nachträglicher Beton- und Holzbodeneinbau in altem Haus, ebenerdig

24.01.2014



Hallo, wir haben ein Problem: in einem alten Sandstein-Fachwerkhaus (denkmalgeschützt) ohne Keller ist ein Dielenboden auf Erde verlegt. Der ist verfault und muss erneuert werden. Wir wollen eine Betonplatte reinlegen und darauf einen neuen Dielenboden auf einer Holzlattung. Welcher Aufbau ist optimal? Der Raum hat relativ geringen Belastungen. Kein normaler Wohnraum, Temperaturisolierung ist sekundär.
Grüße, an alle, Klaber.



Aufbauhöhe



Wieviel Aufbauhöhe ab Oberkante Fundament stünde denn maximal zur Verfügung und welche Nutzung ist denn nun konkret angedacht?

MfG,
Sebastian Hausleithner



nachträglicher Beton- und Holzbodeneinbau in altem Haus, ebenerdig Aufbauhöhe



Wir wollen ca 20 cm vom gewachsenen Boden abheben, so dass wir zur neuen Bodenfläche rund 30 cm bekommen, davon für den Holzaufbau rund 14 cm, die genauen Masse sind noch planbar. Nutzung ist eine Museumsfläche für eine historische Werkstatt. MFG Klaber





Hallo. Wenn ihr ehe eine Bodenplatte machen wollt würde ich diese mit mit Bitumengrundierung Streichen und dann Schweißbahn gegen aufsteigende Feuchte schweißen.Dies geht sicher auch mit einem Magerbeton auf Frostschutz.Danach 10x10 Kanthölzer Verlegen und mit Blähton bis Oberkante auffüllen das der Boden nicht Klappert.Gruß vulle



Das klingt nach unbeheizt,



oder täusche ich mich? Eine moderate Temperierung sollte unbedingt vorgesehen werden.

Wie planen Sie dahingehend?

Grüße

Thomas



nachträglicher Beton- und Holzbodeneinbau in altem Haus, ebenerdig



Heizung im Sinne einer Volltemperierung im Winter, wenn das Museum i.A. geschlossen sein wird, ist nicht vorgesehen. wir werden aber eine abgesenkte Temperatur über + 8-10 Grad wohl vornehmen. Der Aufbau konkreter: Kiesfilterschicht, darüber Feuchtigkeitschutzbahn, darüber Beton leicht armiert, darauf die Tragehölzer mit Glaswolleausfachung dann 50-mm-Dielen. Müsste eigentlich reichen. was haltet ihr davon??
Danke für die bisherigen Beiträge. MFG Klaber



filtern?f



hallo, was willst du denn filtern?
Gut verdichteter Kiessand passt als Planum.
Folie drauf, damit dir der Zementleim nicht abhaut.
Abdichtung dann oben auf den Beton und an die Horizontalen sperren anschliessen.

Wie dicke und wie ggfls. armiert die Betonplatte muss hängt dann von den Verkehrslasten ab.

Glaswolle ist suboptimal. Trocknet nicht wirklich wenn sie mal nass werden sollte.
Entweder holzweichfaserplatten, dann muss Dielung aber vollflächig aufliegen.
Liapor ist evtl. Auch günstig zu beziehen und geeignet.

Grüße



Immer noch neugierig:



Womit wird geheizt? Grundsätzlich wäre eine Fußbodenheizung optimal, und ist auch zusammen mit einer Dielung umzusetzen.

Im Freilichtmuseum Landwüst bei Plauen habe ich mir etliche mehr oder weniger unbeheizte Museumshäuser ansehen können und Schadbilder aufgenommen. Der größte "Feind" von weniggenutzten und -beheizten Bauwerken ist häufig das Kondenswasser.

Statt der Folie würde ich auf den Kies ein Geovlies legen, darauf ein Leichtbeton, sauber waagerecht abgezogen. Darauf eine Schweißbahn, seitlich bis Unterkante Dielung hochgezogen.

Die Lagerhölzer sollten nicht direkt auf der Schweißbahn liegen, sondern besser auf Quadraten aus Bautenschutzmatte 6mm (Gummigranulat ca 10x10cm). Die Lagerhölzer sollten aus splintfreier Lärche / Douglasie sein, oder aber gut imprägniert.

Auf eine Dämmung zwischen den Lagerhölzern würde ich mit Blick auf die geringen Raum-Temperaturen im Winter verzichten. Sie nutzt da nichts und kann im schlimmsten Falle Schaden (Kondenswasserfalle). Wenn gedämmt werden soll, dann unter der Bodenplatte.

Sollte eine FBH nicht möglich sein, würde ich Vor-/Rücklauf der Heizkörper unter der Dielung komplett an den Außenwänden entlang führen.

Grüße

Thomas




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"rowid-Fußboden" ???