Übergang Feldsteinsockel zum Mauerwerk, wie ausbilden?

09.08.2013



Hallo,

ich weiß das ich hier nicht ganz richtig, aber ich finde einfach keine vernünftige Antwort im Netz. Und mein Maurer ist halt ein Maurer. (ohne Wertung)

Ich mußte bei einem Teil meiner Giebelwand die Steine austauschen (Ausblühungen durch den Putz hindurch). Dazu habe ich weiträumig die befallen Steine der Außenschale meine zweischaligen Hauses aus dem Jahr 1890 ersetzt. Dabei habe ich gleich den Fusch der Jahunderte und Kriege mitbeseitigt (Ausbesserungen am Feldsteinsockel). Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die sichtbare Handstrich-Ziegelkante durch ebensolche neue Steine ersetzt und eine Sperrschicht eingezogen. Nun zum eigentlichen Problem, da ich das Haus nicht zusätzlich gedämmt habe, steht der Feldsteinsockel, wie früher ja üblich, gegenüber dem Mauerwerk hervor (nach Putzauftrag ca. 2cm) Wie "überbrücke" ich nun die Kante, bis jetzt war halt eine Betonkante dran, die bis zur Vorderkante der Ziegelsteine ging und auf die der Putz raufragt. Also wieder Beton oder Zinkblech oder eventuell Granit (insgesamt sind es von der Vorderkante bis zum Mauerwerk ca. 4-5cm)

Danke

Oliver



Bildlich



Hallo

evtl ist es Ihnen möglich eine Skizze oder und ein Foto der Situation einzustellen … dann gehts evtl schneller und ist präziser … 

Florian Kurz



Unsere Altvorderen ...



... haben solch geringe Überstände in der Regel gelassen, wie sie waren - eben ohne irgendwelches Gedöns.

So haben wir es bei dem Um- und Ausbau unseres alten Stallgebäudes zum Büro- und Wohnhaus gehalten und werden es auch bei der Sanierung des alten Wohnhauses tun.

Bei den Anstrengungen, die oftmals unternommen werden, um solche Sockelvorsprünge abzudecken, kommt mir - mal abgesehen vom optisch und funktional fragwürdigen Ergebnis der Bemühungen - immer in den Sinn: Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht!

Also, ich würde die Kante lassen wie sie ist. - Weniger ist oft mehr.

i. V. Dirk Meisinger