WDVS Fachwerk (Hartschaum, Mineralwolle, Holzfaser)

14.01.2013



Hallo,

ich befasse mich zur Zeit mit der Außendämmung für mein über 100 Jahre altes Fachwerkhaus (kein Sichtfachwerk).
Soweit ich verstanden habe wird von Styropor und Mineralwolle als Dämmstoff abgeraten.
Nun meine erste Frage. Unter welchen Bedingungen funktioniert die Dämmung mit diesen Materialien (d.h. ohne Feuchteschäden) Sämtliche Stuckateuerbetriebe (bzw. Experten) behaupten, dass es funktioniert WENN es richtig gemacht wird. Ist das wahr?

Meine zweite Frage:
Gipser- und Stuckateurbetriebe schlagen in so gut wie allen Fällen eine Dämmung mit Styropor oder Mineralwolle vor. Kann das jemand begründen? Warum wird nie Holzfaser als Dämmstoff vorgeschlagen?
Welche Fachbetriebe sind eigentlich die besten Ansprechpartner für WDVS mit Holzfaser-Dämmstoffen? Zimmereien oder doch Stuckateurbetriebe?

Vielen Dank für eure Hilfe



Moin Andreas,



deine Fragen ausführlich zu beantworten würde ein Buch füllen, also sei so gut und lies dir ein wenig Wissen z.B. hier im Forum an.

Ausführliche Informationen findest du auch auf den Herstellerseiten z.B. von Steico, Gutex, Hofatex, Homatherm, DHD-Doser. Die können dir auch Betriebe in deiner Region nennen, die Erfahrung in der Verarbeitung ökologischer Baustoffen haben.

Last not least beraten die biologischen Baustoffhändler ausführlich und vermitteln versierte Handwerker.

Bisher hattest du anscheinend mit Betrieben zu tun, die keinerlei Öko-Bau-Erfahrung haben und korrekterweise das was sie nicht können, auch nicht empfehlen....

Viel Erfolg, Boris