Frage zum verschmieren der Dachziegel

22.01.2012



Hallo
Es geht um ein Haus von 1960 mit "Nut und Feder Pfannen " ( Bin mir nicht sicher ob der Begriff so richtig ist ) . Die Pfannen sind auf dem Dachboden an den horizontalen überlappungen verschmiert . Nun gibt es einen Bereich auf dem Boden , wo der Vorbesitzer die vertikalen Überlappungen mit Glaswolle ausgestopft hat . Ich denke es gab Probleme mit Flugschnee , daher diese Tat . Gegen Schnee hat die Sache gut geholfen , nur gegen längeren mit Wind verbundenen Regen gabs Probleme . Die Wolle saugte sich voll und es fing an zu tropfen . Ich habe diese Wolle überall entfernt . Bei Regen klappt nun alles wunderbar und es saugt sich nichts mehr voll . Nur wenns mal schneit werde ich Probleme haben ... Nun meine Frage . Ich wollte gerne die vertikalen Überlappungen auch zuschmieren . Als Mischung wollte ich Zement mit Füllsand ( Sandkastensand , Mauersand ) Sorry ich kenne nicht den genauen Begriff des Sandes , im Verhhälltnis 1 : 3 nehmen . Kann ich das so machen , oder saugt sich das auch mit Wasser voll und sorgt für eine Tropfsteinhöhle ??? Was hat man frueher sonst als Verschmierungsmörtel genommen ? Würde mich über Ratschläge freuen ....



Nehmen Sie...



...einen Kalkmörtel. Gibt's Sackweise.

Der Zementanteil ist entbehrlich.

Grüße

Thomas





Hallo
Danke für die Antwort . Was genau meinen sie mit entbehrlich ?
Nicht geeignet oder überflüssig . Ich habe noch einige Sack Zement daheim , daher wollte ich eventuell auf diesen zurückgreifen ...



Nicht geeignet.



Sicher findet sich für Ihren Zement ein anderes Projekt.





Hallo
Könnten sie mir den genauen Grund dafür nennen ?
Danke



Der Kalkmörtel...



ist etwas weicher und kapillar leitfähiger, was ich als Vorteil betrachte. Zudem lassen sich Reste vor dem Neuverfugen besser entfernen als das bei Zementputz der Fall wäre.

Historisch wurde Kalkmörtel verwendet.

Grüße

Thomas





ja aber das mit dem kapillar leitfähiger ist ja mein problem . wenn starker estwind oder schneetreiben herscht , drückt es mir das wasser seitlich durch die vertikalen verlappungen . OHNE verschmieren und ohne glaswolle dazwischen klappt es . es ist ja somit auch kein "Schwamm" vorhanden , der sich langsam vollsaugt . daher wollte ich gerne einen Mörtel nehmen , welcher keinerlei wasser aufnimmt . kalkmörten tut dies aber . oder sehe ich das falsch ...



Dann haben die Generationen vor uns...



...alle falsch gebaut :-(

Wenn Sie es total dicht haben wollen, hilft nur Silicon. Spaß beiseite: Eine mit Kalkmörtel verschmierte Fuge zwischen Ihren Pfannen ist regen- und schneedicht. Wo sind denn die Dachdecker hier alle hin? Bei dem Mistwetter sollte doch keiner draußen sein???

Grüße

Thomas





ok dann warten wir mal auf die Decker :-)



Na da will icke ma ni so sein!



2:1:8 ist die Formel



Hä icke aus Sachsen



Ronny ein Sachse der Icke ist was ist den das.



Arbede



zu oft mit de Kollechen aus Preißen zammnander. Echendlich binch e gebirdscher Sachse mit de Wurzeln in Schleschen.



Wollte ich



doch meinen habe mal 3 Jahre in Sachsen gewohnt - Käbschütztal und Meißen.



Bin gebürdiger Meißner



Wohne im Landkreis Meißen, Tanneberg /Triebischtal.
So klein ist die Welt!
Wer weiß, vielleicht kennt man sich und ahnt es nicht!



@ Hieronymus



und was war mit dem Zement, als die Lagerhölzer noch in Lehm gelegt wurden :-)))

Grüße

Thomas



War Hulz und Leehm :-)))) Gibts oh als Dache



Jeze is Zieschel und Galk - Zemend und Sand. Kannzde oh Hydraulischen nehm aus Kalkhydrath un Dicalziumsilikat wenn dor do Zement ne gefälld. :-)))

Sächsche Grieße