feuchter Bruchstein Keller...

05.02.2011



Hallo zusammen,
auch ich habe in meinem 1920er-Haus einen feuchten Keller (50 cm Bruchstein Mauerwerk).
Ich weis das es schon viele Beiträge zu diesem Thema gibt und anscheinend gibt es auch keine wirkliche Lösung. Die Meinungen der Forumsmitglieder gehen hier anscheinend weit auseinander wie mit einem solchen Keller umgegangen werden soll.

Ich muss sagen das ich nach einigen Lesen total verwirrt bin, und mittlerweile für mich entschlossen habe die Finger von der Sache zu lassen. Auch kann ich nicht genau sagen ob es sich um Nässe von außen oder um aufsteigende Nässe handelt. Wahrscheinlich beides ;-)

Jetzt zu meiner Frage:
- Was kann langfristig passieren wenn man die Feuchtigkeit nicht bekämpft? Ist das nur ein Komfortverlust, oder können die Wände irgendwann ernsthaften Schaden nehmen.

Die feuchten Wände sind übrigens reine (nicht bewohnte) Kellerräume.

Vielen Dank für alle konstruktiven Antworten!

Gruß,
Michael

PS: Hier ein paar Links zu Bildern die das Ganze mal verdeutlichen sollen:
http://img198.imageshack.us/i/schimmel4web.jpg
http://img37.imageshack.us/i/schimmel7web.jpg
http://img810.imageshack.us/i/schimmel5webgross.jpg
http://img198.imageshack.us/i/schimmel4web.jpg

Das gelbe in den Bildern ist Farbe!





Hallo,

irgendwann fällt einfach der Putz ab.
Sie sollten vor allem gut lüften.

Grüße



Keller trockenlegen



Wie nutzen Sie den Keller?
Wie sieht der Wandaufbau aus?
Was für Farbe befindet sich auf dem Putz?

Viele Grüße



Was ist was?



Hallo

Welche Steine sind verbaut?
Welcher Putz ist drauf?
Welche Farben vermalert?

Belüftung

Bodenaufbau

Baugrund und Auffüllung

Anamnese

FK



...



Ok, vielen Dank für die Antworten.

Wenn nur der Putz abfällt wäre mir das relativ egal. Der ist eh schon mind. 30 Jahre drauf und wie gesagt benutze ich die betroffenen Räume nur als Abstell- bzw. Heizungskeller.

Die Wände bestehen, wie schon oben beschrieben, aus etwa 50 cm Bruchstein der verputzt und gestrichen ist. Putzart unbekannt.
Der Putz ist mit einer Wandfarbe gestrichen, evtl. im Heizungskeller mit einer ölfesten Farbe (wenn sowas in den 70er schon gab?).

Ich habe das Haus auch nur übernommen, deshalb sind meines Informationen etwas dürftig ;-(

Tja, zum Thema Belüftung. Da siehts, zumindest in einem Raum ganz schlecht aus. Das gibt es nur ein winziges Fenster mit einem Lichtschacht (Wand liegt im Erdreich).

Aber worum ich mir eigentlich Gedanken mache, mal ganz überspitzt:
- Können durch die Feuchtigkeit die Wände irgendwann in soweit geschädigt werden, das ich mir um die Stabilität des Hauses (oder evtl. Rissbildung in den Etagen darüber) Gedanken machen muss? Wasser bekommt doch alles mit der Zeit kaputt, oder?

Vielen Dank.

MfG,
Michael



feuchter Keller



Nein,
normale Mauerwerksfeuchte in einem relativ stabilen Gleichgewicht schädigt weder Steine noch Mörtel.

Viele Grüße



Nur Feuchtigkeit allein,



schadet der Bausubstanz nicht. Die Schäden treten erst auf, wenn Salze (Laien auch bekannt als Salpeter) mit ins Spiel kommen. Die zerstören dann auf lange Zeit nicht nur den Putz sondern auch Mauerwerk. Allerdings ist ein Ziegelmauerwerk stärker gefährdet als Natur/Bruchsteinmauerwerk.