Schon (immer) wieder Hausbock ?

08.02.2009


Vor 4 1/2 Jahren begannen wir mit dem Ausbau und der Sanierung eines Altbaus (Bj. ca. 1933). Beim Ausbeinen wurden einige vom Hausbock befallene Hölzer(Tragende und nicht Tragende) bereits ausgetauscht. Verbleibende generell mit Borsalz behandelt. Der Dachstock wurde schon vor unserer Zeit neu aufgeschlagen und Zwischenwände in Holzbauweise eingezogen. Heute sehe ich in einer Türzarge (Alter 4 Jahre) ein ovales Loch... An einigen Stellen sind kleine Fraßgänge unterhalb des Lacks auszumachen. Die Zarge ist im Inneren teilweise zerfressen. Der Holzrahmen der Tür weist im Gebälk ebenfalls flächige Fraßspuren auf. Nach der Renovierung und auch seitdem wir hier wohnen habe ich irgendwo im Haus Frasspuren gesehen oder Fraseräusche vernommen. Wie kann ich das restliche Holz (Haus) schützen? Ich bin kein besonderer Freund von Chemie. Ist die Wärmemethode in einem voll ausgebauten (Vollwärmeschutz teilweise Konststofffenster)und bewohntem Haus möglich?



Hausbock



Welche Spezies es sich da in der Tür gemütlich gemacht hat, sollte ein SV oder Fachmann für Holzschutz klären.
es muß nicht unbedingt der Hausbock sein, also erst einmal keine Panik.
Erst Fragen, dann schießen!

Viele Grüße



Hausbock



Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich bin mit meinem Schreiben sozusagen auf der Suche nach einem Fachmann in meiner Gegend. Durch den vergangenen massiven Befall des Altbestandes bricht bei einer Zarge nicht unbedingt Panik aus, allerdings dachte ich ich wäre über den Berg. Nun ja Hochmut kommt vor dem Fall...
Ich wäre für Hinweise auf Fachleute im Raum 71*** sehr dankbar.

Viele Grüße



nur 76... statt 71...



Ist vermutlich schon einen Streifen entfernt, aber empfehlen könnte ich Rainer Klopfer aus Gleiszellen. zu finden unter www.holzansicht.de
Grüße aus Leipzig
Martin Malangeri