Holzbalken Decke Welche Schüttung bei folgender Situation

28.02.2020 C.Janssen

Holzbalken Decke Welche Schüttung bei folgender Situation

Hallo Leute. Ich habe das Thema schon mal behandelt, kann aber warum auch immer den alten Beitrag nicht fortsetzen.

Ich habe mich mal intensiv mit meiner Holzbalkendecke auseinandergesetzt.
Ziel --> Trittschall so gut es geht Dämmen.

Sparren 9/20cm Fi/TA Qualität S7 mit einer Spannweite von 4,1m
Abstand von mitte Sparren bis mitte Sparren ~70cm mal mehr mal weniger

Was ich bisher gemacht habe und was noch kommen soll.

Bis dato sind die Sparren seitlich mit 50/24mm Latten an der Unterkante aufgedoppelt und mit dem alten Dielenboden 24mmFI/TA ausgelegt.

Auf den Fehlboden möchte ich Gehwegplatten mit maximal 60kg pro m auslegen.
es soll ein Rieselschutz und eine seitliche aufdopplung von 90/30mm KVH folgen. mit der Aufdopplung möchte ich die Unebenheit aus dem Boden bekommen. von 0 auf +3cm muss ich nivellieren.

Auf die Aufdopplung 5mm Dämmstreifen und darauf Lärche Dielen 24mm Stark.
Die Dielen sollen schwimmend auf den Dämmstreifen liegen und innerhalb des Sparrenfeldes mit 40/60er KVH untereinander verbunden verschraubt werden. "ein schwimmender Verbund soll entstehen.

Meine Berechnungen ergeben bei einer Verkehrslast von 200kg/m2 und einer "optimierten Sparrenbreite durch die Aufdopplung des 90/30er KVH " (auf 10 anstatt 9 aufgerundet) eine Fixlast von 110kg/m2
Nach Abzug von Material etc bleibt mir ein Restgewicht von ca 25kg/m2 für die Schüttung.

eine gebundene Schüttung möchte ich eigentlich nicht, da der 40/60 Riegel sonst den Körperschall weiter geben könnte. Gleichzeitig möchte ich auf die Feutchtigkeit verzichten.
Theoretisch kann ich über 120mm Schüttung einarbeiten bis OK Sparren. Durch die Aufdopplung sogar noch mehr.

Durch die Gehwegplatten geht natürlich noch Volumen verloren . Wenn ich also 100mm Schüttung für die Berechnung anpeile komme ich glaub ich gut hin.

Welche nicht gebundene Schüttung könnt ihr mit da empfehlen?! Ich bin für alles offen. Sollte aber im Rahmen bleiben.

Mir fällt gerade ein, dass ich die Abgehangene GK Decke darunter noch nicht mit einberechnet habe. da Rechne ich lieber mit einem Restgewicht von ~15kg für die Schüttung.



Güteklasse Holz



Ich habe die Sparren mal S7 bzw. Klasse C eingestuft. da bj 1927 da hier und da nicht 100% quadratisch usw.
Wenn ich mir die Sortierung von Bauholz so ansehe, finde ich mich dort schon eher wieder. dennoch safety first.

Oder sehe ich das falsch und kann sie auch S10 einstufen? Dann ist ja gefühlt alles i.O..



Schöne Berechnung



und zwischen welchen Räumen befindet sich nun die Decke?



Achso



Eg zu 1 og und 1 og zu 2 og
2 og ist eine separate Wohnung.
Wie gesagt trittschall spielt hier eine Rolle. Wärmedammung weniger



Zwischen 1.OG und 2.OG



spielt auch der Brandschutz eine Rolle. Wie ist die Deckenbeplankung jeweils geplant und ist dieses Gewicht in Deiner Berechnung berücksichtigt. Im 1. OG würde sich eine Abhängung mit Federn anbieten. Bei Ausreichend Gewicht würde ich Zellulose zum Schütten oder Perlite nehmen.



Hallo



Danke für die Antwort. Aber haben sie sich die Frage genau durchgelesen? Zellulose ist schon mal zu leicht. Die meisten perlite kommen auf 9kg m2 bei 100mm Schütthöhe. Ich suche irgendwas mit 20 bis 30kg m2 zum guten Preis



Naja



ich hatte auch mal in Ihren früheren Beitrag reingelesen und es so verstanden, dass die Masse mit Gehwegplatten, die vom Vater noch rumliegen, erreicht wird und es nun nur um die restliche Füllung des Hohlraumes geht. Da kann dann auch, wenn Wärmedämmung keine Rolle spielt, einfach Sand eingebracht werden. Allerdings würde ich auch die Grenzwerte der Belastbarkeit nicht in vollem Umfang austesten. Es gibt auch Lehmschüttungen mit Hanfschäben, Herr Böhme hatte im früheren Beitrag bereits auf Blähton abgezielt. Kann es sein, dass Ihnen einfach nur die Entscheidung schwer fällt. Im Grunde ist es wurscht, was reingefüllt wird.



Holzbalkendecke optimieren



Wenn Masse schon durch Betonplatten gegeben ist kann die Schüttung leicht sein und muß nur den Hohlraum ausfüllen, um die Bildung eines Resonanzbodens unter den Dielen zu verhindern. Dazu genügt Zellulose, Stopfhanf, leichte Holzfaserplatten etc.

Wenn Gewicht gespart werden soll kann statt Beton Sand eingebracht werden, der eine viel bessere Dämpfung und damit schalldämmende Wirkung hat.

Wenn die seitlichen Hölzer zum Höhenausgleich entsprechend eingebaut wurden kann eine höhere Belastbarkeit angenommen werden.



Dan



ke für die Antworten.

Bzgl. Gewicht. Ich habe jetzt 200 30x30 Platten aufgetan und möchte 3 auf den lfm legen. Das wären dann 24 kg/lfm bei 60cm Sparrenfeld. also rechne ich mal mit 36kg/m2 .
in meiner Berechnung oben habe ich mal mit 70kg/m2 steinen gerechnet. somit habe ich noch "luft" nach oben.

Die Auswahl ein Mittelschweren Schüttungen ist leider gering. Entweder um die 10kg/m2 oder direkt 45kg/m2 + bei 100mm Schütthöhe.

Da kann ich ja besser hingehen und ein paar mehr steine einlegen und auf die 9kg/m2 Schüttung( günstiger) zurück greifen. Macht ja eigentlich nur sinn.



Ha



llo Leute

Die Vorbereitungen für den Dielenboden sind fast abgeschlossen.
Eine Sache habe ich noch.
Die Sparren zu den Außenwänden haben 1-2 cm Luft zur Außenwand.
Wie kriege ich hier eine gescheite Trittschalldämmung hin. Meine SChüttung ist Fibotherm Blähton 5-20mm mit 31kg /m2 geworden. Dieses lässt sich da leider sehr bescheiden einbringen.
Generell habe ich etwas sorge bzgl Tauwasserbildung in dem Bereich. Ungedämmt kommt aber eigentlich nicht in Frage, da der Schall schon deutlich zu hören ist. (Gestern getestet)
Ich habe überlegt den Zwischenraum mit Steinwolle vollzuproffen.

Ist das eine gute Lösung?