Außen Kalksandsteinwand vor Holtständerwerk, Innen Gipskarton - Wahnsinn?

18.05.2013 Zuhause



Bei meiner Suche nach einem Zuhause ist mir nun ein umgebauter Bahnhof angeboten worden. Die Lage und das Pferdeheim ist toll, das Haus für mich gut geschnitten, aber.... so weit ich das hier alles richtig gelesen und verstanden habe (riesen Lob für so viel verständliche Informationsvermittlung) sind die Wände ein Risiko.
Außen vor die alten (1890) Holzständerwerkwände sind Kalksandsteine vorgebaut mit Kunstharzputz, von innen Gipskartonplatten. Habe ich das richtig verstanden, dass so die Wahrscheinlichkeit, dass das Holz feucht wird, sehr hoch ist? Abgesehen von der Schwierigkeit, diese gar nicht begutachten zu können..
Oder gibt es -nicht zu teure- Rettungsmöglichkeiten oder gar die "Erlösung", dass das alles nicht so schlimm ist?

Möchte nicht auf Grund von Halbwissen ein schönes
Haus "verpassen' und auch nicht Geld für Gutachten ausgeben, was man vorher schon hätte wissen können.



Pauschal...



... lässt sich so ohne weiteres nicht darüber urteilen, beide geschilderten Maßnahmen können durchaus ihre Berechtigung haben/gehabt haben. Was sagt denn der jetzige Besitzer dazu?

Insgesamt birgt ein unbekannter Wandaufbau mit nicht zu überprüfender Schichten- und Anschlussfolge natürlich ein höheres Risiko,insbesondere bei Fachwerk. Die Außenwandschale aus KS ist eher ungewöhnlich, könnte auch theoretisch statische Zwecke haben, wenn das richtig gemacht ist, geht davon nicht unbedingt ein erhöhtes Feuchterisiko aus; der GK innen ließe sich unproblematisch entfernen.

MfG,
sh