, d.h. ich werden nicht zulassen, dass die HV mir solche "wir-machen-alles-sofort-schnell-billig-schlecht"-Typen schickt. Billig können wir uns alle nicht leisten ;-)
Bisher hat die HV mitgespielt, hoffen wir, das wird auch weiter so sein.

Leider kenne ich mich aber bei solchen Gewerken wirklich nicht mehr aus und habe schon ein bisschen Angst, dass mir das was vorgesetzt wird, so nach dem Motto "Friß oder stirb, du willst es ja schnell, also schicken wir dir die Firma xy, sei also zufrieden und außerdem bist du als Eigentuemer raus und wir entscheiden sowieso."...

Das alles ist ein großer Mist.

Und nein uebrigens, das Bad ist nicht groß, ca. 1,60x4,80, so ein Schlauch halt.

Apropros Gestank im Bad und Schmunzeln: Ganz und gar nicht zum Schmunzeln ist nämlich, dass wir zwei verschiedene Gerueche hatten: Einer davon ist leider noch nach. Fäkaliengestank an 27 von 30 Tagen im Monat.

Nachdem ich das auch seit einem Dreivierteljahr "melde", war vor einer Woche eine Firma Abfluss-Doc mit der Dame von der Hausverwaltung auf dem Dach, um zu pruefen, ob auf dem Entlueftungsrohr evtl. ein Nest sitzt und es verstopft. Das, nachdem die Bewohner der Dachgeschosswohnung auch den Gestank gemeldet hatten.
Man konnte ca. 3,50 weit gucken mit der Kamera und sah, dass zumindest in der Wohnung im dritten Stock noch ein altes Keramikabflussrohr ist, daher könne man keine Strangreinigung machen, da es dann platzen wuerde....

Wir sitzen anscheinend auf einem Pulverfass.

Wir selbst in der 1. Etage haben ein Abflussrohr neueren Datums, die Eigentuemer in der 2. Etage auch. Diese beiden Rohre sind ja nun freigelegt wegen des Wasserschadens.

Nun ja.

Werden wir also bald ein richtiges neues schönes Bad haben mit dem alten Fäkaliengestank? ... Ich kann es mir sowieso nicht mehr vorzustellen, ueberhaupt ein Bad zu haben, ha!





Solche WEG-Sachen sind wirklich ein ganz eigenes Habitat. Und die Verwalter sind selten die Lösung der Probleme. Die Instandhaltung ist ja die genuine Aufgabe des Verwalters, der sollte schon die Führung übernehmen.

Du musst dir halt vor Augen führen, dass berufliche Hausverwalter oft so Leute sind die in Industrie oder Wirtschaft nicht zu gebrauchen waren. Im Osten haben die auch oft einen akademischen Titel in Marxismus-Leninismus.


Die Deckenertüchtigung ist ja ein kleinerer Auftrag da müsst ihr mal sehen ich kenne da in Berlin jetzt niemanden persönlich, der so was macht. Das ist aber nichts spezielles. Wie gesagt Lehmbauer sind da aufgeschlossen und wissen gleich was es braucht.

Was den Gestank aus dem Kanal angeht darf das nicht sein. Die Firmierung "Abfluss-Doc" erweckt einen gewissen Verdacht.

Was sein kann ist das die Entlüftung futsch ist, dann zieht es wenn die oben das Klo spülen das Wasser aus dem Geruchssverschluss (Siphon). Sinnigerweise werden die auch "Geruchsfalle" genannt. Hier soll eine kleine verbleibende Wassermenge im Rohr einen gasdichten Abschluss sichern. Bei Unterdruck im Fallrohr wird die aber leergesaugt.

Manchmal bringen Flaschensiphone eine Besserung, ansonsten braucht es da einen mit "Rohrbelüfter " das besprecht ihr am besten mit eurem Installateur.

Was die Kosten angeht müsst ihr schauen. Das ist bei der WEG Sonder und Gemeinschaftseigentum zu unterscheiden. Der Versicherung ist so was egal, die zahlen den gesamten Schaden. Das Wasser kam ja sicher nicht aus eurer Wohnung, da solltet ihr euch eigentlich schadlos halten können. Nur die persönlichen Einschränkungen wegen der Bauarbeiten wird man nicht ersetzt bekommen, sofern keine erheblichen wirtschaftlichen Aufwendungen zusätzlich notwendig sind. Also nur Ärger ist unentgeltlich.



Installateur fragen?



Hallo Mario,

Fäkaliengestank: Du meinst mit Installateur denjenigen, der bei unserem Bau-Neubau beteiligt sein wird?
Also ihn fragen, was wir in unserem Bad machen/installieren können, um weniger von diesem Geruch abzubekommen?

Rohputzdecke: Ein Lehmbauer? Von diesem Gewerk habe ich noch nicht gehört.
Ich mache mich aber seit 2 Tagen schlau in Bezug auf Heraklith, Fermacell etc.

Ein Estrichleger, dessen Firma (Familienunternehmen) mir aufgrund der Webseite etc. als geeignet erscheint, hat sich heute morgen bei uns telef. gemeldet auf meine Anfrage hin, er meint, das ginge relativ kurzfristig und schnell.

Er wunderte sich nur ueber meine Anfrage wg. neuer Holzdielen, wenn ja sowieso gefliest wuerde und schlug solche Platten vor, als ich sagte "Heraklith", meinte er "Fermacell" oder OSB (und ich sagte sofort, nee, nix mit Formaldehyd...).

Fermacell? Ist das fuer Böden sowas wie Heraklith fuer Decken oder gibts Heraklith auch fuer Böden?

Die Frau von der Hausverwaltung ist am Di sowieso bei uns im Haus mit einem Ingenieur der die Kellersanierung begleiten wird; vielleicht klappt gleichzeitig ein Termin mit einem Bodenleger vor Ort zur Auftragsbeprechung/Besichtigung.

Auf jeden Fall rede ich da mit, was diese Platten angeht bzw. das Material. Deine Tips waren also echt wertvoll fuer uns :-)





Fäkaliengestank! Genau, an den Waschbecken und Dusche wird ja auch immer ein Geruchsverschluss neu installiert werden müssen. Da beschreibt ihr einfach das Problem und der Installateur kann dann das passende Aussuchen oder einen Rohrbelüfter einsetzen der dann den Unterdruck reguliert. Das ist eine simple Sache und kann zu seiner Zeit besprochen werden.

Auf so etwas kann auch der Hausverwalter kommen, aber der beauftragt lieber eine Kamerabefahrung vom "Abwasser-Doc," wo früher der redliche Handwerker nur einen Taschenspiegel gebraucht hat. Aber nun gut das hatten wir schon.

Die Fermacell Estrichelemente für den Boden sind schon gut, da gibt es nicht gegen zu sagen.

An der Decke kannst du dann ebenfalls Gipsfaserplatten nehmen die sind auch verputzbar. Das ist jetzt auch mehr ein "Geschmacksfrage".

Lehmbauer ist so jemand.

http://kalkputz-lehmbau.de/

Das sind Leute die sich mit natürlichen und traditionellen Baustoffen beschäftigen und diese auch in moderne Anwendungen umsetzen können.
Querschnittstalente eben.

Die Wissen bei Worten Decke mit Holzwolleplatten und Kalkputz im Bad sofort was du meinst. Vielleicht kann das ja auch der Familienbetrieb mit machen. Das ist wie gesagt alles kein Hexenwerk und auch für ambitionierte Heimwerker mit guter Erfolgsaussicht machbar.

Wenn es mit der Materialkombi Probleme gibt, frag den Udo Mühle hier in der Community der mach so was und es ist wunderbar, habe ich selbst schon gesehen. Oft wird das alles so kompliziert gemacht und dann Lebensfreude verloren, dass muss ja nicht sein, der Tiefpunkt ist ja schon überschritten.

Hoffentlich;)



Danke



fuer die Antworten. Wir sind auf dem richtigen Weg, alles was Du schreibst ist eine Bestätigung.

Es gibt schon Neuigkeiten: Ich habe mit dem Badkoordinator gesprochen (die mein Bad Bauen, das ist eine Kooperation von 7 Installateuren, alles gute Firmen in Berlin), die Firma, die unser Bad machen wird, kennen wir auch schon. Also der sagte mir, diese Arbeiten könnten sie auch machen. Auftrag fuer Boden und Decke dann gesondert an die HV.
Ich habe ihm schon meine "Vorgaben" wg. der Materialien gesagt.

Die hören natuerlich am besten auf das was ich sage, besser als jede Allround-Firma, die eine HV schicken könnte/wuerde.

Jetzt versuche ich, die HV mit aufspringen zu lassen. Na, ja, hoffen wir, dass da nicht wieder was gegen spricht aus deren Sicht. Mir fällt nix ein.

Allerdings steht ALL das unter der großen VORRAUSSETZUNG, dass die Freimessung, die sog., die heute morgen gemacht wurde von der Sanierungsfirma, keine gegenteiligen Laborergebnisse liefert!!!!!

Wir erfahren dank Einsatz der HV und des Projektleiters der Sanierungsfirma ja schon am Montagnachmittag die Ergebnisse.

Falls noch zu hohe Schimmelsporenkonzentration: Muss laut der Firma das Holz von der Decke runter. Und dann haben wir eine RICHTIGE Baustelle.

Wieviele Daumen brauchen wir zum Druecken?...

Danke auch noch mal fuer die weiteren Geruchs-Stopp Tips.

U.



Neue Schuettung?



Ich habe noch eine Frage: Beim Lesen hier im Internet zum Aufbau von Holzbalkendeckung bzw. Sanierung lese ich immer wieder, dass man die Schuettung austauschen soll, da sie verunreinigt sein kann durch fruehere Schäden etc.
Was ist davon zu halten?

Oder wie geplant einfach wieder Estrich drueberbauen, zu machen, Bad fliesen, fertig?

Das bringt mich natuerlich wieder auf unsere Decke, denn dort ist der Putz ja auch runter.
Es waren aber einige Wasserränder zu sehen, die, wie die Sanierungsfirma aus ihrer Erfahrung sagte, alle auch schon alt sein könnten. D. h. in vielen Jahrzehnten könnte hier schon Feuchtigkeit eingedrungen sein.

Nachdem sie den Putz vollständig entfernt haben, sagen sie zwar, dass alles soweit o. k. aussieht, aber was heißt das genau? Sie haben an zwei Stellen solche "Staken" (?) herausgenommen und untersucht, auf Schimmel.

Nun soll allein die Freimessung (Gesamtsporenbelastung) Auskunft geben, ob alles "rein" ist.

Soweit, so gut, das bezieht sich auf Sporen in der Luft aufgrund von Schimmel.

Hätte die Firma denn Alarm geschlagen, wenn die Balken kaputt/gestueckelt bzw. schon mal repariert etc. wurden, das muesste man ja sehen.

Ich war noch nicht in unserer Wohnung, werden das am WE machen, muesste uns da auch sowas alles auffallen, also dem Laien-Auge?

DANKE noch mal!





Also wenn da schon Schimmelanalytik gemacht wird, kannst du dich schon drauf verlassen das die Leute sich gut auskennen.

Wenn da die Konstruktion belastet ist wird sich das zuverlässig in der Luft niederschlagen. Leichter Schimmelbefall kann auch bekämpft werden.

Es kann sein das über euch die Schüttung ausgetauscht werden muss, da wird ja sicher auch der Boden aufgemacht. Da sieht man ja was los ist. Hausschwamm ist ja wohl nicht sonst wäre das schon raus.

Das ist halt früher oft zerkleinerte Hochofenschlacke reingekommen, dass kann wenn es noch okay ist auch so bleiben.

Die Flecken an der Decke entstehen durch färbende Salze die durch Wasser im Bodenaufbau gelöst werden.

Es kann gut sein das hie Wasser länger eingewirkt hat. Es guckt ja keiner regelmäßig hinters Revisionstürchen ob der Wasserzähler tropft. Die Konstruktion kann Wasser oft lange Zeit aufnehmen und verteilen ohne das es auffällt.

Aber die speziellen Firmen wissen schon das sie bei unsorgfältiger Schadensbeseitigung auch über die fünf jährige Gewährleistung hinaus haftbar gemacht werden können und haben ein originäres Interesse das gründlich zu machen.

Was die Materialien anbelangt, so denke ich das es da für jeden Sondereigentümer ein Dispositionsrecht gibt. Wie das nun bei Teppich oder Laminat selbstverständlich wäre.

Es ist halt immer eine Abgrenzungsfrage zwischen Sonder- und Gemeinschaftseigentum, dass ist jetzt nicht immer einfach.

Normalerweise ist der Sondereigentümer für die Instandsetzung seines Sondereigentums verantwortlich und genießt da alle Freiheiten nach belieben damit zu verfahren.

Bei so übergreifenden Mängeln die über die Wohngebäudeversicherung oder über Dritte reguliert werden, ziehen sich die Verwalter oft die ganze Maßnahme auf den Tisch. Letztlich bleibt der Verwalter ja immer Verantwortlich, aber eben nur fürs Gemeineigentum. Da muss man halt irgendwie mitspielen. Wenn er auch den ganzen Abrechnungskram erledigt spart das ja auch eure Energie. Das ist halt das Dilemma an solchen Bruchteilgemeinschaften, dass es im Zweifel im etwas kompliziert ist.

Aber an solchen Wasserschäden sind jetzt noch nicht so viele fundamental gescheitert.



Fundamental gescheitert ;-)



Hallo Mario,
vielen Dank.

Ich hätte sehr gerne, das ueber uns "aufgemacht" wird, aber das können wir wohl vergessen.
Warum sollten die das tun, bei ihnen riechts gut.

Jedenfalls hat es das gegen Ende des Jahres noch.
Die Nachbarn sind seit Silvester in Neuseeland. Auszeit nehmen.
Sie sprachen von 2 Monaten, ich weiß nicht, ob sie inzwischen wieder da sind. Bis vor einer Woche waren sie noch weg.

Wir werden sehen. Ich will dazu die HV auch noch mal fragen.

Die muessten aber doch dann das Bad genauso komplett raushauen wie wir, ich meine, wenn man an den Boden geht, ist es doch sowieso nicht mehr "dicht" und das ist doch das AUS fuer ein Bad, oder?

Ehrlich gesagt, wenn ich weiterdenke - egal in welche Richtung- wird mir inzwischen schlecht. Alles ein bisschen viel in den letzten Wochen.
Ich hoffe so sehr, dass wir am Mo "Entwarnung" bekommen.

Ja, ich denke, die Sanierungsfirma weiß, was sie tut. Es ist auch keine mit der Bezeichnung "Doc" am Ende. Sie haben auch einen TUEV-zertifizierten Schimmelsachverständigen im Haus. (ist das jetzt gut oder schlecht...? Fragen ueber Fragen).

Und ja, das Wasser ist - zumindest durch den Wasserzähler - längere Zeit getropft, da bin ich eigentlich sicher. Zunächst sieht man ja nichts und da die schön abgedeckt sind, fuehlt man da ja nicht jeden Tag.

Bei uns war das Gleich ja vor 2 Jahren... undichte Wasserzähler nach Austausch. Daher haben wir ja auch (oder außerdem) Schäden im Boden vermutet. Angeblich ist da aber alles "schick".

Wuenschen wir uns allen also ein fundamental gutes Wochende bei Fruehlingstemperaturen.

So, und ich werde jetzt endlich die neue Tastatur anschließen, nachdem die alte seit unserem Teil-Umzug das "ue" nicht mehr antippt.

Gruß
Ulrike

PS: Darf ich erfahren, wer sich hinter Mario verbirgt?





à Ulrike

Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen. Bei Wasserschäden hat die Rechtsprechung Verwaltern strenge Untersuchungspflichten aufgegeben. Wenn also später mal noch was ist, haltet ihr euch an ihm schadlos. Der kann dann seine Vermögenshaftpflicht anrufen.

Das meine ich, wirtschaftlich wird niemand am Boden aufschlagen. Also erstmal Ruhe bewahren!

Auch die Sanierungsfirmen sind schon aus den Erwerbsinteresse angehalten, den Auftrag bei der geringsten Notwendigkeit erweitert zu bekommen, die verdienen doch an solchen "Notlagen" ganz gut.

Ich finde es klingt alles recht normal!

Auch wen die professionellen Protagonisten mit ihrer Unbedarftheit auffällig werden, rezitieren wir Hermann Hesse:

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben"

Die Chance auf ästhetische Neueinrichtung, schafft doch auch eine mentale Zufriedenheit.


Bei WEG-Problemen ist es hilfreich auch gedanklich bei der räumlichen "Abgeschlossenheit" zu verbleiben. Solche Gemeinschaften sind sensible soziale Gebilde und schwieriger als manche Ehe. Wer die Gefahren nicht erkennen kann dem empfehle ich "Stockholm-Syndrom" zu googeln, dass Phänomen lässt sich durchaus auch im erweiterten Umfang beschreiben.

Spätestens dann sollten wir die "Bauseelsorge" nicht mehr öffentlich betreiben ;-).

PS: ich heiße wirklich so. Auf meinem Profil kann man auch meinen (Klar-) Namen und meine elektronische Postanschrift ausfindig machen. Ansonsten bin ich Vollbartträger und Katzenhalter, der hier mit Vorträgen gerne seine Studienpflicht vertagt. Sich hier wegen seinem assoziativen Geist manchmal quält, aber gerne von der schlichten Tat berichtet, wie man aus Quark und Kreide Farbe rührt.