Fundament

26.05.2010



Hallo,
wir mussten für einen vorhandenen Anbau (ohne Keller) den Boden aufschütten, um auf eine Ebene mit dem Haupthaus zu kommen. Wir haben zu unterst auf den bestehenden Betonfußboden Bauschutt (Wandabbruch) aufgeschüttet, dann Sand darüber, diesen dann mit der Rüttelplatte verfestigt. Nun möchten wir dort Blähton-Zement-Gemisch auftragen (danach Estrich und Fußbodenheizung). Sollte vor dem Blähton-Zement-Gemisch ein Metallgitter eingebracht werden? Ist der Sand überhaupt die richtige Grundlage? Noch ist es nicht zu spät... Noch eine Anmerkung: Wir sind finanziell leider nicht in der Lage, Fachleute zu beschäftigen, wir müssen alles selber machen (nur um Ratschlägen in diese Richtung vorzugreifen).
Danke und viele Grüße,
Andrea



wenn



Du mit Fußbodenheizung bauen willst, fehlt in meinen Augen die Dämmung - oder ist das dein Blähton-Gemisch ?. Und eine Sperrschicht (Folie) vermisse ich auch. Wie Dick wird der Estrich ? Welcher Bauweise ist Deine Fußbodenheizung ?





Hallo,

tut mir leid Ihnen das sagen zu müssen: nach Ihrem Schreiben fehlt es an absolut jeder Grundlage für eine Bauausführung.
Als da mindestens wären:
- Bauantrag
- Bauausführungszeichnungen
- Leistungsbeschreibung
- Baugenehmigung
- Statik.

Hätten Sie hier ein wenig investiert stünden Sie jetzt nicht im Regen.
Das läßt sich nachholen !

Grüße vom Niederrhein



@ Dietmar



ist das die richtige Frage zu Deine Antwort oder weist Du mehr, ich kann hier bei einem vorhandenen Anbau keinen Grund für einen Bauantrag und eine Leistungsbeschreibung erkennen ....?



Keller



@Olaf
Tut mir leid, ich hatte das Wörtchen "vorhanden" überlesen.
Beim Rest bleibt es aber. Es ist nicht der erste Fall, das am falschen Ende gespart wurde.

Wie es um die Baugenehmigungspflicht (lediglich formelles Recht) bestellt ist, weiss ich natürlich nicht, es ist auch egal. Aber materielles Baurecht zu verletzen kann schon teuer werden.
Und so ganz ohne ist die Methode mit der Rüttelplatte nicht !

Grüße vom Niederrhein