Mal wider das leidige Thema- Kalkputz:-)



Mal wider das leidige Thema- Kalkputz:-)

Hallo zusammen,

wie haben unsere Küche mehr oder weniger komplett entkernt.
Heißt, Decke bis auf die Balken komplett frei gelegt, Lehm und Stroh entfernt. Das ist auf Grund mangelnder Deckenhöhe geschehen. wir müssen irgendwie 5cm an Höhe gewinnen, um unsere Küche da rein zu bekommen. Sonst hätten wir diesen Deckenaufbau sicher drinnen gelassen....

An den Wänden haben wir die Fliesen (in Mörtel verlegt) entfernt.
Von den Küchenwänden wird man später nicht mehr viel sehen, da wir eine Nieschenrückwand bekommen.
Der Raum darüber soll mal unser Bad werden.

Eine Wand der Küche ist komplett FW Außenwand etwa 30cm, eine 2. Wand ist eine 70cm starke Bruchsteinwand (evtl. auch FW). Diese Wand grenzt an einen unbeheizten Zwischenbau zum Anbau.
Die übrigen 2 Wände sind wohl später mal eingezogen worden. Eine davon nur Holzständerbauweise, die 2. ist aus Bimsstein.

So, nun stellt sich uns die Frage, wie wir Wände und Decken aufbauen sollen.
Da wir an den Wänden nur die Fliesen entfernt haben, macht Kalkputz denk ich wenig Sinn. Zumindest was die Feuchtigkeitsdurchlässigkeit angeht. Es ist noch ein alter Putz drauf uns auch noch etwa 5cm Mörtel, in dem die Wandfliesen verklebt waren. Komplett alles raus zu hauen, schließen wir auf Grund Zeit und Budget aus.
Somit wollten wir an den Wänden ganz normalen Putz verwenden. Zement- oder Gipsputz? Zu welchem würdet Ihr uns raten?

Thema Deckenaufbau.
Für die Decke haben wir uns Heraglith Platten besorgt, die mittels Dachlattenkonstruktion an die Balken angebracht werden sollen. Sind angeblich optimal Putzträger und auch Feuchtigkeitsdurchlässig? Darauf wollte ich einen Kalkputz anbringen lassen. Macht es Sinn, nur die Decke mit Kalkputz zu versehen? Wenn ja, welchen Kalkputz könnt Ihr empfehlen?

Als Rieselschutz soll über die Heraglithplatten ein Unkrautflies (haben wir noch übrig).

Im Stock darüber soll unser Bad entstehen. Der Boden wird mit Vinyl- Klicklamit belegt. Dieser ist zwar für Bäder geeignet aber die Fugen sind sicher nicht wasserdicht. Macht es dann nicht Sinn, anstatt dem Vlies eine Folie einzulegen, und das ganze nicht diffussionsoffen sondern dicht zu machen?
Also auch im Boden darüber noch eine Folie einzulegen, sodass die Decke komplett abgesperrt ist, falls doch mal Feuchtigkeit vom Bad kommt (evtl. Undichtigkeiten oder was auch immer. Mit diesem Aufbau würde dann auch der Kalkputz an der Decke entfallen.

Oder alles diffussionsoffen gestalten und wenn Wasser kommt hoffen, das es sich schnellst möglichst seinen weg nach unten sucht. Somit aber evtl. unsere neue Küche zerstört.
Man muss viell. dazu sagen, das die komplette Wasser- und Heizungsversorgung fürs Bad in der Decke liegt. Die Gefahr einer Leckage ist also durchaus gegeben.

Ach ich weiß bald gar nicht mehr, was wir machen sollen, was richtig und was falsch ist....hoffe ihr könnt etwas Licht in meine verworrenen Gedanken bringen:-)



Hier noch ein 2. Bild unseres Elends:-)


Hier noch ein 2. Bild unseres Elends:-)

Die andere Seite der Decke.
Die untere Hälfte der Wand war mit in Mörtel verlegten Fliesen beklebt. Die obere Häfte ist irgend ein stark sandender Putz....



Ein Durcheinander



Wie ihr so jetzt Deckenhöhe gewinnen wollt erklärt sich mir nicht, durch den Neuaufbau mit Heraklithplatten dürftet ihr eher das Gegenteil erreichen.



Das Elend … 



… ist doch nicht die Deckenhöhe … 

… sondern der Unverstand … 

So wie es aussieht haben Sie eine intakte Stakendecke (Staken mit Strohlehm-Wickel) an der Unterseite kastriert also etwas intaktes zerstört … Glückwunsch!

Dann fangen Sie an nachzudenken … na was tun wir jetzt … und aus Zeit und Budget-Gründen kann dies und das NICHT gemacht werden … aber wenn die Forensiker hier keine sofortigen, praktischen und billigsten Individuallösungen ausspucken … dann ist es kein gutes Forum … 

… und dann kommt noch das Bad oben drauf … macht ja alles einfacher … 

VORHER Gedanken machen oder einfach weiter wursteln … 

Lösungen mit Hand und Fuss brauchen Kenntnis der Gesamtsituation, Zeit und auch Geld … Erfahrung und Wissen wie man's richtig machen kann … 

Wie man die Decke noch retten kann … da bin ich sprachlos … 

Bei den Wänden: alter loser und maroder Putz runter … und Kalkputz wieder drauf … 

Florian Kurz





Alsooooo....erst mal danke für die Antworten. Über den Ton dieser lässt sich ja bekanntlich streiten aber ich überhöre jetzt einfach mal den negativen Unterton....vielleicht sollte man erst mal nach fragen, wenn etwas nicht ganz verständlich erläutert wurde anstatt gleich mal drauf zu hauen.
Und, gestattet mir die Frage: wann und wo habe ich behauptet, das Forum sei schlecht???

Die Decke hatte einen Höhenversatz von fast 20cm. Heißt, sie ist von links nach rechts sehr stark gefallen.
Im 2. Bild sieht man den Dunstabzuganschluss. Dieser lässt sich auf Grund des Außenbalkens nicht nach oben versetzen. Also werden wir den Dunstabzuganschluss IN die Außenwand Verlegen und im 90° Bogen nach oben gehen und den Schacht der Dunstabzugshaube bis unter den Balken verlegen. Bzw. in das Feld zwischen denk Balken. Schon alleine deshalb musste die Decke runter. Der Dunstabzugsschacht wird später entweder in der Decke (also über den Heraglithplatten liegen) oder direkt darunter.
Der entfernte Deckenaufbau war fast 20cm stark.
Die Unterkonstruktion aus 30x50cm Dachlatten soll quer zu den Balken angebracht werden. Fixpunkt ist der niedrigste Balken. Unter diesem wird die Dachlatte sozusagen ausgeklinkt, das die Konstruktion an der niedrigsten Stelle nur minimal aufträgt. Darauf kommen die 1,5cm starken Heraglithplatten und darüber eine dünne Schicht Putz. Nach Adam Riese: 3cm Dachlatte (ohne die Ausklinkung abzuziehen), 1,5cm Platte und vielleicht 0,5-1cm Putz macht.....tataaaa 5cm. Selbst wenn am Ende 7cm bei raus kommen ist da immer noch eine Differenz von 13cm zum ursprünglichen Deckenaufbau.Diese paar Zentimeter reichen uns aber, um den Dunsabzugsschacht anschliesen zu können.
Und, nur um das noch mal zu verdeutlichen. Uns geht es nicht darum, hohe Decken wie in einem Neubau zu schaffen, sondern lediglich darum, den Dunstabzug für unsere neue Küche rein zu bekommen. Und auf den Apothekerschrank oder einen Hängeschrank der an dieser Stelle stehen wird, komplett zu verzichten, kommt nicht in Frage. Das ist eine 5m² große Küche in der quasi jeder Zentimeter genutzt werden muss um vernünftig Stauraum und Arbeitsfläche zu schaffen. Als Mann vielleicht nicht ganz so einfach nach zu vollziehen aber wenn man gerne und regelmäßig kocht, ist das denke ich durchaus plausibel.

Und an die netten Kritiker. Was wäre denn Ihr Vorschlag dazu gewesen? Eine Umlufthaube? Nicht sehr vorteilhaft in einem FW Haus, meinen Sie nicht?
Und warum soll die Decke nicht mehr zu retten sein? Ich sehe darin kein konkretes Problem. Meine Fragen bezogen sich lediglich auf den idealen Deckenaufbau.

Und zum Thema darüber liegendes Bad. Das ist nun mal der einzige Raum, in dem dies möglich ist. Das Häuschen ist relativ klein und somit gibt es keine Ausweichmöglichkeiten.
Meinen Sie, nur weil Sie den Titel Dipl. Ing. tragen sind sie komplett ohne Fehler? Und glauben Sie nicht, das wir vorher nicht drüber nach gedacht haben, was wir tun. Wir haben diese jetzt durchgeführte Maßnahme als einzige Möglichkeit gesehen. Hätten Sie eine bessere Lösung gehabt? Wenn ja, dann immer her damit. Man lernt ja gerne dazu:-)
Ich habe auch ehrlich gesagt keine Lust dazu, mich jetzt hier nur verteidigen zu müssen. Ich bin jederzeit offen für konstruktive Kritik und Vorschläge, wie man die jetzige Situation händelt aber einfach nur angegriffen zu werden und so dargestellt zu werden, das man einfach nur drauf los wurstelt, ohne sich vorher Gedanken zu machen, regt mich tierisch auf, vor allem weil dem nicht so ist.

Und Nein, die Decke war zuvor nicht intakt. Das Stroh- Lehm-Gemisch kam quasi schon von selbst runter. Ich bin sicherlich kein Gegner der alten Baumaterialien. Ich habe sogar eine Wand selbst mit Stroh- und Lehm wieder restauriert und das FW als Sichtfläche hergerichtet. Daran soll´s also nicht liegen.

Und zum Thema Budget. Wir haben leider keinen Goldesels zu Hause stehen. Es ist nicht so, das wir kein Geld für die Sanierung eingeplant hatten. Jedoch sind hierbei einfach irgendwo Grenzen gesetzt, die wir versuchen zumindest halbwegs einzuhalten.



Rechtfertigen



müsst ihr euch nicht, iss ja euer Haus.
Wie dick die Decke war sieht man doch sehr schön an den Wandanschlüssen, bei 20 cm hättet ihr jedenfalls das Fenster nicht mehr auf gekriegt.
Ich fürchte die Decke soll auf biegen und brechen begradigt werden.

Wie bauen anders.



Die Decke....



soll nicht auf biegen und brechen begradigt werden.
wäre dies der Fall, hätten wir die Decke im angrenzenden Esszimmer auch entfernt. Diese verläuft nämlich genauso schräg. Hie stört mich das aber nicht, da dort keine Dunstabzugshaube oder Hängeschränke eingebaut sind.

Und wie Sie viell. erkennen können, sieht man im vorderen Teil des Bildes einen Balken. Von dort verlief die Decke im schrägen Winkel zur Terrassentüre hin. Diese haben im übrigen wir eingebaut. Inkl. Betonsturz. Davor war dort ein Mini Fenster, deutlich weiter unten. Lassen Sie sich bitte von den vermeintlich zu erkennenden Wandanschlüssen nicht täuschen. Das war NICHT die Unterkante der Decke....

Egal wie es jetzt auch erscheinen mag, die genannten Gründe, waren nicht die, weshalb wir die Decke entfernt haben.
Spielt nun aber auch keine Rolle. Ich wollte ja nur evtl. Tipps zum neuen Deckenaufbau und zum evtl. zu verwendenden Putz.
Über Sinn und Unsinn diese Decke entfernt zu haben, möchte ich eigentlich nicht mehr wirklich diskutieren.
Viell. kann sich jemand noch zu meinen konkreten Fragen äußern? Wäre euch wirklich sehr dankbar, wenn ich diesbezüglich etwas Hilfestellung bekommen würde.

Zu Ihrem Bild. Finde ich sehr gut gelungen. Wie ist dort der Deckenaufbau umgesetzt?
Ich muss nicht zwangsläufig eine durchgängig geschlossene Decke haben. Den Balken ganz vorne im Bild wollten wir eh offen lassen. Nur direkt auf den Lehm Verputzen trauen weder wir noch unser Maler sich zu. Somit muss auf jeden Fall ein Putzträger und auch ein Riselschutz her....?



nur die Deckenfleder erneuern?


nur die Deckenfleder erneuern?

hier mal ein Lösungsvorschlag eines weiteren Selberbastlern und Nichtbauexperten.

Warum keine Decke mit sichtbaren Balken? wenn die Starken stabil sind könnte man daran einen Ziegelrabitz als Putzträger befestigen. Diesen dann mit Lehmgundputz Verputzen und eine dünne Schicht Kalkputz oder Lemputz aufziehen.

Das angehängte Bild zeigt unsere Esszimmerdecke. Hier waren die Lehmwickel zum größten Teil noch intakt. Der weitere Aufbau war aber ähnlich. Ausbessern mit einem Unterputz und dann mit weisem Tonspachtel (Stucco d´Arguilla) verputzt.

Könnt ihr die Abluft des Dunstabzugs nicht in der Ecke laufen lassen und verkleiden?

Ob sich hieraus dann Probleme mit Feuchtigkeit der Küchenluft ergeben die sich von unten am Vinyllaminat sammelt kann ich nicht sagen. Wir haben auch das Bad über der Küche, aber mit Dielenboden im Bad und das funktioniert gut.

Viele Grüße

derMicha



Deckenputz



Haben Sie schon mal über Kopf mit Kalk verputzt?



Gegen sichtbare Balken spricht ja nichts....



wenn dann würde ich diese aber auch gerne weiß haben wollen, so wie in dem Bild von BAUST, das bereits gepostet wurde. Die Starken (gut zu wissen, wie die "Brettchen" heißen. Jetzt haben die Kinder auch einen Namen:-)) sind teilweise sehr locker. Also nicht mehr unbedingt intakt.
Wie wäre es denn, wenn ich mit Winkeln Dachlatten zwischen die Balken schraube, daran meine Heraglithplatten befestige und diese dann verputze? Über die Balken noch ein Metallgitter und auch darauf Putz? Oder doch lieber noch eine Folie dazwischen?

Das Problem ist die gesamte Deckenhöhe der Küche. Jetzt im Rohzustand haben wir einen maximalen Aufbau bis zum tiefsten Balken von etwa 2,22m. Das an der höchsten Stelle.
Genau dort, wo der Wandstutzen für die Abzugshaube ist, soll ein hoher Apothekerschrank hin. Der Wandstutzen sitzt aber in etwa auf 2,09m. Deshalb den Stutzen komplett IN die Wand verlgen. Inkl. 90° Bogen nach oben (auch noch in der Wand liegend. Dann kämen wir direkt unter der Decke waagrecht wieder raus.
Ich hab euch mal unsere Küchenplanung angehängt. Wie man sieht, ist nicht all zu viel Stauraum und Arbeitsfläche vorhanden. Deshalb möchte ich auch nicht auf einen Apothekerschrank verzichten. Dieser ist 2,115 hoch. Ein Hängeschrank an dieser Stelle würde an der Situation nichts ändern, da dieser dann genauso hoch wäre....

Der Klick- Vinyl soll nicht direkt auf die Balken. Es sollen wie in den anderen oberen Zimmern 2 Lagen OSB Platten in unterschiedlichen Stärken rechtwinklig zueinander verschraubt und verleimt werden. Darauf dann der Vinylboden. Atmen tut da nix mehr, ist mir klar. Aber hauptsächlich geht's mir um evtl. auftretende Feuchtigkeit.

@ Herr Böttcher: ich habe bisher nur Kalkrollputz verarbeitet. Ging mehr oder weniger besch****:-)
Die Verputzarbeiten werden wir von einem Bekannten Maler machen lassen. Dieser ist bisher von Kalkputz aber noch nicht wirklich begeistert. Warum auch immer....



ich bin kein Freund



von Heraklith. Ich halte den klassischen Aufbau mit einer Holzverschalung und Schilfrohrputzträger für die schöner- und günstigere.



Kuechenplanung



Hier unser Kuechenplan.
2- zeilige Kueche. Oben ist die rechte Seite der Tuere. Also die "Problemseite".
Die untere Zeile ist die gegen?berliegende.



Deckenputz



Überzeugen sie sich lieber vorher ob Ihr Malerfreund auch wirklich Kalkputz an eine Decke kriegt. Wie wärs denn mit einem passenden Küchenschrank statt eines Apothekerschrankes?





Wie wäre es mit Rigips auf die Staken geschraubt? Gegebenen Falls vorher zwei Hutprofile auf die Staken schrauben. Balken sichtbar lassen.

Ein viel größeres Problem sehe ich mit eurer dünnen Außenwand und dem Küchenschrank, da ist Schimmel vorprogrammiert...



Kalkputz



Was kann den im Vergleich zu normalem Putz beim Kalkputz schief gehen? Sorry, aber ich bin was Verputzen angeht absoluter Laie.

Warum sollte die Ausenwand ein Problem darstellen?
An dieser Wand stand bereits jahrelang ein Küchenschrank. Dahinter war kein Schimmel.
Am Rande erwähnt, es ist eine vorgehängte Fassadendämmung geplant.

Was verstehen Sie unter einem "normalen" Küchenschrank?
60er Unterschrank+Hängeschrank? Dann wäre der Wandanschluss auch im Weg....



Deckenputz



Das mit ihrer Abzugshaube habe ich ohnehin nicht verstanden, das mit der Küche ehrlich gesagt auch nicht. Wenn ich mir eine Küche plane dann so eine die in den Raum hineinpasst.
Zum Kalkputz: Genau hier liegt ist das Problem, ob Kalk- oder anderer Putz: Sie wissen nicht wie das funktioniert.
Eine Decke zu Verputzen sollte man können. Es ist übrigens keine besonders angenehme Arbeit. Für Anfänger kann Lehmputz da die bessere Wahl sein, auch aus Sicherheitsgründen.





Ich gebe mir Mühe alles den Verhältnissen entsprechend zu beantworten, wenn Sia aber eine so präzise Information wie "Am Rande erwähnt, es ist eine vorgehängte Fassadendämmung geplant." nicht erwähnen, geben wir uns hier Mühe, die tatsächlich überflüssig ist, sie wissen alles was man braucht!





Danke für eure Mühe. Ich denke ich werde hier nicht weiter kommen.



Decke putzen und Bad mit Holzboden


Decke putzen und Bad mit Holzboden

Gerade bei einer möglichst geringen Aufbauhöhe würde ich die Balken säubern,auf die Staken einen Putzträger ( wegen Flexibilität würde ich Rabitz,Ziegelsplitt,Schilfrohr) binden-
wenn von oben zugänglich lassen sich die Staken mit dem Putzträger mit steifem Draht befestigen.
Am Besten eine Person oben eine unten und kurze Drahtstücke um den Putzträger ziehen und oben verbördeln.

Dann wie von G.B. vorgeschlagen besser mit Lehmputz verputzen- ist weniger Stress wenn man keine Putzerfahrung hat und man hat genügend Zeit für Korrekturen und erleichtert ggf spätere Rißbearbeitung.
Stehhöhe so einrichten, daß der Kopf sich nur kurz unter der Decke befindet- sonst wirds anstrengender.

Nicht versuchen eine ganz ebene Fläche herzustellen- sieht lebendiger und passender aus wenn die Putzoberfläche mit den Deckenunebenheiten etwa parallel zu den Balken mitgeht.

Zuerst relativ plastischen Lehm mit der Traufel in den Putzträger drücken, sodaß eine geschlossene Fläche entsteht.
Vor dem Abbinden mit grobem Zahnspachtel (ab ca 5 mm) aufrauen.
Wenn es fest ist die zweite Schicht auftragen, ggf wieder aufrauen und dann die Feinschicht auftragen- diese ggf als Kalkfeinputz.
Dafür tut's auch ein günstiger reiner Kalkputz aus dem Baumarkt.
Der Unterputz muß fest sein aber noch nicht ganz trocken- sonst anfeuchten vor dem Kalkputz.

Für den Lehmputz gibts auch weiße Lehmfarbe (z.B. vom Lehmdiscount)
Die Balken würde ich vorher mit der Drahtbürste gut säubern und dann mit Folie abkleben und nach dem Putzen sauber mit dem Cuttermesser abschneiden.
Wenn du die Ölen oder sonstwie behandeln willst auch besser vorher erledigen.

Beim Badezimmerboden würde ich lieber geölte Eichendielen verwenden- wenn du Bedenken wegen Nässe hast allenfalls noch wachsen und die Fugen damit verschließen-Achtung: manche Wachse werden dann weiß in den Fugen.

Oder du könntest zB die Seite mit der Feder so fräsen, daß nur die Oberseite der Feder etwa 5 mm länger ist und dann nachdem die Dielen verlegt sind in die Fugen Sikaflex etc aus dem Yachtbau wie bei Teakdecks abdichten.
(Verarbeitung siehe Bootsbau Foren)
Unter die Fußleisten könntest du ein Kompriband Kleben und die Leisten bei der Verschraubung fest auf die Dielen drücken.

Wannen etc am Besten freistehend- dann siehst du jede Undichtigkeit und WC wandhängend nehmen.

Ich habe vor fast 20 Jahren in einem vermieteten Badezimmer (siehe BIld)auf gut 100 Jahre alter Holzbalkendecke einen geölten Holzboden mit freistehender Wanne und Dusche ohne jede Abdichtung verlegt und bisher ohne jeden Schaden.

Ich sehe da kein Problem, sofern du keine heftig plantschenden Kinder hast und das Wasser nach dem Baden abgewischt wird.

Deine Wände würde ich zwecks besserer Feuchtepufferung mit Kalkputz Verputzen und mit Kalk- oder Silikatfarbe streichen- kein Gipsputz.
Im Bad auch nur im direkten Spritzbereich verfliesen-ansonsten nur verputzen- die Feuchtigkeit wird besser aufgenommen und kann dann langsam wieder abgegeben werden.
Dadurch hast du nicht solche Feuchtigkeitsspitzen im Bad, falls nicht immer sofort gut gelüftet wird.

Andreas Teich



hab nur



bis zur Hälfte gelesen, das reicht aber :-(
1. Lehm bindet nicht ab!
2. Nicht wenn er fest ist- sondern wenn er trocken ist wird er überarbeitet!
3. In welchem Baumarkt gibts denn "günstigen reinen Kalkputz" ¿





Das nenn ich mal eine Antwort. Vielen herzlichen Dank Herr Teich. Damit kann ich was anfangen.
Ich habe noch einiges an Lehmgrubdputz und auch Designoberputz zu Hause. Wie viel benötige ich etwa für 6qm Decke?
Das Bad werden wir komplett machen lassen. Haben dafür schon ein entsprechendes Angebot für Kalkputz. Allerdings wird das wihl erst im Herbst passieren.
Da der Boden im Bad mit Klick-Vinyl belegt werden soll, ist dieser ja sowieso nicht mehr Feuchtigkeitsoffen. Somit wäre hier eine zusätzliche Folie auch kein Problem. Nach oben käme sowieso kaum was durch.





Ach so....Click-Vinyl einfach deshalb, weil mir große, dunkle Fliesen so gut gefallen, diese aber auf der Holzbalkendecke irgendwann brechen würden.
Ein Holzboden ist mir dann doch etwas zu altbacken. Ich stelle mir ein recht modern gehaltenes Bad vor. Gefliest soll eh nur dort werden, wo unbedingt nötig.





O.St.@
techn. völlig korrekt:
Lehm bindet nicht ab, damit war hier die Aushärtung gemeint, die natürlich nicht chemisch-hydraulisch sondern pysikalisch durch Trocknung stattfindet.

Das war aber nicht an Fachleute gerichtet die eh wissen wie's geht.

Damit die Weiterbearbeitung der Decke zügig erfolgen kann würde ich nicht bis zur kompletten Durchtrocknung des Lehmunterputzes warten, da ansonsten vor dem Auftrag des Kalkputzes der Untergrund ohnehin gut angefeuchtet werden müßte.
Günstigen Kalkputz in verschiedenen Varianten als NHL gibts hier von Baumit zB im 40 kg Sack für 7,69 oder günstiger.
Selbermachen mit Kalkhydrat und Sand ist natürlich billiger.

ManuK@
schön wenn es dir hilft.
Verbrauch vom o.g. Fertigputz 6 kg je qm bei 4 mm Auftragsstärke.
Da ich aber nicht weiß was du für einen Lehm hast läßt sich der Verbrauch nicht so genau angeben- ist aber ähnlich wie beim Fertigputz:
also etwa 15 kg Material (Lehm) bei 1 cm Putzstärke bei eher trockenem Lehm-sonst etwas mehr.

Holz muß nicht rusikal nach Gelsenkirchener Barock aussehen-
Auch Dielen könnten farbig lasiert werden, deckend gestrichen, kariert, gestreift, was immer man will-
zB abwechselnd eine Diele Natur lassen, die nächste schwarz lasiert-Geschmachssache.

Früher wurden die häufig mit 'Ochsenblut' gestrichen-
zum Leidwesen späterer Bodensanierer.

Da deine Clickfliesen eh relativ wasser-und diffusionsdicht sind spielt eine zusätzliche Folie keine große Rolle mehr-
hilft aber auch nicht viel weiter.
Mir wäre es lieber eine Undichtigkeit sofort zu bemerken als daß Wasser im Verborgenen sein Zerstörungswerk verrichtet.
In der Küche darauf achten,daß keine höhere Luftfeuchtigkeit entsteht oder schnell abgeführt wird.

Besser wäre es direkt unter dem verklebten Bodenbelag eine Abdichtung zu installieren- entweder klassisch wie unter Fliesen mit Dichtbändern und Elastogum etc oder zB bei schwimmender Verlegung des Belages mit einer EPDM Folie, dabei alle Durchdringungen gut eindichten- es gibt für alles passende Manschetten oder unvulkanisierte EPDM-Streifen.

Bei deinem Clickvinyl mußt du nur daran denken, daß der Untergrund sehr eben sein muß (frag beim Hersteller nach was noche tolerabel wäre).
Da er das ohne Zusatzmaßnahmen kaum sein wird in dem Fall besser einzelne Fliesen aufkleben.

Viel Erfolg

Andreas Teich





Vielen Dank!

Wenn eine der Heizleitungen oder Wasserversorgungsleitungen, welche in der Decke liegen undicht werden sollte, würde ich es ja an der Decke in der Küche sehen. Nach unten wollte ich keine Folie anbringen. Nur unter dem Vinylboden um evtl. Badewasser etc. von der Decke fern zu halten.

Zum Thema Ebenheit. In den restlichen, oberen Zimmern haben wir die (leider völlig zerstörten) Dielen entfernt, den Boden mit Dachlatten höhentechnisch ausgeglichen. Darauf dann 2 Lagen OSB Platten im 90° Winkel zueinander verlegt. Das ganze miteinander verleimt und verschraubt. Ergebnis ist ein völlig ebener, knarrzfreier und nicht mehr schwingender Fußboden.
Fliesen wäre meine erste Wahl aber es rät mir bisher wirklich jeder auf Grund der Hausbewegungen und vor allem Deckenbewegungen davon ab. Angeblich wären spätestens nach 2 Jahren die ersten Fliesen gebrochen....

Mit was für einem Quadratmeterpreis muss man bei Holzdielen in etwa rechnen? Können Sie mir vielleicht eine Seite/ Hersteller empfehlen?
Der Klick- Vinyl ist noch nicht fest geplant, war aber schon mal in unserer engeren Auswahl.

Ich habe Lehmputz von Claytec zu Hause. Allerdings haben wir halt auch schon die Heraglithplatten besorgt:-) Die Platten haben wir uns ja auch nicht einfach so gekauft bzw. bestellt. Sie wurden uns mehrfach für unser Vorhaben in unserem Haus empfohlen....
Ach man....da weiß man bald echt gar nicht mehr was Richtung und was falsch ist. Jeder rät zu was anderem:-(

Zum Thema Kalkputz.
Nochmal: wir wollen das nicht selbst Verputzen sondern von einem Maler/ Verputzer machen lassen. Dieser hat schon mal ein komplettes Haus mit Kalk verputzt. Das Ergebnis davon habe ich nie gesehen. Deshalb muss ich Ihm einfach glauben, das er das kann. Was gibt's denn spezielles zu beachten? Damit ich viell. genau darauf einen genaueren Blick werfen kann.


Was haltet Ihr von dem hier:

http://www.hornbach.de/shop/Kalkin-Kalkputz-0-1mm-weiss-25-Kg/8404913/artikel.html

Enthält halt 3% Zement.

Gibt's was besseres was ihr mir empfehlen könnt?
Was bedeutet den NHL? Der von Baumit den ich gefunden habe kostet fast das dreifache....

http://www.baywa.de/shop/produkte/bau/baustoffe/chemische-produkte/moertel-zement-estrich/baumit-kalkin-kalkputz-kp-36-w-p2455912/baumit-kalkin-kalkputz-kp-36-w-weiss-35-904784?pup=r&gclid=CKKkq-Wp0sQCFe6WtAod9AYA4A

Enthält aber ebenfalls Zement.



Decke putzen und Bad mit Holzboden



Hallo Manuela
Ob ihr die Decke putzt oder ein Fachmann ist eigentlich egal- der sollte eh wissen wie es geht.

Den von mir erwähnten Kalkputz findest du-zumindest auf der website in AT unter:
www.baumit.at
dann zu Produkte,
dann zu Putze
dann zu Feinputze f innen
dann gibts 2 zur Auswahl:
Baumit Feinputz (hier bei Baumax-Baumarkt 40 kg-Sack für 7,69 € bei Einzelsack-Abnahme)
Der FertigFein Weiß -Putz ist weißer aufgrund des Marmormehlsandes- wenn du nicht mehr Streichen willst und keine ganz weiße Oberfläche benötigst.

Wenn du auf statisch ausreichend dimensionierte Deckenbalken einen ebenen biegesteifen tragfähigen Boden befestigst und darauf zB einen Trockenestrichboden sollte ein Fliesenbelag ohne zu brechen problemlos möglich sein.

Große Fliesenformate sind natürlich immer problematischer.

Heraklithplatten kann man natürlich verwenden- haben aber in diesem Fall den Nachteil sich nicht an Unebenheiten des Untergrundes anpassen zu können und gerade bei befestigung auf Latten zu größeren Dicken zu führen.

Außerdem muß dann die Fläche wirklich eben und gerade ausgerichtet werden, sonst sehen Versätze in einer geraden Fläche eher nach Pfusch aus-

wenns insgesamt etwas bewegter ist wäre es vom Eindruck her einheitlicher- ihr könnt dünner putzen und braucht Unebenheiten nicht komplett auszugleichen.

Vielleicht könnt ihr die Platten auch umtauschen gegen
anderes Material?
Außerdem ists umständlicher zuzuschneiden als flexible Putzträger und man hat mehr Verschnitt und ist wohl eher teurer.

Es gibt aber immer viele Möglichkeiten- hängt auch davon ab, mit welchem Material man lieber arbeitet und mehr Erfahrung hat und wie die jeweiligen Bedingungen sind.

Holzdielen bei einigermaßen guter Qualität ab etwa 20-50,-€ qm.
Eiche und Lärche wären für Naßbereiche besser als Kiefer oder Fichte.
Bei kleinen Mengen am Besten im Internet forschen oder bei Holzgroßhandlungen in eurer Nähe nachfragen.

Wenns etwas mehr ist kann ich Eichedielen auch günstig bekommen- die rustikaleren mit Ästen, gespachtelten Rissen etc sind natürlich günstiger- aber genauso haltbar.

Hast du Bilder wie ihr das Ausrichten mit den Latten gemacht habt ?

Andreas Teich



Herr Teich



Zum Kalk:
Sie haben geschrieben "Dafür tut's auch ein günstiger reiner Kalkputz aus dem Baumarkt." und kommen jetzt mit BAUMIT um die Ecke.
Haben Sie sich mal die technischen Merkblätter angesehen?
Da steht unter Bestandteile z.B.:
"Sand, Weißkalk (Baukalk), hydraulischer Baukalk, Trass sowie hydraulische und hoch- hydraulische Zusätze sowie Zusätze zur besseren Verarbeitung und Haftung."
Das sind weder Kalkputze noch sind diese „rein“.
Zum Lehmputz:
Dass sie nicht bis zur kompletten Durchtrocknung des Lehmunterputzes warten würden ist ja ihre Sache, es ist trotzdem falsch, der Putz wird ihnen so zwangsläufig vor- oder gar auf die Füße fallen.
Warum das so ist können sie ja mal hier nachlesen.





Danke Oli für die Hinweise
Meine Angaben gelten natürlich nur für den von mir angesprochenen Putz, den man unter meinem angegebenen Link findet, dort steht dann:
Baumit FeinPutz
Produkt
Werksgemischter, Kalk-Trockenfertigputzmörtel für händische Verarbeitung im Innenbereich.
Zusammensetzung: Kalkhydrat, Putzsande, Zusätze.

Aufgrund der angegebenen Druckfestigkeit ergibt sich, daß keine hydraulischen Zusätze enthalten sind.
Auf weichem Lehmunterputz wäre ein harter Oberputz mit deinen angegebenen hydraulischen Bestandteilen nicht zu empfehlen.

Ansonsten würde ich einfach selber mischen-
Kalkhydrat und feinen Sand zu vermischen (Verhältnis ca 1 : 3,5) funktioniert problemlos und auch mit jedem billigen Baumarkt- Mörtelquirl.

Beim Lehmputz geht's darum, daß die Leute nicht bis zur VOLLSTÄNDIGEN Durchtrocknung aller Schichten warten müssen bis der dünne Kalkputzüberzug aufgetragen wird.
Andreas Teich



Nicht schummeln Herr Teich



... und das Wörtchen „hydraulischer“ unterschlagen.
Erster Satz im technischen Merkblatt unter Produkt:
Werksgemischter, hydraulischer weißer Trockenfertigmörtel für händische Verarbeitung im Innenbereich.

Wenn sie sich jetzt auch noch die Mühe machen wollen im Sicherheitsdatenblatt zu gucken dann können sie dort von inerten Füllstoffen und auch von Zement lesen.
Trugschluss Druckfestigkeit:
Die hier angegebene Druckfestigkeit (CS III) 3,5- 7,5 N/mm2 kann gar nicht ohne die Verwendung hydraulischer Bindemittel erreicht werden.

Auf Lehmputz würde ich, eben wegen der zu hohen Druckfestigkeiten, überhaupt keinen hydraulischen Putz empfehlen, wenn es denn unbedingt Kalk sein muss dann Luftkalk.
Einfacher, preiswerter und besser ist auf jeden Fall Lehm auf Lehm



Lehm



auf Lehm!

Was sie da im Hintergrund durch die Glasscheiben sehen ist übrigens das Hundertwasser Haus in Magdeburg.



Kalkputz



dann hast du einen anderen Putz als den von mir angegebenen.

Wer den beschriebenen links folgt kommt auf den von mir angegebenen Kalkputz:
http://www.baumit.at/pimdam/AT/pdb/PDBL_FeinPutz.pdf

mit einer Druckfestigkeit von 0,6 N/mm2

Natürlich haben alle Putzfirmen sehr unterschiedliche Putze für sehr unterschiedliche Anwendungsbereiche im Angebot...

Es geht nur darum, daß dem Fragesteller weitergeholfen wird
und sie nicht ungeeignetes Material verwendet.

Andreas Teich



Auch hier



... hilft ein Blick ins Sicherheitsdatenblatt
..."hydraulisch gebundener Putzmörtel mit feinen Putzsanden, Kalkhydrat und Zement, Zusätze"
Zur Druckfestigkeit stellt sich mir die Frage, warum BAUMIT für unterschiedliche Produkte verschiedene Normeinstufungen angibt?
Die picken sich anscheinend immer fein das passende raus.



Wenn … dann … 



Hallo

Der Oli hat recht:
Lehm zu Lehm

Das Problem wird hier die aufgerissene Stakenlehmdecke sein, die dadurch labil geworden ist … Wenn Sie da einen Putzträger (Rabbitz oder Schilf) drauf bringen und gleichzeitig die Staken untereinander stabilisieren können, wäre das wohl das optimale … dann das ganze mit Lehm Verputzen und mit Kalkkasein Streichen … 

Florian Kurz

@Oli … der Allrounderwasserteich … ach nee ich lass es … ;-)



Kalkmörtel



Ja, stimmt, RECHT haben ist manchen hier ganz wichtig.

Der angegebene Kalkmörtel ist in der geringsten Festigkeitsklasse CS1 ab 0,6 N/mm2,

ZB Claytec Lehmputze in der höheren Festigkeitsklasse CS 2 mit 1,5-2 N/mm2.

Heißt das, ein Kalkmörtel mit geringerer Druckfestigkeit wäre unmöglich zu verwenden, ein Lehmputz mit mehr als doppelt so hoher Druckfestigkeit aber schon ?

und bitte bei allen Beiträgen immer GENAU lesen:
in meinem Beitrag stand "und dann die Feinschicht auftragen- diese ggf als Kalkfeinputz."

Also keinesfalls als MUSS- Anweisung und einzig richtige Möglichkeit dargestellt.

Vielleicht äußert sich Manuela noch, welche Beiträge tatsächlich weiterhelfen- und das sollte doch eigentlich das wesentliche Ziel sein.

Es wird kaum jemals nur EINE Möglichkeit die einzig richtige sein-
da braucht man nur bautechnische Untersuchungen, Forschungsergebnisse, Beiträge in Fachzeitschriften etc sichten

Günstiger wäre es statt dessen, verschiedene Möglichkeiten darzustellen mit den jeweiligen Voraussetzungen und Auflistung von Vor-únd Nachteilen.

Dann könnte leichter das jeweils passende ausgewählt werden

Andreas Teich





Darum schrieb ich ja:
„Zur Druckfestigkeit stellt sich mir die Frage, warum BAUMIT für unterschiedliche Produkte verschiedene Normeinstufungen angibt?“

Ob die Festigkeitsklasse CS 1 nach Ö-Norm das gleiche ist wie nach DIN-Norm ist die Frage. Ich hab da jedenfalls meine Zweifel.
Die Angabe im Merkblatt >0,6 heißt erst einmal nur: größer als ...!

Was die Rechthaberei angeht Herr Teich, es zwingt sie niemand hier zu schreiben. Die Berichtigung eigener falscher Aussagen und Ausführungsempfehlungen mit:
„RECHT haben ist manchen hier ganz wichtig.“
zu kommentieren halte ich für gleichermaßen einfältig wie dumm.

Ich für meinen Teil hab jedenfalls schon mal ne Decke geputzt.



Entscheidung für Lehmputz


Entscheidung für Lehmputz

Nachdem ich selbst nach sehr vielem lesen beim Thema Kalkputz immer noch nicht durchblicke (vorallem was die unterschiedlichen Arten von Kalkputz angeht) und weil die Verarbeitung wohl nur von einem Meister möglich ist, haben wir uns für einen Lehmputz entschieden.
Den hab ich selbst schon mal versrbeitet und fands nicht sehr schwierig, also wird das unser Verputzer wohl auch hin bekommen. Hoffe ich zumindest.
Unser Plan schaut jetzt wie folgt aus: Auf die Konstruktion die Ihr auf dem Foto seht (flacheisen unter den Balken, daran fest geschraubte, teilweise unterfütterte Dachlatten) kommem die Heraglitplatten (die wir ja schon gekauft haben und nicht mehr zurück geben können). Darauf dann ein dünner Lehmputz. Keine Folie sondern nur ein Unkrautflies als Rieselschutz. Dieses haben wir mit absicht nich nicht eingebaut weil wir sonst nicht mehr sehen wo die Stalken etwas weiter unten sind und wir evtl. ein Platzproblem mit den Dachlatten bekommen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Welchen Lehmputz?

Auf die Wände kommt ein normaler Gips oder Zementputz. Haben absolut keine Muse den kompletten alten (vermutlich Gips) Putz abzuschlagen. Und da jetzt mit Lehm drüber zu gehen, macht ja keinen Sinn, oder? Die Feuchtepufferung geht ja angeblich nur bei mehreren Zentimetern Lehmputz? Und durchlässig ist da ja eh nix. Anders wie bei der Decke. Da wird mit Pufferung auch nicht viel sein aber zumindest is die Decke dann von untern diffusionsoffen.

Was meint ihr zu dem Plan?

Dann stellt sich mir noch die Frage wie's an den Übergängen von Wand zur Decke ausschaut? Brauch ich da eine Art Dehnungsfuge? Decke schwingt beim Begehen evtl. etwas, Wand ist starr. Nicht das der Putz dann an dieser Stelle einfach abreist....



Das Gewurschtel



... geht weiter.
und dabei könnte alle so einfach sein.



Schalung



drunter



Putzträger



dran



Lehmputz



drauf





So schlau sind wir mitlerrweile auch. Nur zum x-ten mal. Die Heraglitplatten haben wir bereits und versuchen jetzt einfach das beste daraus zu machen.
Anstatt hier blöde sprüche zu klopfen wären Antworten auf meine gestellten Fragen hilfreicher gewesen.





Mit Antworten die sie gerne hören möchten kann ich nicht dienen, das machen andere.

Muss jetzt auch schnell nach Hause, Ostereier färben, mal gut das ich noch ein paar Rester Lackspray rumliegen habe.



Das wär so einfach



Erstmal überlegen warum der Strohlehm sich von der Stakung gelöst hat.
Meistens geschieht dies durch Bewegung,ich habe schon viele Stakendecken gesehen ,wo der Strohlehm bis unter die Dielung stößt ,ist der Balkenabstand zu gering oder die Dielung zu dünn ,überträgt sich Last mit der Zeit auf die Stakung,die sich dann durchbiegt und damit löst sich der Strohlehmputz.

Auch Verformungen des Fachwerkgefüges führen zu solchen Schäden.

In der Regel wurden solche Decken nur gekälkt ,ich habe hier im Haus bis zu Achtzig Schichten gezählt.

Euer Vorhaben schafft keine Aufbauhöhe ,Ursachen abstellen,den Strohlehm wieder Aufarbeiten ,unter die Decke werfen,vorher die Balken mit Putzträger versehen,anschließend kälken und ganz vorher mal auf den Hintern setzen und überlegen ,was ihr da habt,was ihr könnt(nicht viel) und ob ihr Euch vielleicht auch dem Haus gegenüber etwas beugen könnt.

Zu dem Heraklithgedöns weiß ich nix ,hoffe nur, das ihr den Strohlehm nicht entsorgthabt .





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