Hausbock im Neubau




Hallo,
wir haben Hausbockbefall (Hylotrupes bajulus) in den Dachsparren und im Brettstapel. Das verbaute Holz ist Kiefer und heißt hier (Korsika): pin laricio.
Das Holz wurde im September 2001 gesägt lag anschließend ca. 4 Wochen gesägt und aufgehölzelt im Sägewerk und wurde dann nach und nach verbaut.
Es sind ca 5 % aller Holzteile (lokal begrenzt) befallen, teilweise im Hausinnern und teilweise auserhalb (Dachüberstand). Die Maden sind oberflächlich und bis in vier Zentimeter Tiefe zu finden. Vereinzelt sind Ausfluglöcher sichtbar.
Der Innenausbau ist weit fortgeschritten und ich vermute auch in jetzt nicht mehr zugänglichen Bereichen Befall.
Genügt eine Behandlung (abbeilen und vergiften) des noch zugänglichen Holzes plus eine Warmluftbehandlung kommenden Sommer (Diesen Sommer hätten wir ja gut ausnutzen können ist aber jetzt auch hier vorbei)?
Vielen Dank - Thilo Hermann



Hausbock



Guten Tag, Herr Schachehofer hat bereits alles Wesentliche gesagt. Es wäre noch zu prüfen, welche Regelwerke auf Korsika (bzw. in Frankreich) bezüglich der Behandlung gelten, um keine Formfehler zu machen. Prinzipiell sind die Deutschen Regeln bei ordnungsgemäßer Anwendung als technisch richtig anzusehen. mfG. Ulrich Arnold



Hausbock??



Ist das ganz sicher mit dem Hausbock? Es gibt auch, ich glaube es ist die Flugwespe (bin mir aber nicht ganz sicher, die in das noch frische Holz hineingehen. Ich hatte auch mal so ein Objekt zu beschauen, wo der Holzschutzsachverständige dann herausfand, dass es sich um diese Tierchenhandelt und nicht um den Hausbock. Die Ausfluglöcher sind auch oval. Da diese Tiere nur ins frische Holz gehen, sind diese nach dem schlüpfen völlig harmlos. Sie bräuchten in diesem Falle keine Angst haben. Das Holz hat lediglich ein paar kleine "Formfehler". Am besten ein paar von diesen Dingern einfangen und einem ortsansässigen Holzschutzsachverständigen zeigen. Das ist das sicherste.



Hausbock?



Hallo, es sollte selbstverständlich sein, daß ein Sachverständiger den Befall nocheinmal geau bestimmt, bevor Maßnahmen ergriffen werden. Bei dem geschilderten Beispiel von Hr. Reisinger stutze ich nun etwas. Ich vermute er meint Holzwespen, die hinterlassen jedoch runde Ausfluglöcher. mfG. Ulrich Arnold





Es liegt schon lange zurück, ich glaube aber es waren keine runden Ausfluglöcher. Aber ich kann mich irren. An das Gutachten komme ich leider nicht mehr ran. Der Gutachter wird es besser wissen und ich werde mich diesbezüglich auch schlau machen.
Grüße Michael Reisinger