Alten Küchenherd wieder in Betrieb nehmen? Erfahrungen

08.08.2007



Hallo,

ich hoffe jemand kann mir bei meinem Problem helfen. Wir renovieren gerade ein altes Fachwerkhaus ( ca. 300 Jahre ) und wollen um den alten Charme aufrecht zu erhalten einen alten Emailleküchenherd wieder in Betrieb nehmen. Jetzt hat man uns schon angedeutet, dass es da zu Problemen mit dem Kaminfeger kommen kann, bzgl. des nicht vorhandenen Datenblattes.

Deswegen meine Frage hat jemand von euch in letzter Zeit ähnliche Probleme gehabt und was kann ich machen, damit wir das schmuckstück in Betrieb nehmen können.

liebe Grüße Lotte





Sehr geehrte Frau Dahlke,
besprechen Sie das mit Ihrem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister. So sind Sie auf der sicheren Seite, auch später evtl. aus versicherungstechnischen Gründen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kibies

P.S.: Wg. fehlender Datenblätter o.ä. würde ich mir keine Gedanken machen, vielmehr ist es wichtig, daß der Schornstein intakt ist, der Querschnitt passt und natürlich auch der Küchenherd funktionstüchtig ist. Evtl. muß der Brandschutz an einzelnen Gebäudeteilen nachgerüstet werden.



Danke



Vielen Dank für Ihren Tipp. Ich werde dann berichten, wie der Schornsteinfeger entschieden hat.

Lotte Dahlke



Küchenherd



Hallo!
Sollte es sich wirtschaftlich nicht lohnen diesen alten Küchenherd in Betrieb zu nehmen, kann er aber durchaus zumindest als Kochstelle funktionieren:
dazu ein autarkes Cerankochfeld (also mit Bedienknöpfen oder -Touch) kaufen und dieses vom Steinmetz in die ehemalige Herdplatte einschneiden lassen. Es gibt diese Cranfelder auch ohne Rahmen, so dass nur die schwarze Glas-Fläche verbleibt, welche optisch wenig auffällt. Die Größe ist abhängig vom alten Herd. Oft hat man hier mehr Platz als auf der Arbeitsplatte und kann sich so den Luxus einen 80cm breiten Kochfeldes gönnen.
Viele Grüße
Silke



Alter Küchenherd



Hallo,

wir hatten auch so ein altes Ungetüm in der Küche stehen. Der hat zwar warm gemacht, aber hat Holz und Kohle gefressen, wie eine alte Dampflok. Dazu kommt noch, dass bei den alten Öfen oft die Schamotte gebrochen oder gar nicht mehr vorhanden sind. Wir haben uns daher entschlossen, das alte Teil gegen einen neuen Herd auszutauschen. Nun haben wir bei den momentanen Außentemperaturen (1 bis 10 Grad) bis zu 25 Grad in der Küche und im OG 20 Grad. Dabei braucht der neue Ofen nicht mal ein Viertel des Brennstoffs wie der alte Herd. Wenn der alte Herd optisch noch schön anzusehen ist, würde ich diesen lieber als Schaustück in einer passenden Ecke des Hauses aufstellen...

Grüsse aus dem Westerwald.....